Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Interkulturelle Unterschiede bei der Personalauswahl

Title: Interkulturelle Unterschiede bei der Personalauswahl

Term Paper , 2002 , 27 Pages , Grade: 2

Autor:in: Britta Stelly (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In Zeiten der zunehmenden Globalisierung ist die Beschäftigung jedes Einzelnen mit anderen Kulturen ein Muss. Auch und gerade in der Wirtschaftswelt ist im Zuge dieser Internationalisierung „Interkulturelles Management“ ein immer wiederkehrendes Schlagwort. Auch das Personalwesen muss sich den Veränderungen anpassen und gerade bei Arbeitnehmern ist Flexibilität gefragt.

So birgt die weltweite wirtschaftliche Verschmelzung sowohl Chancen als auch Gefahren in sich. Viele deutsche Arbeitnehmer spielen mit dem Gedanken, ins Ausland zu gehen, um dort als Spezialist für den deutschsprachigen Raum zu arbeiten. Doch wie bewerbe ich mich im Ausland, wenn ich nicht durch ein deutsches Unternehmen dorthin versetzt werde, sondern mich selbständig und unabhängig bewerbe? Auf was muss ich achten? Diese und weitere aufkommende Fragen sollen im Laufe dieser Arbeit geklärt werden.

Dabei stelle ich den Leser auf die Seite eines deutschen Arbeitnehmers, der sich im Ausland bewerben will.

Die größte Schwierigkeit bei diesem Thema stellt dabei die Verallgemeinerung dar. So gibt es nicht die perfekte Bewerbung auf englisch oder die perfekten Verhaltensweisen in Frankreich.

Da die Personalauswahl immer individuell vom jeweiligen Unternehmen, in gewisser Weise unabhängig vom jeweiligen Land als Standort abhängt und viele Unternehmen in mehreren Ländern ansässig sind, ist es schwierig ein Bewerbungsverfahren auf ein spezielles Land zu beziehen. Im Endeffekt liegt es in der Hand der Unternehmen, wie sie mit ihrer Personalauswahl verfahren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Europa

2.1.1. Großbritannien

2.1.2. Frankreich

2.1.3. Spanien

2.1.4. Italien

2.1.5. Schweden

2.1.9. Tschechien

2.2. USA

2.3. China

3. Schluss

4. Literaturverzeichnis

4.1. Bücher

4.2. Onlinebeiträge

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die interkulturellen Unterschiede bei der Personalauswahl in verschiedenen Ländern, um deutschen Arbeitnehmern bei einer eigenständigen Bewerbung im Ausland als Orientierungshilfe zu dienen und den Umgang mit länderspezifischen Erwartungen zu erleichtern.

  • Regionale Unterschiede in der Gestaltung von Bewerbungsunterlagen
  • Kulturell geprägte Erwartungen an Bewerbungsgespräche
  • Bedeutung von nationalen Unternehmensstrukturen und Hierarchien
  • Umgang mit länderspezifischen Verhaltensnormen im Bewerbungsprozess

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Großbritannien

Vor der schriftlichen Bewerbung bei einem britischen Unternehmen sollte telefonisch oder persönlich ein Sondierungsgespräch durchgeführt werden, um unnötigen Aufwand und Kosten zu vermeiden, da es unüblich ist, die Unterlagen wieder zurückzusenden. Initiativbewerbungen sind in Großbritannien durchaus sinnvoll, da viele freie Stellen gar nicht erst ausgeschrieben werden. Generell sind britische Unternehmen ausländischen Arbeitnehmern gegenüber sehr aufgeschlossen, so dass bei der Bewerbung keine größeren Probleme entstehen sollten.

Die schriftliche Bewerbung selber besteht nur aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf, es werden keine Zeugnisse beigefügt.

Der Lebenslauf stellt hierbei den wichtigsten Teil dar. Im Gegensatz zur deutschen Bewerbung sind Foto, Datum und Unterschrift nicht Bestandteil des Lebenslaufes. Ebenso entfallen Geburtsdatum, Alter, Familienstand, Religionszugehörigkeit, Angaben über Eltern und Geschwister sowie der Grundschulbesuch. Der gesamte Lebenslauf wird umgekehrt-chronologisch aufgebaut, da die Arbeitgeber besonders die nahe und nicht die ferne Vergangenheit interessiert. Dabei sind Angaben über auf dem freien Arbeitsmarkt gewonnene Arbeitserfahrung wichtiger als abgeschlossene Ausbildungen und erworbene Titel. Auch privates Engagement sowie Hobbys sollten erwähnt werden, denn in Großbritannien besteht großes Interesse an der Persönlichkeit eines Bewerbers und dessen „Sportsgeist“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz interkultureller Kompetenz im Zuge der Globalisierung ein und stellt die Fragestellung zur individuellen Bewerbungssituation deutscher Arbeitnehmer im Ausland vor.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt vergleicht detailliert die länderspezifischen Bewerbungsabläufe in verschiedenen europäischen Ländern, den USA sowie China mit den in Deutschland verbreiteten Standards.

3. Schluss: Die Autorin resümiert die Notwendigkeit, sich individuell auf die länderspezifischen Erwartungen einzustellen und unterstreicht, dass trotz kultureller Differenzen eine professionelle Bewerbungsunterlage unerlässlich bleibt.

4. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Fachbücher und Onlinebeiträge zur Unterstützung der interkulturellen Analyse gelistet.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Personalauswahl, Bewerbungsverfahren, Internationalisierung, Lebenslauf, Auslandsbewerbung, Unternehmenskultur, globale Wirtschaft, Vorstellungsgespräch, interkulturelle Kompetenz, Personalwesen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den interkulturellen Unterschieden bei der Personalauswahl, um deutschen Arbeitnehmern eine Hilfestellung für eine selbstständige Bewerbung im Ausland zu bieten.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung schriftlicher Bewerbungsunterlagen, den abweichenden Anforderungen in Auswahlverfahren sowie kulturell bedingten Verhaltensweisen bei Bewerbungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für unterschiedliche Arbeitsweisen und kulturelle Sichtweisen anderer Länder zu fördern, um Fehltritte bei Bewerbungsprozessen im Ausland zu minimieren.

Welche methodische Herangehensweise wird verfolgt?

Die Autorin analysiert die wirtschaftliche Struktur und die kulturellen Besonderheiten ausgewählter Länder, um daraus typische Abläufe für Bewerbungsprozesse abzuleiten und diese den deutschen Standards gegenüberzustellen.

Was ist der inhaltliche Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in Länderanalysen, die konkret beleuchten, wie sich Bewerbungen in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Tschechien, den USA und China gestalten.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Personalauswahl, interkulturelles Management, Auslandsbewerbung und Unternehmenskultur.

Warum ist die Unterscheidung zwischen britischen und französischen Bewerbungskonventionen so wichtig?

Da beide Länder unterschiedliche Schwerpunkte in der Selbstdarstellung und Hierarchiewahrnehmung haben, ist eine differenzierte Anpassung der Unterlagen entscheidend für den Erfolg der Bewerbung.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur in China für einen ausländischen Bewerber?

In China ist das Verständnis für soziale Beziehungen und den Respekt gegenüber Älteren oder Ranghöheren essentiell, weshalb eine rein fachliche Selbstdarstellung ohne kulturelle Sensibilität oft nicht ausreicht.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Interkulturelle Unterschiede bei der Personalauswahl
College
Academy of Economy Hamburg
Grade
2
Author
Britta Stelly (Author)
Publication Year
2002
Pages
27
Catalog Number
V25612
ISBN (eBook)
9783638281782
Language
German
Tags
Interkulturelle Unterschiede Personalauswahl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Britta Stelly (Author), 2002, Interkulturelle Unterschiede bei der Personalauswahl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25612
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  27  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint