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"Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck

Title: "Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck

Literature Review , 2003 , 6 Pages

Autor:in: Dorothee Schnell (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit handelt von zwei kritischen Büchern, die sich mit dem Problem der "Unterausbildung" und der damit verbundenen Chancenlosigkeit bei der Suche eines Ausbildungsplatzes.
Es wird ein Schulmodell vorgestellt, dass diese ausweglose Situation verbessern soll. Die Arbeit entstand aus der Idee, herauszufinden, wie ein Autor den Gedanken eines anderen weiterführt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erstes Kapitel: Die Forderung nach einer Jugendschule

3. Zweites Kapitel: Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung

4. Drittes Kapitel: Zugang zu Arbeitsplätzen für schwache und schwierige Schüler

5. Perspektiven der Schule für Lernbehinderte

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den von G. G. Hiller entwickelten Reformvorschlag für das Schulsystem, welcher insbesondere auf die Förderung lernschwacher Kinder abzielt. Dabei wird analysiert, inwiefern Hillers Konzept einer „Jugendschule“ als Antwort auf gesellschaftliche Risiken, wie sie von U. Beck beschrieben werden, zur Integration benachteiligter Jugendlicher in das Beschäftigungssystem beitragen kann.

  • Kritische Analyse des aktuellen Bildungssystems und seiner Defizite für leistungsschwache Schüler.
  • Konzeptionelle Darstellung der „Jugendschule“ als Brücke zwischen Ausbildung und Erwerbswelt.
  • Einordnung der Thematik in den theoretischen Kontext der „Risikogesellschaft“ nach U. Beck.
  • Diskussion über Maßnahmen zur Sicherung von Erstzugängen zum Arbeitsmarkt.
  • Reflexion über die Anforderungen an eine lebensweltbezogene Unterrichtsgestaltung.

Auszug aus dem Buch

Perspektiven der Schule für Lernbehinderte

In dem Kapitel „Perspektiven der Schule für Lernbehinderte“ zeigt Hiller „Umrisse eines Bildungskonzeptes für Kinder und Jugendliche der unteren Statusgruppen“ (Hiller, 1991, S.58) auf.

Das Problem sieht Hiller darin, dass es momentan kein Konzept gibt, dass die Verwirklichung einer allgemeinen Grundbildung für das untere Fünftel der Gesellschaft, ermöglicht. Der Besuch einer Schule für Lernbehinderte bedeutet heute fast automatisch den Ausschluss aus der Berufswelt. Eine Änderung des Schulsystems insofern, dass alle Schüler eine Art Gesamtschule besuchen, wie in der Diskussion vorgeschlagen wird, wäre auch keine Lösung, da dasselbe Fünftel spätestens bei den Einstellungstest aussortiert werden würde.

Haupt- und Sonderschulen unterscheiden sich im Hinblick auf die Chancen zur Teilnahme im Beschäftigungssystem nur noch graduell. Es wird immer eine unterste Gruppe geben und deshalb verlangt Hiller eine Neubestimmung des Bildungskonzepts. Die Integration in die Gesellschaft durch eine Grundausbildung, auf die jedes Kind ein Recht hat, soll in zweierlei Hinsicht gesichert sein. Erstens soll ein Erstzugang zum Beschäftigungssystem gesichert sein um ein wirtschaftlich unabhängiges Leben führen zu können. Zweitens soll der Zugang „zum geselligen Verkehr mit Angehörigen anderer Statusgruppen“ (Hiller, 1991, S.62) ermöglicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Anlass und der Kontext der Arbeit dargelegt, insbesondere die Problematik lernschwacher Kinder im aktuellen Bildungssystem.

2. Erstes Kapitel: Die Forderung nach einer Jugendschule: Dieses Kapitel behandelt das Konzept einer Jugendschule, die Wissen mit lebensweltlichen Bezügen verknüpfen und den Zugang zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit fördern soll.

3. Zweites Kapitel: Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung: Hier werden pädagogische Ansätze diskutiert, wie Schüler lernen können, sich von belastenden Lebensumständen zu distanzieren und alternative Lebenswege zu erschließen.

4. Drittes Kapitel: Zugang zu Arbeitsplätzen für schwache und schwierige Schüler: Der Fokus liegt hier auf der Überwindung von Hürden beim Berufseinstieg, insbesondere für junge Frauen und benachteiligte Gruppen.

5. Perspektiven der Schule für Lernbehinderte: Dieses Kapitel fasst das umfassende Bildungskonzept zusammen und hinterfragt die Rolle von Sonderschulen im Kontext von Integration und Arbeitsmarktchancen.

Schlüsselwörter

Jugendschule, Lernbehinderung, Risikogesellschaft, Bildungssystem, Arbeitsmarktintegration, Ausbildungsplatzgarantie, soziale Benachteiligung, schulische Reform, Lebensweltorientierung, U. Beck, G. G. Hiller, Berufsvorbereitung, untere Statusgruppen, soziale Integration, Erstzugang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Reformentwurf von G. G. Hiller zur Neugestaltung des Bildungssystems, um die berufliche und gesellschaftliche Integration von lernschwachen Schülern zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Defizitanalyse des derzeitigen Schulwesens, die Einführung einer „Jugendschule“, die Sicherung von Übergängen in den Arbeitsmarkt und die theoretische Anbindung an U. Becks „Risikogesellschaft“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Hillers Forderungen nach einem Jugendbildungsgesetz darzustellen und kritisch zu prüfen, wie eine echte Integration benachteiligter Jugendlicher gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der primär G. G. Hillers Werk sowie ergänzende soziologische Ansätze von U. Beck kritisch ausgewertet und in einen sonderpädagogischen Kontext übertragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Jugendschule, die Methoden zur Unterrichtsgestaltung sowie die Problematik des Arbeitsmarktzugangs für Jugendliche aus prekären Verhältnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Jugendschule, Arbeitsmarktintegration, soziale Benachteiligung, Bildungsgerechtigkeit und Berufsvorbereitung.

Wie begründet Hiller die Forderung nach einer „Zwangsausbildung“?

Hiller argumentiert, dass Jugendliche ohne gesicherte Ausbildungsplätze dem ungeschützten Wettbewerb ausgeliefert sind und so zwangsläufig in die finanzielle Bedürftigkeit oder den Ausschluss aus dem Arbeitsleben geraten.

Was ist die „Identifikationsschablone“ nach U. Beck?

Der Begriff beschreibt den gesellschaftlichen Mechanismus, bei dem die soziale Wahrnehmung und Behandlung einer Person maßgeblich durch deren beruflichen Status bestimmt wird.

Warum sieht der Autor des Dokuments ein Risiko im Konzept der Jugendschule?

Es besteht die Gefahr, dass die Jugendschule stigmatisiert werden könnte, was die notwendige Kooperation mit Industrie und Handel für Ausbildungsplätze langfristig gefährden würde.

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Details

Title
"Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck
College
University of Koblenz-Landau  (Institut für Sonderpädagogik)
Course
Einführung in die Pädagogik bei Kindern mit einer Lernbehinderung
Author
Dorothee Schnell (Author)
Publication Year
2003
Pages
6
Catalog Number
V24942
ISBN (eBook)
9783638276993
ISBN (Book)
9783656854753
Language
German
Tags
Ausbruch Bildungskeller Hiller Bezug Risikogesellschaft Moderne Beck Einführung Pädagogik Kindern Lernbehinderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dorothee Schnell (Author), 2003, "Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24942
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