The specific aim of this paper is to offer suggestions and guidance on improving the effectiveness between the
private and public sector to boost risk capital investment in R&D activities, presenting a series of
recommendations in the chapter “Challenges facing the European Risk Capital Industry”, based on the latest
report of policy makers in the EU (report of the European Commission) in 2003.
The immediate background of the report was the dramatic change in the economic environment for private
providers of risk capital, combined with rising concern for insufficient public risk capital measures in the
European Union.
This paper starts with the description of the important link between Risk Capital and R&D, followed by the
analysis how private and public risk capital investments affect the business activity of SMEs and Entrepreneurs
in Europe.
After reviewing the important use of private risk capital instruments, the author summarizes major findings and
explains which lessons have been learnt from the past to tackle the current risk capital funding gaps.
Inhaltsverzeichnis
1. Risk Capital and R&D
2. Financing SMEs and Entrepreneurs
3. Challenges facing the European Risk Capital Industry
4. Conclusion
5. References
Appendix: Recent Development of the Venture Capital and Private Equity Industry in Europe
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Arbeit ist es, Strategien zur Verbesserung der Effizienz von Risikokapitalinvestitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) durch eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor aufzuzeigen. Dabei werden politische Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Finanzierungslücken für europäische Unternehmen zu schließen.
- Verbindung zwischen Risikokapital und F&E-Aktivitäten
- Einfluss von Risikokapital auf KMU und Unternehmertum
- Herausforderungen für die europäische Risikokapitalbranche
- Bedeutung steuerlicher Anreize für unternehmerische Investitionen
- Optimierung von Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Fondsstrukturen
Auszug aus dem Buch
3. Challenges facing the European Risk Capital Industry
The most basic ingredients for the creation of a successful entrepreneurial environment are skilled entrepreneurs or managers and sources of equity capital to support growth businesses. Professional venture capital and private equity funding constitute the most significant source of investment capital for entrepreneurial growth businesses. For entrepreneurialism to flourish, the real and substantial risks associated with establishing or growing companies need to be offset by appropriate economic incentives both for entrepreneurs and investors.
Entrepreneurs, whether they are involved in a start-up or a spinout or buyout situation, usually provide significant equity capital from their own resources. Particularly in the case of start-ups, which inevitably have a significant failure rate, the risk of losing this capital is high. In addition to the equity capital risks they assume, entrepreneurial managers in growth companies normally receive lower initial salaries, fewer fringe benefits and less job security than do their counterparts in larger firms. Where company failures do occur, the entrepreneur is at risk of bankruptcy.
Whereas in the US, a business failure is regarded as a valuable learning experience, in many European countries there is a considerable stigma attached to business failure and bankruptcy. Furthermore, in certain jurisdictions, an episode of bankruptcy may preclude an individual from future entrepreneurial activity. To benefit from the experience entrepreneurial individuals have gained from an earlier, albeit failed, business venture, European policy makers should, while retaining reasonable safeguards against negligent or fraudulent activity, avoid legislation which prevents individuals who have undergone bankruptcy from playing an active role in further company formations.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Risk Capital and R&D: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung von Risikokapital für Innovationen und untersucht das aktuelle Investitionsgefälle im F&E-Bereich zwischen Europa, den USA und Japan.
2. Financing SMEs and Entrepreneurs: Hier werden die verschiedenen Phasen der Risikokapitalfinanzierung für KMU und deren katalytische Wirkung auf den Innovationsprozess analysiert.
3. Challenges facing the European Risk Capital Industry: Das Kapitel beleuchtet regulatorische und steuerliche Hindernisse sowie die Notwendigkeit von Anreizen zur Förderung einer unternehmerischen Kultur in Europa.
4. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, wie politische Maßnahmen und effizientere Rahmenbedingungen dazu beitragen können, Finanzierungslücken zu schließen und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu steigern.
5. References: Dieses Verzeichnis enthält die wissenschaftliche Literatur und Berichte, die als Grundlage für die Argumentation der Arbeit dienen.
Appendix: Recent Development of the Venture Capital and Private Equity Industry in Europe: Der Anhang bietet eine datengestützte Analyse der aktuellen Trends bei Frühphasen- und Wachstumsinvestitionen sowie Buy-out-Aktivitäten.
Schlüsselwörter
Risikokapital, Forschung und Entwicklung, KMU-Finanzierung, Unternehmertum, Europäische Union, Venture Capital, Private Equity, Innovationsförderung, Frühphasenfinanzierung, Buy-outs, Steuerliche Anreize, Wirtschaftswachstum, Gründungsförderung, Kapitalmarkt, Unternehmenskultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie die Effizienz der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor bei der Risikokapitalfinanzierung von F&E-Aktivitäten in Europa verbessert werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die Rolle von Risikokapital für Start-ups, die Auswirkungen von staatlicher Unterstützung, regulatorische Barrieren in der EU sowie steuerliche Anreize für Investoren.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, politische Empfehlungen zu formulieren, um bestehende Finanzierungslücken in der europäischen Risikokapitalbranche zu schließen und ein günstigeres Umfeld für Unternehmertum zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller Berichte politischer Entscheidungsträger, Wirtschaftsdaten der Europäischen Kommission sowie einschlägiger akademischer Fachliteratur zum Thema Risikokapital.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Verknüpfung von F&E und Risikokapital, der Finanzierung von KMU sowie den spezifischen Herausforderungen bei der Schaffung eines erfolgreichen unternehmerischen Umfelds in Europa.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikokapital, KMU-Finanzierung, Innovationsförderung, Venture Capital, Private Equity und europäische Wirtschaftspolitik geprägt.
Wie unterscheidet sich die europäische Sicht auf unternehmerisches Scheitern im Vergleich zu den USA?
Während Scheitern in den USA oft als wertvolle Lernerfahrung betrachtet wird, ist es in vielen europäischen Ländern mit einem erheblichen sozialen Stigma behaftet, das eine zukünftige unternehmerische Tätigkeit behindern kann.
Warum ist die steuerliche Transparenz bei Private-Equity-Fonds so wichtig?
Steuerliche Transparenz verhindert die Doppelbesteuerung und macht Fonds für Investoren attraktiver, was wiederum den Kapitalzufluss in europäische Wachstumsunternehmen erhöht.
- Quote paper
- Dr. Johann Sebastian Kann (Author), 2004, Chances and Risks for Venture Capital and Private Equity in Europe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26099