Die Zukunft hat schon längst begonnen! Für viele von uns ist das Heute bereits schon wieder gestern. Die nächsten Jahre werden geprägt sein von Veränderungen, die sich so rasant und extrem vollziehen, daß sie schon wieder vorbei sein werden, bevor manch einer merkt, daß sie unbemerkt an ihm vorbeigezogen sind. Die Gesellschaft verändert sich - Beruf, Arbeit, Familie und Freizeit - nichts wird mehr so sein wie wir es bisher gewohnt waren. Auch die Wirtschaft kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen und muß sich, will sie überleben, an die veränderte Situation anpassen. Neue Technologien, aggressiver Verdrängungswettbewerb und radikale Vertriebspolitik sind auch im Tourismus heiß umkämpfte Themen, denen allen nur ein Ziel zugrunde liegt: in Zeiten der Informationsflut und zunehmenden Individualisierung die eigenen Produkte an den Mann, die Frau oder im Falle des TZLS an das Kind zu bringen und damit das eigene Überleben zu sichern. Das Schlagwort heißt Marketing und Ziel dieser Praktikumsarbeit ist es, die TZLS -GmbH von Beginn an für die Bedeutung einer kundenorientierten Sichtweise des Wirtschaftens zu sensibilisieren. Die Integration theoretischen Wissens in diese Arbeit soll vor allen Dingen einen Einblick in den Grundgedanken des Marketing gewähren. Das Konzept erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein, vielmehr soll es eine Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung einer guten Idee schaffen.
Im Rahmen dieser Arbeit möchte ich mich besonders bei Herrn Dr. Domschke von der IFU GmbH bedanken, der mir dieses Praktikum ermöglichte und mit der Bereitstellung interner Daten und Materialien großes Vertrauen entgegenbrachte. Weiterhin geht mein Dank an Frau Sudhoff, die mir wertvolle Tips für meine Arbeit geben konnte und an die „Projektgruppe zur Realisierung des TZLS“ in Sebnitz, die mit ihrer (manchmal harten) Kritik den Bezug zur Praxis im Auge behielt.
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
INHALTSVERZEICHNIS
PROLOG
KAPITEL A – DIE GRUNDLAGEN DER PRAKTIKUMSARBEIT
1 DER PRAKTIKUMSBETRIEB – DIE „IFU SACHSEN GMBH“
2 DER FAMILIEN- UND ERLEBNISPARK „TRAUMZAUBERLAND SEBNITZ“
2.1 Das Projekt TZLS
2.2 Die „TZLS – Traumzauberland Sebnitz GmbH“
2.3 Die Finanzierung des Projektes
3 SEBNITZ – DIE DESTINATION IN DER EUROREGION ELBE- LABE
3.1 Das natürliche/ ursprüngliche Angebot
3.2 Das abgeleitete Angebot
KAPITEL B – GRUNDZÜGE EINES MARKETING- KONZEPTS
1 ALLGEMEINE GESICHTSPUNKTE DES MARKETING- GEDANKENS
2 DAS MARKETINGKONZEPT FÜR DIE TZLS – GMBH
2.1 Analysephase
2.1.1 Nachfrageanalyse
2.1.2 Konkurrenzanalyse
2.1.3 SWOT- Analyse
2.1.4 Strategische Geschäftseinheiten und Strategische Geschäftsfelder
2.2 Konzeptionsphase
2.2.1 Zielformulierung
2.2.1.1 Übergeordnete Ziele bei der TZLS – GmbH
2.2.1.2 Corporate Identity
2.2.1.3 Handlungsziele bei der TZLS – GmbH
2.2.1.4 Marketingziele
2.2.2 Entwicklung von Strategien
2.2.2.1 Differenzierung
2.2.2.2 Positionierung
2.2.2.3 Entwicklungsstrategien
2.2.2.3 Konkurrenzstrategien
2.2.2.4 Offensive Umweltschutzstrategie
2.2.2.5 Kundenstrategien
2.3 Gestaltungsphase – Das Marketing Mix
2.3.1 Produktpolitik
2.3.2 Preispolitik
2.3.3 Distributions- oder Verkaufspolitik
2.3.4 Kommunikationspolitik
2.4 Implementierung und Kontrolle
2.4.1 Organisation, Zeit-, Personal- und Finanzplanung des Marketing bei der TZLS
2.4.2 Controlling
SCHLUßBEMERKUNG
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung der Grundzüge eines Marketing-Konzeptes für den geplanten Familien- und Erlebnispark "Traumzauberland Sebnitz" (TZLS), um eine erfolgreiche Markteinführung und langfristige Etablierung als Freizeitattraktion zu ermöglichen.
- Entwicklung kundenorientierter Marketing-Strategien für den Themenpark.
- Analyse der Zielgruppen und Wettbewerbssituation im Tourismussektor der Sächsischen Schweiz.
- Integration des Marketing-Mix zur Umsetzung der Unternehmensziele.
- Konzeptionierung der Markenidentität basierend auf den Geschichtenliedern des Künstlerpaares Lakomy.
Auszug aus dem Buch
2.2.2.1 Differenzierung
In der Marktwirtschaft gehen Unternehmen als Gewinner hervor, wenn sie ihre Leistungen besser gestalten, die Kunden genauer kennen als die Wettbewerber und ihre Produkte der Konkurrenz überlegen sind. Das Erkennen und Bestimmen von Strategischen Erfolgspositionen (SEP), also von strategischen Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Konkurrenten, ist somit Inhalt der Differenzierung. Für das Entwickeln einer geeigneten Marketingstrategie muß die TZLS- GmbH klären, ob und wie stark sie sich von Mitwettbewerbern differenzieren möchte. Da das TZLS ein junges Unternehmen ist, das neu auf den Markt drängt, ist eine Differenzierung zu empfehlen, weil sich erstens bereits Konkurrenzunternehmen auf dem Markt etabliert haben und zweitens das Traumzauberland durch sein Geschäftskonzept vorteilhafte SEP’s vorweisen kann. Doch wie sehen die Strategischen Erfolgspositionen für das TZLS aus? Differenzieren kann man nach den folgenden Gesichtspunkten:
durch die Identität → “Marke Traumzauberland”, einzigartige familiäre Alternative zur unpersönlichen “Abfertigung” in Massenparks, Qualitätsprodukte und hochwertige Leistungen
durch das Produkt → innovative und kreative (Holz-) Gestaltung der Stationen, der einzige Freizeitpark, der die Geschichtenlieder der Lakomys in einem Konzept thematisiert
durch umweltorientierte Differenzierung → einmalige Naturlandschaft Sächsische Schweiz, Erfüllung von Anforderungen der Kunden bezüglich Umweltschutz und Umweltverträglichkeit der Produkte → Verwendung umweltfreundlicher Ressourcen
durch die Mitarbeiter → motivierte, freundliche und kompetente Angestellte
Die wichtigste Erfolgsposition sind die Geschichtenlieder. Das TZLS ist deutschlandweit das einzige Unternehmen, das diese Motive thematisiert. Einen Märchenpark wie den in Plohn kann jeder eröffnen, aber kein Traumzauberland.
Zusammenfassung der Kapitel
KAPITEL A – DIE GRUNDLAGEN DER PRAKTIKUMSARBEIT: Einführung in den Praktikumsbetrieb IFU Sachsen GmbH sowie Vorstellung des Projekts "Traumzauberland Sebnitz" und der touristischen Region Sebnitz.
KAPITEL B – GRUNDZÜGE EINES MARKETING- KONZEPTS: Detaillierte Ausarbeitung des Marketing-Konzepts inklusive Analysephase, Zielformulierung, Strategieentwicklung und konkreter Maßnahmenplanung für den Parkbetrieb.
Schlüsselwörter
Marketingkonzept, Familienpark, Erlebnispark, Traumzauberland Sebnitz, Tourismus, Sächsische Schweiz, Kundenorientierung, Markenidentität, Strategische Geschäftseinheiten, Marktanalyse, Wettbewerbsstrategie, Produktpolitik, Zielgruppen, Unternehmensführung, Regionalentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Marketing-Grundkonzeptes für den Familien- und Erlebnispark "Traumzauberland Sebnitz".
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die Analyse der Marktposition, die Entwicklung einer Corporate Identity, die Segmentierung von Zielgruppen sowie die operative Gestaltung des Marketing-Mix.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Schaffung einer fundierten Grundlage, damit der Park erfolgreich vermarktet werden kann und sich als feste Attraktion in der Sächsischen Schweiz etabliert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden gängige Marketing-Methoden wie SWOT-Analysen, die Definition strategischer Geschäftseinheiten sowie die Auswertung von Machbarkeitsstudien angewendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analysephase (Markt, Konkurrenz), die Konzeptionsphase (Ziele, Strategien) und die Gestaltungsphase des Marketing-Mix.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Marketingkonzept, Tourismusmarketing, Erlebnispark, Markenentwicklung und Zielgruppenanalyse beschreiben.
Wie soll sich das Traumzauberland von anderen Parks abheben?
Die Hauptdifferenzierung liegt in der exklusiven Nutzung der Geschichtenlieder des Künstlerpaares Lakomy sowie der inhaltlichen Ausrichtung auf ein familiäres Erlebnis statt einer anonymen "Massenabfertigung".
Welche Rolle spielen die Geschichtenlieder in der Vermarktung?
Sie dienen als Kernprodukt und USP (Unique Selling Proposition), um eine emotionale Bindung bei der Zielgruppe der Kinder und Eltern aufzubauen.
- Arbeit zitieren
- Mario Klenner (Autor:in), 2001, Familien- und Erlebnispark Traumzauberland Sebnitz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23673