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Jugendalkoholismus

Title: Jugendalkoholismus

Term Paper , 2013 , 13 Pages

Autor:in: Florian Zarling (Author)

Social Work
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„Wer der Jugend vorangehen will, muss gerade Wege gehen.“ (Jean Cocteau 1889-1963, frz. Dichter, Maler u. Filmregisseur).

Liest man dieses Zitat stellt sich, wenn man sich mit der Thematik Alkoholkonsum im Jugendalter auseinandersetzt, unweigerlich die Frage: Welcher Weg wird in Bezug auf Alkoholkonsum in Deutschland gegangen? Kann man als Jugendlicher noch gerade gehen, denn allein die faktischen Zahlen rund um das Thema Alkohol bringen dieses Zitat ins Wanken. Laut Jahrbuch Sucht 2012 wurden im Jahr 2010 525 Millionen Euro Werbeetat ausgegeben um Bier, Wein und Spirituosen zu bewerben. Darüber hinaus wurden pro Kopf 9,6 Liter purer Alkohol konsumiert: 107,4 Liter Bier, 20,5 Liter Wein 5,4 Liter Spirituosen, 3,9 Liter Schaumwein/Sekt wurden im Durchschnitt auf eine Person errechnet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alkohol

2.1. Definition Alkohol

2.2. Wirkungsweise von Alkohol

2.3. Definition „Exzessives Trinken“ und daraus entstehende Gefahren

2.4. Begriffliche Abgrenzung Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit

3. Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol)

3.1. Methode

3.2. Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol)

3.2.1 Verbreitung des regelmäßigen Alkoholkonsums und der Konsum riskanter Mengen

3.2.2. Verbreitung der subjektiven Alkoholrauscherfahrung und des Rauschtrinkens (binge drinking)

3.2.3. Einstellung gegenüber Alkohol

4. Theoretische Ansätze und Modelle zur Erklärung von Alkoholkonsum

4.1. Ansätze von globalen oder gesamtgesellschaftlichen Faktoren

4.2. Ansätze von intrapersonell-individuellen Faktoren

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, um Trends beim Alkoholkonsum zu analysieren und mögliche Gründe sowie theoretische Erklärungsmodelle aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der kritischen Betrachtung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und der Rolle des sozialen Umfelds bei der Entstehung von riskantem Alkoholkonsum.

  • Analyse des Alkoholkonsums Jugendlicher anhand der Drogenaffinitätsstudie 2011.
  • Begriffsbestimmung von Alkoholmissbrauch, Exzessivem Trinken und Abhängigkeit.
  • Untersuchung soziologischer und psychologischer Erklärungsmodelle für das Trinkverhalten.
  • Reflexion der Vorbildfunktion von Erwachsenen und der Bedeutung des Modellernens.
  • Bedeutung der Prävention im sozialpädagogischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition Alkohol

„Alkohol (der chemische Name ist Ethanol oder Ethylalkohol) entsteht durch die Vergärung von Zucker beispielsweise aus Früchten und Zuckerrohr. Je nach Ausgangsprodukt und Herstellungsprozess variiert der Alkoholgehalt eines Getränkes. Bier enthält 4-8 Prozent Alkohol, Wein um die 12 Prozent. Diese Gärungsprozesse kommen in der Natur immer wieder vor, auch ohne Zutun des Menschen. Mehr als 15 Prozent Alkoholgehalt entsteht durch natürliche Gärung allerdings nicht, hier ist so etwas wie eine automatische Bremse eingebaut: Bei über 15 Prozent gehen die für die Gärung verantwortlichen Hefepilze ein. Soll ein höherer Alkoholgehalt erzielt werden, muss der Mensch eingreifen und den Alkoholgehalt durch zusätzliche Maßnahmen erhöhen. Spirituosen, destillierte Alkoholika, können 50 Prozent und mehr enthalten“ (Kuttler, Schmider 2011, S. 23).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kulturelle Verankerung von Alkohol in Deutschland und stellt die zentrale Frage nach den Gründen für den Alkoholkonsum bei Jugendlichen sowie der Gefahr einer Abhängigkeit.

2. Alkohol: Dieses Kapitel definiert den Begriff Alkohol, erläutert seine physiologische Wirkungsweise und grenzt Begriffe wie exzessives Trinken, Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit voneinander ab.

3. Drogenaffinitätsstudie 2011 (Teilband Alkohol): Der Abschnitt präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie 2011 hinsichtlich des Alkoholkonsums, der Rauschtrinkerfahrung und der Einstellungen von Jugendlichen zu Alkohol.

4. Theoretische Ansätze und Modelle zur Erklärung von Alkoholkonsum: Hier werden wissenschaftliche Erklärungsmodelle diskutiert, die zwischen gesamtgesellschaftlichen Faktoren und intrapersonell-individuellen Einflüssen wie dem Modellernen unterscheiden.

5. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit präventiver Ansätze und reflektiert die Rolle pädagogischer Fachkräfte hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion.

Schlüsselwörter

Alkoholkonsum, Jugendliche, Drogenaffinitätsstudie, Alkoholmissbrauch, Rauschtrinken, Binge-Drinking, Prävention, Alkoholabhängigkeit, Erklärungsmodelle, Sozialpädagogik, Modelllernen, Jugendkultur, Suchtverhalten, Konsummuster, Gesundheitsrisiken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland, beleuchtet aktuelle Trends und diskutiert theoretische Hintergründe sowie die Rolle der Prävention.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definition von Alkoholkonsumformen, die Analyse repräsentativer Studien, soziologische und psychologische Erklärungsansätze für das Trinkverhalten sowie die Bedeutung sozialer Einflüsse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Trinkverhalten Jugendlicher besser zu verstehen, die Auswirkungen von Alkohol zu beleuchten und pädagogische Handlungsoptionen sowie die Notwendigkeit von Prävention aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten aus der Drogenaffinitätsstudie 2011 zur fundierten Einschätzung des Konsumverhaltens.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Definition von Alkohol, die Darstellung statistischer Konsumtrends bei Jugendlichen und die Erläuterung theoretischer Modelle zur Entstehung von Alkoholkonsum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Alkoholkonsum, Prävention, Drogenaffinitätsstudie, Binge-Drinking, Suchtverhalten und Modelllernen treffend beschreiben.

Wie unterscheiden sich Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit laut ICD-10?

Der Missbrauch wird durch gesundheitsschädigende Konsummuster definiert, während die Abhängigkeit durch Kriterien wie Zwang zum Konsum, Entzugssymptome und Toleranzentwicklung gekennzeichnet ist.

Welche Bedeutung hat das „Modellernen“ bei Jugendlichen?

Das Modellernen beschreibt, wie Jugendliche durch das Vorbild von Eltern, Geschwistern oder ihrer Peer-Group Trinkmuster übernehmen und in ihre eigene Freizeitgestaltung integrieren.

Warum ist die Analyse von Trends in der Drogenaffinitätsstudie für Pädagogen wichtig?

Sie ermöglicht es, gefährdete Gruppen zu identifizieren, geschlechtsspezifische Unterschiede im Konsumverhalten zu verstehen und gezielte, altersgerechte Präventionsangebote zu planen.

Welche Rolle spielt das soziale Umfeld für den Alkoholkonsum?

Das soziale Umfeld, insbesondere die Peer-Group, dient als wichtiger Rahmen für die Integration in eine Alkoholkultur und beeinflusst durch Erwartungen und Angebote maßgeblich das individuelle Trinkverhalten.

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Details

Title
Jugendalkoholismus
Author
Florian Zarling (Author)
Publication Year
2013
Pages
13
Catalog Number
V262672
ISBN (eBook)
9783656513452
ISBN (Book)
9783656512974
Language
German
Tags
Jugend Alkohol Missbrauch Drogen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Zarling (Author), 2013, Jugendalkoholismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262672
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