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Oscar Wildes ´Salome´

Title: Oscar Wildes ´Salome´

Seminar Paper , 1998 , 23 Pages , Grade: 2

Autor:in: Maike Schütz (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, inwieweit »Salome« literarische Aspekte der Gewalt enthält. Dabei geht es weniger um ein Ausmalen der Szenen, die Gewalt beinhalten, sondern vielmehr um die Suche nach den Ursachen der Gewalt. Auch soll herausgearbeitet werden, daß Gewalt nicht zwangsweise physischer Natur ist, sondern sich wesentlich subtiler darstellen kann.
Zunächst wird eine literarische Einordnung vorgenommen, um den Rahmen für ein tieferes Textverständnis zu schaffen. Die folgende Biographie Wildes dient dazu, den historischen Hintergrund, sowohl seiner literarischen Schaffensepoche, als auch seines sozialen Umfeldes, zu beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ZIEL DER ARBEIT

2 LITERARISCHE EINORDNUNG

2.1 Einordnung von »Salome«

2.2 Kurzer Überblick über die literarischen Stilrichtungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts

3 OSCAR WILDE

4 ENTSTEHUNG DES WERKES

5 INHALT

5.1 Die erste Sequenz

5.2 Die zweite Sequenz

5.3 Die dritte Sequenz

6 ZU WILDES DRAMATECHNIK

7 DIE GEWALTTREIBENDEN KRÄFTE

7.1 Die erste Sequenz

7.2 Die zweite Sequenz

7.3 Die dritte Sequenz

8 SCHLUßWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Drama »Salome« von Oscar Wilde im Hinblick auf literarische Aspekte der Gewalt. Ziel ist es, über eine bloße Szenenbeschreibung hinaus die tieferliegenden Ursachen der Gewalt zu erforschen und aufzuzeigen, dass diese nicht zwingend physischer Natur ist, sondern sich häufig in subtilen, psychologischen oder emotionalen Formen manifestiert.

  • Literarische Einordnung von »Salome« im Kontext von Symbolismus, Décadence und Impressionismus.
  • Biographischer Hintergrund von Oscar Wilde und sein Einfluss auf das Werk.
  • Strukturelle und dramatentechnische Analyse der Wiederholungstechnik und Sprachästhetik.
  • Untersuchung von erotischer Frustration als treibende Kraft hinter den gewaltsamen Handlungen im Drama.

Auszug aus dem Buch

DIE GEWALTTREIBENDEN KRÄFTE

»Salome« dreht sich in seinem Kern um erotische Frustrationen, um unbefriedigte Gefühle und unerfüllte Sehnsüchte. In elementarem Sinn geht es um Sehen, Begehren und abgewiesen werden, Sehen ohne gesehen zu werden, um vergebliches sinnliches Streben nach der Verbindung mit dem anderen und dem fehlenden Echo in das eigene namenlose Gefängnis. Die Frustrationen sind die tieferliegende Ursache für die Gewalt, die sich durch »Salome« zieht wie ein blutroter Faden. Das Begehren der Leidenschaft nach Vereinigung und Antwort nennt die Tragödie Liebe, deren Zurückweisung und Abschnürung nennt sie Tod. So banal ist der Konflikt des Stückes, der sich in blutigen, Schreck einflößenden Handlungen äußert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ZIEL DER ARBEIT: Einführung in die Thematik der Gewalt als subtiles, nicht rein physisches Phänomen in Wildes Drama.

2 LITERARISCHE EINORDNUNG: Verortung des Werkes in der Zeit des Symbolismus, der Décadence und des Impressionismus sowie Diskussion der literarischen Stilistik.

3 OSCAR WILDE: Darstellung der Lebensgeschichte Wildes und ihres Einflusses auf seine literarische Schaffensepoche und sein soziales Umfeld.

4 ENTSTEHUNG DES WERKES: Analyse der Entstehungsbedingungen von »Salome« in Paris sowie der Vorbilder und Überarbeitungsprozesse des Dramas.

5 INHALT: Unterteilung der Handlung in drei zentrale Sequenzen zur Verdeutlichung der dramatischen Entwicklung.

6 ZU WILDES DRAMATECHNIK: Betrachtung der sprachlichen Gestaltung, insbesondere der melodischen Sprache und der Technik der steigernden Wiederholung.

7 DIE GEWALTTREIBENDEN KRÄFTE: Untersuchung der erotischen Frustration als Ursache für die Gewalt und Analyse der drei Sequenzen unter diesem Fokus.

8 SCHLUßWORT: Zusammenfassende Einschätzung der Protagonistin Salome als Täterin und zugleich als Opfer, eingebettet in das Schicksal der unerfüllten Sehnsucht.

Schlüsselwörter

Oscar Wilde, Salome, Gewalt, Erotik, Frustration, Symbolismus, Impressionismus, Décadence, Dramentechnik, Wiederholungstechnik, Jochanaan, Herodes, Leidenschaft, literarische Analyse, Drama.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die literarischen Aspekte der Gewalt in Oscar Wildes Drama »Salome«, wobei der Fokus weniger auf der physischen Darstellung liegt, sondern auf der psychologischen Entstehung von Gewalt durch erotische Frustration.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernthemen zählen die Verknüpfung von Grausamkeit und Eros, die literarische Einordnung in den Fin de siècle-Kontext sowie die Analyse der dramatischen Struktur durch Wiederholungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Gewalt in »Salome« primär als Folge von unerfüllten Sehnsüchten und emotionaler Isolation zu verstehen ist und subtilere Formen annimmt als bloße physische Brutalität.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die das Werk in Sequenzen unterteilt und durch eine Einordnung in den zeithistorischen Kontext sowie die Auswertung von Sekundärliteratur erschließt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Biographie Wildes, der Entstehung des Werkes, der Analyse der dramatischen Mittel (insbesondere der Wiederholungstechnik) und der Untersuchung der gewaltgebenden Kräfte in den einzelnen Sequenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Oscar Wilde, Salome, Erotik, Gewalt, Frustration, Symbolismus, Impressionismus und psychologische Isolation.

Welche Rolle spielt der Tanz der sieben Schleier für die Gewalt?

Der Tanz stellt den Höhepunkt der Versuche dar, Macht über Herodes zu gewinnen, und ist untrennbar mit der darauffolgenden gewaltsamen Forderung nach dem Kopf des Jochanaan verbunden.

Inwiefern ist Salome als Opfer zu verstehen?

Im Schlusswort wird argumentiert, dass Salome nicht von Natur aus böse ist, sondern durch ihre ungestillten Leidenschaften und die Unfähigkeit der anderen Charaktere, sie zu „sehen“ und zu verstehen, in eine destruktive Rolle gedrängt wird.

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Details

Title
Oscar Wildes ´Salome´
College
University of Flensburg  (FB Germanistik)
Course
Seminar für deutsche Sprache und Literatur ihre Didaktik: Gewalt in der Literatur
Grade
2
Author
Maike Schütz (Author)
Publication Year
1998
Pages
23
Catalog Number
V2618
ISBN (eBook)
9783638115797
Language
German
Tags
Oscar Wildes Seminar Sprache Literatur Didaktik Gewalt Literatur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maike Schütz (Author), 1998, Oscar Wildes ´Salome´, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2618
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