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Außenhandels- und Währungspolitik der Volksrepublik China mit der Europäischen Union - Ein Überblick

Titre: Außenhandels- und Währungspolitik der Volksrepublik China mit der Europäischen Union - Ein Überblick

Essai , 2012 , 4 Pages

Autor:in: Yannick Bury (Auteur)

Economie politique - Théorie et Polititque du commerce extérieur
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In den vergangenen Jahren avancierte die Volksrepublik China (im Folgenden „China“) zum größten Handelspartner der Europäischen Union (im Folgenden „EU“). Dies ist nicht zuletzt bedingt durch eine Außenhandelspolitik Chinas, die in entscheidenden Teilen von einer korrespondierenden Währungspolitik getragen wird. Mit einem sukzessiven Hingang zu einer stärkeren marktwirtschaftlichen Ordnung überholte China 2010 bereits Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und wird dieses Jahr nach Prognosen des IWF zur größten Handelsnation der Welt aufsteigen (Auswärtiges Amt 2012).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Außenhandelspolitik

3. Währungspolitische Maßnahmen zur Stützung des Außenhandels

4. Perspektiven der Außenhandelsbeziehungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die wechselseitige Abhängigkeit zwischen der chinesischen Außenhandelspolitik und der gezielten Währungssteuerung des Renminbi, um die ökonomische Position Chinas im Handelsverhältnis zur Europäischen Union zu analysieren.

  • Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen zwischen China und der EU
  • Einfluss der WTO-Mitgliedschaft auf den Abbau von Handelshemmnissen
  • Analyse der chinesischen Währungspolitik und Devisenmarktinterventionen
  • Zusammenhang zwischen Kapitalintensität, Lohnstückkosten und Wettbewerbsfähigkeit
  • Zukunftsperspektiven für eine ausgewogenere Handelsbeziehung

Auszug aus dem Buch

Währungspolitische Maßnahmen zur Stützung des Außenhandels

Hier, an der zunehmenden Kapitalintensität, sukzessive höheren Lohnstückkosten und damit einer Verteuerung der chinesischen Produktion, setzt die strategische Währungspolitik Chinas ein, um trotzdem durch eine gezielte Wechselkursstrategie die Exportraten auf dem bisher hohen Niveau zu halten. Um den Wechselkurs strategisch niedrig zu halten hat die Chinesische Volksbank (PBOC) quasi ein System fester Wechselkurse durch einen Wechselkurskorridor, anfangs von 0,5% um den Mittelwert von 8,11 RMB/Dollar errichtet. Diesen Kurskorridor gewährte die PBOC durch gezielte Devisenmarktinterventionen. Die PBOC kauft ausländische Währung (vornehmlich US-Dollar, nach und nach auch Wertpapiere wie US Staatsanleihen in USD) gegen RMB und wirft damit inländische Währung auf den Devisenmarkt (was als Schöpfung von Zentralbankgeld gesehen werden kann), was durch das ausgeweitete Angebot zu einer Abwertung der eigenen Währung und dadurch zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit Chinas führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung Chinas als Handelspartner der EU und der damit verbundenen Verknüpfung von Außenhandels- und Währungspolitik.

2. Die Entwicklung des Außenhandelspolitik: Analyse der historischen Handelsentwicklung unter Einbeziehung des WTO-Beitritts, der Kapitalintensität und der verbleibenden strukturellen Handelshemmnisse.

3. Währungspolitische Maßnahmen zur Stützung des Außenhandels: Untersuchung der spezifischen Interventionsstrategien der chinesischen Zentralbank (PBOC) zur Steuerung des Renminbi-Wechselkurses.

4. Perspektiven der Außenhandelsbeziehungen: Bewertung der zukünftigen Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Flexibilisierung des Wechselkurses und den weiteren Abbau von Handelsbarrieren.

Schlüsselwörter

Volksrepublik China, Europäische Union, Außenhandelspolitik, Währungspolitik, Renminbi, PBOC, WTO, Devisenmarktinterventionen, Kapitalintensität, Lohnstückkosten, Wettbewerbsfähigkeit, Handelsbilanzdefizit, Wechselkurskorridor, Wirtschaftswachstum, Handelshemmnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Beziehungen zwischen China und der EU mit einem Fokus auf die strategische Steuerung der chinesischen Währung als Instrument der Außenhandelspolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Handelsentwicklung seit dem WTO-Beitritt Chinas, die Rolle der Kapitalintensität für die Exportwirtschaft und die währungspolitischen Steuerungsinstrumente der chinesischen Zentralbank.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie China durch eine gezielte Unterbewertung seiner Währung trotz steigender Produktionskosten seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt, insbesondere gegenüber der EU, absichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer ökonomischen Analyse von Handelsdaten und währungspolitischen Mechanismen unter Einbeziehung aktueller ökonomischer Theorien wie dem Marshall-Lerner-Konzept und dem Trilemma der Währungspolitik.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Außenhandels, die Mechanismen der Devisenmarktinterventionen der PBOC sowie die ökonomischen Herausforderungen durch zunehmende Kapitalintensität und Lohnstückkosten in China.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Außenhandelspolitik, Währungssteuerung, Wettbewerbsfähigkeit, Renminbi-Unterbewertung und die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen China und der EU charakterisieren.

Wie wirkt sich die Kopplung des Renminbi auf die Wettbewerbsfähigkeit aus?

Durch den gezielten Ankauf ausländischer Währungen wirft die PBOC RMB auf den Markt, was zu einer künstlichen Abwertung der eigenen Währung führt und somit chinesische Exporte im Vergleich zu ausländischen Waren preislich wettbewerbsfähiger macht.

Warum wird die chinesische Währungspolitik international kritisiert?

Die Kritik, unter anderem geäußert durch die USA und die EU bei IWF-Tagungen, entzündet sich an der künstlichen Unterbewertung des Renminbi, die Handelsverzerrungen verursacht und Protektionismusvorwürfe provoziert.

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Résumé des informations

Titre
Außenhandels- und Währungspolitik der Volksrepublik China mit der Europäischen Union - Ein Überblick
Auteur
Yannick Bury (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
4
N° de catalogue
V262462
ISBN (ebook)
9783656509349
ISBN (Livre)
9783656508731
Langue
allemand
mots-clé
außenhandels- währungspolitik volksrepublik china europäischen union überblick
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yannick Bury (Auteur), 2012, Außenhandels- und Währungspolitik der Volksrepublik China mit der Europäischen Union - Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262462
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