Basics of technical analysis


Hausarbeit, 2002
29 Seiten, Note: Sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Was ist technische Analyse ?

Darstellungsarten

Kurzfristige kontra langfristige Charts

Unterstützungen/Widerstände

Tradingranges

Trendlinien

Trendkanäle

Fortsetzungsformationen

Umkehrformationen

ADX „Average Directional Movement“

Gleitende Durchschnitte

Oszillatoranalyse

Fibonacci Retracement’s

(prozentuale Korrekturen)

Informationen über Charts

Was ist technische Analyse?

Der technische Analyst befasst sich mit den Mechanismen der Finanzmärkte. Im Gegensatz zum Fundamentalanalysten, der sich mit Unternehmenszahlen, und den sonstigen Einflüssen auf die Unternehmen und ihre Aktienkurse befasst, schaut der technische Analyst nur den Chart an, wobei ihn die Unternehmenszahlen sowie sonstige andere Zahlen nicht interessieren.

Anhand von Formationen und Aufzeichnung von Trends, versucht er die zukünftige Entwicklung vorauszusehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein technischer Analyst meint, dass alle massgebenden Marktinformationen bereits vom Kurs vorweggenommen bzw. reflektiert wurden.

Der grösste Vorteil der Technischen Analyse ist, dass sie auf allen Finanzmärkten angewendet werden kann, ohne jahrelange Kenntnisse über bestimmte Märkte zu besitzen.

Darstellungsarten

Kursbalken:

Die Kurse eines Tages, einer Woche oder eines Monats, können auf etwa 12 verschiedene Arten angezeigt werden, wobei ich nur auf 3 genauer eingehen will, da diese die grösste Bedeutung in der technischen Analyse haben. Wobei die Candlesticks am nützlichsten sind. (Mehr darüber im Kapitel Candlesticks).

High/Low/Close Bars

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Candlesticks

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Linien (Eröffnungs- und Schlusskurs werden miteinander verbunden)

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Skalierung der Charts (Arithmetisch oder logarithmisch)

Charts können auf zwei Arten konstruiert werden. Die logarithmische Skala birgt vorallem bei langristigen Charts seine Vorteile. Mit steigenden Kursen werden bei der log. Skala die prozentualen Zuwächse kleiner. Auf einer arithmetischen Skala würde eine Kursbewegung von 5 auf 10 die gleiche Entfernung zurücklegen wie von 50 auf 55, obwohl die erste eine Verdoppelung wäre aber die zweite nur ein Anstieg von 10% darstellen. In einem logarithmischen Massstab legt eine Bewegung von 10 auf 20 (100% Zuwachs) die gleiche Distanz zurück wie ein Kursanstieg von 20 auf 40 oder 40 auf 80. Trendlinien können so über viele Jahre besser eingezeichnet werden. Mehr dazu lesen Sie bitte im Kapitel „Trendlinien“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die 2 ½-monatige Trendlinie funktioniert bei logarithmischer Skala viel besser. Bruch der Trendlinie oder Reversal an der Trendlinie kann früher erkennt werden.

Kurzfristige kontra langfristige Charts

Um Charts über z.B. 30 Jahre zu konstruieren, macht es keinen Sinn einen Tageschart zu verwenden, weil dieser etwa 9900 Balken darstellen müsste und nicht mehr auf den Bildschirm passen würde. Daher können auch Wochen- und Monatscharts verwendet werden. Nachfolgend nehmen wir einen Dow Jones Chart von 1993-2002.

Tageschart (1Balken enthält Kursinformationen eines Tages)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wochenchart 1Balken enthält Daten einer Woche)

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Monatschart ( 1 Balken enthält Daten eines Monats)

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Grundsätzlich gilt von oben nach unten zu traden, das heisst zuerst immer die langfristige Situation anzuschauen, also langfristige Trendlinien Unterstützungen und Widerstände ausfindig zu machen. Erst wenn die langfristige Situation Kaufsignale generiert, können zum Timing Tages oder Intradaycharts zur Hilfe genommen werden.

Beispiel:

Ein technischer Analyst der laufend den S&P 500 betrachtet hat, fand sehr schnell den richtigen Einstiegspunkt (roter Kreis).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unterstützungen und Widerstände

Ein wichtiger Aspekt bei der technischen Analyse ist das Erkennen von Unterstützungen und Widerständen. Unterstützungs- oder Widerstandslinien werden immer dort eingezeichnet, wo die Aktie schon zwei- oder mehrmals versucht hat, den Kurs zu über- oder untertreffen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Obenstehend ein Beispiel einer sehr ausgeprägten Unterstützungslinie. Der Trader weiss nun dass die 60$ eine sehr wichtige Unterstützung sind. Prallt er von der 60$ Marke ab, und geht wieder Richtung Norden, hält der Trader seine Position, fällt er durch, schliesst er seine Position oder geht wenn möglich short.

Unterstützungen werden zu Widerständen, Widerstände zu Unterstützungen

Wird eine Unterstützung durchbrochen, wird sie automatisch ein Widerstand. Wird ein Widerstand übertroffen, ist er automatisch eine Unterstützung.

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Im Allgemeinen gilt: Je mehr eine Unterstützungs-oder Widerstandslinie berührt wird, desto bedeutender ist sie. Die Ausbrüche gegen oben oder unten, sollten immer von einem hohen Volumen begleitet und von 2 Schlusskursen über oder unter der Ausbruchslinie bestätigt werden. Um den Kaufs-oder Verkaufsdruck zu bestimmen gehen Sie zum Kapitel „Oszillatorenanalyse“

Tradingranges

Bei den meisten Aktien ergeben sich aus Unterstützungen und Widerständen sogenannte Tradingranges. Die Erkennung von Tradingranges ermöglicht dem Investor, mit nur wenigen Titeln und grossen Aufwand viel Geld zu verdienen, da sie sich immer wieder gleich verhalten. Die Ausbrüche aus Tradingranges sollten auch, wie bei den normalen Unterstützungen und Widerständen, von einem hohen Volumen begleitet und von 2 Schlusskursen über oder unter den Ausbruchslinien bestätigt werden. Hohes Volumen heisst nichts anderes als ein ca. 30 % höheres Volumen als am Vortag.

[...]

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Basics of technical analysis
Veranstaltung
RW-Analysis
Note
Sehr gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V2443
ISBN (eBook)
9783638114820
Dateigröße
3679 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Wagen Sie einen Einblick in die Technische Analyse der Finanzmärkte. Spüren Sie Trends auf und folgen Sie diesen. Sehr viele Abbildungen. Achtung: Diese Arbeit wurde NICHT als wissenschaftliche Arbeit an einer Hochschule eingereicht.
Schlagworte
Basics, RW-Analysis
Arbeit zitieren
Raphael Wilhelm (Autor), 2002, Basics of technical analysis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2443

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