Die vorliegende Arbeit will untersuchen, wie sich Charles Dickens zu sozialem und karitativem Engagement stellt. Anhand zweier Figuren aus dem Roman „Bleak House“ - des Arztes Mr. Woodcourt und Mrs. Jellyby - werden unterschiedliche Antriebe und Formen karitativen Handelns aufgezeigt; aus der Art ihrer Darstellung wird versucht, den Standpunkt Dickens’ zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Who did a little and made a great deal of noise - Mrs. Jellyby...
- Who did a great deal and made no noise — - Mr. Woodcourt.
- Who had an opinion but no solution - Mr. Charles Dickens..
- Literaturnachweis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung von sozialem und karitativem Engagement bei Charles Dickens. Am Beispiel der Figuren Mr. Woodcourt und Mrs. Jellyby aus dem Roman „Bleak House" werden unterschiedliche Beweggründe und Formen des karitativen Handelns aufgezeigt, um den Standpunkt Dickens' zu beleuchten.
- Analyse verschiedener Formen von sozialem Engagement in „Bleak House“
- Bewertung von Wohltätigkeitsorganisationen in Dickens' Werk
- Die Rolle des sozialen Engagements in der viktorianischen Gesellschaft
- Dickens' Kritik an den bestehenden sozialen Strukturen
- Die Bedeutung von karitativem Handeln für die Charakterentwicklung der Figuren
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Die Einleitung erläutert die Thematik der Arbeit und stellt die Figuren Mr. Woodcourt und Mrs. Jellyby als zentrale Beispiele für unterschiedliche Formen des karitativen Handelns vor. Außerdem wird der Kontext des Romans „Bleak House“ im viktorianischen England beleuchtet.
Who did a little and made a great deal of noise - Mrs. Jellyby...
Dieses Kapitel analysiert die Figur Mrs. Jellyby, die sich mit großem Eifer für wohltätige Projekte in Afrika engagiert, während sie die Bedürfnisse ihrer eigenen Familie vernachlässigt. Dickens' Kritik an solchen „lobheischenden“ Praktiken wird im Detail untersucht.
Who did a great deal and made no noise — - Mr. Woodcourt.
Im Gegensatz zu Mrs. Jellyby steht Mr. Woodcourt für eine Form von Wohltätigkeit, die auf stiller, uneigennütziger Hilfe basiert. Dieses Kapitel beleuchtet die Charakterzüge des Arztes und seine Rolle als Vorbild für Dickens' eigene Sicht auf soziales Engagement.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe der Arbeit sind: Wohltätigkeit, soziales Engagement, viktorianische Gesellschaft, Bleak House, Charles Dickens, Mr. Woodcourt, Mrs. Jellyby, Afrika, England, Armut, soziale Reform, Laissez-faire-Politik, Wohltätigkeitsvereine.
Häufig gestellte Fragen
Wie kritisiert Charles Dickens die Wohltätigkeit seiner Zeit?
Dickens kritisiert vor allem „lobheischende“ Wohltätigkeit, bei der das öffentliche Image wichtiger ist als die tatsächliche Hilfe vor Ort.
Wer ist Mrs. Jellyby in „Bleak House“?
Sie ist eine Figur, die sich fanatisch für Projekte in Afrika engagiert, dabei aber ihre eigene Familie und die Armut in ihrer direkten Umgebung völlig vernachlässigt.
Welches Ideal von Wohltätigkeit verkörpert Mr. Woodcourt?
Er steht für stille, uneigennützige und praktische Hilfe, die ohne großes Aufsehen dort ansetzt, wo die Not am größten ist.
Was war die „Laissez-faire-Politik“ im viktorianischen England?
Ein wirtschaftspolitisches Prinzip der Nichteinmischung des Staates, das oft zur Verschärfung der sozialen Not und Armut beitrug.
Warum ist „Bleak House“ ein wichtiges Werk für Sozialkritik?
Weil Dickens darin die Ineffizienz des Justizsystems und die Heuchelei organisierter Wohltätigkeitsvereine schonungslos offenlegt.
- Quote paper
- Martin Klinkhardt (Author), 1998, Wohltätigkeit im viktorianischen England, am Beispiel ausgewählter Figuren des Romans "Bleak House" von Ch. Dickens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25507