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Die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung in Deutschland

Title: Die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung in Deutschland

Essay , 2013 , 12 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Michelle Zander (Author)

Gender Studies
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Die Einschränkungen bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind bei Mädchen und Frauen mit Behinderung als erheblich größer anzusehen als bei behinderten Männern.
Das Essay thematisiert wie sich das auf das Leben der betroffenen Mädchen und Frauen auswirkt und bezieht sich dabei auf einen Text zur "Geschlechterforschung in der Sonderpädagogik" von Vera Moser.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung „Geschlechterforschung in der Sonderpädagogik“ von Vera Moser

1. Einleitung

2. Lebensbedingungen behinderter Mädchen und Frauen

2.1 Rehabilitation

2.2 Sexuelle Gewalt

2.3 Mutterschaft

3. Fazit

4. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der doppelten Diskriminierung. Dabei wird analysiert, inwieweit gesellschaftliche Benachteiligungen durch eine Behinderung verstärkt werden und welche Auswirkungen dies auf die gesellschaftliche Teilhabe, die psychische Gesundheit und die Lebensplanung betroffener Frauen hat.

  • Theoriebildung zur doppelten Diskriminierung
  • Einschränkungen in der medizinischen Rehabilitation
  • Risikofaktoren für sexualisierte Gewalt
  • Herausforderungen und Vorurteile bei Mutterschaft
  • Bedeutung von Selbstbewusstsein und gesellschaftlicher Anerkennung

Auszug aus dem Buch

2.1 Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt ist eine besonders schwerwiegende Form der Gewalt, welche weitreichende Folgen für die Opfer hat. Sie wird weitaus häufiger an Kindern und Frauen ausgeübt als an Männern und auch wird sie häufiger von Männer als von Frauen ausgeübt.

Kinder können sich aufgrund körperlicher, psychischer und/ oder sprachlicher Unterlegenheit nicht zur Wehr setzen. Oftmals kennen sie den Täter gut, vertrauen ihm also und unterstellen ihm nichts Böses. Der erwachsene Täter nutzt dieses Vertrauensverhältnis aus. Er bedient sich seiner autoritären Machtposition und befriedigt sich auf Kosten des Kindes, ohne jegliche Beachtung dessen Rechte.

Von sexualisierter Gewalt sind aber nicht nur Kinder betroffen. Auch betrifft sie Erwachsene, deren emotionale Bindung oder finanzielle Abhängigkeit vom Täter oder der Täterin beispielsweise ausgenutzt wird.

Besonders von sexueller Ausbeutung gefährdet und betroffen, sind jedoch Mädchen und Frauen mit Behinderung. Sie sind einer wesentlich höheren Gefahr ausgesetzt, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung „Geschlechterforschung in der Sonderpädagogik“ von Vera Moser: Dieses Kapitel stellt die theoretische Grundlage dar, indem es die Kritik der Autorin an der bisherigen Vernachlässigung der Geschlechterperspektive in der Sonderpädagogik wiedergibt.

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die allgemeine gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen in Deutschland und führt in die Problematik ein, dass behinderte Frauen zusätzlich durch eine doppelte Diskriminierung in ihrer Teilhabe eingeschränkt sind.

2. Lebensbedingungen behinderter Mädchen und Frauen: Hier werden die ökonomische Benachteiligung, Arbeitslosigkeit und soziale Isolation analysiert, die durch die Verbindung von Geschlecht und Behinderung entstehen.

2.1 Rehabilitation: Dieser Abschnitt zeigt auf, dass behinderte Frauen seltener Leistungen der Rehabilitation in Anspruch nehmen und das System oft auf männliche Bedürfnisse ausgerichtet ist.

2.2 Sexuelle Gewalt: Es werden spezifische Risikofaktoren für Mädchen und Frauen mit Behinderung erörtert, darunter Machtstrukturen, Abhängigkeiten und die gesellschaftliche Negierung ihrer Sexualität.

2.3 Mutterschaft: Dieses Kapitel thematisiert die Vorurteile und mangelnde Unterstützung, mit denen behinderte Frauen bei Kinderwunsch konfrontiert sind.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Diskrepanz zwischen rechtlicher Gleichberechtigung und der gelebten Praxis zusammen und fordert eine stärkere Förderung sowie Selbstvertrauensstärkung für betroffene Frauen.

4. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Verweise.

Schlüsselwörter

Behinderung, Frau, Mädchen, doppelte Diskriminierung, Sonderpädagogik, Lebenssituation, Rehabilitation, sexualisierte Gewalt, Mutterschaft, soziale Isolation, gesellschaftliche Teilhabe, Geschlechterforschung, Diskriminierung, Selbstbewusstsein, Benachteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der spezifischen Lebenssituation von behinderten Mädchen und Frauen in Deutschland und den damit verbundenen gesellschaftlichen Barrieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die doppelte Diskriminierung, die medizinische Rehabilitation, das Risiko von sexualisierter Gewalt sowie die Herausforderungen bei der Mutterschaft für behinderte Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Benachteiligungen aufzuzeigen, denen behinderte Frauen ausgesetzt sind, und die theoretischen Hintergründe dieser Problematik anhand von Fachliteratur und Analysen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Zusammenfassung relevanter sonderpädagogischer und soziologischer Untersuchungen zur Lebenssituation behinderter Frauen.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der allgemeinen Lebensbedingungen sowie spezifische Schwerpunkte wie Zugang zu Rehabilitation, Schutz vor Gewalt und die gesellschaftliche Wahrnehmung von Mutterschaft.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind doppelte Diskriminierung, behinderte Frauen, soziale Teilhabe und geschlechtsspezifische Benachteiligung.

Warum wird im Kontext von Rehabilitation von einer „doppelten Diskriminierung“ gesprochen?

Weil behinderte Frauen sowohl aufgrund ihres Geschlechts als auch aufgrund ihrer Behinderung strukturell benachteiligt werden, was dazu führt, dass rehabilitative Maßnahmen primär auf männliche Familienernährer ausgerichtet sind.

Welche Rolle spielt das Selbstbewusstsein für den Schutz vor Übergriffen?

Ein gestärktes Selbstbewusstsein ist essenziell, um die eigene körperliche Integrität zu erkennen, sich aus autoritären Abhängigkeitsverhältnissen zu lösen und sich gegen sexualisierte Gewalt zur Wehr zu setzen.

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Details

Title
Die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung in Deutschland
College
University of Applied Sciences Stendal
Grade
1.3
Author
Michelle Zander (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V262940
ISBN (eBook)
9783656514824
ISBN (Book)
9783656514718
Language
German
Tags
lebenssituation mädchen frauen behinderung deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michelle Zander (Author), 2013, Die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/262940
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