Der Mensch als Geschöpf Gottes und als Produkt der Evolution


Hausarbeit, 1999

20 Seiten, Note: 1,2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. ZUSAMMENFASSUNG DER TEXTE VON RAINER KOLTERMANN UND BELA WEISSMAHR

2. Eigene Ausarbeitung
2.1. Was ist die richtige Wahrnehmung?
2.2. MuR der Wirklichkeit etwas voraus gehen?
2.3. Welche Eigenschaften hat das ..Absolute Sein"?
2.3.1 Unendlichkeit
2.3.2 Personalitat
2.3.3 Zeitlichkeit
2.4. Wie kann der Menschen frei sein, wenn er nach Koltermann labil ist underhalten werden muR?
2.4.1 Etwas Hoheres entsteht aus etwas Niedrigerem
2.4.2 Evolution
2.5. Erreicht der Mensch seine Vollendung, indem er wie Gott wird?
2.5.1 Der Korper als Hilfsmittel
2.5.2 Die Seele, der gottliche Funke
2.6. Wie kann die Seele materiell sein?
2.7. Woran erkennt man, daR der Korper und die Seele eine Dualitat sind?
2.8. Wodurch steht der Mensch angeblich uber allem?
2.8.1 Durch seine Seele
2.8.2 Durch seine philosophischen Gedanken
2.8.3 Sind Instinkte nicht sogar hoher anzusiedeln?
2.8.4 Ist Gott im Tier? Und ist er dann weniger?
2.9. MuRte nach den physikalischen Gesetzen nicht immer wieder eine Weltentstehen konnen?
2.10. Verschwindet Gott irgendwann, weil wir fur alles eine Erklarung haben und Gott dadurch immer weiter von uns wegruckt?

3. Fazit: Was wir wirklich wissen konnen, ist sehr wenig!

1. ZUSAMMENFASSUNG DER TEXTE VON RAINER

Koltermann und Bela Weissmahr

Es gibt die verschiedensten Theorien und Ansatze, wie das Universum, die Welt, die Lebewesen und der Mensch entstanden sind. Dabei ist es oft vorgekommen, dafc eine Wissenschaft versucht hat, etwas zu erklaren, was nicht in ihren Bereich fiel, weswegen es zu Mifcverstandnissen kam.

Der Naturwissenschaftler untersucht zum Beispiel die zeitliche und raumliche Ausdehnung aller Dinge. Er bewegt sich dabei im Rahmen der Naturgesetze und geht bei der Weltentstehung von einem schon vorhandenen, extrem dichten Energie- und Materiekonzentrat aus. Wieso das Universum uberhaupt besteht, kann er nicht sagen. Dies zu klaren, ist die Aufgabe der Philosophen. Sie stellen die Frage nach dem Ursprung der Welt und suchen eine finale Begrundung fur alles Seiende. Und zwar, ob es den Grund fur seine Existenz in sich selbst tragt oder ob etwas anderes dafur verantwortlich ist. Sie gehen dabei von dem aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand aus und suchen anhand von Vernunftgrunden, was den Naturgesetzen seinsmafcig zu Grunde liegen konnte und weshalb es somit die Welt und das ganze Universum uberhaupt gibt.

Als Ansatzpunkt nehmen sie, was man mit den Sinnen erfahren kann. Namlich, dafc es nichts gibt, was sich nicht verandert. Dies ist in der Elementarteilchenphysik bewiesen. Aufcerdem ist ein Indiz dafur, dafc sich alles verandert, die Zeit; man sagt ja beispielsweise: „Die Zeit heilt alle Wunden".

Es gibt eine Zeit, in der alles was wir wahrnehmen noch nicht bzw. nicht mehr existiert. So etwas, das nicht wesensnotwendig existiert nennt Koltermann kontingent, da es immer auf etwas vorhergehendes zuruckzufuhren ist (lat.: contingere : zufallen, glucken).

Um zu erfahren, aus was die Welt ursprunglich entstanden ist, mufc es als Ursprung etwas „Gesetztes" geben, das nicht kontingent ist und sein Dasein nicht etwas anderem verdankt, sondern aus sich selbst heraus existiert. Denn gabe es nur kontingente Dinge, wurde eine unendliche Kette entstehen, die ins Grenzenlose fuhrt und folglich nicht mehr vorstellbar ist.

Dieses „Gesetzte" mufc aufcerdem auch alle weiteren Seinszustande in sich enthalten, da bei der Entstehung einer neuen Wirklichkeit, was wir als Veranderung wahrnehmen, eine Seinsniveaugewinnung stattfindet und nicht etwas seinsmafcig Hoheres aus etwas seinsmafcig Niedrigerem entstehen kann. Wenn dieses mehr an Sein einfach entstehen konnte, konnte auch einfach eine neue Wirklichkeit entstehen, weswegen die neue Wirklichkeit schon vorher als Moglichkeit im Ursprungselement bestehen mufc. Gleichzeitig mufc das „Gesetzte" auch die „Wirk-Ursache" (der Grund) sein, dafc sich etwas verandert.

Dieses „Gesetzte", das allem ubergeordnet ist, alles uberhaupt erst ermoglicht, alles tragt, alles selbst ist und gleichzeitig von allem losgelost ist, ist die reine Wirklichkeit, weil es immer wesensnotwendig existiert und nur durch sich selbst begrundet ist. Koltermann nennt dies das ..Absolute Sein". Es ist aufcerdem

- nicht materiell, da es ansonsten veranderlich ware, was ein Widerspruch zum Kontingenten bedeuten wurde
- unendlich, denn etwas Endlichem kann etwas zugefugt oder weggenommen werden
- ewig (nicht zeitlich), da die Zeit ein Zeichen fur Veranderlichkeit ist
- personal (evtl. mehr-personal), da nichts etwas hervorbringen kann, was es selbst nicht enthalt.

Der Mensch hat die Moglichkeit zur Selbstreflexion und weifc, dafc er es ist, der denkt. Aus diesen Grunden kann er frei entscheiden was er macht und ist damit das hochste Lebewesen und Wirkursache. Somit mufc wohl eher von einem Wirkurheber ausgegangen werden.

Dieses .Absolute Sein", welches Koltermann hier beschreibt, nennt der Religionsphilosoph „Gott". Weshalb Koltermann erklart, dafc es etwas Absolutes bzw. einen Gott geben mufc, der uber allem als Ursache steht.

Es ist zu klaren, aus was dieses Absolute bzw. Gott das Universum, die Welt, die Lebewesen und den Menschen geschaffen hat.

In der christlichen Philosophie hat Gott in der Offenbarung, die Welt, sowie das Material das er dazu benotigt, aus dem Nichts geschaffen. Es kann nicht aus ihm „heraus geflossen" sein, da alles ansonsten etwas Gottliches an sich hatte und somit wider das Gottliche selbst ware. Aufcerdem hat er die Welt in vollkommener Freiheit erschaffen und nicht, weil er es tun mufcte, um selbst vollkommen zu sein oder als Beschaftigung, sondern nur aus reiner Gute zu den Geschopfen, weswegen sie, sowie die Welt und das gesamte Universum, radikal gottesabhangig sind.

Die moderne Naturwissenschaft sagt, dafc alles, was in der Welt besteht, ein Ergebnis der Entwicklung ist und nennt dies Evolution. Fur diese Wissenschaft ist es nur wichtig, ob die Arten konstant sind oder sich verandern. Die Frage der ursprunglichen

Erschaffung stellt sich den Naturwissenschaftlern nicht, da dies nicht in ihren Bereich fallt. Deshalb ist der Mensch nach ihren Erkenntnissen aus dem Tier entstanden.

Dies ist fur den Theologen heute kein Problem mehr, da Evolution heute die Entwicklung von etwas ist, das schon bestand, wahrend Schopfung der letzte Ursprung des endlichen Seins und somit die Entstehung von allem an sich bedeutet. Schopfung kann somit das Hervorbringen der Welt (die Handlung) und die Welt als Endprodukt (Schopfungsergebnis) sein. Bis es soweit war, hat es allerdings lange gedauert.

Bereits Darwin unterlag dem Grundirrtum, daR Schopfung Kontinuitat der Arten bedeute und daR die Veranderlichkeit der Arten somit die Erschaffung widerlege. Es konne also entweder nur Evolution oder nur Schopfung geben; das eine sollte durch das andere ausgeschlossen werden.

Heute wissen wir, daR der Schopfungsbericht nicht wortwortlich verstanden werden darf, sondern Schopfung immer in der sichtbaren Weise der Evolution geschieht.

Da die Lebewesen kontingent sind, gelten fur sie die selben Uberlegungen, woher sie stammen, wie fur die Welt und das Universum. Deshalb mussen sie ihre Existenz auch einem Etwas bzw. einem Jemand verdanken. AuRerdem sind sie in ihrem Leben und Wirken labil, so daR es eine Kraft geben muR, die sie im Sein und Wirken erhalt. Sie unterscheidet sich nur darin, ob etwas noch nicht Existierendes geschaffen oder etwas im Sein (Zeitfaktor der Evolution) erhalten wird.

In der Welt selbst ist Gott nicht die Ursache und die biochemische Vorstufe fur das Leben, da jedes Lebewesen nach dem Vernunftprinzip von seinen Vorfahren abstammt. Da aber etwas Immaterielles nicht durch etwas Materielles geschaffen werden kann, weil es SeinsmaRig mehr ist, muR die Seele von Gott geschaffen sein. AuRerdem ist die Seele nach den verschiedensten Lehren etwas, das fur sich alleine steht. So sagte beispielsweise Platon, daR in jedem Menschen ein ubersinnliches, nicht materielles, unsterbliches Prinzip, die sogenannte Seele, steckt. Thomas von Aquin nannte die menschliche Seele, die in sich stehende „Form" des Leibes, wobei die Seele den Leib bestimmt, wahrend sie selbst ein unabhangiges Prinzip ist.

DaR die Seele etwas unabhangiges ist, wird auch in der Bibel deutlich, da der Mensch bei der Auferstehung in eine andere Existenzweise ubergeht, in der nur die Seele bestehen bleibt und der Korper nicht benotigt wird. Die Person bleibt aber die gleiche. Somit ist die Seele das „tatige Ich" des Leibes. Allerdings macht sie nichts selbst, da sie es zwar ist, die alles wahrnimmt, aber die Handlungen werden immer von den Organen des Leibes ausgefuhrt. Deswegen ergibt sich beim Menschen das Problem, daR er anscheinend eine Dualitat ist, obwohl er sich als Einheit wahrnimmt. Aus diesem Grund mussen auch Leib und Seele gemeinsam entstehen. Es geht nicht, dafc Gott die Seele schafft und durch den Menschen der Korper als Zweitursache dazukommt. Sonst ist der Leib etwas unvollkommenes und die Seele nur von aufcen hinzugefugt.

Wenn die Seele aufcerdem ausschliefclich von Gott geschaffen ware, ware dies eine gesetzte Handlung von ihm und das Ergebnis etwas bestimmtes in der Welt. Gott ware somit auf die gleiche Ebene wie die Dinge in der Welt gesetzt. Er brachte Einzelergebnisse hervor, welche die Geschopfe der Welt ohne ihn nicht hatten hervorbringen konnen. Dabei kann nur etwas zur Welt gehoren, was auch durch sie entstanden ist. Das Wirken Gottes kann damit nicht mit dem Wirken von Geschopfen gleichgesetzt werden und der Mensch mufc bei seiner Entstehung mitwirken, damit die Vollendung auch erreicht wird. Aus diesem Grund benotigt Gott die Zweitursachen, damit es keinen Widerspruch gibt. Aufcerdem geht alles auf ihn zuruck, so dafc er der ursprungliche Erschaffer und alles von ihm abhangig ist.

Fur die Einheit von Leib und Seele ist es aufcerdem wichtig, dafc Materie und Geist nicht vollkommen verschiedene Wirklichkeiten sind. Ansonsten konnten sie nicht miteinander verbunden sein. Deshalb kann die konkrete Materie niemals vollkommen geistlos sein bzw. die Seele des Menschen mufc von sich aus mit der Materialitat zu tun haben. Der Leib ist somit zu Selbstbewufctsein gelangte Materie, womit er folglich zum Geist gehort. Die Seele fafct ihrerseits das Materielle und das Immaterielle in sich zusammen. Aufcerdem ist sie wegen ihrer Selbstbezuglichkeit (sie erkennt, dafc es sie gibt), das wirklich Eigenstandige innerhalb des menschlichen Leibes. Allerdings ist sie nicht lokalisierbar.

Koltermann sagt weiterhin, dafc es fur die Einheit von Leib und Seele notwendig ist, dafc seinsmafcig Hoheres aus seinsmafcig Niedrigerem entstehen kann und jeder diese paradoxe Wirklichkeit mit dem Glauben an die Evolution auch anerkennt.

Das sich entfaltende Leben ist aktiv bei seiner Entwicklung beteiligt und schafft ein mehr an Sein. Es ist zwar von Gott dabei getragen, aber es mufc selbst das Neue schaffen. Das Neue ist mehr als nur die mechanische Weitergabe von einer Bestimmung, sowie es auch nicht immer von etwas anderem kommen kann, weil es ansonsten nur ein „unendlicher Regret", eine innerweltliche Verpflanzung des Seienden, ohne letzte Begrundung ware.

Von sich aus kann die Welt nicht an Vollkommenheit zunehmen, da es ansonsten ein Widerspruch zu der Voraussetzung ware, dafc nichts ohne Grund entstehen kann.

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Der Mensch als Geschöpf Gottes und als Produkt der Evolution
Hochschule
Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau
Veranstaltung
Religionsphilosophie I
Note
1,2
Autor
Jahr
1999
Seiten
20
Katalognummer
V24282
ISBN (eBook)
9783638271936
Dateigröße
403 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mensch, Geschöpf, Gottes, Produkt, Evolution, Religionsphilosophie
Arbeit zitieren
Sabine Hörner (Autor), 1999, Der Mensch als Geschöpf Gottes und als Produkt der Evolution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24282

Kommentare

  • Gast am 6.5.2010

    Zum Dank für meine Mitarbeit im Park von "Sankt Georgen" in der Jesuitenuniversität, Frankfurt/ Main schenkte mir Pater
    Rainer Koltermann SJ mehrere Bücher die er selbst verfasst hatte:

    1) Grundzüge der Modernen Naturphilosophie- Ein kritischer
    Gesamtentwurf- kNECHT-Verlag, Frankfurt/ Main

    Seine handschriftliche Widmung lautete:
    "Wer nach dem letzten Grund von allem, was ist, fragt, gelangt zum Urgrund: GOTT

    P.Rainer Koltermann SJ 23.08.2005

    2) UNIVERSUM- MENSCH- GOTT- Der Mensch vor den Fragen der Zeit- STYRIA- Verlag

    Seine handschriftliche Widmung lautete:
    "Die Wirklichkeit muss man mit allen Wissenschaften erforschen: mit Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie. Erst dann ergibt sich ndas wahre Gesamtbild"

    Pater Rainer Koltermann SJ 23.08.2005

    Ebenso schenkte er mir alle Kursunterlagen der
    WÜRZBURGER- SCHULE zur Ausbildung zum Diakon,
    und einige Bücher zur Evolutionstheorie und anderer
    verschiedener Wissenschaften die ich in Ehren halten werde. Als Dank für die gemeinsame Arbeit im Park sowie
    die 6000 digitalisierten Bilder, die ich für ihn anfertigte, um sein letztes Buch: "Der Sankt Georgener UNIPARK" schreiben zu können. Seine zoologischen sowie seine
    theologischen Gedanken bleiben mir in steter angenehmer Erinnerung. Ebenso sein unerschütterliches Vertrauen sowie die Ehre, dass er mir das "DU" angeboten hatte!

    Horst (George) Balonier
    Neckarstrasse 2
    64319 Pfungstadt

  • Gast am 6.5.2010

    Meinen Kommentar zum Text von Rainer Koltermann und Bèla Weissmahr lieferte ich am 20. 07.2007 dem spanischen Priester und Physiker Jose´Manuel Lozano- Gotor sowie dem Jesuitenpater Prof.Dr. Medard Kehl JS nach Frankfurt zur Promotionsarbeit von Jose´in Theologie, die er zu recht mit "summa cum laude" vor der Prüfungskommission abschloss.Das Thema der Arbeit lautete: "ZEIT und RAUM- Zur Bestimmung und Verhältnisbestimmung beider Begriffe in der neueren deutschsprachigen evangelischen Theologie".Hierzu meinen Textbeitrag: Symmetrischer zeitlicher Raum und räumliche Zeit sind theoretisch in Zeiträumen im universalen Multikosmos in der christlichen Schöpfungstheologie genau so denkbar wie in der abstrakten DARK-MATTER Kosmologie in Verbindung mit einem gedachten Schwerpunkt, wie diesen Ponicare´auf der Kugeloberfläche
    gedanklich bringt. Selbst wenn theoretische Axionen quantenmechanischen, kernphysikalischen oder atomaren mathematischen Physikmodellen entsprechen, so unterscheiden sich diese Modelle im naturphilosophischen denken, durch abstrakte Theorie des eigentlich Gedachten nicht vom schöpfungstheoleologischen oder auch im dem schöpfungstheoleoleologischen (siehe dazu im theologischen Lexikon) zeiträumlichen Denken im
    Christentum. Dies sollte dem Atheisten bewusster werden als dem gläubigen Christen, da diesem, in diesem falle, aber auch nur in diesem Falle, mehr neutrales Denken zugesprochen werden kann als jedem Christen, der die Schöpfungstheologie als vorausgesetzte Glaubensgrundlage in seinem Glauben mit einbezieht. Somit zeigt sich eine logische Kausalität zwischen christlicher Theologie und der theoretischen Physik. Raumzeitliches kontinuum im Multikosmos zwischen Antimaterie und Materie, DARK MATTER und Raummaterie stehen sicherlich im pulsierenden Gleichgewicht, so dass der Multikosmos im Volumen expandiert, kontrahiert und wieder expandiert, also quantenmechanisch schwingt und materielle Energie in magnetische lichtquanten umwandelt, die wiederum in kosmisch dunkeler Materie aufgenommen und umgewandelt werden kann und somit die thermodynamische Enthalpie und Entropie sowie philosophische Entitäten nicht in Frage stellt. Auch nicht bei materiellen kosmologischen Kernreaktionen, Kernfusionen oder Kernspallationen. Die Schöpfungstheologie schließt die theoretische Physik nicht aus, sondern beide bedingen einander und schließen den naturphilosophischen Gedankenkreis. Horst George Balonier, Sankt Georgen und Lützelbach/ OdwHeute möchte ich noch Folgendes hinzufügen:
    der kosmische Mikrowellenhintergrund lässt kaum einen anderen Schluss zu, als dass das kosmologische Multiuniversum früher kleiner, heißer, dichter und homogener war. Alle Beobachtungen könnte man URKNALLMODELL nennen. Je weiter wir die Zeit rückwärts
    betrachtet annehmen, dass heißere und dichtere Zustände gewesen sein müssten. Spätestens bei Temperaturen über dem Sterninneren und bei höherer Dichte als der der Atomkerne ist allerdings die Grenze des seriösen Wissenschaftsdenkens erreicht. Das stationäre Universum (steady state) hat ebenso seine gedanklichen Grenzen!
    BIG BANG (Urknall) des Astrophysikers Fred Hoyle ist eine
    aus meiner sicht "agnostische Sichtweise" die erlaubt sein muss. Diese wird nicht klarer, wenn man die Theorie von Stephen Hawking durchdringt. Er spricht von bedeutender Quantengravitation, die nichts als ein Zusammenfügen der
    Quantentheorie und der Gravitationstheorie ist. ALSO NICHTS NEUES!!! Während die Bohrsche Quantentheorie für die Atomhülle Energiestufen liefert, die sich aus den Naturkonstanten ergeben, hat die Kernphysik nichts
    VERGLEICHBARES erreicht. Wer dies nicht erkennt, ist schlicht ein Scharlatan. URKNALL und WELTFORMEL sind Begrifflichkeiten, die seriöse Physik in Verruf bringt. Dazu helfen weder neue Theorie oder ein noch größerer Elementarteilchenbeschleuniger wie der LHC am CERN in Genf. Wer das Gerät kennt und physikalisch kausal nachdenkt wird zu keinem anderen Denkergebnis kommen.
    (Siehe dazu auch meinen Kommentar im Handelsblatt zum Teilchenbeschleuniger). Selbst mit Beschleunigern von 100 oder 200 Kilometern Länge werden sich die "Weltformel" oder der "Urknall" nicht erklären und experimentell nachweisen lassen! Aus Kostengründen sollte man von einer Verlängerung dieses LHC absehen. Menschliche
    Baufehler sind normal, jedoch die Baukosten sowie der Energieverbrau hierfür unsinnig. der "URKNALL"., wie
    er sich theoretisch gedacht ergab, kann mikroskopisch
    am Beschleuniger niemals nachgestellt werden, wie er sich wahrscheinlich makroskopisch ereignete. Dem Urknall und seiner Theorie kann man theoretisch beikommen, wenn man mit dem rückwärtszählen der Zeitpunkte (t) beginnt.
    Einfach mathematisch und physikalisch logisch. Die Größe von Beschleunigern besagt nicht, dass man dieses Problem
    lösen kann. Ebenso ist mittlerweile bekannt, dass zukünftig
    kleine Beschleuniger mit leistungsfähigen Lasern, die Teilchen durch ihre enormen elektrischen Felder beschleunigen, aber im Kleinraum ihren Platz finden werden,
    höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse erwarten lassen.
    Dies ist den Atom-, Kern- und Elementarteilchenphysikern
    in aller Welt bekannt und wird kommen, wie das AMEN in der
    christlichen Kirche. Glaube und Vernunft ergänzen sich wunderbar. Die Theologie hat die Aufgabe den Glauben vernünftig zu bewahren. Die Physik hat die Aufgabe die Wirklichkeit ergänzend zu erforschen, damit sich dem Menschen die Welt erschließen kann. Wer damit Probleme
    hat, sollte entweder Agnostiker oder Gläubiger in das Göttliche sein. Raffiniert ist der Herrgott und seine Natur!
    Raffiniert sind Naturphilosophen welche beide Denkweisen
    wie theoretische Quantenphysik und Quantenphilosophie
    denken können. Begnadet der Natur- und Gottgläubige, der diese Fragen als Gnade seines Glaubens empfindet und
    sich mit Einfachem zufrieden gibt. Wer sich die Mühe macht, diebezüglich wissenschaftstheoretisch in diesen wissenschaftlichen Kategorien zu denken, wir letztendlich
    feststellen, dass die wahre Antwort den Argumenten von Rainer Koltermann näher steht. Ich behaupte: Es ist eine Gnade an GOTT, bzw. ans GÖTTLICHE glauben zu können.
    Die Kunst des Zweifelns ist dem Menschen angeboren?
    Auch dem gläubigen Christen der aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Theologie lebt.
    Juristisch lässt sich dies wissenschaftlich nicht bestimmen, obwohl Juristen oftmals glauben, "Götter über Mitmenschen" zu sein, die Familien vernichten und danach leben: "Denn sie wissen nicht was sie tun!" Eine bittere
    Wahrheit, die über den Wahrheiten der Naturwissenschaften
    sowie den Geisteswissenschaften steht- leider!
    Horst George Balonier Neckarstrasse 2 64319 Pfungstadt

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