Globalisierung vs. Peripherie: Ein Vergleich der beiden konträren Positionen in der Raumsoziologie. Einerseits die durch Sassen begründete Theorie der Global-City und andererseits Wallensteins Theorie der peripheren Regionen. Sind diese Theorien unvereinbare Positionen oder bestehen sie autark nebeneinander und gehen ein gewisses Wechselverhältnis ein? Dies wird versucht näher zu beleuchten. Dazu werden erst die Theorien dargestellt und ihre Schwächen aufgezeigt und danach ihre Beziehung zueinander untersucht.
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
2. Der Prozess der Globalisierung im Blick auf die Raumtheorie nach Sassen
2.1 Das Phänomen der „Global City“
2.1.1 Definition und Funktionen nach Sassen
2.2 Auswirkungen von Global Cities und zukünftiger Ausblick - Werden Global Cities zunehmend hegemonial das Weltgeschehen beherrschen?
2.3 Kritik am Global-City-Konzept
3. Das Phänomen der Peripherie nach Wallerstein
3.1 Sichtweise der Peripherie im „Modernen Weltsystem“ nach Wallerstein
3.2 Transformation und Aktualität des Modernen Weltsystems
3.3 Kritik an Wallersteins Konstruktion
4. Bedingungsverhältnis von Globalisierung und Regionalisierung
4.1 Ist Globalisierung ohne Regionalisierung möglich?
4.2 Ist Regionalisierung ohne Globalisierung möglich?
4.3 Bedingen sich Globalisierung und Regionalisierung oder bestehen beide Theorien autark nebeneinander?
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Welche zwei Theorien werden in dieser Arbeit verglichen?
Die Arbeit vergleicht die Theorie der "Global City" von Saskia Sassen mit Immanuel Wallersteins Theorie der peripheren Regionen im Rahmen des modernen Weltsystems.
Was definiert eine „Global City“ nach Sassen?
Eine Global City ist ein strategischer Ort im Weltsystem, der zentrale Funktionen der Steuerung und Organisation der Weltwirtschaft übernimmt und über hochspezialisierte Dienstleistungssektoren verfügt.
Wie sieht Wallerstein das Phänomen der Peripherie?
Wallerstein betrachtet die Peripherie als Teil des "Modernen Weltsystems", in dem Regionen durch ungleiche Austauschbeziehungen von den Kerngebieten (Zentren) abhängig sind.
Besteht ein Wechselverhältnis zwischen Globalisierung und Regionalisierung?
Ja, die Arbeit untersucht, ob sich beide Prozesse gegenseitig bedingen oder ob sie autark nebeneinander existieren, wobei ein enges Wechselverhältnis im Raumtheorie-Kontext beleuchtet wird.
Welche Kritikpunkte werden am Global-City-Konzept angeführt?
Die Arbeit thematisiert Schwächen der Theorie, wie etwa die Vernachlässigung von sozialen Ungleichheiten innerhalb der Städte oder die einseitige ökonomische Ausrichtung.
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- Andreas Münkwitz (Author), 2012, Globalisierung vs. Peripherie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262106