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Der Online-Chat. Ein Element der computervermittelten Kommunikation

Title: Der Online-Chat. Ein  Element  der computervermittelten Kommunikation

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Burgard (Author)

Business economics - Information Management
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Summary Excerpt Details

Vorliegendes Werk versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, ob die neu gewonnenen Kommunikationswege im Privat- aber auch Geschäftsbereich wirklich ein weiterer Schritt hin zu mehr Mobilität und Zeitoptimierung sind oder ob sie zu zusätzlicher Anonymität führen und damit die Scheu vor sozialen Kontakten verstärken.
Ausgehend von der Tatsache, dass das Internet zu einem immer bedeutenderen Kommunikationsmedium wird, mit dessen Hilfe nicht nur bestehende Kontakte gepflegt, sondern vor allem auch neue Kontakte geknüpft werden, werden in diesem Werk Online-Chats in unterschiedlichen Formen vorgestellt. Innerhalb dieser verschiedenen Typen von Chats stellt sich, analog zu anderen technischen Hilfsmitteln wie beispielsweise E-Mail, die Frage nach Sozialität und Identität, sowie den Motiven für die Nutzung dieses Kommunikationsmediums.
Zunächst erfolgt eine Begriffsklärung von „Online-Chat“, um so im weiteren Verlauf eine einheitliche Anwendung dieses Begriffs zu ermöglichen. Nach einem kurzen entwicklungsgeschichtlichen Abriss werden die verschiedenen Formen des Online-Chats vorgestellt, um so eine Basis für die Diskussion der Einsatzpotentiale dieses Kommunikationsmediums sowie für seine Analyse als Element der computervermittelten Kommunikation zu gewinnen. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse auf das Fallbeispiel „Online-Chat als Kommunikationsspiel“ übertragen.
Damit bietet das Werk einen guten Einstieg in die Thematik des Online-Chats und eigent sich sowohl für Studenten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften als auch an der Themenstellung interessierte Laien.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition

3 Entwicklung und Nutzung des Online-Chats

3.1 Gegenwärtige Situation

3.1.1 Nutzungsmerkmale des Online-Chats

3.1.2 Nutzungsmotivation der Online-Chat-User

3.1.3 Mobilitätseffekte des Online-Chats

3.2 Hinweise auf die zukünftige Entwicklung und Nutzung des Online-Chats

4 Formen und Einsatzpotenziale von Online-Chats

4.1 Formen des Online-Chats

4.1.1 Video-Chats

4.1.2 Grafik-Chats

4.1.3 Text-Chats

4.1.4 MUD (Multi-User-Domain)

4.2 Soziale Einsatzpotenziale des Online-Chats

4.2.1 Zeitliche Ausdehnung und Regelmäßigkeit

4.2.2 Thematische Fokussierung

4.2.3 Zusammenfassung

5 Chat als Element der computervermittelten Kommunikation (cvK)

5.1 Der Rahmen computervermittelter Kommunikation: Möglichkeiten und Grenzen

5.2 Beziehungen des Chat zu anderen Formen computervermittelter Kommunikation

6 Analyse des Online-Chats als Element der cvK

6.1 Anonymität

6.2 Unverbindlichkeit

6.3 Handlungen im Chat

6.4 Identität, Identitätsmanagement und Kommunikation

6.5 Authentische und nicht-authentische Selbstdarstellung im Chat

7 Fallbeispiel: Der Online-Chat als Kommunikationsspiel

7.1 Das Spielmodell

7.2 Der Untersuchungsaufbau

7.3 Die Ergebnisse

8 Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Online-Chats als Medium computervermittelter Kommunikation. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Nutzer Identität konstruieren und welche Motive sowie spielerischen Aspekte das Kommunikationsverhalten in Chat-Umgebungen prägen.

  • Technische Formen und Kategorisierung von Online-Chat-Systemen
  • Soziale Einsatzpotenziale und deren Einordnung in den Rahmen der computervermittelten Kommunikation
  • Analyse von Anonymität, Unverbindlichkeit und Identitätsmanagement
  • Die Konzeption des Chattens als Kommunikationsspiel

Auszug aus dem Buch

7.1 Das Spielmodell

Ausgangspunkt des Fallbeispiels ist die Fragestellung, warum Menschen den Chat nutzen. Hier gibt es neben den bereits in Kapitel 3.1 vorgestellten Gründen unspezifische Motive wie Entspannung, Zeitvertreib und Unterhaltung. Die Frage, was hinter diesen Motiven steckt, und wodurch sie bewirkt werden, soll anhand des Spielmodells des Chattens beantwortet werden, das die Grundelemente konventioneller Spiele auf den Chat anwendet.

Rieber (1996, S. 44f.) definiert das Spiel als „üblicherweise freiwillige Tätigkeit, die intrinsisch motiviert ist, d.h. ohne äußere Anreize ausgeführt wird, die ein aktives (oft physisches) Engagement erfordert, und die sich von anderen Tätigkeiten durch ihre „make-believe-quality“ unterscheidet und eine Art Scheinwelt aufbaut“. Dabei sind Regeln konstitutive Elemente des Spiels. Folgende Tabelle (Tabelle 3) stellt den Ausprägungen verschiedener Merkmale eines konventionellen Spiels die Ausprägungen beim Chat gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Online-Kommunikation ein und beleuchtet die Relevanz von Online-Chats im Kontext der modernen Mobilität und Medienökonomie.

2 Begriffsdefinition: In diesem Kapitel wird der Begriff "Online-Chat" definiert, wobei er als synchrone Kommunikationsform zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern über ein Netzwerk verstanden wird.

3 Entwicklung und Nutzung des Online-Chats: Das Kapitel befasst sich mit der Verbreitung von Chats, den soziodemografischen Merkmalen der Nutzer, deren Motivationen sowie den Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten.

4 Formen und Einsatzpotenziale von Online-Chats: Hier erfolgt eine Klassifizierung der Chat-Formen (Video, Grafik, Text, MUD) und der sozialen Nutzungspotenziale wie Chat-Foren oder Chat-Events.

5 Chat als Element der computervermittelten Kommunikation (cvK): Das Kapitel verortet den Online-Chat innerhalb der computervermittelten Kommunikation und beleuchtet die strukturellen Rahmenbedingungen sowie den Vergleich zu anderen Technologien.

6 Analyse des Online-Chats als Element der cvK: Es werden zentrale Merkmale wie Anonymität, Unverbindlichkeit, Identitätsmanagement und Selbstdarstellung theoretisch analysiert.

7 Fallbeispiel: Der Online-Chat als Kommunikationsspiel: Anhand eines Fallbeispiels wird das Konzept des Chattens als Spielmodell erarbeitet, um Spielziele und Kommunikationsstrategien der Nutzer zu verdeutlichen.

8 Fazit / Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und identifiziert den weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich der gesellschaftlichen Akzeptanz und zukünftiger Chat-Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Online-Chat, computervermittelte Kommunikation, Identitätsmanagement, Anonymität, Unverbindlichkeit, Selbstdarstellung, Chat-Kommunikation, Spielmodell, Medienökonomie, Internetnutzung, Webchat, Instant Messaging, MUD, soziale Interaktion, Kommunikationspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Online-Chat als eine spezielle Form der computervermittelten Kommunikation und analysiert dessen Wesensmerkmale, Nutzerstrukturen sowie soziologische Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Kategorisierung von Chat-Typen, den Einfluss von Anonymität und Identitätsarbeit sowie das Konzept des Chattens als soziales Kommunikationsspiel ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Nutzungsmotivation und die strukturellen Bedingungen von Online-Chats zu durchdringen sowie zu verstehen, wie Nutzer in diesen Räumen ihre Identität und Beziehungen steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und auf die Auswertung von Fallbeispielen, insbesondere durch die Anwendung von Beobachtungsmethoden und "lautem Denken" zur Analyse des Nutzerverhaltens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Einordnung in den Kommunikationsrahmen, eine tiefgehende Analyse von Chat-Eigenschaften wie Anonymität und schließlich eine fallstudienbasierte Spielmodell-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Online-Chat, Identitätsmanagement, Anonymität, computervermittelte Kommunikation und Kommunikationsspiel.

Wie beeinflusst Anonymität das Verhalten der Chatter?

Anonymität ermöglicht eine "Befreiung" von Real-Life-Zwängen, birgt aber auch Unsicherheiten bei der Identitätswahrnehmung und führt zu spezifischen Kommunikationsstrategien zur Identitätssicherung.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung zum Spielmodell?

Das Spielmodell zeigt, dass Chatter als "Spieler" in einem "virtuellen Raum" nach Spielstrategien handeln, wobei als zentrale Ziele die Entlarvung der Identität anderer und die eigene Selbstdarstellung im Vordergrund stehen.

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Details

Title
Der Online-Chat. Ein Element der computervermittelten Kommunikation
College
Saarland University  (Fachbereich 5.6)
Course
Hauptseminar Medienökonomie
Grade
1,0
Author
Martin Burgard (Author)
Publication Year
2004
Pages
35
Catalog Number
V23672
ISBN (eBook)
9783638267519
ISBN (Book)
9783638684170
Language
German
Tags
Online-Chat Hauptseminar Medienökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Burgard (Author), 2004, Der Online-Chat. Ein Element der computervermittelten Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23672
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