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Schulsozialarbeit am Berufskolleg - Wie ist die Einstellung der LehrerInnen dazu?

Schulsozialarbeit - ein wichtiges Standbein der Schule

Titel: Schulsozialarbeit am Berufskolleg - Wie ist die Einstellung der LehrerInnen dazu?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Tsakiris (Autor:in), Laura Hoffmann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir haben uns mit dem Thema Schulsozialarbeit, speziell an dem Berufskolleg Opladen, beschäftigt, in dem wir für die LehrerInnen einen Fragebogen zu diesem Thema erstellt haben. Dies haben wir durchgeführt, um herauszufinden, wie die Lehrer und Lehrerinnen die Schulsozialarbeit wahrnehmen und empfinden. Um viele unterschiedliche Informationen zu bekommen und einen qualitativ hochwertigen Fragebogen erstellen zu können, haben wir eine Literaturrecherche durchgeführt, auf dessen empirischen Aussagen der Fragebogen basiert.
Wir haben uns, wie schon oben erwähnt, auf das Berufskolleg Opladen bezogen, da es dort die Schulsozialarbeit erst seit 10 Jahren gibt und man aufgrund dessen nachforschen kann, ob sie in den bisherigen 10 Jahren hilfreich war und es sich an dem Berufskolleg etwas geändert hat.
Wir stellten uns die Frage, ob es den beiden Schulsozialarbeitern Heinz Eichstädt und Canan Turhan gelungen ist eine erfolgreich gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe zu erstellen (Kantak, 2002, S.104). Es ist wichtig und liegt im Interesse der Jugendlichen, dass alle Beteiligten (Lehrerschaft, Schulleitung, Schulsozialarbeiter) konstruktiv miteinander arbeiten können (Kantak, 2002, S. 104). Kantak (2002, S.105) zählt einige Gründe auf, weshalb ein konstruktives Miteinander und eine hochwertige Zusammenarbeit von Bedeutung ist: Sie nutzen oft gemeinsame Räume und müssen untereinander Absprachen und Vereinbarungen treffen. Denn es gibt zwischen Schule und Jugendhilfe gemeinsame Anliegen und Ziele, welche erreicht werden wollen. Dazu gehört beispielsweise die Krisenintervention mit Jugendlichen und die Elternarbeit. Damit diese erfolgreich erreicht werden können, sollte ein angenehmes Arbeitsklima herrschen. Sonst kann es passieren, dass die Arbeit nicht mit dem nötigen Elan, Motivation und der Hochwertigkeit ausgeführt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition

1.1 Erläuterung zur Definition

2. Exkurs zur Schulsozialarbeit

3. Wieso ist Schulsozialarbeit so wichtig?

4. Warum Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen vorhanden ist

5. Fragebogenerläuterung

6. Auswertung des Fragebogens

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahrnehmung und Einstellung der Lehrkräfte gegenüber der Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen. Ziel ist es, die Effektivität und Qualität der seit zehn Jahren bestehenden Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe aus Sicht der Lehrerschaft zu analysieren und mögliche Optimierungspotenziale aufzuzeigen.

  • Stellenwert und Definition der Schulsozialarbeit im schulischen Kontext
  • Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit in Deutschland
  • Empirische Analyse der Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schulsozialarbeitern
  • Bedeutung der Schulsozialarbeit für die Bewältigung psychosozialer Belastungen bei Schülern
  • Personelle Ausstattung und strukturelle Rahmenbedingungen am Berufskolleg

Auszug aus dem Buch

3. Wieso ist Schulsozialarbeit so wichtig?

Dadurch, dass sich die Gesellschaft immer mehr spaltet zwischen Arm und Reich (Enggruber 2010, S. 21) und dies oft auf die Bildung zurück zu führen ist (Kantak 2002, S. 9), ist es wichtig die Sozialarbeiter direkt an den Schulen einzusetzen. Denn der Schulerfolg der Jugendlichen ist abhängig davon, ob und welchen Ausbildungsberuf sie bekommen und somit sie zu den Reichen oder zu den Armen gehören (Kantak 2002, S. 22).

Um den Kindern und Jugendlichen bei diesem Lebensweg zu helfen, sie zu unterstützen und somit die Situation zu verbessern, ist Kantak (2002, S. 22 f.) der Meinung, dass man direkt am Ort Schule ansetzen muss und nur Jugendhilfe, wie z.B. Jugendfreizeitheime nicht ausreichen. Denn in der Schule kommen die Sozialarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen alltäglich in Kontakt. Somit erhalten sie den besten Einblick von ihnen.

Man kann in der Schule am besten sehen, ob Kinder oder Jugendliche sozial benachteiligt sind und somit direkt vor Ort die beste Beratung bieten und mit den Kindern und Jugendlichen zusammen arbeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt, warum Sozialarbeiter am Ort Schule eingesetzt werden müssen ist, dass die Lehrer keine Zeit für Erziehung und soziales Lernen haben. Lehrer gelten nur als Wissensvermittler. Somit passt es nicht, dass sie eine sozialpädagogische Rolle übernehmen (Speck 2009, S. 42). Dadurch nehmen die Schulsozialarbeiter eine wichtige Rolle in der Schule ein: Sie müssen zwischen den Kindern/ Jugendlichen und den LehrerInnen als dritte „Instanz“ vermitteln (Braun & Wetzel, 2006, S. 144) und sich für die Kinder und Jugendliche, vor allem den sozial Benachteiligten Kindern und Jugendlichen, einsetzen und deren Interessen wahren.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der Zielsetzung, die Einstellung der LehrerInnen zur Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen mittels einer empirischen Befragung zu erfassen.

1. Definition: Theoretische Herleitung des Begriffs Schulsozialarbeit als Leistung der Jugendhilfe zur Unterstützung von Schülern und Lehrkräften.

1.1 Erläuterung zur Definition: Vertiefende Klärung der Aufgabenbereiche und der gleichberechtigten Kooperation zwischen verschiedenen Professionen an der Schule.

2. Exkurs zur Schulsozialarbeit: Historischer Überblick über die Entstehung der Schulsozialarbeit in Deutschland und ihre Entwicklung von Modellprogrammen zu einem eigenständigen Handlungsfeld.

3. Wieso ist Schulsozialarbeit so wichtig?: Darstellung der Notwendigkeit schulnaher Sozialarbeit aufgrund gesellschaftlicher Benachteiligung und der Entlastung von Lehrkräften.

4. Warum Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen vorhanden ist: Beschreibung der strukturellen Herausforderungen am Standort Opladen, wie Anonymität und soziale Heterogenität der Schülerschaft.

5. Fragebogenerläuterung: Methodische Erläuterung der Konzeption und Durchführung der Befragung zur Qualität der Schulsozialarbeit.

6. Auswertung des Fragebogens: Präsentation und Interpretation der empirischen Ergebnisse aus der Lehrerbefragung mittels Diagrammen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen als wirksames und hochwertiges Angebot trotz bestehender Verbesserungsmöglichkeiten bei der Kommunikation.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Berufskolleg Opladen, Jugendhilfe, Lehrerbefragung, empirische Untersuchung, Kooperation, Schulerfolg, Beratung, Sozialpädagogik, Bildungsbenachteiligung, Krisenintervention, Schulalltag, Evaluation, Sozialkompetenz, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Qualität und Wahrnehmung der Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen aus Sicht des Lehrerkollegiums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition und Geschichte der Schulsozialarbeit, deren Bedeutung für den Schulerfolg sowie die Analyse der praktischen Kooperation zwischen Lehrkräften und Sozialarbeitern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, wie die LehrerInnen die Schulsozialarbeit am Berufskolleg Opladen wahrnehmen, ob sie diese in Anspruch nehmen und wie qualitativ hochwertig die Arbeit in ihren Augen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren haben eine quantitative empirische Hausarbeit verfasst, basierend auf einer Literaturrecherche und einer schriftlichen Befragung von 100 Lehrkräften mittels eines Fragebogens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die spezifische Situation am Berufskolleg Opladen sowie die detaillierte Auswertung der durchgeführten Lehrerbefragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Schulsozialarbeit, Berufskolleg, Lehrerbefragung, Jugendhilfe und Kooperation.

Wie bekannt sind die beiden Schulsozialarbeiter am Standort?

Die Umfrage ergab erfreulicherweise, dass alle befragten 46 Lehrkräfte die beiden am Berufskolleg Opladen tätigen Schulsozialarbeiter persönlich kennen.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Inanspruchnahme?

Ja, die Auswertung zeigt, dass weibliche Lehrkräfte das Angebot der Schulsozialarbeit häufiger aktiv in Anspruch nehmen als ihre männlichen Kollegen.

Welche Verbesserungsvorschläge wurden von den Lehrern genannt?

Die Lehrkräfte wünschten sich eine bessere Sichtbarkeit der Angebote, klarere Kommunikation über Sprechzeiten sowie eine informativere Vorstellung der Sozialarbeiter in den Klassen zu Schuljahresbeginn.

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Details

Titel
Schulsozialarbeit am Berufskolleg - Wie ist die Einstellung der LehrerInnen dazu?
Untertitel
Schulsozialarbeit - ein wichtiges Standbein der Schule
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Veranstaltung
Erziehungswissenschaften
Note
1,3
Autoren
Anna-Lena Tsakiris (Autor:in), Laura Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
13
Katalognummer
V262523
ISBN (eBook)
9783656509196
ISBN (Buch)
9783656509073
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulsozialarbeit berufskolleg einstellung lehrerinnen standbein schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna-Lena Tsakiris (Autor:in), Laura Hoffmann (Autor:in), 2010, Schulsozialarbeit am Berufskolleg - Wie ist die Einstellung der LehrerInnen dazu?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262523
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Leseprobe aus  13  Seiten
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