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Ferdinand Gregorovius: Interkulturelle Auswirkungen in und durch seine Werke am Beispiel von "Wanderjahre in Italien"

Title: Ferdinand Gregorovius: Interkulturelle Auswirkungen in und durch seine Werke am Beispiel von "Wanderjahre in Italien"

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Markus Gentner (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Ferdinand Gregorovius' Reiseliteratur im Fokus der Interkulturalität und in Abhängigkeit seiner eigenen Person. Überblick über seine Zeit und sein Leben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zur Themenstellung

1.2 Die Zeit von Ferdinand Gregorovius - Europa im 19. Jahrhundert

2. „Wanderjahre in Italien“

2.1 Der Autor Ferdinand Gregorovius

2.2 Das Buch „Wanderjahre in Italien“

3 Interkulturelle Ansätze im Werk

3.1 „Reiseführer“ Gregorovius

3.2 Ferdinand Gregorovius – Im Herzen demokratischer Italiener

4. Lob und Kritik

4.1 Gregorovius als Kulturvermittler und das „neue“ Rom

4.2 Der Dichter im Historiker

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Erzählstil und die Beweggründe Ferdinand Gregorovius' in seinem Werk „Wanderjahre in Italien“. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche interkulturellen Auswirkungen das Werk auf das Bild Italiens in Deutschland hatte und wie der Autor als Kulturvermittler agierte.

  • Analyse des Erzählstils in den Reiseberichten von Ferdinand Gregorovius.
  • Untersuchung des Einflusses politischer und gesellschaftlicher Ereignisse des 19. Jahrhunderts auf das Werk.
  • Darstellung der Wirkung von Gregorovius als „Reiseführer“ und Kulturvermittler.
  • Erforschung der Verschränkung von dichterischen und historisch-wissenschaftlichen Ansätzen in seiner Prosa.
  • Betrachtung der Identifikation des Autors mit dem demokratischen Italien und dessen politischer Entwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.1 „Reiseführer“ Gregorovius

Ausgangspunkt für die Beschreibungen war Gregorovius’ eigenes Erleben. „Anfänglich ist er in seinen Italienjahren zumeist gereist wie Goethe sechzig Jahre zuvor, mit der Postkutsche und dem Vetturin [...].“ Von der Eisenbahn über das Pferd bis hin zum Ochsenkarren hat Gregorovius alle Fortbewegungsmittel genutzt, die es zur damaligen Zeit gab. Den größten Teil seiner Zeit in Italien bewegte er sich allerdings zu Fuß. „Denn Gregorovius hat nichts vom Stubengelehrten in sich, ein jugendlich frischer Wandertrieb bleibt ihm sein Leben lang zu eigen.“ Dieser Trieb war ihm bei seinen Studien sehr behilflich und drückt sich in seinen Detailbeschreibungen aus.

Sein Stil das Gesehene zu beschreiben, ist einzigartig. „Wer auf Gregorovius’ Spuren wandern will, muss sich frei machen von der Masse der Italienreisenden.“ Scharf beobachtend, das Wesentliche im Blick, führt Gregorovius dem Leser italienische Landschaften, Städte, Bauwerke und die Historie der jeweiligen Schauplätze vor das geistige Auge. „Gregorovius geht seinen eigenen Weg, auch in der Aneignung Italiens.“ Lehrmeister wollte er nie sein, eher ein Berichterstatter, vielleicht eine Art lebender Reiseführer. „Noch zum Abschluss seiner Romjahre nannte er sich einen informellen Botschafter in jenem Land, dem die tiefste Liebe seines Lebens gegolten hatte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Themenstellung und den historischen Kontext des 19. Jahrhunderts, in dem sich Ferdinand Gregorovius bewegte.

2. „Wanderjahre in Italien“: Hier wird der Autor Ferdinand Gregorovius porträtiert und sein Hauptwerk hinsichtlich seiner Entstehung und Struktur analysiert.

3 Interkulturelle Ansätze im Werk: Dieses Kapitel untersucht Gregorovius als Reiseberichterstatter und seine enge Bindung sowie politische Identifikation mit der italienischen Bevölkerung.

4. Lob und Kritik: Die kritische Rezeption des Autors als Kulturvermittler zwischen Deutschland und Italien sowie das Spannungsfeld zwischen Dichter und Historiker werden beleuchtet.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung von Gregorovius' Leistung, Italien für deutsche Leser authentisch und erlebbar gemacht zu haben.

Schlüsselwörter

Ferdinand Gregorovius, Wanderjahre in Italien, Reiseberichte, 19. Jahrhundert, Interkulturalität, Kulturvermittler, Geschichtsschreibung, Italien, Rom, Deutschland, Reiseliteratur, Geschichte, Identifikation, Romantik, Historiker

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die interkulturellen Auswirkungen des Werks „Wanderjahre in Italien“ von Ferdinand Gregorovius und beleuchtet dessen Rolle als Kulturvermittler zwischen Deutschland und Italien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der Erzählstil Gregorovius', der Einfluss seiner eigenen Italienreise auf seine historische Forschung sowie die politische Identifikation mit seinem Reiseland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für Gregorovius' Wanderungen und seine spezifische Art der Berichterstattung zu erklären, die Italien sowohl für zeitgenössische als auch spätere Leser greifbar machte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die zentrale Werke von Gregorovius sowie kritische Würdigungen durch Literaturwissenschaftler und Historiker heranzieht.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden Gregorovius' Rolle als „Reiseführer“, die Verbindung von historischer Faktenkenntnis mit literarischer Begabung und seine politische Haltung zu den italienischen Einigungsbestrebungen untersucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Ferdinand Gregorovius, Reiseliteratur, Interkulturalität, historische Geschichtsschreibung und die kulturelle Wechselwirkung zwischen Deutschland und Italien.

Warum sah Gregorovius den Historiker Theodor Mommsen als seinen Antipoden?

Gregorovius empfand Mommsen als wissenschaftlichen Gegenspieler, der eine andere Art der Geschichtsschreibung vertrat, während er selbst versuchte, historische Detailkenntnis mit literarischer Erzählkunst zu verbinden.

Inwiefern beeinflussten die revolutionären Ereignisse von 1848 Gregorovius' Werk?

Das Scheitern der Märzrevolution löste bei Gregorovius eine persönliche Krise aus, die ihn dazu motivierte, Deutschland zu verlassen und sich in Italien verstärkt der Geschichte zuzuwenden.

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Details

Title
Ferdinand Gregorovius: Interkulturelle Auswirkungen in und durch seine Werke am Beispiel von "Wanderjahre in Italien"
College
University Karlsruhe (TH)  (Geistes- und Sozialwissenschaften)
Course
Interkulturelle Germanistik / Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte: Interkulturalität in Literatur und Bildender Kunst
Grade
1,7
Author
Markus Gentner (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V24066
ISBN (eBook)
9783638270342
Language
German
Tags
Ferdinand Gregorovius Interkulturelle Auswirkungen Werke Beispiel Wanderjahre Italien Interkulturelle Germanistik Sprach- Kommunikations- Mediengeschichte Interkulturalität Literatur Bildender Kunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Gentner (Author), 2004, Ferdinand Gregorovius: Interkulturelle Auswirkungen in und durch seine Werke am Beispiel von "Wanderjahre in Italien", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24066
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