Verbände und Vereinigungen im Bereich des Bibliotheks- und Dokumentationswesens


Seminararbeit, 2002

15 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe


INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG
1.1 Ziel und Aufbau der Arbeit
1.2 Allgemeines

2 BIBLIOTHEKSWESEN
2.1 Nationale Verbände und Vereinigungen
2.1.1 Deutscher Bibliotheksverband e.V. (DBV)
2.1.2 Bundesvereinigung Deutscher Bibnliotheksverbände e.V. (BDB)
2.2 Internationale Verbände und Vereinigungen
2.2.1 International Federation of Library Associations and Institutions
(IFLA)
2.2.1.1 Die IFLA auf internationaler Ebene
2.2.1.1 Die IFLA auf nationaler Ebene
2.2.2 European Bureau of Library, Information and Documentation
Associations (EBLIDA)
2.2.3 Weitere internationale Verbände mit deutscher Beteiligung

3 DOKUMENTATIONSWESEN
3.1 Regionale und nationale Verbände und Vereinigungen
3.1.1 Berliner Arbeitskreis Information (BAK)
3.1.2 Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und –praxis
(DGI)
3.2 Internationale Verbände und Vereinigungen
3.2.1 Fédération Internationale d’Information et de Documentation (FID)
3.2.2 Association for Information Management (Aslib)

Literatur – und Quellenverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Ziel und Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Verbänden und Vereinigungen im Bereich des Bibliotheks- und Dokumentationswesens, wobei nur die Institutionenverbände berücksichtigt werden. Ihre Funktion, ihre Aufgaben, ihre Bedeutung und ihr Nutzen in Gesellschaft und Politik werden besprochen. Es wird ein Überblick über die wichtigsten nationalen und internationalen Vereinigungen gegeben und es erfolgt eine Vorstellung dieser.

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Nach einer Einleitung wird im zweiten Teil zunächst auf das Bibliothekswesen eingegangen. Der Vorstellung von nationalen Verbänden und Vereinigungen folgt die der internationalen. Der dritte Teil ist dem Dokumentationswesen gewidmet. Auch hier wird zuerst auf nationale bzw. regionale, dann auf internationale Verbände und Vereinigungen eingegangen.

Als Quelle für meine Ausführungen habe ich die Webseite des jeweiligen Verbandes und Busse / Ernestus / Plassmann / Seefeldt (1999) benutzt. Detaillierte Angaben dazu finden sich im Literatur- und Quellenverzeichnis.

1.2 Allgemeines

Von den hier besprochenen Institutionenverbänden sind die Personalvereine zu unterscheiden. Diese stellen Organisationen dar, in denen sich Bibliothekare in ersten Linie zur Wahrung ihrer beruflichen Interessen zusammengeschlossen haben. Darüber hinaus sind sie auch ein Forum fachlicher Diskussion und Mittel der gemeinsamen Vertretung in der Öffentlichkeit.

Institutionenverbände sind Zusammenschlüsse von Bibliotheken, bibliothekarischen Einrichtungen wie Fachstellen, Verbundzentralen und Ausbildungsstätten und auch Trägern. Sie dienen der Förderung von Kultur und Bildung und der Festigung der Stellung von Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen in Politik und Gesellschaft. Dabei soll sowohl in der Bevölkerung das Bewußtsein für den Wert solcher Einrichtungen geweckt werden, als auch Staat und Regierung die Notwendigkeit der Erhaltung und Förderung dieser Einrichtungen verdeutlicht werden. Die Entwicklung eines entsprechenden Standards soll so gewährleistet werden. Weiterhin pflegen die Instititionenverbände die nationale und internationale Zusammenarbeit untereinander und sind ständig um die Aufrechterhaltung, Verbesserung und Ausweitung dieser bemüht. Auch die Formulierung von bibliothekspolitischen Forderungen gehört zu ihrer Aufgabe, genauso wie die Erstellung von Gutachten und Empfehlungen, z. B. zur Verteilung von Finanzmitteln aus staatlichen Zuschüssen.

Hervorzuheben bei den Institutionenverbänden ist die Gemeinnützigkeit. Es werden hier keine eigenwirtschaftlichen Zwecke verfolgt. Die Verwendung der Mittel erfolgt nur für satzungsgemäße Zwecke, und Mitglieder des Verbandes erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes. Die Finanzierung wird durch Mitgliedsbeiträge, fördernde Mitglieder, Sonder- und Sponsorengelder, staatliche Zuschüsse und durch die Unterstützung durch weltweite Organisationen, wie z. B. die UNESCO, gewährleistet.

2 BIBLIOTHEKSWESEN

2.1 Nationale Verbände und Vereinigungen

2.1.1 Deutscher Bibliotheksverband e.V. (DBV)

Der DBV als spartenübergreifender Institutionenverband zahlt heute etwa 2000 Mitglieder. Er wurde im Jahre 1949 in Nierstein am Rhein als Deutscher Büchereiverband e.V. gegründet und war ein Zusammenschluß von Kommunalen und Öffentlichen Büchereien. Eines der Hauptziele des Deutschen Büchereiverbandes e.V. war es, sich zu einer Gesamtorganisation von Instituten und Trägern aller Bibliothekssparten und –typen zu entwickeln. Dies gelang ihm im Jahre 1973 mit seiner Erweiterung zum Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) auf einer Mitgliederversammlung in Hamburg. Der DBV arbeitete nun spartenübergreifend.

In der DDR wurde 1964 in Berlin der Deutsche Bibliotheksverband (BV) gegründet, der neben allgemeinbildenden Bibliotheken fachwissenschaftliche Institutionen und Einrichtungen der Information und Dokumentation in der DDR zu seinen Mitgliedern zählte. Auf der gemeinsamen Mitgliederversammlung am 28. Februar 1991 in Göttingen wurde die Vereinigung der beiden Verbände zum Deutschen Bibliotheksverband e. V. beschlossen.

Die Leitung des Verbandes erfolgt durch ein dreiköpfiges Präsidium und durch den Vorstand mit sieben Vertretern aus Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken. Weitere Organe sind der Beirat mit 26 Mitgliedern und die Mitgliederversammlung.

Die Mitglieder aus den 16 Bundesländern der BRD sind organisiert in 16 Landesverbänden. Sie arbeiten miteinander in acht unterteilten Sektionen. Diese Unterteilung bezieht sich auf die Art bzw. Sparte der entsprechenden Institution (z.B. Öffentliche Bibliothek, Wissenschaftliche Bibliothek, Bibliothekarische Ausbildungsstätte u. ä.) und auch nach der Einwohnerzahl des entsprechenden Versorgungsgebietes einer Bibliothek.

Als seine Aufgaben und Ziele sieht der DBV:

Ÿ- Förderung der Zusammenarbeit der Mitglieder
Ÿ- nationale und internationale Zusammenarbeit
- bibliothekspolitische Forderungen zur Verbesserung des Bibliothekswesens in Deutschland
-Ÿ fachliche Hinweise zur Umsetzung bibliotheksfördernder Maßnahmen
Ÿ- Aufbau einer politischen und gesellschaftlichen Lobby
Ÿ- Organisation von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen
- gutachterliche Publikationstätigkeit ( z.B. Kopierrecht, Benutzungs-
gebühren, EDV).

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Verbände und Vereinigungen im Bereich des Bibliotheks- und Dokumentationswesens
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Bibliothekswissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V24606
ISBN (eBook)
9783638274418
Dateigröße
531 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verbände, Vereinigungen, Bereich, Bibliotheks-, Dokumentationswesens
Arbeit zitieren
Steffi Winkler (Autor:in), 2002, Verbände und Vereinigungen im Bereich des Bibliotheks- und Dokumentationswesens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24606

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