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Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland

Titre: Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland

Travail de Recherche , 2013 , 28 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anatolij Kasnatscheew (Auteur)

Economie politique - Economie des Transports
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Einführung des Elektroantriebs fand schon im 19. Jahrhundert statt – in
Konkurrenz zum Verbrennungsmotor. Es wurde bereits 1899 mit einem Elektroauto ein
Geschwindigkeitsrekord mit über 100 km/h aufgestellt. Im Jahre 1912 erzielte ein Werk
in den USA eine Jahresproduktion von 10.000 elektrisch betriebenen Fahrzeugen.
Jedoch sprachen die im Vergleich zur Batterie vielfach höhere Energiedichte des Rohöls
und die Einführung eines Elektrostarters zum Verbrennungsmotor gegen das
Elektrofahrzeug. Dem Thema Elektromobilität wurde seitdem für fast ein ganzes
Jahrhundert im Massenmarkt für Autos sehr wenig Aufmerksamkeit gewidmet.
Die Bundesregierung Deutschlands hat im August 2009 mit der Vorstellung des
Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität (NEE) und der darauf basierenden
späteren Gründung der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE, Mai 2010)
beschlossen, die Entwicklung der Elektroautos zu fördern. Konkret hat sich die
Bundesregierung das Ziel gesetzt, u.a. bis zum Jahr 2020 gemeinsam mit der Industrie
insgesamt eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen.
Dieser Entscheidung lagen hauptsächlich zwei Argumente zugrunde: Zum einen hat
die Bundesregierung – langfristig gesehen – die Absicht, unabhängiger vom teuren
Rohöl aus dem Ausland zu werden. Zum anderen soll auf diese Weise durch CO2
Reduktion ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden, unter der Bedingung, dass
der Strombedarf für die Elektroautos aus regenerativen Quellen gedeckt wird.
Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die Vor- und Nachteile der Elektromobilität
darzulegen, die Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung und der Industrie
vorzustellen, deren Fortschritt kritisch zu bewerten und diesbezüglich einen
entsprechenden Ausblick auf das Jahr 2020 zu geben. Mit einem Fazit wird die Arbeit
abgeschlossen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elektromobilität

2.1 Eigenschaften des Elektroautos

2.2 Potentiale der Elektromobilität

2.3 Typen der Elektrofahrzeuge

3. Regierungs- und Industrievorhaben ab 2010

3.1 Ziele

3.2 Maßnahmen

4. Aktueller Stand der Entwicklung und Bewertung

4.1 Organisation:

4.2 Maßnahmen der Regierung

4.3 Maßnahmen der Industrie

4.4 Gemeinsame Maßnahmen (Regierung und Industrie)

5. Auswertung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Forschungsarbeit untersucht die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland unter Berücksichtigung der staatlichen Förderstrategien und der industriellen Umsetzung seit 2010. Dabei wird analysiert, inwieweit die ambitionierten Regierungsziele – insbesondere das Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 – vor dem Hintergrund der aktuellen technischen und ökonomischen Gegebenheiten realistisch erreichbar sind.

  • Historische Einordnung und technologische Grundlagen des Elektroantriebs.
  • Analyse der energie- und klimapolitischen Ambitionen der Bundesregierung.
  • Bewertung von Fördermaßnahmen der Regierung und Investitionen der Automobilindustrie.
  • Diskussion von Herausforderungen wie Ladeinfrastruktur, Batterietechnologie und Akzeptanz.
  • Kritische Prognose für den Markthochlauf bis zum Jahr 2020.

Auszug aus dem Buch

2.1 Eigenschaften des Elektroautos

Ein Elektroauto wird vorangetrieben durch einen Elektromotor, der die Energie aus einer wiederaufladbaren Batterie bezieht. Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verfügen - verglichen mit dem Antrieb eines Verbrennungsmotors – über zahlreiche Vorteile, aber auch damit verbundene neue Probleme:

Der Akkumulator lässt sich an einer gewöhnlichen Steckdose (220 V) laden. Außerdem ist es möglich, den Aufladevorgang mithilfe einer Starkstrom-Ladesäule an Tankstellen oder speziellen Parkplätzen durchzuführen. Im letzteren Fall kann die Batterie innerhalb einer deutlich kürzeren Zeitspanne aufgeladen werden.

An dieser Stelle wird der erste Nachteil deutlich: Die Ladedauer. Einen leeren Akku vollständig aufzuladen braucht nach aktuellem Stand bis zu zwölf Stunden Zeit. Ladesäulen mit einer höheren Spannung verkürzen die Dauer auf eine halbe Stunde, wenn ca. 80% aufgeladen werden sollen. Konventionelle Fahrzeuge, die Flüssigtreibstoff tanken, brauchen hingegen nur wenige Minuten.

Außerdem ist die Reichweite mit einer vollgeladenen Batterie nach aktuellem Entwicklungsstand noch nicht auf demselben hohen Niveau, wie es bei den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der Fall ist. Während ein modernes Fahrzeug der Kompaktklasse mit einer Tankfüllung mindestens 800 km weit kommen kann, legt ein entsprechendes Elektrofahrzeug ohne Weiteres eine Distanz von höchstens 175 km zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Elektroautos sowie die Zielsetzung der Bundesregierung, Deutschland bis 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.

2. Elektromobilität: Dieses Kapitel definiert die technischen Eigenschaften, Einsatzpotenziale und verschiedene Typen von Elektrofahrzeugen, inklusive deren Vor- und Nachteile im Vergleich zu Verbrennungsmotoren.

3. Regierungs- und Industrievorhaben ab 2010: Hier werden die gemeinsamen Ziele und politischen Maßnahmen vorgestellt, die darauf abzielen, den Schadstoffausstoß zu reduzieren und die Unabhängigkeit vom Rohöl zu fördern.

4. Aktueller Stand der Entwicklung und Bewertung: Dieses Kapitel analysiert die organisatorische Umsetzung durch die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) sowie die konkreten Maßnahmen von Politik und Industrie zur Förderung der Technologie.

5. Auswertung: Eine kritische Bestandsaufnahme untersucht die Erreichbarkeit der Regierungsziele und bewertet die Rolle der Elektromobilität in der Gesellschaft sowie die wirtschaftliche Position der deutschen Autoindustrie.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass trotz der Unwahrscheinlichkeit, das Millionenziel bis 2020 zu erreichen, die technologische Entwicklung als insgesamt positiv und zukunftsweisend zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Elektromobilität, Elektroauto, Bundesregierung, Nationale Plattform Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, Batterietechnologie, CO2-Reduktion, Energiewende, Smart-Grid, Kaufprämie, Automobilindustrie, Nachhaltigkeit, Reichweite, Rekuperation, Förderprogramm

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die staatlichen und industriellen Bemühungen zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland seit 2010.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Ladeinfrastruktur, technologischen Fortschritten bei Batterien, politischen Anreizsystemen und der Integration in das Stromnetz.

Was ist das primäre Ziel der Bundesregierung?

Das primäre Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen und die deutsche Automobilindustrie als weltweit führenden Anbieter zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Strategieanalyse, die offizielle Regierungsberichte, Industrieprogramme und aktuelle Marktdaten auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen, eine detaillierte Darstellung der Regierungsmaßnahmen und eine kritische Bewertung des aktuellen Entwicklungsstandes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Elektromobilität, Förderstrategien, Markthochlauf, CO2-Emissionswerte, öffentliche Beschaffung und industrielle Forschungsinvestitionen.

Warum lehnt die Bundesregierung eine direkte Kaufprämie für Elektroautos ab?

Der Autor argumentiert, dass eine Kaufprämie den Wettbewerb verzerren würde und das Risiko von Mitnahmeeffekten bei wohlhabenden Käufern zu groß sei.

Welche Rolle spielt das "Smart-Grid-System" für die Elektromobilität?

Das Smart-Grid ermöglicht es, die Batterien von Elektroautos als Pufferspeicher für das Stromnetz zu nutzen, um die schwankende Einspeisung aus regenerativen Quellen besser auszugleichen.

Wie bewertet die Arbeit die "Super-Credits" im Rahmen der EU-Verhandlungen?

Die Arbeit bewertet die Super-Credits kritisch, da sie aus Sicht des Autors falsche Anreize setzen und die Dringlichkeit für Hersteller verringern, ihre Modellpaletten grundlegend emissionsärmer zu gestalten.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf das Millionenziel 2020?

Der Autor stuft das Millionenziel als sehr ambitioniert und nach derzeitigem Stand als unrealistisch ein, sieht die eingeschlagene Entwicklung der Industrie jedoch als äußerst positiv an.

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Résumé des informations

Titre
Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland
Université
Dresden Technical University  (Institut für Wirtschaft und Verkehr)
Note
1,3
Auteur
Anatolij Kasnatscheew (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
28
N° de catalogue
V262215
ISBN (ebook)
9783656511397
ISBN (Livre)
9783656510918
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anatolij Kasnatscheew (Auteur), 2013, Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262215
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Extrait de  28  pages
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