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Die Erinnerungskultur im Biedermeier

Titre: Die Erinnerungskultur im Biedermeier

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 14 Pages , Note: 1

Autor:in: Bettina Winkler (Auteur)

Études Culturelles - Études euopéennes
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Die folgende Arbeit befasst sich mit der Erinnerungskultur im Biedermeier und bezieht sich weitgehend auf einen Aufsatz von Babara Krafft „Vergissmeinnicht - das Sinnige im Biedermeier“. Es wird vor allem untersucht werden, welche verschiedenen Gegenstände dem Erinnern dienten. Was wurde gesammelt? Wie wurden Erinnerungen aufbewahrt? Welche Bedeutung wurde den Dingen beigemessen? Und inwieweit lassen sich Wurzeln für unser heutiges Erinnern finden?

Eingrenzung des Biedermeiers

Der Zeitraum des Biedermeiers lässt sich kulturell und politisch relativ gut eingrenzen.

Er begann nach der glücklichen Beendigung der napoleonischen Befreiungskriege 1815 und endete um die Zeit der März-Revolution 1848. Der Begriff Biedermeier wurde erst nach 1850 geprägt und war zunächst ein Spottname. Der Dichter Ludwig Eichrodt formte den karikierten, spießigen Bürger „Biedermaier“ aus den Namen „Biedermann“ und „Bummelmaier“, we lche schon zuvor der Dichter Viktor v. Scheffel benutzte. Diese Epoche, die gerade eine Generation umfasste, galt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für viele als engstirnig, spießig und fast lächerlich. Andererseits wurde sie bald als „gute alte Zeit“ mit ihrem heiter-bescheidenen Lebensgefühl, ihrer bürgerlichen Wohlanständigkeit und Gemütlichkeit bewundert und geliebt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einführung
  • Eingrenzungen des Biedermeiers
  • Das Erinnern im Biedermeier
    • Die Stammbücher
    • Die Glückwunschkarten
    • Die Handarbeit
    • Die Haar-Arbeiten
    • Die Reise-Souvenirs
  • Ein paar abschließende Worte
  • Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit der Erinnerungskultur im Biedermeier und untersucht, welche Gegenstände zum Erinnern dienten. Die Studie analysiert, wie Erinnerungen aufbewahrt wurden, welche Bedeutung den Objekten beigemessen wurde und wie sich Wurzeln für unser heutiges Erinnern im Biedermeier finden lassen.

  • Die Rolle von Objekten und Gegenständen im Prozess des Erinnerns
  • Die Bedeutung der Familie und Freundschaft in der Biedermeier-Erinnerungskultur
  • Die Verklärung der Vergangenheit durch die Erinnerung
  • Die Entwicklung von Erinnerungsritualen und -praktiken im Biedermeier
  • Die Bedeutung der Häuslichkeit und der privaten Sphäre für die Erinnerung

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die Thematik und den Fokus der Arbeit dar. Im zweiten Kapitel werden die kulturellen und politischen Grenzen des Biedermeiers definiert. Das dritte Kapitel widmet sich dem Erinnern im Biedermeier und beleuchtet die verschiedenen Formen der Erinnerungskultur. Dieses Kapitel umfasst verschiedene Unterkapitel, die sich mit Stammbüchern, Glückwunschkarten, Handarbeiten, Haar-Arbeiten und Reise-Souvenirs befassen. Die Arbeit endet mit abschließenden Worten und einem Quellenverzeichnis.

Schlüsselwörter

Die zentralen Themen der Arbeit sind die Erinnerungskultur im Biedermeier, die Rolle von Objekten im Prozess des Erinnerns, die Bedeutung von Familie und Freundschaft, die Verklärung der Vergangenheit und die Entwicklung von Erinnerungsritualen.

Häufig gestellte Fragen

Wann genau war die Zeit des Biedermeier?

Kulturell und politisch lässt sich der Zeitraum zwischen dem Ende der napoleonischen Kriege 1815 und der März-Revolution 1848 eingrenzen.

Woher stammt der Begriff „Biedermeier“?

Der Begriff war ursprünglich ein Spottname, den der Dichter Ludwig Eichrodt nach 1850 aus den Figuren „Biedermann“ und „Bummelmaier“ kreierte.

Welche Gegenstände waren typisch für die Erinnerungskultur dieser Zeit?

Wichtige Erinnerungsobjekte waren Stammbücher, Glückwunschkarten, Handarbeiten, Reise-Souvenirs und sogar filigrane Arbeiten aus Menschenhaar.

Welche Bedeutung hatte die Häuslichkeit im Biedermeier?

Die private Sphäre und die Familie waren zentral für die Identität; Gegenstände dienten dazu, Freundschaften und familiäre Bindungen zu festigen und zu verklären.

Wie wurde das Biedermeier im späten 19. Jahrhundert wahrgenommen?

Es wurde zwiespältig betrachtet: Einerseits als spießig und engstirnig, andererseits als „gute alte Zeit“ voller Gemütlichkeit und Wohlanständigkeit.

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Résumé des informations

Titre
Die Erinnerungskultur im Biedermeier
Université
University of Bremen
Cours
Seminar: Objekt und Erinnerung HS, Fachdidaktik
Note
1
Auteur
Bettina Winkler (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
14
N° de catalogue
V23879
ISBN (ebook)
9783638269001
Langue
allemand
mots-clé
Erinnerungskultur Biedermeier Seminar Objekt Erinnerung Fachdidaktik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bettina Winkler (Auteur), 2003, Die Erinnerungskultur im Biedermeier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/23879
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Extrait de  14  pages
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