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Brief von Johann Georg Jacobi an Johann Wilhelm Ludwig Gleim am 27. Januar 1768

Edition eines Einzelbriefes

Titre: Brief von Johann Georg Jacobi an Johann Wilhelm Ludwig Gleim am 27. Januar 1768

Dossier / Travail , 2013 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Franziska Riedel (Auteur)

Philologie Allemande - Histoire littéraire, Epoques
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Diese Arbeit beinhaltet die Edition eines handschriftlichen Briefes von Johann Georg Jacobi an seinen engen Freund Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Am Anfang erklärt eine editorische Notiz die Vorgehensweise bei der Edition. Es folgen die Edition und ein textbezogener Kommentar. Ein Nachwort nimmt Stellung zum Brief und ordnet ihn in Zeit und Leben Jacobis und Gleims ein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Editorische Notiz

2 Transkription

2. 1 Text

2. 2 Kommentar

3 Nachwort

4 Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Edition eines Briefes von Johann Georg Jacobi an Johann Wilhelm Ludwig Gleim aus dem Jahr 1768, um die gelebte Freundschaftskultur und die literarischen Praktiken des 18. Jahrhunderts greifbar zu machen.

  • Wissenschaftliche Transkription eines historischen Originalbriefes.
  • Analyse der Briefkultur als Medium der Empfindsamkeit.
  • Erforschung des "Arkadien"-Konzepts in der Korrespondenz.
  • Untersuchung der Verflechtung von Alltagswelt und antiker Mythologie.
  • Erläuterung zeitgenössischer Anspielungen und Lemmata.

Auszug aus dem Buch

2. 1 Text

Der Unglückliche, der in eine Wüste verbant ist, 5 Wo ihm kein Freund die Hände drückt, Kein Mädchen zärtlich nach ihm blickt, Wo wilde, unbeblümte Hecken Nicht Einen Liebesgott verstecken, Wo sich das Lämmchen nicht auf schönen 10 Fluren freut, Und keine Schäferinn der Quelle Rosen streut; Der müßte seinen Kummer vergeßen, und ein kleines Fest in der Einöde feyren; be 15 käm er einen so liebenswürdigen Brief, als Gleim seinem Jacobitchen] schrieb. Gewiß hätte Ovidius] die Nachwelt mit weniger Elegieen] beschwert, oder wenigstens in schöneren Versen geklagt, wär er so glücklich, wie ich, 20 gewesen. Wie viel, liebster bester Freund, hab‘ ich in meinem Pontus] Ihnen zu ver danken! Daß Sie meinen Amor] behalten haben, ist mir unendlich lieb. Zuweilen, wenn er des 25 Unterrichtens müde ist, wird er Ihnen seine Stelle überlaßen, und die Mädchen können nicht dabey verlieren. Ihr Lehrer der Weiß- ǁ heit] war mir sehr willkommen. Errin-

Zusammenfassung der Kapitel

1 Editorische Notiz: Hier werden die methodischen Prinzipien der Edition dargelegt, insbesondere der Anspruch auf eine originalgetreue Transkription bei gleichzeitiger leichter Lesbarmachung.

2 Transkription: Dieser Teil enthält den quellengetreuen Abdruck des Briefes sowie einen ausführlichen Kommentar zur Erläuterung der historischen und literarischen Anspielungen.

3 Nachwort: Das Kapitel ordnet den Brief in den historischen Kontext der aufklärerischen Freundschaftskultur und des Empfindsamkeitskults ein.

4 Literatur: Dieses Verzeichnis führt die herangezogene Editionsgrundlage und die für die Analyse verwendete Sekundärliteratur auf.

Schlüsselwörter

Johann Georg Jacobi, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Briefkultur, 18. Jahrhundert, Empfindsamkeit, Aufklärung, Transkription, Edition, Freundschaftskult, Arkadien, Antike, Anakreon, Literaturgeschichte, Korrespondenz, Literaturwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit präsentiert eine historisch-kritische Edition eines Briefes von Johann Georg Jacobi an seinen Freund Johann Wilhelm Ludwig Gleim aus dem Jahr 1768.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Fokus stehen die Briefkultur des 18. Jahrhunderts, der kulturelle "Freundschaftskult" der Empfindsamkeit sowie die literarische Auseinandersetzung mit antiken Motiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Brief durch eine präzise Transkription und einen erläuternden Kommentar für die Forschung zugänglich zu machen und die zeitgenössische Lebenswelt der Korrespondenten zu erhellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es wird eine philologische Editionspraxis angewandt, die den Originaltext inklusive Orthografie und Interpunktion bewahrt, ergänzt durch eine kontextuelle Analyse.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Neben dem edierten Text selbst bietet das Kapitel "Kommentar" detaillierte Hintergrundinformationen zu den erwähnten Personen, antiken Bezügen und historischen Fakten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Briefkultur, Empfindsamkeit, Arkadien, Freundschaftskult und aufklärerische Korrespondenz.

Warum bezieht sich Jacobi in seinem Gedicht auf Ovid?

Jacobi nutzt das Bild der Verbannung Ovids in den Pontus, um seine eigene, empfundene Trostlosigkeit ohne die Nähe des Freundes poetisch zu überhöhen.

Welche Rolle spielt das Konzept "Arkadien" für die Freunde?

Arkadien diente als ein durch antike Symbole geschaffenes Paralleluniversum, in dem die Freunde ihre tiefe Verbundenheit und Lebensfreude jenseits des Arbeitsalltags ausdrücken konnten.

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Résumé des informations

Titre
Brief von Johann Georg Jacobi an Johann Wilhelm Ludwig Gleim am 27. Januar 1768
Sous-titre
Edition eines Einzelbriefes
Université
Martin Luther University  (Institut für Germanistik)
Cours
Schriftkultur der Aufklärung mit einer Einführung in die Handschriftenkunde
Note
1,3
Auteur
Franziska Riedel (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
11
N° de catalogue
V262541
ISBN (ebook)
9783656508441
ISBN (Livre)
9783656508748
Langue
allemand
mots-clé
Gleim Jacobi Aufklärung Briefe Edition Freundschaft Freundschaftskult Gleimhaus Handschrift
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Franziska Riedel (Auteur), 2013, Brief von Johann Georg Jacobi an Johann Wilhelm Ludwig Gleim am 27. Januar 1768, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262541
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Extrait de  11  pages
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