Strukturen des satirischen Erzählens analysiert Theorien zu narrativ-strukturellen Strategien von Satire mit einem deutlichen Schwerpunkt auf Northrop Fryes theoretischem Modell wie er es in The Anatomy of Criticism entwirft.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Northrop Frye
- Relevanz
- Literaturtheoretische Prämissen in Fryes „Anatomy Of Criticism“
- Mytho...
- Satirisches
- Satirisches als Mythos, Struktur oder Technik des Erzählens
- Formen, Mittel und Techniken des Satirischen
- Ein „object to attack“ und „wit or humor“
- Das Lachen
- Fazit
- Bibliographie
- Literatur
- Angeführte Beispiele
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen des Satirischen, genauer gesagt mit der Frage nach seiner Struktur und seinen Techniken. Anhand von Northrop Fryes „Anatomy of Criticism“ und dessen Einordnung von Satire als eine pregenerische Struktur des Erzählens (Mythoi) wird das Satirische im Kontext literarischer und nicht-literarischer Ausdrucksformen untersucht. Ziel ist es, ein umfassendes Modell des Satirischen zu entwickeln, das unabhängig von der Form auf alle möglichen konkreten Manifestationen projizierbar ist.
- Satire als pregenerische Struktur des Erzählens (Mythoi)
- Der Einfluss von Northrop Fryes „Anatomy of Criticism“ auf die Satireforschung
- Formen, Mittel und Techniken des Satirischen
- Die Rolle des Lachens in der Satire
- Das Satirische als kulturelles Phänomen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen bei der Definition und Einordnung von Satire. Es wird deutlich, dass Satire im Laufe der Zeit ihre Form und Funktion verändert hat und nicht mehr allein auf literarische Traditionen beschränkt ist.
- Northrop Frye: Dieses Kapitel stellt die Relevanz von Northrop Fryes „Anatomy of Criticism“ für die Analyse von Satire dar. Frye wird als wichtiger Denker vorgestellt, der Satire in den Kontext von Mythen und grundlegenden Strukturen des Erzählens stellt.
- Satirisches: In diesem Kapitel wird der Versuch unternommen, das Satirische als eine Struktur, die unabhängig von der Form auf alle möglichen konkreten Manifestationen projizierbar ist, zu beschreiben. Es werden Formen, Mittel, Techniken und die Rolle des Lachens im Satirischen erörtert.
Schlüsselwörter
Die vorliegenden Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Satirischen, der Analyse von Northrop Fryes „Anatomy of Criticism“, Mythen, Strukturen des Erzählens, Formen, Mittel und Techniken des Satirischen, Lachen, Kultur, und dem Satirischen als kulturelles Phänomen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die zentrale These von Northrop Frye zur Satire?
Frye ordnet Satire als eine pregenerische Struktur des Erzählens (Mythos) ein, die unabhängig von der literarischen Form auf verschiedene Medien projizierbar ist.
Welche Techniken kennzeichnen satirisches Erzählen?
Wichtige Mittel sind Ironie, Übersteigerung, das Vorhandensein eines Angriffsobjekts („object to attack“) sowie der Einsatz von Witz und Humor.
Welche Rolle spielt das Lachen in der Satire?
Das Lachen dient in der Satire oft als Waffe oder zur Entlarvung von Missständen, wobei es sich vom rein amüsanten Lachen der Komödie unterscheidet.
Warum ist Satire ein kulturelles Phänomen?
Satire spiegelt gesellschaftliche Normen wider und bricht diese auf, wobei sie sich heute nicht mehr nur auf Literatur, sondern auf alle Medien erstreckt.
Was bedeutet „Anatomy of Criticism“ für die Forschung?
Dieses Werk von Northrop Frye bietet ein umfassendes Modell zur Analyse literarischer Strukturen und ist die Grundlage für das Verständnis von Satire als strukturelle Strategie.
- Arbeit zitieren
- Marc Regler (Autor:in), 2003, Strukturen des satirischen Erzählens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24687