Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Gesellschaft mit beschränkter Haftung
2.1 Aufbau einer GmbH
2.2 Vor- und Nachteile einer GmbH
3 Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
3.1 Aufbau einer UG (haftungsbeschränkt)
3.2 Vor- und Nachteile einer UG (haftungsbeschränkt)
4 UG (haftungsbeschränkt), GmbH und Limited im Vergleich
4.1 Allgemeine Information zur Private Limited Company
4.2 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
5 Fazit
6 Literaturverzeichnis
1 Einleitung
Am 1. November 2008 wurde das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“ verabschiedet, welches die erste richtige Reform des GmbH-Rechts seit 116 Jahren war.
Durch die Reform sollte Deutschland als Wirtschaftsstandort im Wettbewerb der Gesellschaftsformen gestärkt werden und deshalb wurde die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) gegründet, nachfolgend UG (haftungsbeschränkt).
Die UG (haftungsbeschränkt), welche eine Unterform der GmbH ist, wurde vom Gesetzgeber eingeführt, um den Boom der Limited einzudämmen.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, ist derzeit die weitverbreitetste Gesellschaftsform und es wird versucht zu überprüfen, ob und inwiefern die UG (haftungsbeschränkt) oder die Limited eine Alternative darstellen.
In den folgenden Seiten wird versucht zu klären, wie sich die Unternehmergesellschaft seit ihrer Einführung etabliert hat.
Des Weiteren wird überprüft, inwiefern die Limited durch die Einführung der UG (haftungsbeschränkt) zurückgegangen ist und welche der beiden Unternehmensformen langfristig mehr Erfolg verspricht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Gesellschaft mit beschränkter Haftung
2.1 Aufbau einer GmbH
2.2 Vor- und Nachteile einer GmbH
3 Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
3.1 Aufbau einer UG (haftungsbeschränkt)
3.2 Vor- und Nachteile einer UG (haftungsbeschränkt)
4 UG (haftungsbeschränkt), GmbH und Limited im Vergleich
4.1 Allgemeine Information zur Private Limited Company
4.2 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) im Zuge der GmbH-Reform 2008 und bewertet deren Eignung als Alternative zur klassischen GmbH sowie zur britischen Private Limited Company für Existenzgründer.
- Struktur und rechtliche Rahmenbedingungen der GmbH und der UG (haftungsbeschränkt).
- Vergleichende Analyse der Vor- und Nachteile der verschiedenen Kapitalgesellschaftsformen.
- Untersuchung des Konkurrenzdrucks durch die ausländische Limited auf den deutschen Markt.
- Bewertung der langfristigen Erfolgsaussichten und der Etablierung der UG (haftungsbeschränkt).
Auszug aus dem Buch
3.1 Aufbau einer UG (haftungsbeschränkt)
„Eine Gesellschaft, die mit einem Stammkapital gegründet wird, das den Betrag des Mindeststammkapitals nach § 5 Abs. 1 unterschreitet, muss in der Firma abweichend von § 4 die Bezeichnung „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ oder „UG (haftungsbeschränkt)“ führen.“ (§ 5a GmbHG)4 Abkürzungen jeglicher Art, wie beispielsweise „UgmbH“, sind nicht zulässig.
Die UG (haftungsbeschränkt) ist, wie die GmbH, eine Kapitalgesellschaft, die als juristische Person angesehen wird. Zudem ist auch ihre Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt, jedoch unterliegt auch die beschränkte Haftung der UG (haftungsbeschränkt) denselben Ausnahmen wie bei der GmbH.
Die UG (haftungsbeschränkt) kann mit einem Mindeststammkapital von einem Euro pro Gesellschafter gegründet werden. Anders als bei der GmbH, sind bei der Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) Sacheinlagen laut § 5a Abs. 2 ausgeschlossen und das Stammkapital muss durch Bareinzahlung voll eingezahlt werden, ansonsten wird ihr die Eintragung in das Handelsregister verwehrt.
Die UG (haftungsbeschränkt) muss, wie die GmbH, einen Gesellschaftsvertrag abschließen, was in § 2 und § 3 GmbHG geregelt ist. Des Weiteren kann eine UG (haftungsbeschränkt) auch vorgegebene Satzungen verwenden, eine sogenannte Mustersatzung, welche nicht wie die individuelle Satzung speziell durch einen Notar beglaubigt werden muss. Diese Mustersatzung ist aber nur dann möglich, wenn die Gesellschaft nicht mehr als drei Unternehmer haben soll. Man spricht von einer „Gründung über Musterprotokoll” 5, weil in diesem Musterprotokoll nicht nur die Satzung enthalten ist, sondern alle Formulare und Protokolle, die für eine Gründung notwendig sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund der GmbH-Reform von 2008 und die Einführung der UG (haftungsbeschränkt) als Reaktion auf den Boom der Limited.
2 Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Es werden der rechtliche Aufbau sowie die wesentlichen Vor- und Nachteile der klassischen GmbH als Kapitalgesellschaft dargelegt.
3 Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt): Dieses Kapitel widmet sich den spezifischen Gründungsanforderungen, der Thesaurierungspflicht sowie den Chancen und Risiken dieser Rechtsformvariante.
4 UG (haftungsbeschränkt), GmbH und Limited im Vergleich: Ein direkter Vergleich beleuchtet die Unterschiede in Kosten, Gründungsdauer und rechtlichen Rahmenbedingungen zwischen den drei Rechtsformen.
5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz zur Akzeptanz der UG (haftungsbeschränkt) am Markt und einer Empfehlung für Existenzgründer.
Schlüsselwörter
GmbH, UG (haftungsbeschränkt), Private Limited Company, Haftungsbeschränkung, Stammkapital, Gesellschaftsrecht, Existenzgründung, Kapitalgesellschaft, Thesaurierungspflicht, Rechtsformwahl, Handelsregister, Gläubigerschutz, Firmierung, Wirtschaftsstandort, Unternehmensgründung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der modernen Rechtsform der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) und deren Einordnung in die deutsche Unternehmenslandschaft im Vergleich zur GmbH und zur britischen Limited.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Gründungsvoraussetzungen, die Haftungsregeln, das Mindeststammkapital sowie die gesetzlichen Pflichten wie die Thesaurierung bei der UG (haftungsbeschränkt).
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu klären, wie erfolgreich sich die UG (haftungsbeschränkt) seit ihrer Einführung am Markt etabliert hat und ob sie eine sinnvolle Alternative zur GmbH oder zur Limited darstellt.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit stützt sich auf eine juristische Analyse des GmbH-Rechts sowie auf eine vergleichende Betrachtung statistischer Daten zu Gründungszahlen und Unternehmensentwicklungen.
Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil analysiert detailliert den Aufbau und die Vor- sowie Nachteile der GmbH und der UG (haftungsbeschränkt) und stellt diese in einem direkten Vergleich gegenüber der Limited gegenüber.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie GmbH-Reform, Haftung, Stammkapital, Thesaurierung und Existenzgründung definiert.
Was ist die „Thesaurierungspflicht“ im Kontext der UG?
Dies ist die gesetzliche Verpflichtung der UG (haftungsbeschränkt), ein Viertel ihres Jahresgewinns als Rücklage einzustellen, um langfristig das Mindeststammkapital einer GmbH zu erreichen.
Warum ist die Wahl zwischen UG und GmbH für Gründer oft schwierig?
Die Entscheidung hängt von der verfügbaren Liquidität und dem Ziel ab, ob man das angesehene Image der GmbH sofort oder erst durch den schrittweisen Aufbau über die UG erreichen möchte.
- Quote paper
- Jennifer von Burg (Author), 2013, GmbH inklusive UG (haftungsbeschränkt), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262295