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Die Kostenträgerrechnung als Bestandteil der Kostenrechnung

Title: Die Kostenträgerrechnung als Bestandteil der Kostenrechnung

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 23 Pages , Grade: 1

Autor:in: André Kühnapfel (Author)

Business economics - Controlling
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Die Kosten- und Leistungsrechnung ist zentraler Bestandteil eines Unternehmens. Sie hat die Aufgabe, dem Management Informationen über Kosten und Leistungen zu liefern und somit die Wirtschaftlichkeit des Betriebsablaufes zu steuern. Daher ist das effiziente Führen eines Unternehmens ohne eine funktionierende Kostenrechnung nicht möglich. Als Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre und im internen Rechnungswesen verankert, werden hier die tatsächlich angefallenen Kosten und Leistungen erfasst und Abweichungen von den Planzahlen oder den Daten vergangener Jahre festgestellt. Gerade zu schlechten wirtschaftlichen Zeiten, in denen Unternehmen gezwungen werden, einen strikten Sparkurs einzuhalten, um ihre Position am Markt zu behaupten und ihr Überleben zu sichern, wird kostenrechnerisches Denken und daran orientiertes Handeln unabdingbar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG IN DIE KOSTENRECHNUNG

1.1 Abgrenzung und Erklärung relevanter Begrifflichkeiten

1.1.1 Auszahlung und Einzahlung – Ausgabe und Einnahme

1.1.2 Aufwand und Ertrag

1.1.3 Kosten und Leistung

1.1.4 Kalkulatorische Kosten

1.2 Instrumente der Kostenrechnung

1.2.1 Kostenartenrechnung

1.2.2 Kostenstellenrechnung

1.2.3 Kostenträgerrechnung

2 AUFGABEN UND INSTRUMENTE DER KOSTENTRÄGERRECHNUNG

2.1 Kostenträgerstückrechnung

2.1.1 Divisionsverfahren

2.1.1.1 Einstufige Divisionskalkulation

2.1.1.2 Mehrstufige Divisionskalkulation

2.1.2 Äquivalenzziffernkalkulation

2.1.3 Zuschlagskalkulation

2.1.4 Maschinenstundensatzkalkulation

2.2 Kostenträgerzeitrechnung

2.2.1 Kostenträgerzeitrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren

2.2.2 Kostenträgerzeitrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Kostenträgerrechnung als wesentlichen Bestandteil der internen Kosten- und Leistungsrechnung in ihrem theoretischen Kontext und ihren praktischen Anwendungsmöglichkeiten darzustellen. Dabei wird analysiert, wie Kosten verursachungsgerecht auf Kostenträger verteilt werden, um fundierte Informationen für die Unternehmenssteuerung und Ergebnisfindung bereitzustellen.

  • Abgrenzung der Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens
  • Systematische Einordnung der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
  • Methoden der Kostenträgerstückrechnung (Divisions-, Äquivalenzziffern- und Zuschlagskalkulation)
  • Gegenüberstellung von Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren in der Kostenträgerzeitrechnung
  • Verständnis der kalkulatorischen Kosten zur korrekten Erfolgsermittlung

Auszug aus dem Buch

1.1.4 Kalkulatorische Kosten

Die Summe der Aufwendungen setzt sich also aus den neutralen Aufwendungen und den Zweckaufwendungen (Grundkosten) zusammen. Für die Ermittlung des Betriebsergebnisses müssen in der KLR neben den Grundkosten allerdings noch weitere Kostenfaktoren – die kalkulatorischen Kosten – beachtet werden, welche sich aus Anders- und Zusatzkosten zusammensetzen. Diese haben die Aufgabe, die nach handels- und steuerrechtlichen Vorschriften ermittelten Daten der Geschäftsbuchführung für die Zwecke der KLR zu ergänzen. Der Grund dafür liegt darin, dass es häufig zweckmäßig und in manchen Fällen sogar notwendig ist, die Kosten für die KLR anders zu verrechnen als die Aufwendungen der Geschäftsbuchführung. Daher ergibt sich in der KLR häufig eine Summe der Kosten, die höher oder niedriger ist als die Ausweisung der gesamten Aufwendungen.

Den Zusatzkosten stehen keine Auszahlungen bzw. Aufwendungen gegenüber. Somit stellen sie einen Verbrauch an Gütern dar, der nur in der Kostenrechnung erfasst wird. Beispiele hierfür sind unter anderem die kalkulatorische Miete und der kalkulatorische Unternehmerlohn. Die kalkulatorische Miete wird beispielsweise für Geschäftsräume erfasst, die betrieblich genutzt werden, sich aber im Privatbesitz des Unternehmers befinden. Eigentlich müsste daher keine Miete gezahlt werden, weshalb diese auch nicht als Aufwand erfasst werden darf. In der KLR ist es hingegen zweckmäßig eine vergleichbare Marktmiete als Höhe der kalkulatorischen Miete anzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG IN DIE KOSTENRECHNUNG: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Kosten- und Leistungsrechnung und grenzt sie von der Finanzbuchhaltung ab, wobei zudem die verschiedenen Instrumente der Kostenrechnung erläutert werden.

2 AUFGABEN UND INSTRUMENTE DER KOSTENTRÄGERRECHNUNG: Hier werden die spezifischen Verfahren zur Kalkulation von Stückkosten und die Methoden der Zeitrechnung detailliert dargestellt, um eine verursachungsgerechte Verteilung der Kosten auf Produkte oder Perioden zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Kostenträgerrechnung, Kostenrechnung, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kalkulatorische Kosten, Divisionskalkulation, Zuschlagskalkulation, Maschinenstundensatzrechnung, Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren, Zweckaufwand, Betriebsergebnis, Leistungsverrechnung, Betriebswirtschaftslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kostenträgerrechnung und ordnet diese als entscheidendes Instrument in das System der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung ein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Begriffsabgrenzung zwischen Aufwand und Kosten, die Systematik der verschiedenen Kostenrechnungsstufen sowie die konkreten Kalkulationsverfahren für Produkte und Zeitperioden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, ein tiefgehendes Verständnis dafür zu schaffen, wofür Kosten in einem Unternehmen entstehen und wie diese durch verursachungsgerechte Zuordnung transparent gemacht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer systematischen Darstellung theoretischer Konzepte der Kostenrechnung, ergänzt durch mathematische Schemata und Praxisbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Kostenrechnung sowie die detaillierte Beschreibung der Verfahren zur Kostenträgerstück- und -zeitrechnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kostenträgerrechnung, Kalkulatorische Kosten, Zuschlagskalkulation, Gesamtkostenverfahren und die Abgrenzung von Kosten und Aufwand.

Warum sind kalkulatorische Kosten für die Unternehmensführung wichtig?

Sie ermöglichen eine betriebswirtschaftlich präzise Erfolgsermittlung, da sie den realen Ressourcenverbrauch berücksichtigen, der in der handelsrechtlichen Buchführung oft nicht oder nicht in korrekter Höhe abgebildet wird.

Was unterscheidet das Gesamtkostenverfahren vom Umsatzkostenverfahren?

Der Hauptunterschied liegt im Umgang mit Bestandsveränderungen: Während das Gesamtkostenverfahren diese in die Kalkulation einbezieht, konzentriert sich das Umsatzkostenverfahren ausschließlich auf die Kosten der tatsächlich verkauften Erzeugnisse.

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Details

Title
Die Kostenträgerrechnung als Bestandteil der Kostenrechnung
College
Academy of Economy Hamburg
Grade
1
Author
André Kühnapfel (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V25728
ISBN (eBook)
9783638282703
ISBN (Book)
9783638648769
Language
German
Tags
Kostenträgerrechnung Bestandteil Kostenrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Kühnapfel (Author), 2003, Die Kostenträgerrechnung als Bestandteil der Kostenrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25728
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