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Die 'metaphysical poets'

Titel: Die 'metaphysical poets'

Hausarbeit , 2001 , 14 Seiten , Note: 2+

Autor:in: Martin Bodden (Autor:in)

Anglistik - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"There is a bastard kind of eloquence that is crept into the Pulpit, which consists in affectations of wit and finery, flourishes, metaphors, and cadencies. Thus I have described to you the first Rule and Character of Preaching: it should be PLAIN.”

Joseph Glanvill, An Essay Concerning Preaching (1678)


I. Englische Religiöse Lyrik des 17. Jahrhunderts


Im 17. Jahrhundert entfaltete sich in England eine neue religiöse Dichtung. Diese religiöse Lyrik der Barockzeit pflegt man in der Literaturgeschichte als „metaphysical poetry“ zu bezeichnen. Die vier Hauptvertreter, „metaphysical poets“ genannt, sind: John Donne, George Herbert, Richard Crashaw, Henry Vaughan.
John Donne hat zwar nicht als erster in England Sonette geschrieben, aber seine „Holy Sonnets“ sind die ersten bedeutenden religiösen Sonette in England.
Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen und weil sich die Kritik zunächst auf ihn, als bekanntesten der „metaphysical poets“ und berühmtesten Prediger in der Geschichte Englands bezieht, wird hauptsächlich Donne und seine Dichtung Gegenstand meiner Hausarbeit sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Englische Religiöse Lyrik des 17. Jahrhunderts

I.1. John Donne: zeitgeschichtlicher Hintergrund

Zum Problem der Religiösen Dichtung

II. 1. Das Verhältnis von weltlicher Dichtung zu religiöser Dichtung

II. 2. Holy Sonnets

II. 3. Holy Sonnet III “Batter my heart“; Stilmittelanalyse, Gedichtinterpretation

Die „Holy Sonnets“

III. 1. Holy Sonnet III “Batter my heart“; Stilmittelanalyse, Interpretation

Konklusion

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die religiöse Lyrik des 17. Jahrhunderts, insbesondere das Werk von John Donne, und analysiert das Spannungsfeld zwischen weltlicher und religiöser Dichtung sowie die besondere Formensprache der „Holy Sonnets“.

  • Historischer Kontext und Weltbild im 17. Jahrhundert
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Möglichkeit religiöser Dichtung
  • Unterscheidung zwischen weltlicher und religiöser Poetik bei John Donne
  • Stilmittelanalyse und Interpretation von John Donnes „Holy Sonnet III“
  • Die Rolle des Neuplatonismus für die religiöse Lyrik jener Zeit

Auszug aus dem Buch

III. 1. Holy Sonnet III “Batter my heart“; Stilmittelanalyse, Gedichtinterpretation

Batter my heart, three - personed God; for you

As yet but knock, breathe, shine, and seek to mend

That I may rise and stand, o’erthrow me and bend

Your force, to break, blow, burn and make me new.

I like an usurped town to another due,

Labour to admit you, but Oh, to no end!

Reason, your viceroy in me, me should defend,

But is captived, and proves weak or untrue.

Zusammenfassung der Kapitel

Englische Religiöse Lyrik des 17. Jahrhunderts: Einführung in die „metaphysical poetry“ und den zeitgeschichtlichen Hintergrund John Donnes.

Zum Problem der Religiösen Dichtung: Diskussion der zeitgenössischen und kritischen Debatte (u.a. durch Dr. Johnson) über die Vereinbarkeit von Dichtung und religiöser Frömmigkeit.

Die „Holy Sonnets“: Analyse der formalen und inhaltlichen Merkmale der Sonett-Zyklus-Dichtung Donnes und dessen Abkehr von profanen Vorbildern.

Konklusion: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, die den spezifischen Charakter der „metaphysical poetry“ zwischen Barock, Religiosität und individueller Existenz verortet.

Schlüsselwörter

John Donne, Metaphysical Poetry, Holy Sonnets, Religiöse Lyrik, 17. Jahrhundert, Batter my heart, Barock, Neuplatonismus, Sonett, Gedichtinterpretation, Stilmittelanalyse, Frömmigkeit, Erlösung, Weltbild, Literaturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der englischen religiösen Lyrik des 17. Jahrhunderts, fokussiert auf das Werk und die literarische Bedeutung von John Donne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss des Weltbildwandels, die Debatte über religiöse Dichtung und die formale Analyse der „Holy Sonnets“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Eigenart der „metaphysical poetry“ durch eine detaillierte Untersuchung und Interpretation eines repräsentativen Gedichts herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt literaturwissenschaftliche Methoden, insbesondere die Stilmittelanalyse und den historisch-kontextuellen Vergleich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Verhältnis von weltlicher und religiöser Dichtung und widmet sich intensiv der Interpretation von „Holy Sonnet III“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Metaphysical Poetry, John Donne, religiöse Lyrik, Stilmittelanalyse und den Kontext des 17. Jahrhunderts.

Warum wählte der Autor speziell „Batter my heart“ für die Analyse aus?

Das Sonett dient als exemplarisches Werk, um die Verbindung von komplexer Gedankenführung, religiöser Intensität und der Umformung traditioneller Strukturen bei Donne zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt das Weltbild des 17. Jahrhunderts?

Das Weltbild dient als notwendiger Hintergrund, um die psychologische Erschütterung und die Suche des Individuums nach Erlösung in der Lyrik jener Epoche zu verstehen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die 'metaphysical poets'
Hochschule
Universität Hamburg  (Anglistik)
Veranstaltung
EPOCHEN UND STILE: ÜBUNGEN ZUR GESCHICHTE DES ENGLISCHEN LITERATURTSTILS
Note
2+
Autor
Martin Bodden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V24392
ISBN (eBook)
9783638272797
ISBN (Buch)
9783638801881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
EPOCHEN STILE GESCHICHTE ENGLISCHEN LITERATURTSTILS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Bodden (Autor:in), 2001, Die 'metaphysical poets', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24392
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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