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Risikoanalyse von Hedge Fonds in historischen Worst-Case Szenarien

Title: Risikoanalyse von Hedge Fonds in historischen Worst-Case Szenarien

Seminar Paper , 2004 , 55 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Rene Künnen (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Mein Thema bei diesem Seminar betrifft die Risikoanalyse von Hedge Fonds in Worst -
Case Szenarien. Demnach: Wie haben Hedge Fonds im Vergleich zu Aktienindizes in
Zeiten des Obligationencrashs, der Asienkrise, des Zahlungsausfalls von Rußland und
dem Fall LTCM (Long Term Capital Management), dem Nasdaq - Crash oder auch den
Anschlägen des 11. September performt und wie hoch war ihre Volatilität zu dieser
Zeit. Beginnen werde ich mit einem kurzen Vergleich zwischen Hedge Fonds und
traditionellen Anlageklassen, im zweiten Schritt betrachte ich die Performance- und
Risikomessung von Hedge Fonds mit ihren Problematiken, den letztendlich verwendeten
Verfahren, sowie anhand einer empirischen Analyse der verschiedenen Worst - Case
Situationen. Abschließend werde ich dann noch die Frage klären, ob eine Anlage in
Hedge Fonds das Rendite-/ Risikoprofil eines Portfolios verbessert. Traditionelle Anlageklassen operieren mit dem Kauf von Wertpapieren, seien es Renten,
Aktien oder Obligationen. In diesem Fall gibt der Kapitalanleger einer jeweiligen
Partei Geld und erhält dafür ein Recht, daß einen am Erfolg (Gewinn oder Verlust) der
Partei beteiligt. Diese Beteiligung besteht solange, bis sie wieder verkauft wird. Traditionelle
Fonds enthalten verschiedene Rechte an verschiedenen Firmen, Staaten, oder
allgemein juristischen Personen. Durch eine geschickte Mischung dieser Anteile wird
versucht, unter Beachtung des Risikos (Volatilität) die Rendite zu maximieren (Portfolioselektion,
CAPM)1. Indizes wie der Dow Jones, der S&P 500, der MSCI World oder
auch der Deutsche Aktienindex zählen ebenfalls zu der traditionellen Kategorie. Sie
spiegeln die Performance von Firmen wieder, Kursschwankungen ergeben sich aus den
gewichteten Kursveränderungen der sich in dem Indize befindlichen Werte2.
Hedge Fonds Manager sind darauf aus, durch unterschiedliche Anlagestrategien und
Portfoliogewichtungen das Risiko so gut wie möglich zu beseitigen bzw. auf einem
konstant vorgegebenen Grad zu halten und gleichzeitig eine kontinuierlich positive
Rendite zu erwirtschaften (auch in Krisenzeiten)3. [...]
1 Vgl. Schmidt/ Terberger; “Grundzüge der Investitions- und Finanzierungstheorie”; Seiten 332 ff.
2 Vgl. http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/binary/...
3 Vgl. FAME Research Paper No. 24; Anhang Grafik 6 “Hedgefonds gegenüber traditionellen Investmentfonds”

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hedge Fonds vs. traditionelle Anlageklassen

3. Die Performance- und Risikomessung bei Hedge Fonds

3.1. Die Probleme bei der Performancemessung von Hedge Fonds

3.2. Die Arten der Risikomessung

3.2.1. Die Worst - Case Situationen: Eintritt, Verlauf und Auswirkung

3.2.1.1. Der Obligationencrash

3.2.1.2. Die Asienkrise

3.2.1.3. Der Zahlungsausfall Rußlands und der Fall LTCM (Long Term Capital Management)

3.2.1.4. Der Nasdaq – Crash

3.2.1.5. Die Terroranschläge des 11. September

3.2.2 Der höchste monatliche Verlust

3.2.3 Das „Maximum Drawdown“- und „Total rate of return“ Verfahren

3.2.3.1 Die Anwendung des „Maximum Drawdown“ Verfahren

3.2.3.2 Die Anwendung des „Total rate of return“ Verfahren

3.2.3.3 Die Analyse der Ergebnisse

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die empirische Analyse der Performance und des Risikoprofils von Hedgefonds im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen (Aktienindizes) während extremer Marktphasen („Worst-Case-Szenarien“). Es soll untersucht werden, ob Hedgefonds durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Märkten eine sinnvolle Diversifikationsmöglichkeit zur Abfederung von Börsencrashs darstellen.

  • Performance- und Risikomessung bei Hedgefonds
  • Vergleich von Hedgefonds mit traditionellen Anlageklassen
  • Empirische Analyse spezifischer Worst-Case-Szenarien (z. B. Asienkrise, LTCM, 11. September)
  • Methoden der Risikobewertung (Maximum Drawdown, Total Rate of Return)
  • Diversifikationseffekte im Portfoliokontext

Auszug aus dem Buch

Die Probleme bei der Performance- und Risikomessung von Hedge Fonds

Die Performancemessung von Hedge Fonds ist mit verschiedenen Problemen behaftet, die ich vor der anschließenden empirischen Analyse noch ansprechen möchte. So ist eine klare Benchmarkorientierung wie bei traditionellen Fonds nicht möglich. Außerdem ist eine eindeutige Bewertung auf Grund der eingeschränkten Transparenz und der verwendeten Instrumentarien nur bedingt aussagekräftig. Das alles folgt aus gesetzlichen Grundlagen, sowie aus Hedge Fonds spezifischen Merkmalen, die ich nun genauer erläutern werde.

Eine Benchmarkanalyse im traditionellen Sinne erfolgt anhand von Indizes, die entweder an geographische oder sektorspezifische Bereiche gekoppelt sind und die Zusammensetzung des zu vergleichenden Portfolios zumindest im Groben widerspiegeln. Die Benchmark ist eine Vergleichsbasis. Bei Hedge Fonds ist die Wahl so einer Basis nur sehr begrenzt bzw. gar nicht möglich. Hedge Fonds Manager haben im Regelfall freie Hand bei der Zusammenstellung ihres Portfolios. Sie verwenden Derivate, Kredite sowie das Mittel von Leerverkäufen um den Leverage Effekt ihres Fonds zu erhöhen. Traditionelle Indizes, sind wie bereits angesprochen, ausschließlich an Kaufstrategien ausgerichtet. Sie spiegeln somit nicht die Zusammensetzung eines Hedge Fonds wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Risikoanalyse von Hedgefonds in Worst-Case-Szenarien und die Formulierung der zentralen Forschungsfrage.

2. Hedge Fonds vs. traditionelle Anlageklassen: Erläuterung der fundamentalen Unterschiede in Strategie, Instrumenteneinsatz und Zielsetzung zwischen traditionellen Fonds und Hedgefonds.

3. Die Performance- und Risikomessung bei Hedge Fonds: Detaillierte Betrachtung der methodischen Herausforderungen bei der Messung von Performance und Risiko sowie die Anwendung spezifischer Analyseinstrumente auf vergangene Krisen.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung von Hedgefonds als Diversifikationsinstrument und die Feststellung, dass deren Erfolg maßgeblich von der Qualität des Managements abhängt.

Schlüsselwörter

Hedgefonds, Risikoanalyse, Worst-Case-Szenarien, Performancemessung, Diversifikation, Maximum Drawdown, Total Rate of Return, Volatilität, LTCM, Asienkrise, Nasdaq-Crash, Alternative Investments, Portfoliomanagement, Korrelation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Widerstandsfähigkeit und Performance von Hedgefonds während extremer wirtschaftlicher Krisen im Vergleich zu klassischen Anlageformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die spezifischen Herausforderungen der Risikomessung bei Hedgefonds, den Einsatz unterschiedlicher Handelsstrategien und die empirische Untersuchung historischer Crash-Ereignisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob Hedgefonds das Rendite-Risiko-Profil eines Portfolios verbessern können, indem sie in Krisenzeiten Verluste abfedern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine empirische Analyse durch, bei der er die Kursverläufe von Hedgefonds-Indizes mit traditionellen Vergleichsindizes wie dem S&P 500 und dem MSCI World während spezifischer Zeitintervalle vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Performance von Hedgefonds während Ereignissen wie dem Obligationencrash, der Asienkrise, dem Fall LTCM, dem Nasdaq-Crash und den Terroranschlägen des 11. Septembers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Hedgefonds, Risikoanalyse, Worst-Case-Szenarien, Performance, Diversifikation und Volatilität.

Wie bewertet der Autor den Einfluss des LTCM-Vorfalls?

Der Autor betrachtet den Fall LTCM nicht als generelles Argument gegen Hedgefonds, sondern führt die Verluste auf das unverantwortliche Risikomanagement des spezifischen Managements zurück.

Welche Bedeutung kommt der "Maximum Drawdown" Analyse zu?

Diese Methode wird als ex-post Analyseinstrument eingesetzt, um Intensität und Dauer negativer Performancephasen zu visualisieren und mit anderen Indizes zu vergleichen.

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Details

Title
Risikoanalyse von Hedge Fonds in historischen Worst-Case Szenarien
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Hedge Fonds
Grade
2,3
Author
Rene Künnen (Author)
Publication Year
2004
Pages
55
Catalog Number
V25258
ISBN (eBook)
9783638279376
Language
German
Tags
Risikoanalyse Hedge Fonds Worst-Case Szenarien Hedge Fonds
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rene Künnen (Author), 2004, Risikoanalyse von Hedge Fonds in historischen Worst-Case Szenarien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25258
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