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Liquidität, Liquiditätsvariation und andere Einflüsse auf Renditeerwartungen

Title: Liquidität, Liquiditätsvariation und andere Einflüsse auf Renditeerwartungen

Seminar Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Malte Sunderkötter (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Wie hoch ist der faire Preis eines risikobehafteten Wertpapiers - welche Rendite wird erwartet? Dies ist eine der zentralen Fragen, deren Beantwortung die Kapitalmarkttheorie seit ihren Anfängen nachzugehen versucht, um damit die Basis für optimale Finanzinvestitionsentscheidungen zu legen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Gliederung und Ziel der Arbeit

2 Rendite und Risiko in der Kapitalmarktforschung

2.1 Das Capital-Asset-Pricing-Model (CAPM)

2.2 Mehrfaktormodelle zur Renditeerklärung

2.2.1 Die Arbitrage-Pricing-Theory (APT)

2.2.2 Bewertungsanomalien und das Drei-Faktoren-Modell

2.3 Zeitbezogene Renditeeinflüsse

3 Liquiditätsbasierte Renditeeinflüsse

3.1 Liquidität und Risiko

3.2 Ursachen von Illiquidität und Liquiditätsmessung

3.3 Ein theoretischer Ansatz zur Liquidität

3.4 Empirische Untersuchungen zum Liquiditätseinfluss

4 Rendite und Liquiditätsvariation (Chordia et al. (2001))

4.1 Motivation der Studie

4.2 Daten und Methoden

4.2.1 Risikoadjustierung und Regressionsmodelle

4.3 Ergebnisse und Interpretation

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Liquidität und insbesondere der Liquiditätsvariation auf erwartete Aktienrenditen. Basierend auf neueren empirischen Befunden wird analysiert, ob Anleger Liquiditätsrisiken in ihre Renditeerwartungen einpreisen und wie diese Zusammenhänge theoretisch fundiert sowie methodisch in der Kapitalmarktforschung abgebildet werden können.

  • Grundlagen der Rendite- und Risikomodellierung (CAPM vs. Mehrfaktormodelle)
  • Marktmikrostrukturelle Einflüsse und die Rolle von Liquidität
  • Empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen Liquiditätsvariation und Aktienrenditen
  • Diskussion von Erklärungsansätzen wie dem Clientele-Effect

Auszug aus dem Buch

4.1 Motivation der Studie

Angenommen, der aufgezeigte Zusammenhang zwischen Liquiditätsniveau und erwarteter Rendite wird tatsächlich von Investoren über ihre Renditeerwartungen mit eingepreist, so interessiert auch, ob das zweite Moment der Liquidität einen Einfluss auf die Renditeerwartungen haben könnte. Daher diskutierten Chordia, Subrahmanyam und Anshuman (2001) die Hypothese, ob die Variation der Liquidität – also Liquiditätsschwankungen – positiv mit der erwarteten Wertpapierrendite zusammenhängen könnte. Dies erschiene plausibel, wenn man annimmt, dass risikoaverse Anleger Liquiditätsvariation scheuen und daher für diesen Risikofaktor eine Prämie als Entschädigung verlangen.

Durch diese Überlegungen motiviert, prüfen die Autoren empirisch ihre Vermutung und veröffentlichen 2001 ihre Ergebnisse. Der gefundene Zusammenhang zwischen Liquiditätsvariation und erwarteter Rendite ist also nicht eine Entdeckung aus breiten, ziellosen Regressionanalysen, sondern ergibt sich aus den beschriebenen Vorüberlegungen und wird empirisch durch verschieden Methoden – darunter auch Regressionen – untersucht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Problematik der Renditebestimmung und Zielsetzung der Untersuchung im Kontext aktueller Liquiditätsforschung.

2 Rendite und Risiko in der Kapitalmarktforschung: Darstellung theoretischer Grundlagen vom CAPM über Mehrfaktormodelle bis hin zu zeitbezogenen Renditeeffekten.

3 Liquiditätsbasierte Renditeeinflüsse: Erörterung der theoretischen Zusammenhänge zwischen Liquidität, Transaktionskosten und Renditeerwartungen inklusive gängiger Messmethoden.

4 Rendite und Liquiditätsvariation (Chordia et al. (2001)): Zentrale empirische Analyse der Auswirkungen von Liquiditätsschwankungen auf die Rendite unter Verwendung von Regressionsmodellen.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf bezüglich marktmikrostruktureller Einflüsse.

Schlüsselwörter

Liquidität, Liquiditätsvariation, Kapitalmarktforschung, CAPM, Mehrfaktormodelle, Aktienerwartungsrendite, Marktmikrostruktur, Transaktionskosten, Bid-Ask-Spread, Trading-Volume, Turnover, Clientele-Effect, Risikoadjustierung, Renditeanomalien, Effizienzannahme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kapitalmarkttheorie, insbesondere mit der Frage, welche Faktoren die erwarteten Renditen von Aktien beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf liquiditätsbasierten Faktoren liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die klassische Risikomodellierung (CAPM), die Kritik daran durch Mehrfaktormodelle sowie die vertiefende Untersuchung von Liquidität und Liquiditätsschwankungen als renditebeeinflussende Größen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Einfluss von Liquiditätsniveau und Liquiditätsvariation auf erwartete Wertpapierrenditen darzustellen und die Ergebnisse der Studie von Chordia et al. (2001) in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche zur Kapitalmarkttheorie sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit empirischen Regressionsmodellen zur Bestimmung risikoadjustierter Renditen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert erst die theoretischen Grundlagen der Renditeerklärung, dann die spezifischen marktmikrostrukturellen Faktoren und schließlich die empirischen Befunde zu Liquiditätsschwankungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Liquidität, Liquiditätsvariation, Renditeerwartung, Marktmikrostruktur und asset pricing beschreiben.

Warum ist die Liquiditätsvariation für Investoren relevant?

Die Arbeit postuliert, dass risikoaverse Anleger Schwankungen in der Liquidität scheuen und daher eine Risikoprämie verlangen, was die erwarteten Renditen beeinflusst.

Welches Ergebnis liefern Chordia et al. (2001) in Bezug auf Liquiditätsschwankungen?

Entgegen der ursprünglichen Vermutung konnte ein überraschend starker negativer Zusammenhang zwischen der Variation von Handelsaktivitäten (Liquiditätsvariation) und den Aktienrenditen nachgewiesen werden.

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Details

Title
Liquidität, Liquiditätsvariation und andere Einflüsse auf Renditeerwartungen
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Entscheidungstheorie und Unternehmensforschung)
Course
Seminar: Neue Ergebnisse aus der Finanzwirtschaft
Grade
1,0
Author
Malte Sunderkötter (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V23714
ISBN (eBook)
9783638267861
Language
German
Tags
Liquidität Liquiditätsvariation Einflüsse Renditeerwartungen Seminar Neue Ergebnisse Finanzwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Malte Sunderkötter (Author), 2003, Liquidität, Liquiditätsvariation und andere Einflüsse auf Renditeerwartungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23714
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