In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, die Fachsprache und die Terminologie des Fachgebietes Möbelindustrie, genauer - den Bereich Schlafsystem zu untersuchen.
Die Entwicklung der Welt erfolgt immer schneller und schneller. Es besteht fast keine Möglichkeit, isoliert von den Prozessen in der Wirtschaft, in der Entwicklung der Technologie der anderen Länder zu leben. Mit dieser Weiterentwicklung entsteht ein weiteres Problem - da die Staaten sich auf irgendeiner Weise doch gemeinsam entwickeln, ist es unmöglich, dass die Sprache sich nicht weiter entwickelt. Doch in allen Ländern erfolgt dieser Prozess nicht auf gleicher Ebene. Die technologische Entwicklung in den stärkeren Staaten wie die USA, Deutschland bringt sich auch viele neue Bezeichnungen, Begriffe und auch Technologiemöglichkeiten und Technologiegebiete mit. Doch für ein solches Land wie Lettland ist das ein großes Problem, denn diese Bezeichnungen müssen übersetzt werden. Diese Fachgebiete müssen den lettischen Umständen entsprechend angepasst werden.
In der lettischen Sprache ist keine terminologische Ausarbeitung der Lexik im Bereich Schlafsystem vorhanden. Obwohl dieser Bereich in der Welt schon lange bekannt ist, ist es für Lettland eine ziemlich neue Richtung in der Technologie. Es gibt zwar einige deutsch - russische Wörterbücher aus diesem Bereich, aber nicht immer sind sie gebräuchlich, weil sie schon veraltet sind, und können nicht den neuesten Tendenzen der Technologie des Bereiches Möbelindustrie verfolgen. Gerade aus diesem Grund hat man Schwierigkeiten, wenn man in Berührung mit dieser Technologierichtung kommt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Fachgebiet
2. Wortarten
3. Abgrenzung der Terminologie
4. Äquivalenz
4. Probleme beim Übersetzen von Termini
5. Zusammenfassung
Quellen
Sekundärlitertur
Anhang:
Das Glossar:
1. Betten, Rahmen und Zubehöre
2. Matratzen und Rahmen charakterisierenden Substantive
3. Leisten und Leisten charakterisierenden Substantive
4. Federn und Federn charakterisierenden Substantive
5. Körperabstützung
6. Materialien
7. Verben
8. Eigenschaftswörter
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Fachsprache und Terminologie der Möbelindustrie, speziell den Bereich Schlafsystem, zu untersuchen und ein Glossar für den lettischen Sprachraum zu erstellen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie fachsprachliche Termini, für die in Lettland bisher keine terminologische Ausarbeitung existiert, treffend identifiziert und kontrastiv in das Lettische übersetzt werden können.
- Analyse der Fachsprache und Terminologie im Bereich Schlafsystem
- Untersuchung des Übersetzungs- und Äquivalenzproblems von Fachbegriffen
- Kontrastive Analyse von deutsch-lettisch-russischen Fachwörtern
- Erstellung eines terminologischen Glossars für die Praxis
Auszug aus dem Buch
1. Fachgebiet
Das Fachgebiet dieser Arbeit sind Termini im Bereich Schlafsystem. Der Bereich Schlafsystem bezieht sich auf einen ziemlich breiten Teil der Möbelindustrie, der nur in den letzten Jahren für Lettland und auch für Russland besonders aktuell geworden ist.
Schlafsystem ist ein Begriff, den die Möbelfirma Hülsta, mit deren Katalogen der Autor dieser Arbeit gearbeitet hat, entwickelt hat. Das System charakterisiert am besten der Werbespruch von Hülsta – Wie man sich bettet, so schläft man. Das heißt, dieser Begriff umfasst alles, was mit dem Schlafen verbunden ist – von Bettrahmen bis Kissen u. a.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Einführung in die Problematik der Fachterminologie der Möbelindustrie in Lettland und Begründung für die Notwendigkeit einer terminologischen Ausarbeitung.
1. Fachgebiet: Definition des Begriffs Schlafsystem unter Bezugnahme auf die Möbelfirma Hülsta und Abgrenzung des thematischen Rahmens.
2. Wortarten: Theoretische Betrachtung der im Fachgebiet vorherrschenden Wortarten wie Substantive, Adjektive, Verben und Adverben.
3. Abgrenzung der Terminologie: Eingrenzung des sehr umfangreichen Fachgebietes auf Bettrahmen und Matratzen zur praktischen Bearbeitung.
4. Äquivalenz: Erörterung der theoretischen Problematik der Übersetzungsäquivalenz zwischen Ausgangs- und Zieltext.
4. Probleme beim Übersetzen von Termini: Analyse der Schwierigkeiten aufgrund mangelnder Fachwörterbücher und der Notwendigkeit, Begriffe aus dem Deutschen in lettische und russische Entsprechungen zu überführen.
5. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung über das Ziel der Arbeit, ein Terminologieglossar zu erstellen, und die Einordnung der Situation in Lettland.
Schlüsselwörter
Terminologie, Fachsprache, Möbelindustrie, Schlafsystem, Übersetzung, Äquivalenz, Glossar, Lettisch, Deutsch, Russisch, Bettrahmen, Matratzen, kontrastive Analyse, Fachwörterbuch, Terminologisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Fachsprache und Terminologie im Bereich der Möbelindustrie, mit besonderem Fokus auf Schlafsysteme, um diese für den lettischen Sprachraum aufzuarbeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Schlafsystemen, die Analyse der verwendeten Wortarten, die Klärung von Äquivalenzproblemen bei Übersetzungen sowie die Erstellung eines dreisprachigen Glossars.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Ausarbeitung eines Terminologieglossars für den Bereich Schlafsystem, um den Mangel an entsprechenden Fachwörterbüchern in Lettland zu beheben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine kontrastive Analyse angewandt, um deutsche Fachbegriffe mit russischen und lettischen Entsprechungen zu vergleichen und ein Glossar zu erstellen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Fachgebietes, der linguistischen Analyse der Wortarten, der theoretischen Abgrenzung der Terminologie und der Diskussion von Übersetzungsproblemen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Terminologie, Schlafsystem, Äquivalenz, Fachsprache und kontrastive Analyse.
Warum wurde gerade der Bereich Schlafsystem gewählt?
Dieser Bereich ist in Lettland technologisch relativ neu und es fehlte bisher an einer adäquaten terminologischen Ausarbeitung, was die Arbeit für die praktische Übersetzungstätigkeit notwendig machte.
Welchen praktischen Nutzen hat das Glossar?
Das Glossar dient als Hilfsmittel bei der Anfertigung von Übersetzungs- und Dolmetschaufträgen im Bereich der Möbelindustrie, da es oft gebräuchliche Termini strukturiert zusammenfasst.
- Citation du texte
- Laura Ritenberga (Auteur), 2002, Terminologie im Bereich Schlafsystem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24334