Die Säuglingsforschung nimmt mittlerweile einen wichtigen Teil in der Entwicklungspsychologie ein. Nach Papousek (1995, S.2) gibt es besonders für das Säuglingsalter wenig umfassende Forschung über die günstige Mutter-Kind-Beziehung, bzw. über die Ursachen von Störungen. Auch die Entwicklungspsychopathologie hat hierzu bisher wenig beigetragen, was nicht zuletzt auf die schwierigen methodischen Anforderungen zurückzuführen ist.
Um so interessanter ist es für uns, eine Studie in dieser relativ neuen Forschungsrichtung durchzuführen und dabei einen direkten Bezug zur Praxis herstellen zu können.
Die Psychopathologien von Neugeborenen und Kleinkindern manifestieren sich beim Kind als Fütter- oder Schlafstörungen, Bindungsstörungen oder frühe Verhaltensstörungen wie zum Beispiel das überdurchschnittliche Schreien. Die genannten Störungen treten im Rahmen der Interaktion mit der Bezugsperson auf. Das bedeutet jedoch nicht, daß die Interaktion die Ursache für derartige Störungen sein muß (Brisch, 1999; Stern, 1995, S.79). Die frühen Verhaltensauffälligkeiten weisen noch zahlreiche Fragen auf. Besonders im Bereich der therapeutischen Behandlung und Krisenintervention werden neue Methoden entstehen bzw. bereits vorhandene Ansätze modifiziert werden. Nicht das Baby allein oder die Eltern werden hier zum Klienten in der Therapie, sondern die Eltern-Kind-Interaktion, das heißt das gesamte Spektrum an Kommunikation und Interaktion, wird betrachtet.
In der vorliegenden Studie stellen wir zunächst die Grundlagen zum Thema Schreibaby dar. Das exzessive Schreien von Säuglingen und Kleinkindern wird nicht nur in Fachkreisen zunehmend erforscht, sondern erlangt auch im allgemeinen Bewußtsein von Eltern und Laien eine größere Bedeutung.
Aufgrund dieses wachsenden Interesses erschien es uns wichtig, eine psychotherapeutische Einrichtung zur Behandlung von Schreibabys auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen.
Es handelt sich hierbei um die „Schreibabyambulanz“ des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums der Ufa-Fabrik in Berlin.
Die "Schreibabyambulanz" bietet Eltern, deren Kleinkinder an einem Schreibabysyndrom, ersten psychosomatischen Symptomen oder sehr starken Unruhezuständen leiden, eine Krisenintervention an. Diese umfaßt höchstens 10 Sitzungen. Neben der direkten Auseinandersetzung mit den bis zu zwei Jahre alten Kleinkindern gehört hierzu auch Hilfe und Unterstützung der betroffenen Eltern.
Inhaltsverzeichnis
II THEORETISCHER TEIL
1 Einleitung
1.1 Beschreibung der Institution
1.1.1 Aufteilung der Studie
1.1.2 Persönliches Interesse
1.1.3 Entwicklung einer Fragestellung
2 Darstellung der Grundlagen zum Thema Schreibaby
2.1 Definition von Schreibabys
2.2 Häufigkeit
2.3 Kulturelle Unterschiede
2.4 Direkte Folgen des Schreiens für die Bezugspersonen
2.5 Zeitliche Verteilung des Schreiens
2.6 Ursachen des primär exzessiven Schreiens
2.6.1 Schreien als normaler Entwicklungsbestandteil
2.6.2 Temperament
2.6.3 Gastrointestinale Störungen
2.6.4 Interaktionsstörungen zwischen Bezugspersonen und Säugling
2.6.4.1 Interaktionstheorie nach Carey
2.6.4.2 Entwicklungspsychopathologisches Modell nach M. Papousek
2.6.4.3 Kommunikationsproblem nach Bensel& Haug-Schnabel
2.6.4.4 Elterliche und kindliche Inkompetenzen nach Wolke
2.6.4.5 Die Bedeutung des Tragens in der Mutter-Kind-Interaktion
2.6.4.6 Die Bedeutung der Berührung in der Mutter-Kind-Interaktion
3 Der Blick auf den Säugling und seine Beziehungsfähigkeit aus Sicht der Bindungsforschung und der modernen Säuglingsforschung
3.1 Die moderne Säuglingsforschung nach D.Stern
3.2 Bindungstheoretische Bemerkungen
3.3 Integrative und selbstregulatorische Fähigkeiten des Säuglings
3.4 Die intuitiven Kompetenzen in der vorsprachlichen Kommunikation
3.5 Belastungs- und Risikofaktoren in der frühen Eltern-Kind-Beziehung
4 Körperpsychotherapeutische Ansätze in der Behandlung von Schreibabys
4.1 Grundlagen der Körperpsychotherapie
4.1.1 Das Energiemodell von W. Reich
4.1.1.1 Grundlagen der orgonotischen Sichtweise
4.1.1.2 Eigenschaften der Lebensenergie
4.1.2 Das Störungsmodell von Reich
4.1.2.1 Was geschieht bei einer Störung?
4.1.2.2 Wie zeigt sich eine Störung des Energieflusses?
4.1.2.3 Das Schichtenmodell
4.1.2.4 Wie geschieht die Reproduktion chronischer Panzerungen?
4.2 Sanfte Bioenergetik nach Eva Reich
4.2.1 Entwicklungsgeschichte der Sanften Bioenergetik
4.2.2 Grundprinzipien der Sanften Bioenergetik
4.3 Das Konzept der Emotionalen Ersten Hilfe nach Thomas Harms
4.3.1 Die Bedeutung des Instroke für die Säuglingsentwicklung
4.3.1.1 Die Funktion des Instroke
4.3.1.2 Wie entsteht eine Instroke-Störung?
4.3.2 Energetische Grundlagen der Mutter-Kind-Beziehung
4.3.2.1 Der Zusammenhang zwischen Instroke-Blockierung und Mutter-Kind Beziehung
4.3.2.2 Die postnatale Krise
4.4 Die Biodynamische Psychologie
4.4.1 Grundlagen
4.4.2 Die Bedeutung der Peristaltik
4.4.3 Die Bedeutung des Stillens
4.5 Erden und Zentrieren
4.5.1 Das Zentrieren
4.5.2 Das Erden
4.6 Übertragung und Gegenübertragung
4.7 Das Arbeitskonzept von Diederichs
4.7.1 Mögliche Ursachen für das Schreibabysyndrom
4.7.1.1 Die Schwangerschaft
4.7.1.2 Die Geburt und die ersten Wochen
4.7.2 Das Behandlungskonzept
4.7.2.1 Die Arbeit mit der Mutter
4.7.2.2 Die Arbeit mit dem Kind
4.7.2.3 Die Arbeit mit Mutter und Kind
4.7.2.4 Grundprinzipien, Gefahren und Vorteile der Körperpsychotherapie
4.8 Eigene Stellungnahme zu den körperpsychotherapeutischen Ansätzen in Bezug auf die Schreibabyambulanz
5 Beschreibung unseres Forschungsplans
5.1 Überblick über den Forschungsplan
5.1.1 Die Entscheidung über das methodische Vorgehen
5.1.2 Überblick über die Methoden der Videoauswertung
5.1.2.1 Die Videokamera als Beobachtungsinstrument
5.1.2.2 Die Auswahl qualitativer Forschungsmethoden
5.1.2.3 Einige Grundlagen über Gütekriterien in den qualitativen Methoden
5.1.2.3.1 Gütekriterien nach Breuer
5.1.2.3.2 Prinzipien qualitativer Forschungsmethodik nach Lamnek
5.1.2.4 Die Wahl weiterer Blickwinkel entsprechend dem Triangulationsprinzip
5.2 Erster Blickwinkel: Videoanalyse aus unserer Sichtweise
5.2.1 Auswahl der Mutter-Kind-Dyaden
5.2.2 Die einzelnen Schritte der Videoauswertung
5.2.2.1 Die Reduktion der Daten
5.2.2.2 Unsere Vorgehensweise bei der Videoauswertung
5.2.2.2.1 Erster Überblick über den Kriseninterventionsverlauf
5.2.2.2.2 Das Auswertungsverfahren
5.2.3 Wichtige Konstrukte zur Beobachtung der Mutter-Kind-Interaktion
5.2.3.1 Affektabstimmung ("affect attunement" nach D. Stern)
5.2.3.2 Aufmerksamkeitsfokus der Mutter
5.2.3.3 Interaktion in Bezug auf den Körper
5.2.3.3.1 Berührung und Körperkontakt
5.2.3.3.2 Körperkoordination
5.2.3.3.3 Körperliche Kompetenz
5.2.3.3.4 Körperkontaktaufnahme der Mutter
5.2.3.3.5 Körperkontaktaufnahme des Kindes
5.2.3.3.6 Gegenseitiger Körperkontakt
5.2.3.3.7 Körperhaltung und -organisation
5.2.3.4 Vitalitätsaffekte
5.2.3.5 Der Umgang mit Aufgabensituationen/ Ritualen
5.2.3.6 Spaß an der Interaktion
5.2.3.7 Blickkontakt
5.2.3.8 Signale des Kindes
5.2.3.9 Beruhigungskompetenzen
5.2.3.10 Selbstregulation des Kindes
5.2.3.11 Zeit-Raum-Strukturierung
5.2.3.12 Responsivität
5.2.3.12.1 Angemessenheit des mütterlichen Verhaltens
5.2.3.12.2 Konsistenz
5.2.3.12.3 Kontingenz
5.2.3.13 Offene und verdeckte Feindseligkeit
5.2.3.14 Bestätigung des kindlichen Handelns
5.2.3.15 Authentizität/ Kongruenz der Mutter
5.2.3.16 Wechselseitigkeit in der Imitation
5.2.3.17 Sprache
5.2.3.17.1 "Vocalmatching" und "Babysprache"
5.2.3.17.2 Sprachinhalt der Mutter
5.2.3.17.3 Stimmqualität der Mutter
5.2.4 Die Bearbeitung der Daten aus der Videoanalyse
5.2.4.1 Zusammenfassung und Problemschwerpunkte
5.2.4.2 Tabellarische Darstellung der Veränderungen der Problemschwerpunkte
5.2.4.3 Schlußfolgerung
5.2.4.4 Fazit
5.2.4.5 Schlußteil
5.3 Die Sichtweise der Therapeutin
5.3.1 Die Kriseninterventionsbemerkungen
5.3.2 Stimulated Recall
5.4 Die Emotional Availability Scales
5.4.1 Darstellung der Emotional Availability Scales
5.4.1.1 Sensitivity
5.4.1.2 Structuring
5.4.1.3 Nonintrusiveness
5.4.1.4 Nonhostility
5.4.1.5 Child Responsiveness
5.4.1.6 Child Involvement
5.4.2 Unsere Vorgehensweise mit den EA-Skalen
III EMPIRISCHER TEIL
1 Frau M. mit Sohn J. (3,5 Wochen alt)
1.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
1.1.1 1.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 1.1
1.1.1.1 Zusammenfassung der 1.Stunde
1.1.1.2 Problemschwerpunkte
1.1.1.2.1 Frau M.
1.1.1.2.2 Kind J.
1.1.1.2.3 Interaktion
1.1.2 4.Stunde: sieht Anhang – Kapitel 1.2
1.1.2.1 Zusammenfassung der 4.Stunde
1.1.2.2 Problemschwerpunkte
1.1.2.2.1 Frau M.
1.1.2.2.2 Kind J.
1.1.2.2.3 Interaktion
1.1.3 7.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 1.3
1.1.3.1 Zusammenfassung der 7.Stunde
1.1.3.2 Problemschwerpunkte
1.1.3.2.1 Frau M.
1.1.3.2.2 Kind J.
1.1.3.2.3 Interaktion
1.1.4 Veränderungen der Problemschwerpunkte
1.1.4.1 Frau M.
1.1.4.2 Kind J.
1.1.4.3 Interaktion
1.1.5 Schlußfolgerung
1.2 Sichtweise der Therapeutin
1.2.1 Mutter
1.2.1.1 Kriseninterventionsbemerkungen
1.2.1.2 Stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention
1.2.1.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention
1.2.1.4 stimulated recall zu Frau M. zum Ende der Krisenintervention
1.2.1.5 Problemschwerpunkt von Frau M. zum Ende der Krisenintervention
1.2.1.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte von Frau M.
1.2.2 Kind J.
1.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen
1.2.2.2 Stimulated recall zum J. zu Beginn der Krisenintervention:
1.2.2.3 Problemschwerpunkte
1.2.2.4 Stimulated recall zu J. zum Ende der Krisenintervention
1.2.2.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention
1.2.2.6 Veränderung der Problemschwerpunkte
1.2.3 Interaktion
1.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin
1.2.3.2 Stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention
1.2.3.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention
1.2.3.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention
1.2.3.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention
1.2.3.6 Veränderung der Problemschwerpunkte
1.2.4 Schlußfolgerung
1.3 EA-Skalen
1.4 Fazit
2 Frau L. mit Tochter M. (10 Monate)
2.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
2.1.1 1.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 2.1
2.1.1.1 Zusammenfassung der 1.Stunde
2.1.1.2 Problemschwerpunkte
2.1.1.2.1 Frau L.
2.1.1.2.2 Kind M.
2.1.1.2.3 Interaktion
2.1.2 2.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 2.2
2.1.2.1 Zusammenfassung der 2.Stunde
2.1.2.2 Problemschwerpunkte
2.1.2.2.1 Frau L.
2.1.2.2.2 Kind M.
2.1.2.2.3 Interaktion
2.1.3 3.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 2.3
2.1.3.1 Zusammenfassung der 3.Stunde
2.1.3.2 Problemschwerpunkte
2.1.3.2.1 Frau L.
2.1.3.2.2 Kind M.
2.1.3.2.3 Interaktion
2.1.4 6.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 2.4
2.1.4.1 Zusammenfassung der 6.Stunde
2.1.4.2 Problemschwerpunkte
2.1.4.2.1 Frau L.
2.1.4.2.2 Kind M.
2.1.4.2.3 Interaktion
2.1.5 Veränderungen der Problemschwerpunkte
2.1.5.1 Frau L.
2.1.5.2 Kind M.
2.1.5.3 Interaktion
2.1.6 Schlußfolgerung
2.2 Sichtweise der Therapeutin
2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin
2.2.1.1 Frau L.
2.2.1.2 Stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention
2.2.1.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention
2.2.1.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention
2.2.1.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention
2.2.1.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte
2.2.2 Kind M.
2.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin
2.2.2.2 Stimulated recall zum Beginn der Krisenintervention
2.2.2.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention
2.2.2.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention
2.2.2.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention
2.2.2.6 Veränderung der Problemschwerpunkte
2.2.3 Interaktion
2.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin:
2.2.3.2 Stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention
2.2.3.3 Problemschwerpunkt zu Beginn der Krisenintervention
2.2.3.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention
2.2.3.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention
2.2.3.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte
2.2.3.7 Schlußfolgerung
2.3 EA-Skalen
2.3.1 Graphische Darstellung
2.3.2 Schlußfolgerung
2.4 Fazit
3 Frau W. und Sohn J. (22 Monate alt)
3.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
3.1.1 1.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 3.1
3.1.1.1 Zusammenfassung der 1.Stunde
3.1.1.2 Problemschwerpunkte
3.1.1.2.1 Frau W.
3.1.1.2.2 Kind J.
3.1.1.2.3 Interaktion:
3.1.2 7.Stunde: siehe Anhang – Kapitel 3.2
3.1.2.1 Zusammenfassung der 7.Stunde:
3.1.2.2 Problemschwerpunkte
3.1.2.2.1 Frau W.
3.1.2.2.2 Kind J.
3.1.2.2.3 Interaktion
3.1.3 17.Stunde
3.1.3.1 Zusammenfassung der 17.Stunde
3.1.3.2 Problemschwerpunkte
3.1.3.2.1 Frau W.
3.1.3.2.2 Kind J.
3.1.3.2.3 Interaktion
3.1.4 Veränderungen der Problemschwerpunkte
3.1.4.1 Frau W.
3.1.4.2 Kind J.
3.1.4.3 Interaktion
3.1.5 Schlußfolgerung
3.2 Sichtweise der Therapeutin
3.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin
3.2.1.1 Frau W.
3.2.1.2 stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention:
3.2.1.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention:
3.2.1.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention:
3.2.1.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention:
3.2.1.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte
3.2.2 Kind J.
3.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin:
3.2.2.2 stimulated recall zu Beginn der Krisenintervention:
3.2.2.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention:
3.2.2.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention
3.2.2.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention:
3.2.2.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte:
3.2.3 Interaktion
3.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen der Therapeutin:
3.2.3.2 Stimulated recall zum Beginn der Krisenintervention:
3.2.3.3 Problemschwerpunkte zu Beginn der Krisenintervention:
3.2.3.4 Stimulated recall zum Ende der Krisenintervention:
3.2.3.5 Problemschwerpunkte zum Ende der Krisenintervention:
3.2.3.6 Veränderungen der Problemschwerpunkte
3.2.3.7 Schlußfolgerung
3.3 EA-Skalen
3.3.1 Graphische Darstellung
3.3.2 Schlußfolgerung
3.4 Fazit
4 Frau Z. mit Tochter D. (13 Wochen)
4.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
4.1.1 Erste und zweite Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 4.1 und 4.2
4.1.1.1 Zusammenfassung
4.1.1.2 Problemschwerpunkte
4.1.1.2.1 Frau Z.
4.1.1.2.2 Kind D.
4.1.1.2.3 Interaktion
4.1.2 Fünfte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 4.3
4.1.2.2 Zusammenfassung
4.1.2.3 Problemschwerpunkte
4.1.2.3.1 Frau Z.
4.1.2.3.2 Kind D.
4.1.2.3.3 Interaktion
4.1.3 Achte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 4.4
4.1.3.2 Zusammenfassung
4.1.3.3 Problemschwerpunkte
4.1.3.3.1 Frau Z.
4.1.3.3.2 Kind D.
4.1.3.3.3 Interaktion
4.1.4 Veränderung der Problemschwerpunkte
4.1.4.1 Frau Z.
4.1.4.2 Kind D.
4.1.4.3 Interaktion
4.1.5 Schlußfolgerung
4.2 Sichtweise der Therapeutin
4.2.1 Frau Z.
4.2.1.1 Kriseninterventionsbemerkungen
4.2.1.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
4.2.1.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
4.2.1.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
4.2.2 Kind D.
4.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen
4.2.2.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
4.2.2.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
4.2.2.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
4.2.3 Interaktion
4.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen
4.2.3.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
4.2.3.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
4.2.3.4 Tabellarische Darstellung der Veränderungen der Problempunkte
4.2.3.5 Schlußfolgerung
4.3 EA-Skalen
4.4 Fazit Frau Z. mit D.
5 Frau A. mit Sohn K. (5 Monate)
5.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
5.1.1 Erste Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 5.1
5.1.1.1 Zusammenfassung
5.1.1.2 Problemschwerpunkte
5.1.1.2.1 Frau A.
5.1.1.2.2 Kind K.
5.1.1.2.3 Interaktion
5.1.2 Dritte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 5.2
5.1.2.1 Zusammenfassung
5.1.2.2 Problemschwerpunkte
5.1.2.2.1 Frau A.
5.1.2.2.2 Kind K.
5.1.2.2.3 Interaktion
5.1.3 Vierte und fünfte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 5.3 und 5.4
5.1.3.1 Zusammenfassung
5.1.3.2 Problemschwerpunkte
5.1.3.2.1 Frau A.
5.1.3.2.2 Kind K.
5.1.3.2.3 Interaktion
5.1.4 Veränderung der Problemschwerpunkte
5.1.4.1 Frau A.
5.1.4.2 Kind K.
5.1.4.3 Interaktion
5.1.5 Schlußfolgerung
5.2 Sichtweise der Therapeutin
5.2.1 Frau A.
5.2.1.1 Kriseninterventionsbemerkungen
5.2.1.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
5.2.1.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
5.2.1.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
5.2.2 Kind K.
5.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen
5.2.2.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
5.2.2.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
5.2.2.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
5.2.3 Interaktion
5.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen
5.2.3.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
5.2.3.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
5.2.3.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
5.2.4 Schlußfolgerung
5.3 EA-Skalen
5.3.1 Graphische Darstellung der Skalenwerte
5.3.2 Schlußfolgerung
5.4 Fazit Frau A. mit K.
6 Frau J. mit Sohn L. (22 Monate)
6.1 Videoanalyse aus unserer Sichtweise
6.1.1 Erste Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 6.1
6.1.1.1 Zusammenfassung
6.1.1.2 Problemschwerpunkte
6.1.1.2.1 Frau J.
6.1.1.2.2 Kind L.
6.1.1.2.3 Interaktion
6.1.2 Vierte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 6.2
6.1.2.1 Zusammenfassung
6.1.2.2 Problemschwerpunkte
6.1.2.2.1 Frau J.
6.1.2.2.2 Kind L.
6.1.2.2.3 Interaktion
6.1.3 Neunte Sitzung: siehe Anhang – Kapitel 6.4
6.1.3.1 Zusammenfassung
6.1.3.3 Problemschwerpunkte
6.1.3.3.1 Frau J.
6.1.3.3.2 Kind L.
6.1.3.3.3 Interaktion
6.1.4 Veränderung der Problemschwerpunkte
6.1.4.1 Frau J.
6.1.4.2 Kind L.
6.1.4.2 Interaktion
6.1.5 Schlußfolgerung
6.2 Sichtweise der Therapeutin
6.2.1 Frau J.
6.2.1.1 Kriseninterventionsbemerkungen
6.2.1.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
6.2.1.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
6.2.1.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
6.2.2 Kind L.
6.2.2.1 Kriseninterventionsbemerkungen
6.2.2.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
6.2.2.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
6.2.2.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
6.2.3 Interaktion
6.2.3.1 Kriseninterventionsbemerkungen
6.2.3.2 Stimulated Recall zur Situation am Beginn der Krisenintervention
6.2.3.3 Stimulated Recall zur Situation am Ende der Krisenintervention
6.2.3.4 Tabellarische Darstellung der Veränderung der Problempunkte
6.2.4 Schlußfolgerung
6.3 EA-Skalen
6.3.1 Graphische Darstellung der Mittelwerte
6.3.2 Schlußfolgerung
6.4 Fazit Frau J. und L.
7 Schlußteil
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit evaluiert die Arbeit der "Schreibabyambulanz" in Berlin, ein Projekt, das sich auf die Unterstützung von Eltern und ihren Kleinkindern spezialisiert hat, die unter exzessivem Schreien, psychosomatischen Symptomen oder starken Unruhezuständen leiden. Ziel ist es, die Wirksamkeit und Effektivität des körperpsychotherapeutischen Kriseninterventionsansatzes unter der Leitung von Paula Diederichs zu analysieren und zu reflektieren.
- Evaluation eines körperpsychotherapeutischen Kriseninterventionsmodells
- Analyse der Interaktionsdynamik zwischen Mutter und Kind
- Beobachtung und Dokumentation von Veränderungen bei Mutter, Kind und deren Interaktion
- Einsatz qualitativer Forschungsmethoden wie Videoanalysen, Stimulated Recall und Emotional Availability Scales
Auszug aus dem Buch
Ursachen des primär exzessiven Schreiens
Bevor näher auf die Ursachen für exzessives Schreien eingegangen werden soll, stelle ich kurz die Faktoren dar, die keine Mitwirkung am exzessiven Schreien zu haben scheinen:
- sozioökonomischer Status der Familie (Lehtonen, 1994)
- Ausbildungsstand der Eltern (Lehtonen, 1994)
- Vorerfahrungen der Mutter (Lehtonen, 1994)
- Schwangerschafts- und Entbindungskomplikationen sowie Frühgeburten (Lehtonen, 1994)
- Geschlecht des Säuglings (Lehtonen, 1994)
- Unterschied zwischen brust- bzw. flaschengestillten Babys (Barr et al., 1991)
Zu dieser sicherlich noch verlängerbaren Liste möchte ich anmerken, daß hier jeweils monokausal nach Ursachen geforscht wurde. (Siehe Exkurs S.38) Betrachtet man einzelne hier aufgeführte Ursachen im Gesamtzusammenhang der Situation einer Familie, könnten sie durchaus einen Beitrag zu den Ursachen des exzessiven Schreien darstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Aufgabenstellung und die Entstehungsgeschichte der Evaluationsstudie der Schreibabyambulanz in Berlin ein.
2 Darstellung der Grundlagen zum Thema Schreibaby: Hier werden wissenschaftliche Hintergründe, Definitionen sowie mögliche Ursachen und Folgen von exzessivem Schreien bei Säuglingen dargelegt.
3 Der Blick auf den Säugling und seine Beziehungsfähigkeit aus Sicht der Bindungsforschung und der modernen Säuglingsforschung: Dieses Kapitel erläutert die Beziehungsfähigkeit und die sozialen Kompetenzen des Säuglings sowie die Bedeutung von Bindung aus einer modernen Forschungsperspektive.
4 Körperpsychotherapeutische Ansätze in der Behandlung von Schreibabys: Dieser Teil beschreibt die theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze der Körperpsychotherapie, die in der ambulanten Krisenintervention angewendet werden.
5 Beschreibung unseres Forschungsplans: Hier wird das methodische Vorgehen der Evaluation, einschließlich der Videoanalyse, der Experteninterviews und der Anwendung der Emotional Availability Scales, detailliert beschrieben.
6 Frau J. mit Sohn L. (22 Monate): Dieses Kapitel enthält eine detaillierte Fallstudie einer spezifischen Mutter-Kind-Dyade, inklusive Videoauswertung und therapeutischer Einschätzung.
7 Schlußteil: Der letzte Teil fasst die zentralen Erkenntnisse der Evaluationsstudie zusammen und zieht ein Resümee über die Wirksamkeit des Ansatzes.
Schlüsselwörter
Schreibaby, Krisenintervention, Körperpsychotherapie, Mutter-Kind-Interaktion, Säuglingsforschung, Bindungsforschung, Videoanalyse, formative Evaluation, Emotional Availability Scales, Schreibabysyndrom, Selbstregulation, Intuitive elterliche Kompetenzen, Postnatale Krise, Beziehungsfähigkeit, Körperkontakt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Evaluation der "Schreibabyambulanz" in Berlin, die Eltern von Kindern mit exzessivem Schreien oder starken Unruhezuständen unterstützt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des exzessiven Schreiens, bindungstheoretische Aspekte, körperpsychotherapeutische Behandlungsmethoden sowie die methodische Umsetzung einer Evaluationsstudie im klinischen Setting.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Untersuchung der Wirksamkeit und Effektivität des körperpsychotherapeutischen Kriseninterventionsansatzes durch eine formative Evaluation.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Verfasser nutzten eine Kombination aus qualitativer Videoanalyse, Stimulated-Recall-Gesprächen mit der Therapeutin sowie die Anwendung der Emotional Availability Scales.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Darstellung des Forschungsplans sowie eine detaillierte empirische Auswertung einzelner Mutter-Kind-Dyaden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Schreibaby, Körperpsychotherapie, Krisenintervention, Mutter-Kind-Interaktion und Säuglingsforschung.
Wie wird das Schreien bei Schreibabys definiert?
Die Arbeit bezieht sich auf die "Regel der Dreien" (mindestens drei Stunden Schreien an mindestens drei Tagen pro Woche über mindestens drei Wochen), merkt jedoch an, dass es in der Fachliteratur sehr viele unterschiedliche Definitionen gibt.
Welche Rolle spielt die "Körperliche Panzerung" in diesem Ansatz?
In Anlehnung an Wilhelm Reich wird beschrieben, wie sich traumatische Erfahrungen oder chronische Unruhe in muskulären Blockaden manifestieren können, die in der körperpsychotherapeutischen Arbeit durch sanfte Berührung gelöst werden sollen.
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- Jule Dräger (Author), Christian Werner (Author), 2000, Psychotherapeutische Hilfe für Eltern mit Schreibabys, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26148