Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Die Neustrukturierung der Frankfurter Wertpapierbörse. Börsensegmente für Wachstumsunternehmen in Deutschland im Vergleich zum Schweizer SWX New Market

Die Erfolgsaussichten für die Wachstumsunternehmen an der Börse

Title: Die Neustrukturierung der Frankfurter Wertpapierbörse. Börsensegmente für Wachstumsunternehmen in Deutschland im Vergleich zum Schweizer SWX New Market

Diploma Thesis , 2004 , 73 Pages , Grade: 2,8

Autor:in: Andriy Rozhyk (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wachstumsunternehmen spielen in der heutigen Gesellschaft eine sehr wichtige Rolle und nehmen in der Volkswirtschaft eines Landes eine bedeutende Position ein. Eine exakte Definition eines Wachstumsunternehmens gibt es nicht. Man spricht im Allgemeinen von seiner Innovation in Verbindung mit Kreativität und Flexibilität, seinem jungen Alter und der Zugehörigkeit zu den Wachstumsbranchen wie Telekommunikation, Biotechnologie und Medizinaltechnik. Dabei ist die Größe eines Unternehmens grundsätzlich sekundär, das Wachstum zeigt sich daran, dass die Umsatz-, und Mitarbeiterzahlen sowie die Gewinne innerhalb einer kurzen Zeit ansteigen. Wichtig ist auch Technologie- und Forschungsorientierung des betreffenden Unternehmens.
Um ihre innovativen Ideen umzusetzen und somit zum weiteren Fortschritt beizutragen, benötigen Wachstumsunternehmen Zugang zu nationalen und internationalen Kapitalmärkten, deren Mittel für die Etablierung und Weiterentwicklung einer Unternehmung unabdingbar sind. Der Kapitalbedarf liegt bei den Wachstumsunternehmen weitaus höher als in klassischen Branchen. Fortlaufende technologische Entwicklung, die Globalisierung sowie veränderte Rahmenbedingungen auf den Produktmärkten haben allgemein zur Verschärfung des Wettbewerbs geführt. Die Intensivierung erfolgte unter anderem durch den immer schneller werdenden Fortschritt auf den Gebieten der Informationstechnologie und der Biotechnologie sowie die Deregulierung vieler Branchen.
Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich zum Ziel, die Problematik der Wachstumsfinanzierung von jungen innovativen Unternehmen unter globaler Konkurrenz aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Übersicht über die Finanzierungsmöglichkeiten von Wachstumsunternehmen

1.1. Finanzierung von Wachstumsunternehmen

1.2. Die Entwicklung von Wachstumsmärkten in Europa und den USA

1.3. Die Gründe für das Scheitern von Wachstumssegmenten. Die Rolle der Wachstumsmärkte für die Innovationsförderung

1.4. Maßnahmen zur Wiederbelebung von Kapitalmärkten

1.5. Die Änderung der Börsengesetzgebung und deren Umsetzung an der Frankfurter Wertpapierbörse

1.6. Fazit

2. Aktienmärkte in Deutschland und in der Schweiz. Ihre Stellung innerhalb der internationalen Aktienmärkte

2.1. Allgemeine Merkmale von Aktienmärkten in Deutschland und in der Schweiz

2.2. Die volkswirtschaftliche Rolle des Kapitalmarktes

2.3. Aktienkultur in Deutschland und der Schweiz

2.4. Fazit

3. Börsenhandel in Deutschland. Börsen- und Marktsegmente an der Frankfurter Wertpapierbörse

3.1. Übersicht über die Handelssegmente an der Frankfurter Wertpapierbörse

3.2. Amtlicher Markt (Amtlicher Handel)

3.3. Geregelter Markt

3.4. Prime und General Standard im Amtlichen Handel und Geregelten Markt

3.5. Zulassungsfolgepflichten im Prime und General Standard

3.6. Freiverkehr

3.7. Fazit (1)

3.8. Die neue Indexlandschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse

3.9. Übersicht über die Indizes an der Frankfurter Wertpapierbörse

3.10 Fazit (2)

4. Börsen- und Marktsegmente in der Schweiz

4.1. Börsenhandel in der Schweiz

4.2. Handelssegmente der SWX Swiss Exchange

4.2.1. Hauptsegment

4.2.2. Der SWX New Market

4.2.3. Andere Handelssegmente

4.3. Indizes der SWX Swiss Exchange

4.4. Fazit

5. Analyse der Börsenfinanzierung im Hinblick auf die Wachstumsunternehmen

5.1. Kritische Würdigung des Börsenganges

5.2. Die Besonderheiten in der Schweiz

5.3. Vor- und Nachteile des Börsenganges

5.4. Fazit

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Problematik der Finanzierung von jungen, innovativen Wachstumsunternehmen unter dem Druck globaler Konkurrenz. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten erfolgreich gestalten können, wobei die Börsensegmente der Frankfurter Wertpapierbörse und der Schweizer SWX Swiss Exchange im Zentrum des Vergleichs stehen.

  • Strukturelle Analyse der Wachstumsfinanzierung für innovative Unternehmen.
  • Vergleich der Börsensegmente und Handelsbedingungen in Deutschland und der Schweiz.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Börsengesetzänderungen und Maßnahmen zum Anlegerschutz.
  • Bewertung der Rolle von Aktienkultur und Kapitalmarkttransparenz.
  • Kritische Würdigung der Chancen und Risiken eines Börsengangs für Wachstumsunternehmen.

Auszug aus dem Buch

1.1. Finanzierung von Wachstumsunternehmen

Der überwiegende Teil aller innovativen jungen Wachstumsunternehmen ist in Deutschland und in der Schweiz mit Eigenkapital nicht ausreichend ausgestattet. Die Unternehmen haben in der Regel ein attraktives Nutzenpotential, jedoch fehlen die finanziellen Vorraussetzungen für die weitere Expansion. In der ersten Phase der Unternehmensfinanzierung, dem sog. Start-Up engagieren sich üblicherweise zunächst die Gründer, dann deren Freunde und Familienangehörige. Man spricht von den vier „Fs“: Founders, Family, Friends und Fools. Üblicherweise reicht jedoch das von ihnen zur Verfügung gestellte Kapital nicht aus, um ein Unternehmen zu gründen oder wachsen zu lassen, es wird ein weiteres Kapital benötigt. Wenn die bisherigen Eigentümer nicht mehr wollen oder nicht in der Lage sind, die Finanzierung zu gewährleisten, muss Kapital an anderer Stelle aufgenommen werden.

Der Kapitalbedarf erhöhte sich insbesondere in den letzen Jahren infolge des steigenden Wettbewerbsdrucks, der immer komplexeren Produkte und der sich stetig verkürzenden Produktentwicklungszeiten. Die heutzutage sehr hohen Produktentwicklungs-, Markterschließungs- und Unternehmensaufbaukosten begründen den erhöhten Kapitalbedarf zusätzlich.

Die Finanzierung kann mit Eigen- oder Fremdkapital gedeckt werden. Die Fremdkapitalfinanzierung gestaltet sich gerade für die neuen innovativen Unternehmungen eher schwierig. Es wird in der Regel ein dauerhaft zur Verfügung gestelltes Kapital benötigt. Die Gründer eines Wachstumsunternehmens haben ihrerseits immer den Informationsvorteil bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Kapitalgeber dagegen können nicht auf die Vergangenheitswerte zurückblicken und empirische Schlüsse auf die zukünftige Ertragsentwicklung ziehen. Diese asymmetrische Informationsverteilung führt oftmals zum Versagen der Kapitalmärkte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Wachstumsunternehmen für die Volkswirtschaft heraus und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Finanzierungsproblematik junger innovativer Firmen zu analysieren.

1. Übersicht über die Finanzierungsmöglichkeiten von Wachstumsunternehmen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Finanzierungsphasen von Start-ups bis hin zum Börsengang und diskutiert notwendige Maßnahmen zur Wiederbelebung von Kapitalmärkten nach Krisenphasen.

2. Aktienmärkte in Deutschland und in der Schweiz. Ihre Stellung innerhalb der internationalen Aktienmärkte: Hier werden die makro- und mikroökonomischen Bedingungen der Kapitalmärkte in beiden Ländern verglichen sowie die Bedeutung der Aktienkultur für die Wachstumsfinanzierung erörtert.

3. Börsenhandel in Deutschland. Börsen- und Marktsegmente an der Frankfurter Wertpapierbörse: Dieses Kapitel analysiert die Neusegmentierung an der Frankfurter Wertpapierbörse, einschließlich der Einführung von Prime und General Standard sowie der neuen Indexsystematik.

4. Börsen- und Marktsegmente in der Schweiz: Der Fokus liegt hier auf dem Schweizer Börsenwesen, insbesondere auf der Struktur der SWX Swiss Exchange und dem mittlerweile eingestellten SWX New Market.

5. Analyse der Börsenfinanzierung im Hinblick auf die Wachstumsunternehmen: Abschließend werden die Vor- und Nachteile eines Börsengangs für junge Unternehmen kritisch gewürdigt und die schweizerischen Besonderheiten bei Rechtsformen und Öffnungsstufen detailliert.

6. Schlusswort: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftigen Aussichten für eine erfolgreiche Börsenfinanzierung innovativer Unternehmen.

Schlüsselwörter

Wachstumsunternehmen, Kapitalmarkt, Börsengang, IPO, Frankfurter Wertpapierbörse, SWX Swiss Exchange, Eigenkapitalfinanzierung, Anlegerschutz, Transparenz, Prime Standard, Venture Capital, Corporate Governance, Aktienkultur, Finanzierungsbedarf, Börsensegmente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Finanzierung junger, innovativer Wachstumsunternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb, wobei ein besonderer Fokus auf den Bedingungen für Börsengänge liegt.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen, der Strukturvergleich der Börsen in Deutschland und der Schweiz sowie regulatorische Maßnahmen zum Anlegerschutz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Erfolgsaussichten von jungen Unternehmen an den Wachstumssegmenten der Frankfurter Börse und der Schweizer SWX zu analysieren und zu prüfen, wie der Kapitalmarkt den Bedürfnissen von Innovationsträgern gerecht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptiv-analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Untersuchung gesetzlicher Regelwerke und dem Vergleich aktueller Börsenstrukturen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Finanzierungswege, einen Vergleich der Börsensegmente und Marktindizes in Deutschland und der Schweiz sowie eine kritische Würdigung der Vor- und Nachteile einer Börsennotierung für Wachstumsfirmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Eigenkapitalfinanzierung, Börsensegmente, Transparenz, Anlegerschutz und Innovationsförderung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Situation in der Schweiz bezüglich der Rechtsformen?

In der Schweiz ist die Aktiengesellschaft eine sehr verbreitete Rechtsform, die sich durch verschiedene "Öffnungsstufen" flexibel an den Kapitalbedarf anpassen lässt, was Deutschland in dieser Form weniger stark praktiziert.

Warum ist das "fünfte Kapitel" für das Verständnis der Arbeit besonders wichtig?

Dieses Kapitel führt die theoretischen Grundlagen der Börsensegmente mit der praktischen Perspektive der Unternehmen zusammen und bewertet kritisch, unter welchen Umständen sich ein Börsengang für ein Wachstumsunternehmen tatsächlich lohnt.

Excerpt out of 73 pages  - scroll top

Details

Title
Die Neustrukturierung der Frankfurter Wertpapierbörse. Börsensegmente für Wachstumsunternehmen in Deutschland im Vergleich zum Schweizer SWX New Market
Subtitle
Die Erfolgsaussichten für die Wachstumsunternehmen an der Börse
College
University of Freiburg  (Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft)
Grade
2,8
Author
Andriy Rozhyk (Author)
Publication Year
2004
Pages
73
Catalog Number
V26178
ISBN (eBook)
9783638285964
ISBN (Book)
9783656702856
Language
German
Tags
Neustrukturierung Frankfurter Wertpapierbörse Hinblick Börsensegmente Wachstumsunternehmen Deutschland Vergleich Schweizer Market Erfolgsaussichten Wachstumsunternehmen Börse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andriy Rozhyk (Author), 2004, Die Neustrukturierung der Frankfurter Wertpapierbörse. Börsensegmente für Wachstumsunternehmen in Deutschland im Vergleich zum Schweizer SWX New Market, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26178
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  73  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint