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Ursachen der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach dem II. Weltkrieg

Title: Ursachen der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach dem II. Weltkrieg

Seminar Paper , 2003 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christoph Aretz (Author)

Economics - Macro-economics, general
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In seinem „Essay on the Principle of Population“ aus dem Jahr 1798 hat Thomas Robert Malthus die Behauptung aufgestellt, dass die Vermehrungskraft der Bevölkerung unbegrenzt größer sei, als die Kraft der Erde, Unterhaltsmittel für die Menschen hervorzubringen. Nach seinen Annahmen wächst die Bevölkerung wenn keine Hindernisse auftreten in geometrischer Reihe, wobei die Unterhaltsmittel nur in arithmetischer Reihe zunehmen. Malthus war sich damals sicher, dass dieses Problem zu einer relativen Überbevölkerung führen würde und
befürchtete, dass das rapide Wachstum der unteren Bevölkerungsschichten zu Massenarmut und einer Absenkung des allgemeinen Lebensstandards führen würde. Malthus behauptete,
dass ein ständig gleich bleibender Geschlechtstrieb in Richtung einer Bevölkerungsvermehrung wirke und wenn sich dieser frei auswirken könnte, die Welt bald überfüllt sei.
In der vorliegenden Seminararbeit wird die demografische Entwicklung der Bevölkerung in Industrieländern nach dem zweiten Weltkrieg dargestellt und es herausgearbeitet, dass dem Bevölkerungswachstum noch weitere Faktoren zugrunde liegen, als nur der Geschlechtstrieb
und die zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel, wie Malthus es in seinen ersten wissenschaftlichen Schriften angenommen hat. Zur Beantwortung dieser Frage wird vor allen Dingen Deutschland als Industrieland herangezogen und daneben die Entwicklung in Europa, den USA und auszugsweise in weiteren Ländern, wie beispielsweise Kanada dargestellt. Der Untersuchungszeitraum ist hierbei nicht auf die ersten Nachkriegsjahre begrenzt, sondern unter „nach dem zweiten Weltkrieg“ wird auch die heutige Bevölkerungsentwicklung gesehen, da
sich die Ursachen der demografischen Entwicklung im Laufe der Zeit verändern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung der Bevölkerung

2.1 Das Konzept der demografischen Transition

2.2 Bevölkerungsentwicklung nach dem II. Weltkrieg

3 Gründe für die Bevölkerungsentwicklung

3.1 Demografische Faktoren

3.1.1 Fertilität

3.1.2 Sterblichkeit

3.1.3 Alterung und Lebenserwartung

3.1.4 Migration

3.1.5 Bevölkerungspolitik und Familienplanung

4 Perspektiven für das 21. Jahrhundert

4.1 Prognose der Bevölkerungsentwicklung

4.2 Welchen Herausforderungen steht die deutsche Politik gegenüber?

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und den Verlauf der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse wirtschaftlicher, sozialer und politischer Faktoren, um das Phänomen der Bevölkerungsveränderung zu durchleuchten und künftige Herausforderungen für die Politik abzuleiten.

  • Analyse demografischer Kernfaktoren wie Fertilität, Sterblichkeit und Migration.
  • Untersuchung des Konzepts der demografischen Transition in Industrieländern.
  • Bewertung der Auswirkungen von Bevölkerungspolitik und Familienplanung.
  • Prognose der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung und deren ökonomische Implikationen.
  • Diskussion politischer Herausforderungen im Kontext einer alternden Gesellschaft.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Konzept der demografischen Transition

Die Veränderung von Fertilität und Sterblichkeit verläuft nicht in jedem Land gleich. Um Gemeinsamkeiten in der Reihenfolge demografischer Veränderungen herauszuarbeiten formulierte Frank Notestein in Office for Population Research der Universität Princeton 1945 das Konzept der demografischen Transition. Er beschreibt dabei Trends, die sich in fast allen Ländern der Welt, sowohl im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts wie auch in den Kolonien und Entwicklungsländern des 20. Jahrhunderts, beobachten ließen oder zum Teil noch beobachten lassen.

Nach seinen Ausarbeitungen begann der Übergang zu modernen demografischen Verhältnissen jeweils mit einem deutlichen Rückgang der Sterblichkeit. Ab einem bestimmten Zeitpunkt sank die jährliche Zahl der Verstorbenen pro 1.000 Einwohner und später folgte ein Rückgang der Fruchtbarkeit, wodurch sich die jährliche Zahl der Geburten pro 1.000 Einwohner verringerte (Abbildung 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Malthus'sche Bevölkerungstheorie ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Ursachen der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach 1945 zu untersuchen.

2 Entwicklung der Bevölkerung: Hier wird der Begriff der Demografie definiert und das Modell der demografischen Transition erläutert, gefolgt von einem Überblick über die Bevölkerungsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg.

3 Gründe für die Bevölkerungsentwicklung: Dieses Kapitel analysiert zentrale demografische Faktoren wie Fertilität, Sterblichkeit, Migration sowie den Einfluss staatlicher Bevölkerungspolitik.

4 Perspektiven für das 21. Jahrhundert: Es werden Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung erstellt und die damit verbundenen, komplexen Herausforderungen für die deutsche Politik dargelegt.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer integrativen Politikgestaltung, um dem demografischen Wandel zu begegnen.

Schlüsselwörter

Demografie, Bevölkerung, Industrieländer, demografische Transition, Fertilität, Sterblichkeit, Migration, Bevölkerungspolitik, Familienplanung, Lebenserwartung, Alterung, Erwerbsphase, Bevölkerungsentwicklung, demografischer Wandel, Prognose.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Trends der Bevölkerungsentwicklung in Industrieländern nach dem Zweiten Weltkrieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die demografische Transition, Faktoren wie Geburten- und Sterberaten, Migration sowie die politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen des demografischen Wandels.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Bevölkerungsentwicklung komplexere Faktoren zugrunde liegen als nur einfache biologische Triebe, und daraus Handlungsempfehlungen für die Politik abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung der demografischen Entwicklung mittels Sekundärdaten und der Anwendung etablierter Modelle wie der demografischen Transition.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entwicklung, die Analyse der Ursachen durch demografische Faktoren sowie eine zukunftsorientierte Prognose und politische Einordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Demografische Transition, Fertilität, Sterblichkeit, Migration und Bevölkerungspolitik.

Welche Rolle spielt die Migration im deutschen Kontext?

Migration wird als wesentlicher Faktor beschrieben, der durch Zuwanderung demografische Lücken füllen kann, aber auch an komplexe rechtliche und politische Integrationsbedingungen geknüpft ist.

Wie bewertet der Autor das Altern der Gesellschaft für die Politik?

Der Autor betont, dass die Politik vor der Herausforderung steht, Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsmarkt, soziale Sicherung und Bildung zu koordinieren, anstatt isolierte Lösungen zu verfolgen.

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Details

Title
Ursachen der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach dem II. Weltkrieg
College
RWTH Aachen University  (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre)
Course
Volkswirtschaftslehre
Grade
1,7
Author
Christoph Aretz (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V23644
ISBN (eBook)
9783638267250
Language
German
Tags
Ursachen Entwicklung Industrieländern Weltkrieg Volkswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Aretz (Author), 2003, Ursachen der demografischen Entwicklung in Industrieländern nach dem II. Weltkrieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23644
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