Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - Earth Science

Offener Geographieunterricht

Title: Offener Geographieunterricht

Term Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Oliver Lackmann (Author)

Didactics - Earth Science
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema „Offener Geographieunterrichtunter besonderer Berücksichtigung der Zeitschriftenbeiträge der Jahre 2000 - 2003“. Die Konzentration auf neuere Beiträge zu diesem Thema wird damit begründet, dass Uhlenwinkel (2002) eine umfassende Arbeit zum Thema „Freiarbeit im Geographieunterricht“ vorgelegt hat. Freiarbeit wird hier als eine Form des offenen Unterrichts neben anderen verstanden (siehe unten). Hier soll im Folgenden versucht werden, offenen Unterricht der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion entsprechend zu definieren und wichtige Begriffe, die im Zusammenhang mit offenem Unterricht genannt werden, zu systematisieren. Es soll aufgezeigt werden, was offene Unterrichtsformen in Bezug auf Schülerorientierung im Unterricht leisten können, das traditioneller Unterricht nicht vermag.

Im Anschluss daran werden beispielhaft neuere Beiträge zur Freiarbeit im Geographieunterricht an den theoretischen Forderungen an diese Unterrichtsform gemessen und bewertet.

Um eine bessere Lesbarkeit der Arbeit zu erreichen, wird auf die weibliche Schreibweise verzichtet.

Zitiert wird nach Regeln, die Grunwald/Spitta (2003) vorschlagen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Offener Geographieunterricht – wie und warum?

1.1. Offener Unterricht – wie geht das?

1.1.1. Freiarbeit

1.1.2. Wochenplan

1.1.3. Lernwerkstatt

1.1.4. Projektarbeit

1.1.5. Lernzirkel

1.1.6. Lernbuffet

1.1.7. Lesetagebuch

1.2. Begriffssystematik

1.3. Warum offener Unterricht?

1.3.1. Lern- und kognitionspsychologische Begründung

1.3.2. Sozialisationstheoretische Begründung

1.3.3. Sozioökonomische Begründung

1.4. Zwischenfazit

2. Wie sieht offener Geographieunterricht in der Realität aus?

2.1. Lernzirkel: Orientierung auf der Erde (I): Kontinente und Temperaturzonen

2.2. Ein neuer Anfang für das Seebad Ramsgate: Das Seafront Project

2.3. Kinder in der Einen Welt

2.4. Schon Caesar ging hier baden

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept des offenen Geographieunterrichts zu definieren, wissenschaftlich zu begründen und dessen praktische Umsetzung anhand ausgewählter Lernzirkel aus den Jahren 2000 bis 2003 zu bewerten und kritisch zu hinterfragen.

  • Theoretische Definition und Systematisierung offener Unterrichtsformen.
  • Lernpsychologische, sozialisationstheoretische und sozioökonomische Begründungszusammenhänge.
  • Analyse und Bewertung spezifischer Lernzirkel-Praxisbeispiele.
  • Überprüfung der Anforderungen an Freiarbeitsmaterialien im Geographieunterricht.

Auszug aus dem Buch

1.1.5. Lernzirkel

Hier wird eine Unterrichtseinheit in möglichst kleine Einheiten zerlegt (Uhlenwinkel 2002, S. 10). Jede Einheit wird mit möglichst unterschiedlichen Materialien ausgestattet (Sitte 2000, S. 3), die verschiedene Zugänge zum jeweiligen Thema zulassen und so verschiedene Lernkanäle ansprechen sollen (Barth 2000, S. 40). Die Schüler sollen möglichst eigenaktiv (Tatsch 2000, S. 26) ohne Hilfe des Lehrers selbständig arbeiten können (Uhlenwinkel 2002, S. 10). Die Aufgabenstellungen zu den einzelnen Einheiten sollten Binnendifferenzierung zulassen, d.h. unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen (Uhlenwinkel 2002, S. 9).

Die Einheiten werden im Klassenraum auf verschiedenen Tischen verteilt und bilden so die Stationen des Lernzirkels (Böhn 1999, S. 111). Die Schüler wandern von Station zu Station, wobei sie über die Reihenfolge der Bearbeitung, das Bearbeitungstempo und die Sozialform weitgehend selbst entscheiden können (Uhlenwinkel 2002, S. 10).

Die Bearbeitung eines Lernzirkels erstreckt sich in der Regel über mehrere Unterrichtstunden (Uhlenwinkel 2002, S. 11), so dass es erforderlich wird sog. Laufzettel einzuführen, auf denen die Schüler ihren Arbeitsverlauf dokumentieren, um so einen Gesamtüberblick über das Gelernte zu bewahren (ebd.). Es sollten möglichst mehr Stationen als Schüler(-gruppen) vorhanden sein, um einen „Stau“ vor einzelnen Stationen zu vermeiden (Sitte 2000, S. 4).

Lernzirkel bieten eine didaktisch gestaltete Lernumgebung und zählen nach Uhlenwinkel (2002, S. 10 - 13) zu den Formen von Freiarbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorwort: Der Autor erläutert die thematische Eingrenzung auf Beiträge der Jahre 2000–2003 und definiert den methodischen Rahmen der Arbeit.

1. Offener Geographieunterricht – wie und warum?: Dieser Abschnitt klärt das Verständnis von offenem Unterricht, definiert zentrale Begriffe wie Freiarbeit und Projektarbeit und liefert die theoretische Begründung für diese Unterrichtsform.

2. Wie sieht offener Geographieunterricht in der Realität aus?: Hier werden vier konkrete Lernzirkel aus Fachzeitschriften anhand festgelegter Kriterien hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung analysiert und bewertet.

3. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt die kritische Frage, ob der offene Unterricht die angestrebten Ziele in der Praxis tatsächlich vollumfänglich erreichen kann.

Schlüsselwörter

Offener Geographieunterricht, Freiarbeit, Lernzirkel, Projektarbeit, Schülerorientierung, Schlüsselqualifikationen, Lernwerkstatt, Wochenplan, Binnendifferenzierung, Konstruktivismus, Sozialisation, Didaktik, Lernumgebung, Lernbegleiter, Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des offenen Unterrichts im Fach Geographie unter besonderer Berücksichtigung der publizierten Beiträge der Jahre 2000 bis 2003.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Definition verschiedener offener Unterrichtsformen, deren theoretische Fundierung sowie die praktische Anwendung und Qualität von Lernzirkeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Anspruch und die Wirklichkeit des offenen Geographieunterrichts abzugleichen und zu bewerten, inwiefern die theoretischen Anforderungen in der Praxis erfüllt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Literaturanalyse, bei der aktuelle Publikationen theoretisch aufgearbeitet und praxisnahe Beispiele an einem kriteriengeleiteten Raster gemessen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Begriffsklärung (Freiarbeit, Wochenplan, Projektarbeit etc.) und eine anschließende detaillierte Analyse von vier spezifischen Lernzirkel-Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind offener Unterricht, Freiarbeit, Lernzirkel, Schlüsselqualifikationen, Schülerorientierung und Binnendifferenzierung.

Warum ist der Vergleich der Lernzirkel wichtig?

Der Vergleich dient dazu, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Konzepte in der Schulpraxis umgesetzt werden und wo die Grenzen bei der Realisierung von Freiarbeit liegen.

Welches Fazit zieht der Autor zur praktischen Umsetzung?

Der Autor stellt fest, dass es zwar gute theoretische Ansätze gibt, die Umsetzung in der Praxis jedoch sehr unterschiedlich ausfällt und nicht jeder Lernzirkel alle Kriterien für Freiarbeit erfüllt.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Offener Geographieunterricht
College
University of Bremen  (Institut für Geographie)
Course
Einführung in die Geographiedidaktik
Grade
1,3
Author
Oliver Lackmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V25349
ISBN (eBook)
9783638280020
Language
German
Tags
Offener Geographieunterricht Einführung Geographiedidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Lackmann (Author), 2004, Offener Geographieunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25349
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint