Mit dieser Hausarbeit möchte ich den Zusammenhang zwischen der Finanzierungsseite und der Umsatz- bzw. Absatzsteigerung darstellen. Der Inhalt der Hausarbeit ist in drei Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel bauen auf einander auf, d.h. der Zusammenhang wird sukzessive hergestellt. Dazu erläutere ich zuerst wozu Umsatz- bzw. Absatzsteigerung grundsätzlich dienen und wie sie im einzelnen realisierbar sind. Im dritten Kapitel leite ich sodann den Zusammenhang zwischen Finanzierung und Umsatzbzw. Absatzsteigerung her. Dabei spielt der Kapitalbedarf eine zentrale Rolle. Anschließend stelle ich im vierten Kapitel die Wechselbeziehungen zwischen Finanzierung, Kapitalstruktur und Unternehmenswachstum dar, um die Bedeutung von Finanzierungsentscheidungen hervor zu heben. In dieser Arbeit konzentriere ich mich auf produzierende Unternehmen, weil die gleichzeitige Betrachtung der Dienstleistungs- und Handelsunternehmen den Rahmen der Arbeit sprengen würde.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Umsatz- bzw. Absatzsteigerung als Mittel zum Zweck
2.1 Unternehmensziele
2.2 Umsatzsteigerung
2.3 Absatzsteigerung
2.3.1 Möglichkeiten der Absatzsteigerung
2.3.2 Maßnahmen für die Realisation der Absatzsteigerungsmöglichkeiten
2.3.3 Absatzsteigerungsmöglichkeiten und Investitionen
3. Finanzierung und Umsatz- bzw. Absatzsteigerung
3.1 Finanzierungsbegriff
3.2 Finanzplanung als Finanzierungsvorbereitung
3.2.1 Kapitalbedarf
3.2.2 Kapitalbedarf des Leistungsprozesses
3.2.3 Kapitalbedarf von Investitionen
3.2.4 Kapitalbedarf und Kapitaldeckung
3.3 Finanzierungsarten
4. Finanzierung, Kapitalstruktur und Unternehmenswachstum
4.1 Eigen- und Fremdkapital
4.2 Kapitalstruktur
4.3 Veränderung der Kapitalstruktur und Beeinflussung von Finanzierungsmöglichkeiten
4.4 Auswirkungen von Finanzierungsformen auf Unternehmenswachstum
Zielsetzung und Themenbereiche
Die vorliegende Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen der Finanzierung eines Unternehmens und der gezielten Steigerung von Umsatz und Absatz. Das primäre Ziel ist es, die wechselseitigen Abhängigkeiten aufzuzeigen, die entstehen, wenn Wachstumsziele durch Finanzierungsentscheidungen und Kapitalstrukturveränderungen realisiert werden sollen.
- Grundlagen und Zielsetzungen unternehmerischen Handelns
- Möglichkeiten und Maßnahmen der Absatzsteigerung
- Bedeutung des Kapitalbedarfs für den Leistungsprozess
- Wechselwirkungen zwischen Kapitalstruktur und Unternehmenswachstum
- Interessenkonflikte zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern
Auszug aus dem Buch
3.2.2 Kapitalbedarf des Leistungsprozesses
„Der Leistungsprozess der Unternehmung erfordert Zeit: Zeit ersten, um die Produktionsfaktoren zu beschaffen und so die Leistungsbereitschaft herzustellen, Zeit zweitens, um durch Gebrauch und Verbrauch von Produktionsfaktoren verwertungsfähige Leistungen zu erstellen, Zeit drittens, um die Leistungen an den Absatzmärkten gegen Entgelt zu verwerten. Die Unternehmung muss also bevor sie etwaige Umsätze realisieren kann über Zahlungsmittel verfügen.“ Sind außerdem Auszahlungen größer als Einzahlungen entsteht ebenfalls Kapitalbedarf. „Würden die Ausgaben unmittelbar gleich hohe - oder gar höhere - Einnahmen gegenüberstehen, gäbe es keinen Kapitalbedarf und damit nicht die Erfordernis, Finanzierungsmaßnahmen einzuleiten.“ „Die Höhe des Kapitalbedarfs hängt grundsätzlich von der Höhe der Ein- und Auszahlungen und dem zeitlichen Anfall der Ein- und Auszahlungen ab.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit sowie die Konzentration auf produzierende Unternehmen.
2. Umsatz- bzw. Absatzsteigerung als Mittel zum Zweck: Es werden Unternehmensziele und die strategischen Möglichkeiten zur Absatzsteigerung, insbesondere mittels der Produkt-Marktfeldmatrix, dargestellt.
3. Finanzierung und Umsatz- bzw. Absatzsteigerung: Dieses Kapitel leitet die Verbindung zwischen dem Finanzierungsbedarf und den angestrebten Absatzsteigerungen her, wobei die Finanzplanung eine zentrale Rolle spielt.
4. Finanzierung, Kapitalstruktur und Unternehmenswachstum: Die Arbeit analysiert hier die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Eigen- und Fremdkapital, dem Leverage-Effekt und den daraus resultierenden Auswirkungen auf das Wachstumspotenzial des Unternehmens.
Schlüsselwörter
Finanzierung, Umsatzsteigerung, Absatzsteigerung, Kapitalbedarf, Unternehmenswachstum, Kapitalstruktur, Eigenkapital, Fremdkapital, Rentabilitätsmaximierung, Leverage-Effekt, Finanzplanung, Investition, Leistungsbereitschaft, Unternehmensziele, Konkursgefahr
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen der Finanzierungsseite eines Unternehmens und dem Bestreben, Umsatz und Absatz zu steigern.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Themen umfassen die Absatzstrategien, den Kapitalbedarf bei Leistungsprozessen und Investitionen sowie die Auswirkungen der Kapitalstruktur auf das Unternehmenswachstum.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Finanzierungsentscheidungen und die Gestaltung der Kapitalstruktur notwendig sind, um Wachstumsziele wie eine Umsatz- oder Absatzsteigerung zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine strukturierte Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Standardwerke und theoretischer Konzepte wie der Vier-Felder-Matrix von Ansoff und des Leverage-Effekts.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung von Umsatz- und Absatzsteigerungen, die Analyse des Kapitalbedarfs sowie die kritische Betrachtung der Kapitalstruktur und der Interessenkonflikte zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere der Leverage-Effekt, die Kapitalstruktur, der Kapitalbedarf, das Unternehmenswachstum und die Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkapital.
Warum ist der Leverage-Effekt für diese Arbeit relevant?
Der Leverage-Effekt verdeutlicht, wie durch eine gezielte Erhöhung des Verschuldungsgrades die Eigenkapitalrentabilität gesteigert werden kann, sofern die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzins liegt.
Wie unterscheiden sich die Interessen von Eigen- und Fremdkapitalgebern?
Fremdkapitalgeber bevorzugen aus Sicherheitsgründen einen hohen Eigenkapitalanteil zur Risikominimierung, während Eigenkapitalgeber unter Rentabilitätsgesichtspunkten häufig einen höheren Fremdkapitalanteil befürworten.
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- Diplom-Kauffrau (FH) Viktoria Laukart (Author), 2002, Zusammenhang zwischen Umsatz- bzw. Absatzsteigerung und Finanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25591