Kinderhexenprozesse in der frühen Neuzeit anhand eines Beispiels aus Darmstadt


Seminararbeit, 2004

25 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Forschungsgegenstand
1.1 Allgemeine Definition von „Hexe“ und „Hexenprozessen“
1.2 Schwerpunktsetzung und Fragestellung

2. Stellung und Funktion des Kindes in der Mythologie der „Hexe“
2.1 Der Weg vom Kind zur „Hexe“
2.2 Selbst-Denunzierung der „Kinderhexen“
2.3 Biographische, soziologische und psychische Hintergründe

3. Zeitliche Entwicklung der Kinder-Hexenprozesse
3.1 Allgemeine Hintergründe
3.2 Beginn der Verfolgung: 14.und frühes 15. Jahrhundert
3.3 Vom Opfer zum Angeklagten. Der Glaube an „Kinderhexen“ im 16.Jhd
3.4 Ausweitung und Endphase: 17. und 18. Jahrhundert

4. Der Strafvollzug in juristischer Hinsicht
4.1 Juristische Vorgaben
4.2 Die Strafen

5. Kinderhexen-Prozess in Darmstadt, August 1582
5.1 Das Verfahren
5.2 Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt
5.3 Vorgeschichte der Angeklagten: Wolf Weber und Anne
5.4 Erklärungsversuche der Verhaltensmuster beider Kinder
5.5 Die Urteilsverkündung

6. Schluss: Parallelen zur heutigen Zeit

7. Literaturverzeichnis

1. Forschungsgegenstand

1.1 Allgemeine Definition von „Hexe“ und „Hexenprozessen“

„(...) erzählt, dass zwei Hexen einem schlafenden jüngling das herz wegnahmen und braten wollten; ein geistlicher hatte ohne es hindern zu können alles mit angesehn, erst beim erwachen des jünglings löste sich der zauber, und als nun der geistliche den hexen näher trat, salbten sie sich aus einem krüglein und entflohen. er zog das halb gebratne herz vom feuer und hiess es eilig den jüngling verschlucken, der dadurch völlig wieder hergestellt wurde.“ (Jakob Grimm)[1]

„Die Hexe ist eine“, so steht es im Duden beschrieben „als mit dem Teufel im Bund stehend betrachtete, über angebliche Zauberkräfte verfügende Person. Meist in Gestalt einer hässlichen, buckligen, alten Frau (..) die mit ihren Zauberkräften den Menschen Schaden zufügt."[2]

Hexenprozesse, sprich die Verfolgung und Verurteilung von vermeintlichen Hexen, lässt sich im wesentlichen von 1400 bis 1700 fassen. Entwickelt als besonderes Verfahren der Inquisition, wurden hierbei meist Frauen, aber auch Männer und Kinder, mittels obszöner Schauveranstaltungen angeprangert.

Verfolgung der Ketzer, Einrichtung der Inquisition und die Zulassung der Folter ließen Hexen bereits im Hochmittelalter zu Opfern und Sündenböcken für schwierige Zeiten, Hungersnöte und Epidemien werden. Besonders die Veröffentlichung des Hexenhammers 1487 leitete den Beginn der jahrhundertelangen Hexenprozesse ein.[3]

1.2 Schwerpunktsetzung und Fragestellung

Die vorangegangene Einführung zum Thema Hexen und Hexenprozesse in 1.1 und 1.2 wirft bereits interessante Fragen und mögliche Themen einer Hausarbeit auf:

- Wie und durch wen begann die Hexenverfolgung?
- Wie zeichneten sich Hexen aus?
- Welche Magie und welche Foltermethoden wurden angewandt?
- Wo fand die Verfolgung ihre größte Ausprägung?

Das Themengebiet ist groß und anhand dieser Fülle eine genauere Abgrenzung von Nöten.

In den folgenden Kapiteln wende ich mich deshalb einer speziellen und besonders grausamen Art des Hexenwahns zu: Den Kinderhexen-Prozessen. Denn entgegen der weitverbreiteten Meinung, es seien nur Frauen der Magie und des Bundes mit dem Teufel bezichtigt worden, wurden gleichfalls Männer und sogar Kinder angeprangert.[4] [5]

In diese Anschuldigungen selbst Kinder miteinzubeziehen entfaltet erst in Hinblick auf die traditionelle Darstellung des Kindes die volle Bandbreite der Grausamkeit. Das kindlich Unschuldige, wie in Kapitel 2 näher beleuchtet, wandelt sich durch einen oftmals unbegründeten Wahn vom Opfer zum Täter und Ankläger!

Im Verlaufe dieser Arbeit wende ich mich der Frage zu in welchen Ausmaßen Kinderhexenprozesse durchgeführt wurden und ob diese eine existentielle Bedeutung für die Zeit der Hexenverfolgung hatten. Aber vor allem geht es darum zu klären wie es überhaupt dazu kommen konnte.

Beginnen möchte ich mit der Stellung des Kindes in der Mythologie, da diese im Umgang mit Kinderhexen besonders zu beachten ist. Hierbei wird Wert auf die Soziologie und das persönliche Umfeld des Kindes gelegt. Wie konnte es zu den Anklagen, die sich die Kinder meist wissentlich einhandelten, kommen? Wie wird ein Kind zur Hexe?

Kapitel 3 bietet einen Überblick über allgemeinen Hintergründe der Kinderhexen-Prozesse. Dazu gehören die Auslöser und Gründe die es zu solchen Anschuldigungen haben kommen lassen. Eine Einteilung in 14. /15. , 16. als auch 17. /18. Jahrhundert soll dabei für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Weiterhin greife ich das Thema des Strafvollzuges in Hinblick auf die juristischen Vorgaben, aber auch auf die konkreten Strafen auf.

Mit diesen Hintergründen wird bereits das nächste Kapitel eingeleitet. Anhand eines Beispiels aus Darmstadt, aus dem Jahre 1582 zweier 11- und 16-jähriger Kinder, möchte ich zusammenfassend die Ergebnisse der Hausarbeit prüfen und veranschaulichen.

Ergänzend zum Schlusswort soll eine Parallele zur heutigen Zeit zum Nachdenken anregen und mögliche gleichartige Strukturen erkennen lassen.

2. Stellung und Funktion des Kindes in der Mythologie der „Hexe“

2.1 Der Weg vom Kind zur „Hexe“

Wie bereits erwähnt wurden Kinder nicht seit jeher in den Kreis möglicher Hexen miteinbezogen. Dieser Prozess vom Kind zur Hexe vollzieht sich im Laufe mehrerer Jahrhunderte. Bevor man zur Betrachtung und Interpretation der Kinderhexenprozesse übergehen kann ist die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Bild von Kindheit und Jugend und dessen Bedeutung im Selbstverständnis der Menschen durchaus hilfreich.

Immer schon war es üblich, das Leben der Menschen in Altersklassen einzuteilen.[6] So unterlag auch der Status Kindheit im historischen Prozess einigen Änderungen. Die mittelalterliche Auffassung von Altersgruppen erfolgte demnach nach dem Schema des Isidor von Sevilla, der „die infantia bis zum siebten, die pueritia bis zum vierzehnten und die adolescencia vom fünfzehnten bis zum achtundzwanzigsten Lebensjahr“[7] einteilte. Justinian setzte daraufhin den Mündigkeitstermin für Jungen auf das vierzehnte und für Mädchen auf das zwölfte Jahr fest. Die Integration in den häuslichen Arbeitsprozess des Familienlebens fand somit meist im fünften oder sechsten Lebensjahr statt und endete oftmals bereits mit vierzehn beim Verlassen des Elternhauses. Erst im 18. Jahrhundert sollte eine einheitliche Auffassung von Kindheit und Jugend gefunden werden.[8]

Durch einsetzende schulische Bildung vollzog sich im 17. Jahrhundert die Wandlung vom „kleinen Erwachsenen“, dem keine richtige Kindheit zugesprochen wird, zum noch ungebildeten „ungeformten Erwachsenen“, dem nun größere Beachtung geschenkt wird. Die moderne Sicht, dass die Kindheit als eine besondere und zu beachtende menschliche Phase zu handeln ist, entsteht.

Kinderzuwachs bedeutete auch Zuwachs an sozialem Ansehen – Kinderlosigkeit hingegen galt als Strafe Gottes. Natürlich wurden die Kinder noch immer als zusätzliche Arbeitskräfte und Altersvorsorge angesehen, doch verengte sich auch die emotionale Beziehung der Eltern zu ihren Kindern, wenn sich auch oftmals die hohe Kindersterblichkeit dazwischen drängte. Die wachsende Sorge um den ersehnten Nachwuchs ließ die Magie – zum Schutz von Mutter und Kind während der Schwangerschaft und Geburt – an Relevanz gewinnen. Dazu gehörten, nach Hartwig Weber, Riten zur Abwehr böser Geister, die Namensgebung, als auch die Sitte der Patenschaft.[9]

Generell galt die Auffassung, das unschuldige Kind sei Hauptopfer der Hexen gewesen, da ihnen magische Kraft und Zauberpotenz zugesprochen wurde.[10] Kinderfleisch gebe den Hexen Schutz gegen Angriffe und mache sie stark. Gleichfalls könne man „im Nagel eines Kindes wie in einem Spiegel alle beliebigen lebendigen oder toten Personen sichtbar machen“.[11] So endete beispielsweise in Schongau eine Frau auf dem Scheiterhaufen, da sie angeblich Kinderleichen ausgrub und siedete um Hexensalbe zuzubereiten.[12] [13]

Nach Claudia Jarzebowskis[14] Meinung verleiht gerade diese Tatsache den Hebammen eine besondere Bedeutung. Da sie die Ersten sind, die mit dem Neugeborenen in Kontakt kommen, sind auch sie die Ersten die bei einer Totgeburt mit Vorwürfen konfrontiert werden einen Pakt mit dem Teufel zu besitzen. Dadurch, so die Forscherin, seien die sogenannten „Hexenhebammen“[15] zu einer gefährdeten sozialen Gruppe geworden. 1728 wurde eine Hebamme aus Szeged (Ungarn), mit der Beschuldigung sie habe 2000 Kinder in Satans Namen getauft, auf dem Scheiterhaufen verbrannt.[16]

Doch nicht nur die Hebammen gerieten ins Blickfeld der Inquisition, auch Frauen die zur Versorgung der Kleinkinder engagiert worden waren fielen nun in dieselbe Sparte. Durch die Sorge um die eigene und die Gesundheit ihrer Neugeborenen wurde bei Krankheit oder anderen Unglücksfällen schnell die Wochenbettpflegerin der Hexerei bezichtigt.[17]

Generationen von Kindern, so Weber, sind im Hexenglauben als einem selbstverständlichen und unveräußerlichen Bestandteil christlicher Lehre erzogen worden. Anhand dieser Entwicklungen war nun der Übergang auch die Kinder selbst als Hexen in Betracht zuziehen kein nicht weit entfernt.

Dieser Abschnitt dient, im Hinblick auf die Entwicklung eines jungen Menschen, zum besseren Verständnis der Kinderhexenprozesse und der Ereignisse und Veränderungen die daran beteiligt waren. Der zeitliche Verlauf und die Ausdehnung der Verhandlungen werden in Kapitel 3 ausgeführt.

2.2 Selbst-Denunzierung der „Kinderhexen“

Im Sinne der Anschuldigungen durch welche die Prozesse meist eingeleitet wurden tun sich große Unterschieden zwischen denen der Erwachsenenhexen und den Kinderhexen auf. Die ausgewachsene Hexe oder der Hexer wurden von außenstehenden Personen denunziert, also angeprangert. Anders verhält es sich bei den Kindern. Hier sind es nicht andere Menschen, die durch meist unspektakuläre Vorgänge, die Jugendlichen bezichtigen, sondern es sind die Kinder selbst!

Doch wie ist dieses merkwürdige Verhalten, das sich auf Kosten des eigenen Lebens auswirkt, zu erklären?

Wie bereits im vorangehenden Kapitel erwähnt sind Kinder des zu betrachtenden Zeitraums mit der Vorstellung von der wirklichen Existenz der Zauberei als Teil ihres Glaubens groß geworden. Nach Harm Klueting liegt „die Magie des einfachen Volkes (...) in den magisch verstandenen Formen der katholischen Volksfrömmigkeit“.[18] Grausame Geschichten von Dämonen, Hexen und der allgegenwärtigen Bedrohung durch den Teufel hatten jeden einzelnen auf seinem Lebensweg begleitet. Der Anstoß zu wilden Phantasien und angeblichen wahren Schauergeschichten wurde somit durch die Gesellschaft gelegt. Die Kinder gaben sich zum einen selbst als Hexen aus und denunzierten zum anderen eigene Familienmitglieder, Nachbarn und auch außenstehende Personen mit Schreckensmeldungen und unglaublichen Tatsachen. Nach Weber seien die „mordlüsternen Kinder aber auch als Opfer zu erkennen, selbst den Ängsten ausgeliefert, die Erwachsene in ihnen wachgerufen hatten“.[19]

Demnach basieren die Beschuldigungen der Kinder wohl hauptsächlich auf der eigenen Angst und Ohnmacht, aber auch auf der Möglichkeit in dieser Art und Weise Konflikte zu lösen, Rache zu üben und sich ein immenses Machtmittel anzueignen. Nämlich das, in gewissem Maße über das Leben von anderen Menschen zu richten. So wurde im Prozess von Warbois (England) eine alte Frau samt ihrem Ehemann und ihrer Tochter zum Tode verurteilt. Das alles geschah einzig auf die Aussagen von Kindern hin, die vorgaben von den abgesandten Geistern der „Alten“ geplagt worden zu sein.[20]

2.3 Biographische, soziologische und psychische Hintergründe

Diese Mischung aus Wut, Angst und Macht lässt sich nur im Hinblick auf die situativen Erfahrungen der betroffenen Kinder, sprich ihrer jeweiligen Lebenssituation, Sozialisation, Erziehung und religiöser Beeinflussung verstehen.[21] Hartwig Weber führt als mögliche Gründe tiefgreifende Probleme, körperliche und vor allem seelische Verletzungen, Rachebedürfnis, Liebesverlangen und enorme Enttäuschungen an.

Behringer gewinnt diesem Verhalten drei verschiedene Aspekte ab. Zum einen sei es das Verlangen nach Macht über die Erwachsenen. Zum anderen machte sich das Kind, auch durch noch fehlende Hemmungen, zum Sprachrohr der Gerüchte der Bevölkerung. Daraus entwickelte sich der dritte Aspekt: durch diese Aussagen des Kindes bekam die Obrigkeit einen Grund auf die der Hexerei Verdächtigten zuzugreifen.[22]

3. Zeitliche Entwicklung der Kinder-Hexenprozesse

3.1 Allgemeine Hintergründe

Wie bereits erwähnt wurden nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Kinder der Hexerei bezichtigt. So seien im alten Deutschen Reich (911 – 1806) etwa ein Viertel der Verfolgten Männer gewesen.[23] Während hierbei das durchschnittliche Frauen-Männer-Verhältnis bei circa 70% zu 30% liegt, habe es auch Gebiete gegeben in welchen der Männeranteil weitaus höher angesiedelt war.[24]

Noch expliziter verhält es sich mit den Kindern. Doch fanden zu diesem Thema durch die Forschung zur frühen Neuzeit bisher nur vereinzelte Nachforschungen statt. Doch es gab sie, die Kinderhexenprozesse – wie Quellen und Gerichtsakten nachprüfbar belegen.

Zu den spektakulärsten bekannten Kinderprozessen zählen heute die Prozesse in Calw (1683), Mora (1669), Salzburg (1675 – 89) und vor allem Salem (1692).[25]

Jedoch ist die Verfolgung der Kinder nicht mit der von Frauen oder der von Männern gleichzusetzen. Hervorzuheben sind, neben der bereits behandelten Abweichungen in der Art der Anschuldigungen bei Kindern und Erwachsenen, auch die Unterschiede in der zeitlichen Entwicklung. Die nachfolgende Einteilung in 3 Zeitabschnitte erfolgt hierbei nach den Vorlagen Hartwig Webers[26]. Bei anderen Historikern sind auch leicht abweichende Einteilungen zu finden. Diese werden jedoch jeweils im Text vermerkt.

3.2 Beginn der Verfolgung: 14.und frühes 15. Jahrhundert

Beim Betrachten des geschichtlichen und zeitlichen Verlaufs der Kinderhexenprozesse wird eine charakteristische Entwicklung erkennbar. Denn Kinder wurden nicht von Anfang an als Hexen in Betracht gezogen. Sie galten vielmehr als Opfer.

Zunächst wurden die Kinder bei Hexenprozessen lediglich als unschuldige Betroffene gegen erwachsene Hexen und Hexer verhört. Oder aber die Jungen und Mädchen waren passiv - als angeblich vom Schadenszauber einer Hexe Betroffene - beteiligt.

So werden auch im „Hexenhammer“ von 1487 Kinder ausschließlich als unschuldige Opfer der Zauberei angesehen.[27] Hexen, die sich „Kinder aneignen, um sie dem Teufel zu opfern, ihr Fleisch beim Sabbat zu verzehren und aus den Überresten magische Salben herstellen“[28] – das wurde als gängiges Hexenbild angesehen. Besonders totgeborene Kinder seien hierbei prädestiniert, so heißt es, da diese noch ungetauft und somit dem Kreis der Gesegneten untersagt bleiben.[29][30] Das Bild des „Innocent Child“ ging somit mit dem 15. Jahrhundert[31] verloren.

[...]


[1] Grimm, Jakob: Deutsche Mythologie. Band 2. Darmstadt 1965/ Unveränderter reprographischer Nachdruck der 4.Ausgabe, Berlin 1876. S.904

[2] Duden: Das große Wörterbuch der deutschen Sprache (in zehn Bänden). 3. Auflage, 1999. Band 4, S. 1788

[3] Vgl. Referat „Der Hexenhammer“ vom 19.11.03, Referentin Astrid Stölzle

[4] Levack, Brian P.: Hexenjagd – Die Geschichte der Hexenverfolgungen in Europa/ Aus dem Englischen von Ursula Scholz. München, 1995. S.133ff

[5] Vgl. Weber, Hartwig: Von der verführten Kinder Zauberei – Hexenprozesse gegen Kinder im alten Württemberg. Sigmaringen 1996, S.62ff

[6] vgl. Richter, Dieter, Das fremde Kind. Die Entstehung der Kindheitsbilder des bürgerlichen Zeitalters, Frankfurt am Main 1987

[7] Vgl. Wackernagel, Wilhelm, Die Lebensalter. Ein Beitrag zur vergleichenden Sitten- und Rechtsgeschichte. Basel 1862 (bei Weber S.68)

[8] Vgl. van Dülmen, Richard: Kultur und Alltag in der frühen Neuzeit. Bd.1: Das Haus und seine Menschen. München 1990, S.80ff

[9] Weber: Von der (...) Zauberei, S.71

[10] Weber: Von der (...) Zauberei, S.73

[11] ebd., S.74

[12] Soldan- Heppe: Geschichte der Hexenprozesse, Band 2 (Hrsg. Max Bauer), Darmstadt 1976, S.72

[13] Vgl. Soldan-Heppe, Bd. 2, S.78: „bekannte eine Frau aus Seresheim, die man aller Hexen Mutter nannte: sie habe das Hexenwerk seit unvordenklichen Zeiten betrieben, wohl an die 400 Kinder, auch drei ihrer eigenen Kinder umgebracht. Die seien alle wieder ausgegraben, gesotten, gekocht, teils gefressen, teils zu Schmier- und Hexenkunst gebraucht worden; den Pfeifern habe sie die Knochenröhrlein zu Pfeifen gegeben“

[14] Jarzebowski, Claudia: Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichte der freien Universität Berlin. Artikel unter www.magieheim.at/stellaluna/kinderhexen1.htm

[15] Weber, Hartwig: Von der (...) Kinder Zauberei, S.72

[16] Levack, Brian P.: Hexenjagd, S.138

[17] ebd.

[18] Klueting, Harm: Das konfessionelle Zeitalter 1525 – 1648. Stuttgart 1989, S.366

[19] Weber, S.66ff

[20] Soldan-Heppe, Bd.2, S.142

[21] Weber, S.67ff

[22] Behringer, Wolfgang: Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von Kindern in der Geschichte der Hexenverfolgung, in: ZHF 16, 1989. S.33

[23] Schulte, Rolf (Historiker). Zitiert aus Morell, Thomas: „Jede vierte „Hexe“ war ein Mann“. URL: http://www.magieheim.at/stellaluna/hexenmann.htm

[24] Vgl. Weber, S. 62

[25] Vgl. Behringer, S.39

[26] Weber: Von der (...) Zauberei. S. 87ff

[27] Behringer, S.33

[28] Levack, Brian P., Hexenjagd – Die Geschichte der Hexenverfolgung in Europa, S.138

[29] Jarzebowski, Claudia (Friedrich- Meinecke- Institut für Geschichte der freien Universität Berlin). Zitiert aus: http://www.magieheim.at/stellaluna/kinderhexen1.htm

[30] Vgl. Gotthelf, Jeremias: Die Schwarze Spinne, Hamburger Lesehefte: Der Teufel trachtet als Gegenlohn für einen „Gefallen“ nach dem Leben eines noch ungetauften Kindes. Es gibt einen Kampf zwischen dem Teufel und einem Geistlichen um den Vollzug der Taufe.

[31] laut Jarzebowski Ende des 16. Jahrhunderts

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Kinderhexenprozesse in der frühen Neuzeit anhand eines Beispiels aus Darmstadt
Hochschule
Universität Mannheim  (Geschichte)
Veranstaltung
Hexenprozesse in der frühen Neuzeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2004
Seiten
25
Katalognummer
V24445
ISBN (eBook)
9783638273190
ISBN (Buch)
9783656201571
Dateigröße
953 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In der frühen Neuzeit fanden nicht nur "normale" Hexenprozesse und Hexenverbrennungen statt. Nein, es wurden auch viele Kinder als Hexen angeklagt und hingerichtet.
Schlagworte
Kinderhexenprozesse, Neuzeit, Beispiels, Darmstadt, Hexenprozesse, Neuzeit
Arbeit zitieren
Stefanie Müller (Autor), 2004, Kinderhexenprozesse in der frühen Neuzeit anhand eines Beispiels aus Darmstadt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24445

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