Ziel dieser Ausarbeitung ist, die bilanzielle Behandlung der Filmrechte nach dem deutschen Handelsrecht und den internationalen Regelungen darzustellen. Dabei wird zunächst der typische Verwertungsprozess grafisch dargestellt und erläutert. Nach einer Kategorisierung des Filmrechts als immaterielles Wirtschaftsgut folgt eine Aufstellung der Problematik, die sich bei der Bilanzaufstellung ergibt. Im nächsten Kapitel soll die Ansatz- und Folgebewertung der Filmrechte nach dem deutschen Handelsrecht, mithilfe einer Darstellung erläutert werden. Die Bilanzierung des Filmrechts nach den internationalen Vorschriften erfolgt im nachfolgenden Kapitel. Danach werden die wesentlichen Unterschiede zwischen den vorgestellten Bilanzierregeln aufgezeigt. Zum Schluss wird eine kritische Stellungnahme genommen und mögliche zukünftige Ansätze der Verwendung von Bilanzierregeln an Filmrechten in Aussicht gestellt.
Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen
Verzeichnis der Abkürzungen
1 Einleitung
2 Verwertungskette
3 Problematik der Bilanzierung und Bewertung
4 Bilanzierung nach dem HGB
4.1 Ansatzbewertung
4.2 Folgebewertung
5 Bilanzierung nach dem IFRS
5.1 Ansatzbewertung
5.2 Folgebewertung
6 Vergleich zwischen nationalen und internationalen Bilanzierungsregeln
7 Fazit / Ausblick
8 Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wie werden Filmrechte im HGB bilanziert?
Filmrechte werden als immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens eingestuft und unterliegen spezifischen Bewertungsregeln für Anschaffungs- und Herstellungskosten.
Welche Unterschiede gibt es zwischen HGB und IFRS bei Filmrechten?
Die wesentlichen Unterschiede liegen in den Aktivierungskriterien, der Folgebewertung und der Behandlung von Wertminderungen (Impairment-Tests).
Was ist die Verwertungskette bei Filmrechten?
Sie beschreibt den Prozess von der Produktion über Kino, DVD/Blu-ray bis hin zur Ausstrahlung im TV und Streaming, was die Bilanzierung beeinflusst.
Warum ist die Bewertung von Filmrechten problematisch?
Die zukünftigen Einnahmen eines Films sind schwer schätzbar, was die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts und die Abschreibungsdauer erschwert.
Was versteht man unter Folgebewertung?
Die Folgebewertung befasst sich mit planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen der Filmrechte über deren Nutzungsdauer.
- Citation du texte
- Bachelor of Arts Anna Ponomarenko (Auteur), 2013, Bilanzierung der Filmrechte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262166