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Das Einwegpfandsystem in Deutschland. Eine Bilanz zum zehnjährigen Bestehen

Título: Das Einwegpfandsystem in Deutschland. Eine Bilanz zum zehnjährigen Bestehen

Trabajo Escrito , 2013 , 56 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Tina Geitz (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica
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Im Jahr 2003 führte der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin das Einwegpfandsystem in Deutschland ein. Zehn Jahre später zieht diese Forschungsarbeit Bilanz. Kann man von einem Erfolg des Systems sprechen?

Bereits seit einigen Jahrzehnten sind die Förderung von umweltfreundlichen Verpackungsmaterialien sowie die Vermeidung von Verpackungsabfällen im Getränkesektor von großem umweltpolitischem Interesse. Mit dem sogenannten Dosenpfand sollten die Kreisläufe von Einweggetränkeverpackungen geschlossen werden. Die Zahlung eines Pfandbetrages in Höhe von 25 Cent sollte den Verbraucher außerdem dazu veranlassen, verstärkt zu ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen zu greifen. Sprich: das Einwegpfand sollte zu einer Stärkung der Mehrwegsysteme beitragen und die Umwelt und dessen Ressourcen schonen.

Inzwischen gibt es kontroverse Beurteilungen des Einwegpfands. Teilweise wird behauptet, dass die Einführung des Einwegpfandes ein voller Erfolg war und auch zu ökologischen Verbesserungen geführt hat. Andererseits sind auch Expertenmeinungen präsent, die sich gegen das Einwegpfand und dessen Effekte aussprechen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhaltliche Informationen zum Einwegpfand

2.1 Kurzer historischer Abriss zur Entstehung des Einwegpfandsystems

2.2 Funktionsweise des Einwegpfandsystems

2.3 Ziele bei der Einführung des Systems

3 Methodische Vorgehensweise

3.1 Forschungsfragen

3.2 Begründete Methodenwahl

3.2.1 Quantitativer Forschungsprozess

3.2.2 Qualitativer Forschungsprozess

4 Ergebnisse

4.1 Zielerreichungsgrad des Einwegpfandsystems

4.2 Das Einwegpfandsystem aus Sicht der Verbraucher

4.2.1 Zusammensetzung der Pfandtagebuchteilnehmer

4.2.2 Kaufverhalten und Auffälligkeiten der Pfandtagebuchteilnehmer

4.2.3 Zusammenhänge zwischen demographischen Angaben und Einkaufsverhalten

5 Ausblick: Handlungsempfehlungen und mögliche Alternativen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität des deutschen Einwegpfandsystems zehn Jahre nach dessen Einführung, mit besonderem Fokus auf die Stärkung von Mehrwegsystemen sowie die Analyse von Verbraucherverhalten und Kaufmotiven.

  • Analyse der Zielerreichung des Einwegpfandgesetzes seit 2003
  • Untersuchung der ökologischen Auswirkungen und der Stabilisierung von Mehrwegquoten
  • Erfassung von Konsumroutinen mittels Pfandtagebüchern
  • Diskussion von Expertenmeinungen zur kontroversen Erfolgsbewertung
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen und alternativen Steuerungsmechanismen

Auszug aus dem Buch

2.2 Funktionsweise des Einwegpfandsystems

Jede Einwegpfandflasche muss laut der Verpackungsverordnung mit dem DPG-Kennzeichen versehen sein (Abb. 2). Dies ermöglicht dem Verbraucher eine schnelle Erfassung einer Getränkeverpackung als bepfandete Einwegverpackung mit einem Pfand in Höhe von 25 Cent und gewährleistet gleichzeitig die garantierte Zurücknahme und Pfanderstattung im Handel.

Anhand der unten stehenden Abbildung (Abb. 3) soll nun der Pfandkreislauf innerhalb des DPG-Pfandsystems erläutert werden. Der erste Akteur, der innerhalb des dargestellten Kreislaufes ein Pfand erheben muss, ist der Erstinverkehrbringer. Dabei handelt es sich um den Hersteller oder Abfüller einer Einweggetränkeverpackung (HARTLEP & SOUREN 2011: 16). Dieser verkauft die Getränkeverpackung nun an den Großhandel, als eine mögliche Zwischenstufe oder direkt an den Einzelhandel und erhält von diesem zusätzlich den Pfandbetrag in Höhe von 25 Cent. Nach demselben Prinzip laufen der Material- und der Geldfluss auch auf den weiteren Zwischenstufen ab, jeder Abnehmer muss den Pfandbetrag an seinen Lieferanten zahlen. Als letzte Instanz vertreibt der Einzelhandel die Einweggetränkeverpackung schließlich an den Endverbraucher und erhebt dabei wiederum das Pfand in Höhe von 25 Cent.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die umweltpolitische Motivation hinter dem Einwegpfandsystem und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dessen Erfolg oder Misserfolg hinsichtlich der Stärkung von Mehrwegsystemen.

2 Inhaltliche Informationen zum Einwegpfand: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Pfandsystems, seine technische Funktionsweise und die ursprünglich verfolgten ökologischen Ziele.

3 Methodische Vorgehensweise: Hier werden die Forschungsfragen definiert und die Kombination aus quantitativer Tagebucherhebung und qualitativen Experteninterviews als methodischer Ansatz begründet.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der Experteninterviews sowie die Ergebnisse der Pfandtagebuchstudie und der Korrelationsanalysen zum Konsumentenverhalten.

5 Ausblick: Handlungsempfehlungen und mögliche Alternativen: Das Kapitel diskutiert zukünftige Maßnahmen wie Kennzeichnungspflichten oder Lenkungsabgaben, um die Zielvorgaben des Einwegpfandsystems zu erreichen.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung zieht Bilanz über die ökologischen Erfolge bei Littering und Recycling bei gleichzeitigem Scheitern der angestrebten Mehrwegförderung.

Schlüsselwörter

Einwegpfand, Mehrwegsystem, Verpackungsverordnung, Pfandtagebuch, ökologische Bilanz, Littering, Recyclingquote, Konsumentenverhalten, DPG-Kennzeichen, Nachhaltigkeit, Umweltpolitik, MövE-Quote, Pfandausgleich, Getränkeverpackung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das zehnjährige Bestehen des deutschen Einwegpfandgesetzes und bewertet kritisch, ob das System ein Erfolg oder Misserfolg ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Stärkung von Mehrwegsystemen, die Reduzierung von Verpackungsabfällen (Littering), die Steigerung der Recyclingquoten und das Kaufverhalten der Konsumenten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welchen Beitrag konnte das Einwegpfandsystem zur Stärkung der Mehrwegsysteme in Deutschland leisten?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen Methodenmix aus einer quantitativen Untersuchung mittels Pfandtagebüchern sowie qualitativen Experteninterviews mit Vertretern von Umweltschutzverbänden und Ministerien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodische Darstellung, die Analyse des Zielerreichungsgrades durch Expertenmeinungen sowie die Auswertung des Nutzerverhaltens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Einwegpfand, Mehrwegsysteme, MövE-Quote, Recyclingqualität, Littering und ökologische Lenkungswirkung.

Warum konnte das Ziel der 80%-Mehrwegquote nicht erreicht werden?

Laut Experten liegt dies nicht primär am Pfandsystem selbst, sondern an marktverdrängenden Preisstrategien von Discountern und sich ändernden gesellschaftlichen Trends wie zunehmenden Singlehaushalten.

Welche Bedeutung hat das Alter der Konsumenten für die Verpackungswahl?

Die Untersuchung zeigt eine positive Korrelation: Je älter die Probanden, desto häufiger greifen sie zu Mehrwegprodukten, während jüngere Konsumenten stärker preisorientiert einkaufen.

Welche konkreten Alternativen zur Stärkung der Mehrwegquote werden diskutiert?

Diskutiert werden eine Kennzeichnungsverordnung zur besseren Unterscheidbarkeit für Verbraucher sowie eine politisch kontroverse „Lenkungsabgabe“ auf unökologische Einwegverpackungen.

Gilt das Einwegpfandsystem aus Expertenperspektive als gescheitert?

Nein, Experten bewerten es als Erfolg hinsichtlich ökologischer Ziele wie der Reduzierung von Littering und der sortenreinen Materialerfassung, auch wenn das Ziel der Mehrwegförderung nicht vollständig erreicht wurde.

Final del extracto de 56 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Einwegpfandsystem in Deutschland. Eine Bilanz zum zehnjährigen Bestehen
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Geographie)
Curso
Geographische Wirtschaftsforschung
Calificación
1,7
Autor
Tina Geitz (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
56
No. de catálogo
V262897
ISBN (Ebook)
9783668626027
ISBN (Libro)
9783668626034
Idioma
Alemán
Etiqueta
einwegpfandsystem deutschland eine bilanz bestehen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tina Geitz (Autor), 2013, Das Einwegpfandsystem in Deutschland. Eine Bilanz zum zehnjährigen Bestehen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262897
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