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Die Konzentration der Tagespresse in Deutschland und den USA: Ein Vergleich

Titre: Die Konzentration der Tagespresse in Deutschland und den USA: Ein Vergleich

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 37 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Eva Siebert (Auteur)

Médias / Communication - L'économie des médias, Management des médias
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Résumé Extrait Résumé des informations

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein Vergleich zwischen Deutschland und den USA hinsichtlich der Konzentration der Tagespresse.

Zunächst wird dabei kurz auf die öffentliche Aufgabe der Presse eingegangen, die das spezielle Interesse an Konzentrationsvorgängen im Bereich der Medien, insbesondere der Presse, begründet. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen der Konzentrationsmessung. Im Einzelnen geht es um die Begriffe, die bei einer Auseinandersetzung mit dem Thema Pressekonzentration zu unterscheiden sind; um die für Messungen zur Verfügung stehenden Methoden und Instrumente sowie um das in beiden Ländern über die Pressekonzentration verfügbare Datenmaterial. Anschließend erfolgt der eigentliche Vergleich zwischen deutschem und amerikanischem Zeitungsmarkt. Das fünfte Kapitel, das den Ursachen der Pressekonzentration gewidmet ist, schließt diese Arbeit ab.

Konzentrationsentwicklungen treten nicht nur im Bereich der Tagespresse auf, sondern sie sind kennzeichnend für die gesamte Medienindustrie. Die nationalen Märkte werden häufig dominiert von einer Hand voll großer Medienkonzerne, die typischerweise parallel in mehreren Medienbereichen und auch in medienfremden Branchen aktiv sind. In zunehmendem Maße sind diese Medienkonzerne auch international ausgerichtet.

Eine Untersuchung zur Konzentration im Bereich der Tagespresse kann nur einen sehr begrenzten Ausschnitt aus diesem Gesamtbild betrachten. Im Rahmen dieser Seminararbeit war jedoch die Fokussierung auf einen Teilbereich der Konzentrationsproblematik unumgänglich.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die öffentliche Aufgabe der Presse

3. Konzentrationsmessung

3.1. Begriffe

3.2. Methoden und Instrumente

3.2.1. Konzentrationsraten

3.2.2. Konzentrationskurve

3.2.3. Lorenzkurve

3.2.4. Konzentrations-Indizes

3.3. Datenlage

4. Stand der Konzentration in Deutschland und den USA

4.1. Vorgehensweise

4.2. Publizistische Konzentration

4.2.1. Absolute publizistische Konzentration

4.2.2. Relative publizistische Konzentration

4.2.3. Lokalmonopole

4.3. Ökonomische Konzentration

4.3.1. Absolute ökonomische Konzentration

4.3.2. Relative ökonomische Konzentration

5. Konzentrationsursachen

5.1. Leserinteressen

5.2. Wünsche der Anzeigenkunden

5.3. Ökonomische Aspekte

5.3.1. Interdependenz von Anzeigen- und Lesermarkt

5.3.2. Hohe Fixkosten

5.3.3. Kostendruck

5.3.4. Zeitungsverlage als Wirtschaftsunternehmen

5.4. Steuerliche Gründe

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit vergleicht die Konzentration der Tagespresse in Deutschland und den USA unter Berücksichtigung publizistischer und ökonomischer Aspekte, um den jeweiligen Stand der Marktentwicklung und deren Ursachen zu analysieren.

  • Messungsmethoden der Konzentration
  • Publizistische Konzentration im Vergleich
  • Ökonomische Konzentration der Verlagsgruppen
  • Lokalmonopole in beiden Ländern
  • Ursachen und Einflussfaktoren der Konzentration

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Konzentrationsraten

Die häufig verwendeten Konzentrationsraten sind ein anschauliches und leicht verständliches Instrument. Es handelt sich dabei um die Summe der Markt- bzw. Auflagenanteile der n größten Merkmalsträger (Publizistische Einheiten, Ausgaben, Verlage etc.). Über die Höhe von n kann willkürlich entschieden werden, üblicherweise ermittelt man jedoch die Werte für die jeweils vier, acht und 20 größten Marktteilnehmer. Derjenige Markt, für den sich die höheren kumulierten Markt- bzw. Auflagenanteile ergeben, ist durch eine höhere Konzentration gekennzeichnet. (Diederichs 1973)

Die einfache Handhabung und Verständlichkeit der Konzentrationsraten führt jedoch zu Informationsverlusten. So ist die Gesamtzahl der Marktteilnehmer für die Berechnung völlig unerheblich. Das Ausscheiden von oder Fusionen zwischen kleineren Marktteilnehmern wirken sich daher nicht auf die Messwerte aus, obwohl sie die Konzentration zweifelsohne erhöhen. (Klaue/Knoche/Zerdick 1980)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Pressekonzentration in Deutschland und den USA zu vergleichen.

2. Die öffentliche Aufgabe der Presse: Erörterung der demokratischen Bedeutung der Pressefreiheit als Grundlage für das öffentliche Interesse an Konzentrationsvorgängen.

3. Konzentrationsmessung: Einführung in verschiedene Begriffe, methodische Ansätze und Instrumente sowie eine Bewertung der Datenlage in den beiden untersuchten Ländern.

4. Stand der Konzentration in Deutschland und den USA: Analyse der publizistischen und ökonomischen Konzentration anhand empirischer Daten und Vergleich der Situation in beiden Ländern.

5. Konzentrationsursachen: Untersuchung verschiedener Faktoren, wie Leserinteressen, Anzeigenwünsche, ökonomische Zwänge und steuerliche Rahmenbedingungen, die den Konzentrationsprozess vorantreiben.

6. Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse und Erkenntnisse über die fortschreitende Konzentration im Pressewesen.

Schlüsselwörter

Pressekonzentration, Tagespresse, Deutschland, USA, Medienkonzerne, publizistische Vielfalt, Konzentrationsmessung, Auflagenanteile, Verlagsgruppen, Lokalmonopole, Anzeigenmarkt, Lesermarkt, Medienökonomie, Wettbewerb, Marktkonzentration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Überblick über die Konzentrationsprozesse innerhalb der Tagespressemärkte in Deutschland und den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Messung von Konzentration, der aktuelle Stand der publizistischen und ökonomischen Konzentration sowie die Ursachen für die beobachteten Marktentwicklungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist der Vergleich der unterschiedlichen Konzentrationsgrade und der zugrundeliegenden Bedingungen im deutschen und amerikanischen Zeitungssektor.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden verschiedene quantitative Methoden der Konzentrationsmessung genutzt, insbesondere Konzentrationsraten und Konzentrationskurven, um die Marktdaten vergleichbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die absolute und relative Konzentration auf Verlags- und Zeitungsebene sowie das Phänomen der Lokalmonopole und die ökonomischen Treiber des Prozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Pressekonzentration, Medienökonomie, Wettbewerb und den internationalen Vergleich Deutschland/USA definieren.

Was sind "Lokalmonopole" und warum sind sie wichtig?

Lokalmonopole beschreiben die Situation, in der nur eine Zeitung ein Gebiet abdeckt; sie sind entscheidend, da sie die reale Wahlfreiheit der Bevölkerung und damit die publizistische Vielfalt einschränken.

Welche Bedeutung haben steuerliche Gründe für die Konzentration?

Besonders in den USA begünstigen Steuergesetze Firmenübernahmen und bestrafen den Verbleib von Gewinnen in kleinen Strukturen, was die Bildung von großen Zeitungsketten (Konglomeraten) fördert.

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Résumé des informations

Titre
Die Konzentration der Tagespresse in Deutschland und den USA: Ein Vergleich
Université
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Cours
Medienentwicklung in den USA
Note
1,0
Auteur
Eva Siebert (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
37
N° de catalogue
V24073
ISBN (ebook)
9783638270410
Langue
allemand
mots-clé
Konzentration Tagespresse Deutschland Vergleich Medienentwicklung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Eva Siebert (Auteur), 2003, Die Konzentration der Tagespresse in Deutschland und den USA: Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24073
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Extrait de  37  pages
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