Cluster: Fallstudie "dortmund-project"


Hausarbeit, 2013

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problemstellung und theoretischer Bezugsrahmen

3 Beschreibung und Analyse der Fallstudie: „dortmund-project“

4 Schlussfolgerungen und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bedeutung der Erfolgsfaktoren von Clustern nach Wissenschafts- disziplinen

Abbildung 2: Anzahl Erwerbstätige je Cluster des „dortmund-project“ im Zeitverlauf

1) Einleitung

Ende des letzten Jahrtausends haben Stadtentwicklungsplanende, Unternehmens- beratende und lokale Wirtschaftsverbände monatelang zusammen diskutiert. Unter Leitung des Dortmunder Oberbürgermeisters, des Landeswirtschaftsministers sowie des Vorstandsvorsitzenden der Thyssen-Krupp AG. Es ging um nicht weniger als die ökonomische Entwicklung einer Großstadt mit fast 600.000 Einwohnerinnen in einem Ballungsgebiet mit mehr als 10 Millionen Menschen, die allesamt vom wirtschaftli- chen Strukturwandel getroffen waren und hohe Arbeitslosig- und Perspektivlosigkeit fürchteten.

Das Ergebnis der langwierigen Planung? Ein hehres Ziel. Die Schaffung von über 70.000 neuen Arbeitsplätzen in Clustern sogenannter Zukunftsbranchen über einen Zeitraum von 10 Jahren.1 Wie sollte das erreicht werden? Wurden die gesetzten Ziele tatsächlich erreicht?

Nicht nur diese ökonomischen Fragen sind interessant. Auch aus soziologischer Sicht ist das „dortmund-project“ betrachtenswert. Warum waren die Planenden so zuverlässig, dass ausgerechnet eine Clusterstruktur hilfreich und erfolgreich sein würde? Was zeichnen solche Cluster aus - jenseits der reinen Branchen- und Unter- nehmensorientierung? Welcher Typ Mensch arbeitet dort, wie interagieren diese Menschen miteinander und wie wirkt sich das wiederum auf die angrenzende Region aus?

Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet. Das „dortmund- project“, in dem Zukunftsbranchen-Cluster nur Teile eines umfangreichen, langjährigen Stadtentwicklungsprojektes sind, wird im Verlauf der vorliegenden Hausarbeit ausführlich beschrieben. Dies erfolgt im zuvor aufzuzeigenden Bezugsrahmen der Wirtschaftssoziologie, für die ich mich aufgrund der inhaltlichen Nähe zur notwendigen wirtschaftlichen Orientierung eines Clusters entschieden habe. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei die Netzwerkanalyse.

Abgerundet wird diese Hausarbeit mit einem Ausblick: haben ZukunftsbranchenCluster wie das „dortmund-project“ auch in Zeiten von Globalisierung und technologischer Vernetzung aus soziologischer Sicht eine Zukunft?

2) Problemstellung und theoretischer Bezugsrahmen

Michael E. Porter nutzte den Begriff „Cluster“ innerhalb der Wirtschaftswissenschaf- ten erstmalig Ende der 1990er Jahre, woraufhin eine umfangreiche Forschung zu diesem Thema einsetzte. Er greift dabei die „industrial districts“2 von Alfred Marshall aus dem Jahre 1890 auf, gibt weltweite Beispiele bestehender regionaler Konglome- rate von Unternehmen der gleichen oder ähnlichen Branche und definiert Cluster da- raufhin als „geographic concentrations of interconnected companies and institutions in a particular field“.3

Die Analyse von Clustern erfolgt mittlerweile in unterschiedlichen Disziplinen wie der Wirtschafts-, der Sozial- oder der Politikwissenschaft, wobei fächerübergreifend Porters obiger, weitgefasster Definition zugestimmt wird.

Im Detail gehen jedoch die Meinungen auseinander, was genau als ein Cluster anzusehen ist und was nicht. Ist eine Anhäufung von Unternehmen der gleichen Branche oder ihrer Wertschöpfungskette schon als Cluster anzusehen? Laut Porter ja, weshalb er beispielsweise die jeweils historisch gewachsene Lederwarenindustrie Italiens oder die Pharmaunternehmen im Ländereck zwischen Deutschland und der Schweiz als Cluster bezeichnet.4

Mittlerweile differenziert die Soziologie solche Unternehmenskonglomerate zusätzlich noch nach ihrer räumlichen Nähe (starke lokale Begrenzung) und der Frage, ob überhaupt nachweisbare Interaktionen zwischen den Betrieben stattfinden (club-like interactions). Des Weiteren gilt eine regionale Konzentration von solchen Unterneh- men erst dann als Cluster, wenn sie im Vorfeld von staatlicher oder privatwirtschaftli- cher Seite geplant wurde und nicht willkürlich historisch gewachsen sind. Üblicher- weise finden sich dann im Cluster Intermediäre wie beispielsweise wissenschaftliche oder kommunale Einrichtungen, die zum Teil auch für die Infrastruktur verantwortlich sind.5

Cluster bestehen zumeist aus Start-up-Unternehmen sowie kleinen und mittleren Be- trieben ohne rechtliche Verflechtungen untereinander und können als “innovative Al- ternative […] zu hochintegrierten Großunternehmen“6 gesehen werden. Es gibt sie in den verschiedensten wirtschaftlichen Bereichen, sie eignen sich jedoch vor allem für wissensintensive Branchen, bei denen beispielsweise teure Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf mehrere Schultern verteilt werden sollen.7 International bekanntestes Beispiel ist das große Silicon Valley in den USA (primär Informationstechnologie). In Zukunftsbranchen wie der Mikrosystemtechnik oder der Biotechnologie finden sich überdurchschnittlich viele Cluster.

Begründet wird die Bildung eines Clusters zumeist mit den ökonomischen Vorteilen, die sich aus der räumlichen Nähe der Unternehmen ergeben sollen. Jedoch haben sich weder bei der in dieser Hausarbeit vorgestellten Fallstudie „dortmund-project“ noch bei den meisten anderen Clusterprojekten hohe monetäre Erwartungen erfüllt. Folgen wir Porter, so liegt das an den fehlenden „critical masses“8 der beteiligten Unternehmen. Folgen wir den Unternehmensberatenden der Projekte scheint es an der jeweils unterwarteten weltwirtschaftlichen Gesamtlage zu liegen.9

Wir lösen uns von dieser rein ökonomischen Betrachtung und werden aus wirtschafts soziologischer Sicht Gründe für den Erfolg oder Misserfolg von Clustern herausarbeiten (siehe Abbildung 1).

Geografische Nähe ist in Clustern nur eine hinreichende Bedingung (erster Erfolgs- faktor). Notwendige Bedingung ist die soziale Dimension dieser Nähe. Mit anderen Worten: Cluster werden per definitionem wirtschaftlich nur dann erfolgreich agieren, wenn die Beteiligten miteinander kommunizieren können. Sie können dadurch zum Einen spezifisches Wissen teilen, zum Anderen ressourcenschonend Innovationen erarbeiten.

Damit sind wir bei der Netzwerkforschung10, die ebensolche sozialen Strukturen und ihre Rahmenbedingungen analysiert. Als Netzwerk werden die Verbindungen han- delnder Akteurinnen (wozu auf der Mikroebene Personen, auf der Makroebene Or- ganisationen zählen) bezeichnet, die knotenförmig über Dritte oder direkt miteinander verwoben sind. Über diese Verbindungen fließen „Informationen, Güter und auch emotionale Dinge (wie etwa Freundschaft)“.11 Nach empirischen Untersuchungen hat Mark Granovetter diese Verbindungen in starke sowie schwache Bindungen (zweiter

Erfolgsfaktor) unterteilt.12 Starke Bindungen („strong ties“) entstehen durch enge und

häufige Interaktion und können zu einem „close-knite network“ führen. Bezogen auf unser Thema könnte beispielsweise eine unternehmensübergreifende, langjährige Projektgruppe „Entwicklung von speziellen Molekülen“ eines Biotechnologieclusters solch starke Bindungen aufweisen.

Granovetter hat jedoch darauf hingewiesen, dass für den ökonomischen Erfolg eines Netzwerks die schwachen Bindungen („weak ties“) ausschlaggebend sind. Er nennt als Beispiele ehemalige Schulfreundinnen oder Kolleginnen, zu denen eher informel- le Beziehungen bestehen und die -um ein Beispiel zu nennen- über ihre jeweiligen Netzwerke von einer freien Arbeitsstelle gehört haben und diese weitervermitteln. Steven Casper hat die Netzwerkstrukturen eines amerikanischen Biotechnologieclus- ter jahrzehntelang untersucht und genau die oben genannten Hypothesen auf der Mikroebene bestätigt gefunden: je mehr lose Netzwerkkontakte Unternehmensma- nagerinnen des Clusters hatten, desto positiver hat sich dies auf ihre Karriere aus- gewirkt, das heißt sie haben bei Arbeitsplatzwechsel schnell einen adäquaten Ersatz -häufig innerhalb des Clusters- gefunden.13

In der Clusterforschung wird mittlerweile die Notwendigkeit von „weak ties“ anerkannt. Umgesetzt in die Praxis bedeutet das zum Beispiel die Schaffung von Infrastrukturen wie Cafés auf dem Gelände eines Clusters oder anlassbezogenen Veranstaltungen zur breiten „Netzwerkpflege“.

Bleiben wir auf der Mikroebene und setzen weiterhin voraus, dass Cluster hochgra- dig soziale Prozesse sind, so spielen die gesellschaftlichen Softfaktoren (dritter Er- folgsfaktor) eine handlungstheoretische Rolle für den (Miss-) Erfolg solch eines Pro- jektes. Über welche Fähigkeiten müssen die Akteurinnen eines solchen Netzwerkes verfügen? Was bedeutet das wiederum für die Symbole und Werte eines Clusters? Im Gegensatz zu Konzernstrukturen, wo die gegenseitige Zusammenarbeit von Mit- arbeiterinnen notwendiger Teil der Arbeitskultur ist, gibt es in Clustern keine vorge- gebenen Kommunikations- oder gar Hierarchiewege. Menschen in Clustern müssen daher selbständig aus ihrem eigenen Arbeitsumfeld heraus Kontakte zu anderen Clustermitgliedern suchen. „Es müssen clusterspezifische Infrastrukturen aufgebaut werden und die Akteure müssen ihr Handeln aufeinander ausrichten“.14 Der soziale Raum, der den Mehrwert eines Clusters ausmacht, muss erst von den handelnden Personen selbst errichtet werden. Abstimmungsprozesse zu (neuen) Projekten müssen genauso flexibel gehandhabt werden wie Umgestaltungen in den Beziehungen. Aus flüchtigen Bindungen („weak ties“) können so themenbezogen schnell doch enge Bindungen werden. Die beteiligten Personen müssen über soziale Fähigkeiten verfügen, „die von einem hohen Maß methodischer und inhaltlicher Flexibilität bis hin zu ausgeprägten sozialen und kommunikativen Fähigkeiten reichen“.15

Das wiederum hat Auswirkungen auf die Makroebene eines Clusters, vor allem wenn wir uns auf das Verhältnis von Konkurrenz und Kooperation beziehen. In Zukunfts- branchen-Clustern gibt es viele ähnliche Unternehmen der gleichen oder ähnlichen Wertschöpfungsstufe, sie sind also Konkurrenten. Nach Niklas Luhmann ist Konkur- renz interaktionsfrei und daher friedlich, sie ist einfach sachlich gegeben.16 Jedoch kann sie Grundlage für Konflikte oder Rivalität sein. Vor allem dann, wenn die Kon- kurrenz in der Nähe ist und um gemeinsame Absatz- sowie Beschaffungsmärkte ge- buhlt werden muss.

Vor dem Hintergrund des zuvor handlungstheoretisch skizzierten Typus Mensch, der in einem Cluster arbeitet sowie den notwendigen Infrastrukturen, die in einem Cluster fast öffentlichen, also allgemein zugänglichen, Charakter haben, werden sich Unter- nehmen innerhalb dieses Netzwerks immer im Spannungsverhältnis der gegebenen Wettbewerbssituation und der Notwendigkeit der Zusammenarbeit über Unterneh- mensgrenzen hinaus befinden. Dies wird auch als Koopetition (vierter Erfolgsfaktor) als zusammengesetztes Wort aus Kooperation und Kompetition oder Wettbewerb bezeichnet.17

Damit Koopetition nicht zerstörerisch wirkt, muss Vertrauen unter den agierenden Parteien vorhanden sein. Wir können ein Cluster als vorweggenommenes institutio- nales Vertrauen im Sinne eines Substituts für eigene Erfahrungen mit der Konkurrenz oder für noch nicht vorhandene Marktreputation kleinerer Unternehmen sehen. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Projektplanenden nur solche Unternehmen für das Cluster zulassen, welche den gesetzten und in der Regel öffentlich zugängli- chen Anforderungen entsprechen. Außerdem werden viele kleine und junge Betriebe dort direkt durch finanzielle Förderung und indirekt durch die Zusammenführung mit Risikokapitalgebern monetär auf unterstützt. Im Laufe der Zeit mögen dann lokalisier- te Lernprozesse, eine zusammen entwickelte Arbeitssprache und ein „gemeinsames Verständnis[…] organisationaler Problemlösungs- und Managementstrategien für das gegenseitige Vertrauen an Bedeutung gewinnen“.18

Damit im Zusammenhang steht ein weiterer soziologischer Erfolgsfaktor eines Clus- ters: die gemeinsame Lernkurve der Beteiligten (fünfter Erfolgsfaktor). Hierbei kom- men auch die Intermediäre, insbesondere wissenschaftliche Einrichtungen, des Clus- ters ins Spiel. Studien haben beispielsweise eine signifikante Erhöhung der Innovati- onsfähigkeit von Unternehmen ausgemacht, die geografisch nah um eine Universität lagen und von deren oder gemeinsamer Wissensarbeit partizipieren konnten.19

Dies vor allem in forschungsintensiven Branchen wie den bereits zuvor genannten Zukunftsbranchen.

Im Gegensatz zu Konzernen und anderen großen Unternehmen können Mitarbeiten- de von Clusterunternehmen nicht auf organisationale Wissensstrukturen wie bei- spielsweise eine umfassende und teure Wissensdatenbank zurückgreifen. Die han- delnden Personen machen ihre eigenen Erfahrungen in ihrem jeweiligen Unterneh- men sowie in (freiwilliger) Kooperation mit anderen Clusterinstitutionen. Nehmen wir die zuvor erwähnte, fiktive Projektgruppe „„Entwicklung von speziellen Molekülen“ eines Biotechnologieclusters: jede der Beteiligten bringt sein eigenes Wissen ein. Dazu kommen die Erfahrungen, die gemeinsam im Projekt (Lernkurve) gesammelt werden. Als Ergebnis kann erweitertes, spezifisches Wissen herauskommen, das von wiederum den jeweiligen Unternehmen ökonomisch genutzt werden kann.

Diese exemplarische Aufzählung von soziologischen Erfolgsfaktoren eines Clusters zeigt, dass die häufig aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht genannte Direktive „geografische Nähe bedingt wirtschaftlichen Erfolg eines Clusters“ nicht zwingend ist. Erst wenn die Rahmenbedingungen wie die Möglichkeit der Interaktion der Netzwerkbeteiligten und somit auch soziale Nähe ermöglicht werden, können Cluster auch ökonomisch erfolgreich sein.20

Am Beispiel der Cluster des „dortmund-projects werden die hier aufgeführten theoretischen Annahmen im folgenden Kapitel empirisch validiert.

Legende : 1 = hohe Bedeutung, 0 = keine Bedeutung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Bedeutung der Erfolgsfaktoren von Clustern aus jeweiliger Wissenschaftsdisziplin (eigene Darstellung)21

3) Beschreibung und Analyse der Fallstudie: „dortmund- project“

Dortmund ist eine westfälische Großstadt, die wie das sie umgebende Ruhrgebiet über viele Jahrzehnte als florierender Industriestandort zunächst für Kohlegewinnung und später für Stahlerzeugung und -verarbeitung bekannt war. Ende der 1970er Jahre, als es noch 325.000 Erwerbstätige bei einer Einwohnerzahl von gut 590.000 in der Stadt gab, setzte jedoch die sogenannte Stahlkrise ausgelöst durch weltweite Überkapazitäten sowie Konkurrenz aus Billiglohnländern ein. Als Folge wurden viele Konzerne vor Ort fusioniert oder verschwanden ganz, womit innerhalb kurzer Zeit Zehntausende von Arbeitsplätzen verloren gingen.

Recht schnell reagierte die Stadt Dortmund mit kommunalpolitischen Maßnahmen und versuchte mit der Gründung von Universitäten wie der Rhein-Ruhr-Universität sowie Forschungszentren wie dem TechnologiePark auf zukunftsweisendere Branchen zu setzen.

Dennoch konnte auch so eine hohe Arbeitslosigkeit nicht verhindert werden, die Ende des letzten Jahrtausends mit einer Quote von 16,6% sowie der Fusion des größten lokalen Arbeitgebers Krupp AG mit der Thyssen AG und der damit verbundenen Sitzverlagerung nach Essen ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. Daraufhin entwickelten 1999 die Stadtverantwortlichen zusammen mit dem Land Nordrhein-Westfalen, den lokalen Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen und einer Beratungsgesellschaft das „dortmund-project“.

Es ist konzipiert als langfristig orientiertes Stadt- und Wirtschaftsentwicklungskon- zept, in dessen Kern die Bildung von Clustern der Zukunftsbranchen steht. Finanziert wird es mit Haushaltsmitteln der Stadt Dortmund sowie mit europäischen sowie Lan- desfördermitteln.

Konkret wurden als Zukunftsbranchen -aufbauend auf den lokalen Branchentwicklungen seit den 1980er Jahren- folgende für Dortmund relevante Felder identifiziert: Mikrosystemtechnik (MST):

Die Unternehmen dieser Branche verknüpfen unterschiedliche Materialien, Komponenten und Technologien auf kleinstem Raum miteinander, so dass komplette Systeme im Mikrometermaßstab entstehen, die mit ihrer Umwelt in ständiger Wechselwirkung sind. Beispiele sind Fahrassistenzsysteme, die Hindernissen eigenständig ausweichen oder Klimaanlagen, die registrieren, dass die Wohnung verlassen wird und die Leistung entsprechend herunter regeln.22

Informationstechnologie (IT):

„Bezeichnung für alle Technologien, mit denen Informationen erzeugt, gespeichert, ausgetauscht und genutzt werden können“.23 eLogistic (in Verbindung mit konventioneller Logistik):

[...]


1 Vgl. Röllinghoff (2007), S. 157ff.

2 Marshall (1920[1890]), § VI.XIII.40.

3 Porter (1998), S. 78.

4 Vgl. ebd. S.79.

5 Vgl. Jonas (2005), S. 270ff.

6 Ebd. S. 272.

7 Vgl. Porter, Stern (2001), S. 28ff.

8 Porter (1998), S.78.

9 Vgl. Röllinghoff (2007), S.157ff.

10 Angesichts der engen Themenstellung dieser Arbeit wird die Netzwerkforschung nur im Sinne der Übertragbarkeit auf die Clusterforschung skizziert. Für eine tiefergehende Beschreibung der Netzwerkanalyse wird verwiesen auf Stegbauer (Hrsg., 2010).

11 Bögenhold, Marschall (2010), S. 392.

12 Vgl. Granovetter (1973), S. 1360ff.

13 Hier gilt es natürlich, die unterschiedlichen Strukturen des amerikanischen sowie des deutschen Arbeitsmarktes zu berücksichtigen. Zur Studie vgl. Casper( 2007), S. 438ff.

14 Jonas (2005), S. 279.

15 Hirsch-Kreinsen (2002), S. 114.

16 Vgl. Luhmann (1988), S. 102.

17 Vgl. Herzog (2010).

18 Jonas (2005), S. 282.

19 Vgl. Anselin u.a. (1997), S. 422ff.

20 Dass Cluster dann auch eine Wechselwirkung mit der sie umgebenden Region haben, ist Gegenstand raumsoziologischer Forschung, kann hier aber nicht weiter untersucht werden.

21 Vgl. im Folgenden Röllinghoff (2007), S. 157ff, o.V. (2011); o.V. (2013).

22 Vgl. o.V. (2013a).

23 o.V. (2013b).

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Cluster: Fallstudie "dortmund-project"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V262891
ISBN (eBook)
9783656519553
ISBN (Buch)
9783656518969
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadtentwicklung, Zukunftsbranchen, Porter, Granovetter, Koopetition
Arbeit zitieren
Jennifer Jablonski (Autor), 2013, Cluster: Fallstudie "dortmund-project", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262891

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