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Selbstreinigung von Fließgewässern - Ökologische Aspekte

Titre: Selbstreinigung von Fließgewässern - Ökologische Aspekte

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 39 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Ruppert (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie physique, Géomorphologie, Ecologie
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„Fließgewässer sind eine sehr heterogene Gruppe von oberflächlichen Abflussgerinnen, die von ihrem Ursprung, den Quellregionen, mit meist abnehmendem Gefälle die Landschaft durchziehen und in den Meeren unter Ausbildung einer charakteristischen Übergangszone des limnischen Flussystems zum marinen Küstenbereich münden.“ (Günter Gunkel 1996) Mit dieser Definition erfasst der Autor Günter Gunkel zwar die morphologischen und teilweise auch physikalischen Aspekte von Fließgewässern, jedoch vernachlässigt er die ökologischen Faktoren eines Fließgewässers, mit welchen ich mich in dieser Ausarbeitung beschäftigen werde. Ein besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf den Prozess der Selbstreinigung von Fließgewässern legen, da dieses Thema aus ökologischer Sicht betrachtet zum einen sehr interessant ist und zum anderen durch neueste Untersuchungsergebnisse einiger ins Abwasser gelangender Stoffe (Kohlenstoffverbindungen mit hormonähnlichen Eigenschaften) auch wieder in den gesellschaftlichen aktuellen Blickpunkt gerät.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Ökologische Aspekte der Fließgewässer

I Einleitung

II Aufteilung eines Fließgewässers

III Ökologie eines Fließgewässers

III.I Stofflhaushalt von Fließgewässern

III.II Im Wasser gelöste Gase

III.III Gelöste Feststoffe im Wasser

III.IV Biogene Stoffkreisläufe/Stoffhaushalt

IV Selbstreinigungsprozess

V Eutrophierung als Ursache von Gewässerbelastungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen ökologischen Zusammenhänge in Fließgewässern mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem biologischen Prozess der Selbstreinigung. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie physikalische und chemische Faktoren sowie das Zusammenspiel verschiedener Organismengruppen dazu beitragen, dass Gewässer eine gewisse Belastung verarbeiten und ein dynamisches ökologisches Gleichgewicht aufrechterhalten können.

  • Struktur und Zonierung von Fließgewässern (Oberlauf, Mittellauf, Unterlauf)
  • Stoffhaushalt und biogeochemische Kreisläufe (Gase, Nährstoffe)
  • Mechanismen des Selbstreinigungsprozesses und die Rolle von Mikroorganismen
  • Eutrophierung als anthropogene Belastung und deren Auswirkungen auf das Ökosystem

Auszug aus dem Buch

III Ökologie eines Fließgewässers

Das ökologische System eines Fließgewässers wird als offen beschrieben, da es zusätzlich zu seinem „internen Stoffkreislauf“ durch zahlreiche äußere Einflussfaktoren bestimmt wird. Unter einem ökologischen System versteht man zunächst einmal die Vernetzung einzelner stofflicher und organischer Kreisläufe untereinander; innerhalb eines Bezugsystems. Ich möchte nun, soweit es die Ausarbeitung meines Themas erlaubt einzelne ökologische Bestandteile und Faktoren eines Fließgewässers näher betrachten und deren Einflussvermögen auf die Eigenschaften eines solchen Gewässersystems veranschaulichen.

III.I Stofflhaushalt von Fließgewässern

„Stoffhaushalt ist die Summe des Stoff-und Energieumsatzes in einem Ökosystem.“ (Jürgen Schwoerbel 1999). Anhand des Stoffhaushaltes von Gewässersystem lassen diese sich wunderbar Kategorisieren bzw. bezüglich ihrer einzelnen physikalischen aber auch ökologischen Eigenschaften beurteilen. Anders als bei terrestrischen Ökosystemen lässt sich der Stoffhaushalt nicht allein auf die Feststellung der in ihm gelösten Inhaltsstoffe, deren räumlicher Schichtung und zeitlicher Verteilung beschränken. In aquatischen Systemen spielen vor allem kleinste Organismen in den verschiedensten Stoffkreisläufen eine fundamentale Bedeutung für das jeweilige Ökosystem. Zwar stellen in Fließgewässern die eben angesprochenen Mikroorganismen größenmäßig betrachtet einen sehr geringen Prozentsatz im Vergleich zu den sonstigen mitgeführten Stoffen dar, aber ihr biologische Leistungen sind auch für dieses Gewässersystem unabdingbar und effizient von Nöten.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Definiert die ökologische Bedeutung von Fließgewässern und führt in das zentrale Thema der Selbstreinigung ein.

II Aufteilung eines Fließgewässers: Beschreibt die ökologische Zonierung von Flüssen in Ober-, Mittel- und Unterlauf basierend auf Strömung und physikalischen Gradienten.

III Ökologie eines Fließgewässers: Untersucht die Stoffumsätze, gelöste Gase und die Vernetzung biologischer Kreisläufe innerhalb des offenen Ökosystems.

III.I Stofflhaushalt von Fließgewässern: Erläutert die grundlegenden Stoff- und Energieumsätze sowie die Bedeutung kleinster Organismen für aquatische Systeme.

III.II Im Wasser gelöste Gase: Analysiert den Einfluss von Temperatur und Druck auf die Gaslöslichkeit, insbesondere mit Fokus auf Sauerstoff und Kohlendioxid.

III.III Gelöste Feststoffe im Wasser: Behandelt anorganische Stickstoff- und Phosphorverbindungen und deren Rolle als Nährstoffe für die Primärproduktion.

III.IV Biogene Stoffkreisläufe/Stoffhaushalt: Beschreibt die funktionelle Aufteilung der Organismen in Produzenten, Konsumenten und Destruenten.

IV Selbstreinigungsprozess: Erklärt, wie Gewässer durch mikrobiologische und physikalische Prozesse auf Belastungen reagieren und ihr ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen.

V Eutrophierung als Ursache von Gewässerbelastungen: Diskutiert die Folgen übermäßiger Nährstoffzufuhr und menschlicher Eingriffe auf die Trophie eines Fließgewässers.

Schlüsselwörter

Fließgewässer, Selbstreinigungsprozess, Stoffhaushalt, Ökosystem, Primärproduktion, Saprobie, Trophie, Eutrophierung, Biozönosen, Mikroorganismen, Stickstoffkreislauf, Phosphorverbindungen, Gewässerökologie, Wasserqualität, Renaturierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökologischen Grundlagen von Fließgewässern und dem Prozess der Selbstreinigung, der es Gewässern ermöglicht, eingeleitete organische Stoffe abzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Zonierung von Flüssen, der Stoffhaushalt mit seinen chemischen und physikalischen Parametern sowie die Bedeutung der verschiedenen Organismengruppen für das ökologische Gleichgewicht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein Fließgewässer durch das Zusammenwirken von Mikroorganismen und physikalischen Bedingungen in der Lage ist, sich selbst zu reinigen, und wie dieser Prozess durch externe Faktoren gestört werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine limnologische Literaturanalyse, um die ökologischen Prozesse und die Wechselwirkungen zwischen biotischen und abiotischen Faktoren in Fließgewässern systematisch darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Gliederung von Fließgewässern, den Stoffhaushalt (Gase, Nährstoffe), die biologischen Stoffkreisläufe (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) sowie die Eutrophierung als Belastungsfaktor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Selbstreinigung, Stoffhaushalt, Trophie, Saprobie, Eutrophierung und die funktionelle Rolle der Mikroorganismen.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Destruenten von der der Konsumenten?

Während Konsumenten organische Substanzen umformen und verzehren, wandeln Destruenten sowohl organisches als auch anorganisches Material in ihre anorganischen Bestandteile um, was für den Stoffabbau im Zuge der Selbstreinigung essenziell ist.

Warum ist das Saprobiensystem für die Gewässerbewertung wichtig?

Das Saprobiensystem nutzt das Vorkommen spezifischer Bakterienstämme und Indikatororganismen, um anhand der Populationsdichte Rückschlüsse auf die jeweilige Wasserqualität und die Belastungssituation eines Gewässerabschnitts zu ziehen.

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Résumé des informations

Titre
Selbstreinigung von Fließgewässern - Ökologische Aspekte
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Geographisches Institut)
Cours
Seminar
Note
2,0
Auteur
Andreas Ruppert (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
39
N° de catalogue
V24950
ISBN (ebook)
9783638277051
Langue
allemand
mots-clé
Selbstreinigung Fließgewässern Aspekte Seminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andreas Ruppert (Auteur), 2004, Selbstreinigung von Fließgewässern - Ökologische Aspekte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/24950
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Extrait de  39  pages
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