Immer mehr Menschen verlieren ihren Glauben in die Schulmedizin und vertrauen zumindest ergänzend auf alternative Heilmethoden. Akupunktur, Akupressur und traditionelle asiatische Medizin stehen dabei im Fokus. Aber wie wirksam sind diese Methoden wirklich?
In diesem Buch widmen sich die Autoren der Definition von Gesundheit, werfen einen Blick auf das Gesundheitssystem und erläutern Begriffe wie Placebo und Ganzheitlichkeit. Außerdem werden Maßnahmen der alternativen Medizin vorgestellt und Unterschiede zur Schulmedizin aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Wirkprinzipien alternativer Medizin, Akupunktur, Akupressur, Tibetische Medizin, Placebo.
Inhaltsverzeichnis
Medizin im Umbruch. Die westliche Medizin unter dem Einfluss der wissenschaftlich begründbaren Alternativmedizin von Viktor Ortner 2012
Prolog
Einleitung
Begriffserklärung
Historische Entwicklung
Unterscheidung durch medizinische Aspekte
Analyse aktueller Spannungsfelder
Beurteilung nach der Definition von Gesundheit
Krebsforschung
Klassische Therapie in der Kritik
Zukünftige Entwicklungen
Umfragen
Schlussbetrachtung
Anlagen
Auswertung Umfrage Ärzte
Auswertung Umfrage Heilpraktiker
Auswertung Umfrage Bürger
Manipulative Therapien der Integrativen Medizin: Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie von Dr. Hubertus R. Hommel 2007
Sozialimmanente Manipulationen als Steuerungselemente in der Medizin
Philosophische und wissenschaftstheoretische Aspekte der Chinesischen Medizin
Akupunktur
Neuraltherapie
Publikationsreferenzen
Grundlagen der klassischen tibetischen Medizin: Körpersäfte, Diagnostik, Therapie von Marion Zimmermann 2002
Einleitung
Die medizinische Terminologie
Die vier Tantras (rGyud bźi)
Einflüsse in die tibetische Medizin
Die Körperstruktur und -funktion
Das heiß/kalt-Konzept
Pathologie
Diagnose
Therapeutische Techniken
Die tibetische Medizin und der Westen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit beleuchtet das Spannungsfeld zwischen konventioneller Schulmedizin und komplementären bzw. alternativen Heilmethoden. Ziel ist es, unter wissenschaftlichen Aspekten zu analysieren, ob und wie ganzheitliche Ansätze die medizinische Versorgung ergänzen oder verbessern können, insbesondere im Kontext chronischer Erkrankungen und der Prävention.
- Vergleich der Paradigmen von Schulmedizin und Alternativmedizin
- Kritische Analyse aktueller Krebsstudien und Behandlungskonzepte
- Untersuchung der Arzt-Patienten-Beziehung und psychosomatischer Aspekte
- Analyse der Wirksamkeit von Akupunktur, Akupressur und Neuraltherapie
- Grundlagen der tibetischen Medizin, ihre Diagnosemethoden und Anwendbarkeit im Westen
Auszug aus dem Buch
Die Grundlagen der Schulmedizin sind die Naturwissenschaften
Die Grundlagen der Schulmedizin sind die Naturwissenschaften mit den jeweiligen interdisziplinären Kombinationen, die zusammen mit der Physiologie, Psychologie und den Sozialwissenschaften den Kern medizinischer Forschung ausmachen. Mediziner verfügen über genaue Kenntnisse körperlicher, biochemischer und neurologischer Prozesse und sind in der Lage, mit technisch hoch entwickelten Verfahren exakte Diagnosen zu stellen. Das Wissensspektrum ist dabei so groß, dass die Ausbildung von Fachärzten erforderlich ist, um dem Patienten in vollem Umfang alle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Begleitet wird die Medizin von der pharmazeutischen Industrie und den Medizingeräte-Herstellern. Die stetig steigenden Publikationen in der Forschung sind kaum noch zu überblicken.
Der Zugang zur modernen Medizin erfolgt über unser Gesundheitssystem, über das sich Dr. med. Wolfgang Streit, Facharzt für Allgemeinmedizin in Stuttgart-Vaihingen, folgendermaßen äußert: „Das Gesundheitswesen Deutschlands hat sich zu einem der besten in den industrialisierten Nationen entwickelt. Bei aller Reformbedürftigkeit, die inzwischen auch öffentlich diskutiert wird, garantiert es doch allen Mitgliedern der Gesellschaften einen direkten Zugang zu medizinischen Leistungen. Diese werden in hoher Qualität flächendeckend angeboten.“
Zusammenfassung der Kapitel
Medizin im Umbruch: Das Kapitel führt in das Spannungsfeld zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden ein, mit einem besonderen Fokus auf die Kritik an einseitigen medizinischen Ansätzen bei der Krebsbehandlung.
Begriffserklärung: Hier werden die Definitionen von Medizin, Schulmedizin und Alternativmedizin dargelegt und voneinander abgegrenzt.
Historische Entwicklung: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge der Medizin nach, von schamanischen Wurzeln bis hin zur Etablierung der modernen wissenschaftlichen Medizin und der heute gängigen Kategorisierung alternativer Verfahren.
Unterscheidung durch medizinische Aspekte: Hier werden die unterschiedlichen Paradigmen – die mechanistische Sicht der Schulmedizin gegenüber der ganzheitlichen Sicht der Alternativmedizin – gegenübergestellt.
Analyse aktueller Spannungsfelder: Das Kapitel beleuchtet Wirkprinzipien, den Evidenzbegriff, die Rolle von Placebos und die Interessenkonflikte der Pharmaindustrie.
Beurteilung nach der Definition von Gesundheit: Eine kritische Betrachtung beider Medizinsysteme im Kontext der offiziellen WHO-Gesundheitsdefinition.
Krebsforschung: Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen bei der Ursachenforschung und der Behandlung von Krebserkrankungen durch die Schulmedizin.
Klassische Therapie in der Kritik: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Effektivität klassischer Krebstherapien wie Chirurgie und Chemotherapie im Hinblick auf Überlebensraten und Nebenwirkungen.
Zukünftige Entwicklungen: Ein Ausblick auf eine mögliche Integration von technologischem Fortschritt und ganzheitlichen Heilverfahren in eine zukünftige „Weltmedizin“.
Umfragen: Zusammenfassung der Ergebnisse aus den durchgeführten Online-Umfragen unter Ärzten, Heilpraktikern und Bürgern.
Schlussbetrachtung: Ein Fazit, das die Notwendigkeit einer präventiven und ganzheitlichen Medizin unter Einbeziehung alternativer Ansätze unterstreicht.
Schlüsselwörter
Schulmedizin, Alternativmedizin, Ganzheitlichkeit, Krebsforschung, Prävention, Arzt-Patienten-Beziehung, Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie, Tibetische Medizin, Gesundheitswesen, Placebo, Evidenzbasierte Medizin, Regulationsmedizin, Funktionskreise
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Verhältnis und die Konkurrenz zwischen der modernen, naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin und verschiedenen komplementären sowie alternativen Behandlungsmethoden im westlichen Kulturraum.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf den wissenschaftlichen Paradigmen beider Richtungen, den Herausforderungen in der Krebstherapie, dem Gesundheitssystem sowie spezifischen manipulativen Therapien wie Akupunktur und Neuraltherapie.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, eine kritische Bestandsaufnahme beider medizinischen Disziplinen vorzunehmen und aufzuzeigen, wie eine Synergie beider Systeme zum Wohl des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsprävention beitragen kann.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Neben einer theoretischen Analyse medizinischer und wissenschaftstheoretischer Grundlagen führt das Projekt eine empirische Untersuchung durch, bestehend aus drei Umfragen im Raum Stuttgart unter Ärzten, Heilpraktikern und Bürgern.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Auseinandersetzung mit den Wirkprinzipien und der Evidenz beider Medizinformen, eine tiefergehende Untersuchung der Krebsforschung und Therapie sowie eine detaillierte Vorstellung der tibetischen Medizin und manueller Verfahren wie Tuina-Anmo.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Schulmedizin, Alternativmedizin, Ganzheitlichkeit, Prävention, Evidenzbasierte Medizin, Akupunktur und Regulationsmedizin.
Welche Rolle spielt die tibetische Medizin in diesem Werk?
Die tibetische Medizin dient als Beispiel für ein komplexes, auf anderen philosophischen Grundlagen basierendes System, das zeigt, dass Gesundheit und Krankheit eine Konstitutionslehre darstellen, die den Menschen als Ganzes betrachtet.
Wie wird das Konzept der Neuraltherapie nach Huneke bewertet?
Die Neuraltherapie wird als Teil der Regulationsmedizin eingeordnet, die durch die Injektion von Lokalanästhetika versucht, blockierte Regelkreise im vegetativen Nervensystem wieder zu normalisieren.
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- Viktor Ortner (Autor), Dr. Hubertus R. Hommel (Autor), Marion Zimmermann (Autor), 2013, Akupunktur, Akupressur und tibetische Medizin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262575