Christlicher Fundamentalismus!

Von der Selbstbezeichnung zum sozialkonstruktivistischen Herrschaftsbegriff


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

93 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zum gegenwärtigen Verständnis des Fundamen-talismusbegriffes in der Gesellschaft

3 Entstehung und geschichtliche Entwicklung des Fundamentalismusbegriffes
3.1 „Fundamentalist“ als Selbstbezeichnung in den USA um 1920
3.1.1 Verteidigung der Bibel als inspiriertes Gotteswort
3.1.2 Der verbreitete Irrtum der „Five Fundamentals“
3.1.3 Bemerkungen zur theologischen Relevanz von "The Fundamentals"
3.1.4 Bemerkungen zur Theologie des amerikanischen Fundamentalismus
3.1.5 Konservative Protestanten und Fundamentalisten
3.1.6 Zwischenfazit
3.2 Amerika und Europa: Entwicklung bis zur Jahrtausendwende
3.2.1 USA ab 1925
3.2.2 Europa um 1960
3.2.3 Europa um 1970
3.2.4 USA und Europa um 1980
3.2.5 Weitere Entwicklung bis 2001
3.3 Veränderte Situation nach 9/11
3.4 Fundamentalismus als Gegenmoderne

4 Heutige Definition und Anwendung
4.1 1977: James Barr
4.2 1996 und 2012: Reinhold Bernhardt
4.3 2000: Martin Riesebrodt
4.4 2009: Reinhard Hempelmann
4.5 2010: Thomas Schirrmacher
4.6 Zusammenfassung

5 Evangelikalismus und Fundamentalismus heute
5.1 Verhältnis zur Unfehlbarkeit der Bibel als Unterscheidungsmerkmal
5.2 Beziehung zwischen Evangelikalen und christlichen Fundamentalisten
5.3 Die Begriffsanwendung von ausserhalb
5.4 Absolutheitsansprüche als Merkmal von Evangelikalen und Fundamentalisten

6 Die Problematik der Begriffsanwendung
6.1 Kritiker und Fundamentalisten im Dialog?
6.2 Mundtot per Definition
6.3 Drei aktuelle Beispiele zur Anwendung des Begriffes im Schweizer Kontext
6.3.1 Christliche Fundamentalisten gegen Suizidbeihilfe
6.3.2 Christliche Fundamentalisten als Problem an Fachhochschulen
6.3.3 Christliche Fundamentalisten als Jungscharleiter

7 Fazit – oder: Die soziale Konstruktion

8 Anhang : Kritische Bemerkungen zu den empirischen Ergebnissen des RelMo 2008

9 Literaturverzeichnis
9.1 Internet
9.2 Appendix

1 Einleitung

Der Begriff „Fundamentalismus“ polarisiert seit einigen Jahren in seiner Anwendung. Die Massenmedien gehen mit dem Ausdruck ziemlich unbedarft um und scheinen sich oftmals nicht bewusst zu sein, was sie mit der Inanspruchnahme des Fundamentalismusbegriffes beim Leser, Hörer oder auch bei der mit diesem Begriff bezeichneten Gruppe auslösen. Was meint ein Journalist einer grossen Schweizer Wochenzeitung, wenn er in Gruppierungen „christlicher Fundamentalisten“ eine Gefahr für die Hochschulen sieht?[1] Jüngst interessierte sich sogar die Schweizer Konsumentenzeitschrift Migros Magazin, welche in einer Auflage von mehr als 1,5 Millionen in die Schweizer Haushalte gelangt, für das Thema des Fundamentalismus und interviewte dazu den Basler Professoren für systematische Theologie, Reinhold Bernhardt. Bereits in der Einleitung zum Interview wurden evangelikale Christen mit dem Prädikat „Fundamentalismus“ in Verbindung gebracht und es wurde gefragt, ob der gesellschaftliche Einfluss der christlichen Fundamentalisten zunehme.[2] Brisant, wenn man gewahr wird, dass es sich beim Fundamentalismusbegriff um „ein Totschlagwort schlechthin“ handelt.[3]

Wie aus der tagtäglichen Anwendung und Thematisierung des Begriffes geschlossen werden könnte, stellt der Fundamentalismus die aktuellste Gefahr für den Frieden auf dieser Welt und insbesondere für den Frieden innerhalb des evangelischen Christentums dar.[4] Oder wie der profunde Fundamentalismusforscher Thomas Meyer es ausdrückt: „Ein Gespenst geht um in der modernen Welt – das Gespenst des Fundamentalismus.“[5] Ähnlich sehen auch Marty und Appleby die Situation:

„Für viele Gelehrte und für einen Grossteil der Öffentlichkeit scheint der Fundamentalist ein Schreckgespenst zu sein, das die zivilisierte Welt verfolgt, Inbegriff der Unvernunft, Erinnerungen an eine Vergangenheit, in der die Menschheit noch nicht aufgeklärt war.“[6]

Sind Gruppierungen, welche als Fundamentalisten bezeichnet werden, einfach nur unvernünftig? Oder verbinden sich mit dem Begriff in den Köpfen der Leute nicht auch noch andere Bilder? Sind Fundamentalisten nicht viel eher bärtige Männer mit Gewehren oder muslimische Frauen mit Kopftüchern? [7] Solche Vorstellungen zeigen die Gefahr der Diskriminierung auf, welche mit einem falsch angewendeten Fundamentalismusbegriff einhergehen.

Dazu kommt, dass der Fundamentalismusbegriff äusserst negativ konnotiert ist. Kaum jemand lässt sich heutzutage gerne als Fundamentalist bezeichnen, obwohl der Begriff in seinem Ursprung als Selbstbezeichnung stolz verwendet wurde. Zuviel Feindseligkeit, Engstirnigkeit, Frömmelei, ja gar Hang zu religiös motivierter Militanz schwingt in diesem Terminus mit.[8] Wenngleich der Fundamentalismusbegriff sich anscheinend im sprachlichen Alltag eingebürgert hat, so ist er inhaltlich äusserst flexibel. Wo liegen die Grenzen und Definitionsmerkmale zur Anwendung des Begriffes? Assia Maria Harwazinski bringt das Dilemma um die Anwendung des Fundamentalismusbegriffes treffend auf den Punkt:

„The term and concept of fundamentalism are employed to designate various groups from the most widely varied areas. As a self-description, it is expressed with a certain pride, while as a designation for others it is usually pejorative.“[9]

Wenn sogar Riesebrodt in seinem vielzitierten Werk Die Rückkehr der Religionen davon spricht, dass mit dem Begriff Fundamentalismus viel „Schindluder“ getrieben wird[10], so erscheint es nichts als angebracht, sich mit diesem Begriff auseinanderzusetzen, denn „Begriffe, die unbestimmt bleiben, bieten dem Missbrauch keinen Widerstand.“[11]

In diesem Sinne versteht sich vorliegende Konzeption als Beitrag zur weiteren, offenen Auseinandersetzung, Diskussion und Verständnisförderung des Begriffes. Dazu soll der Blick zuerst darauf gelegt werden, mit welchem Inhalt die Bevölkerung den Begriff heute verbindet. Anschliessend wird die Entstehung des Begriffes, seine weitere Entwicklung in den USA sowie in Europa erarbeitet und die heutige wissenschaftliche und sehr ambivalente Definition betrachtet. Sodann werden die Probleme im Umgang mit dem Fundamentalismusbegriff betreffend das Christentum dargestellt [12] und durch drei aktuelle Beispiele im Schweizer Kontext unterstrichen. Ziel der Arbeit soll es sein, zu einem Schluss zu kommen, ob der Fundamentalismusbegriff in der heutigen Zeit noch auf Teile des Christentums angewendet werden soll und darf.

2 Zum gegenwärtigen Verständnis des Fundamentalismusbegriffes in der Gesellschaft

Um einen ersten Überblick zu gewinnen, was heute in der Gesellschaft unter dem Begriff „Fundamentalismus“ verstanden wird, führte ich im Zeitraum vom 31.05.2012 bis 07.06.2012 eine Onlineumfrage unter knapp 180 Teilnehmern durch. Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch ein repräsentatives Resultat darzustellen. Auffallend und das Resultat beeinflussend ist alleine schon die Tatsache, dass sich rund 57% der Teilnehmer als Angehörige einer Freikirche bezeichnen. Die Befragung war zudem zu wenig umfangreich um ein signifikantes Resultat zu erhalten. Die demoskopische Untersuchung verfolgte alleine den Zweck, einen Eindruck zu gewinnen, wie der Fundamentalismusbegriff durch die Gesellschaft, abseits der wissenschaftlichen Literatur, inhaltlich gefüllt wird.[13]

Wie bereits Riesebrodt festgehalten hat[14] wird der Fundamentalismusbegriff im Alltagsverständnis vor allem mit religiöser Orthodoxie, wörtlicher Interpretation heiliger Texte, rigidem Moralismus, Intoleranz und auch mit Gewaltanwendung und Terrorismus verbunden. Obwohl dies Klischees ausdrückt, wurde in der Befragung ersichtlich, dass Riesebrodt das Alltagsverständnis des Begriffes ziemlich treffend eingeordnet hat, wenn auch der Antimodernismus gemäss meiner Umfrage im Verständnis der Gesellschaft keine Rolle spielt.

Rund 37% der Befragten bringen den Fundamentalismusbegriff in Zusammenhang mit der „Unfehlbarkeit einer Schrift“. Allerdings verbinden 31% den Begriff mit „Terrorismus“, 31% mit „Scharia“ und 30% mit „Islam“.[15] Nur gerade 7% sehen in Fundamentalisten „Modernitätsverweigerer“, was aber gemäss gängigen Definitionen ein wichtiges Merkmal fundamentalistischer Personen und Gruppen darstellt. Ebenfalls nur 7% verbinden den „Creationismus“ mit dem Begriff und gar nur 4% sehen einen Zusammenhang mit dem Christentum. Interessant gestaltet sich zudem die Tendenz, dass Angehörige einer Freikirche unter dem Fundamentalismusbegriff hauptsächlich die „Scharia“ (40%) und den „Islam“ (36%) verstehen, während Personen, die sich als Reformiert bezeichnen, deutlich die „Unfehlbarkeit der Schrift“ (53%) und die „Irrtumslosigkeit der Bibel“ (40%) hervorheben. Hier erhält die polemische Aussage von Meyer eine gewisse Berechtigung: „Konservative diffamieren gleich mit der Giesskanne. Sie nennen alles Fundamentalismus, was ihnen radikal dünkt und überweisen es an die Zuständigkeit von Polizei und Justiz.“[16] Gleichzeitig stellt dies jedoch in gewissem Grad die Wirklichkeit dar, an der bei der Betrachtung des Begriffes nicht vorbeigegangen werden darf.

Die Frage, ob Fundamentalismus für die Schweiz ein Problem darstellt, beantworteten auf einer Skala von 1 (gar nicht) bis 5 (sehr) 40% mit 2, wobei der Durchschnitt aller Befragten bei 2,5 liegt. Der Fundamentalismus wird also nicht als Gefahr betrachtet.

Nur gut jeder vierte Teilnehmer (29%) verortete die Entstehungszeit des Begriffes richtig in den Jahren 1905-1925. Beinahe so viele (24%) nehmen an, der Begriff sei erst in den Jahren 1985 bis 2005 entstanden. Eine Auswertung der gesamten Untersuchung nach Alter der Befragten brachte keine relevanten Erkenntnisse.

Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Fundamentalismusbegriff lohnt, da er inhaltlich völlig divergent betrachtet wird. Dies ruft einerseits unterschiedliche Reaktionen aus, wenn der Begriff eingesetzt wird, andererseits zeigt sich auch, dass der Begriff im alltäglichen Sprachgebrauch wohl ganz unterschiedlich verstanden, eingeschätzt, inhaltlich gefüllt und allenfalls angewendet wird.

3 Entstehung und geschichtliche Entwicklung des Fundamentalismusbegriffes

Anders als James Barr dies in seinem Standartwerk zum Thema Fundamentalismus schreibt[17], sehe ich eine Beschäftigung mit dem historischen Ursprung des Wortes als entscheidend an, dies gerade auch um sich der Problematik einer Definition des Fundamentalismusbegriffes klar zu werden. Daher soll im Folgenden kurz umrissen werden, woher der Begriff in seinem Ursprung stammt und welche unterschiedlichen, inhaltlichen Füllungen er zwischen dem Beginn des 20. Jahrhunderts, ausgehend von Nordamerika, bis heute erfahren hat. Das Hauptaugenmerk gilt dabei dem amerikanischen Fundamentalismus, da dies für die Frage, ob heutige Evangelikale berechtigterweise als Fundamentalisten bezeichnet werden können, bedeutend ist.

3.1 „Fundamentalist“ als Selbstbezeichnung in den USA um 1920

3.1.1 Verteidigung der Bibel als inspiriertes Gotteswort

Die Urbanisierung und Säkularisierung traf die USA härter und unvorbereiteter, als dies in Europa durch eine eher schleichende Entwicklung im Zuge der Aufklärung der Fall war. In der Theologie kann hier insbesondere der Einfluss der liberalen Theologie und mit ihr die historisch-kritische Forschung (higher criticism) genannt werden. In der, aus Deutschland nach Amerika importierten, historisch-kritischen Forschung, wurde durch konservativ-protestantische Theologen eine Gefahr erkannt. Die historisch-kritische Bibelwissenschaft wurde als „ungläubig“ empfunden:

„Das Übergreifen historisch-kritischer Forschung auf den biblischen Schriftkomplex, das sich nunmehr auch an theologischen Ausbildungsstätten der USA bemerkbar machte, erschien ihr (der Bibelgläubigkeit, D.J.) als die grosse Apostasie vom Glauben der Väter und wurde für den Glaubensverfall in der Gesellschaft überhaupt verantwortlich gemacht.“[18]

Ironisch und zugleich poetisch bringt Meyer zum Ausdruck, welches sozio-philosophische Umfeld Intention und Grundlage zur Rückbesinnung der konservativen Protestanten in Amerika gebildet hat:

„Aufklärung und Modernismus haben in zwei Jahrhunderten nicht nur die ‚spinnwebumflorten Ecken des Himmels‘ ausgefegt, sondern ebenso gründlich alle Gewissheiten und beschaulichen Nischen beseitigt, die aus machtvollem Bedürfnis in Jahrtausenden zuvor geschaffen wurden. Im Licht der aufgeklärten Vernunft löst sich wie Schnee in der wärmenden Sonne mit der Zeit von selber auf, was keine überzeugenden Gründe für sich ins Feld führen kann.“[19]

Gegen dieses „Abdriften“ von Kirche, Theologie und Gesellschaft in den Unglauben durch den Einfluss der Aufklärung fanden bereits 1878 amerikanische evangelikale[20] Theologen zusammen und verabschiedeten das Niagara Creed, welches als Grundlage für spätere Entwicklungen hin zum „American Fundamentalism“ betrachtet werden kann. In der Einleitung wird der Grund zur Abfassung des Bekenntnisses genannt:

„So many in the latter times have departed from the faith, giving heed to seducing spirits, and doctrines of devils; so many have turned away their ears from the truth, and turned unto fables; so many are busily engaged in scattering broadcast the seeds of fatal error, directly affecting the honor of our Lord and the destiny of soul…“[21]

Theologisch interessant gestaltet sich hier die Tatsache, dass als erster Punkt und allem Wesentlichen voran das Bekenntnis zur Irrtumslosigkeit der Bibel steht und noch vor dem Glauben an die Gottheit oder Auferstehung Christi genannt wird. Daraus wird das zentrale Anliegen der Unterzeichner deutlich: Die Verteidigung der Bibel als inspiriertes Gotteswort gegen die Einflüsse der liberalen Theologie.

Gut 30 Jahre später (1910) formierten sich namhafte Vertreter der akademischen Theologie und setzten sich weiter für die wörtliche Inspiration und damit einhergehend für die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit (infallibility and inerrancy) der Bibel ein. Die Bibel wurde als in jeder Hinsicht „wörtlich zu nehmendes Gotteswort.“ betrachtet.[22] Dazu wurde von 1910 bis 1915 eine Schriftenreihe mit dem Namen The Fundamentals: a Testimony to the Truth herausgegeben. In diversen Aufsätzen wurde die Irrtumslosigkeit der Bibel hervorgehoben, die, wie es C.T. McIntire ausdrückt, folgendes Ziel hatten: „… to defend it (the Orthodox Protestant Christianity, D.J.) militantly against the challenges of liberal theology, German higher criticism, Darwinism, and other isms regarded as harmful to American Christianity.“[23]

Mehr als drei Millionen dieser Schriften wurden in den USA und 21 weiteren Ländern verteilt und die Schriften wurden schliesslich in einem vierbändigen Werk zusammengefasst.[24] Der Einfluss, welcher durch die Schriften in der akademischen Theologie ausgeübt werden konnte, blieb allerdings eher gering. Ursprünglich waren die gesammelten Aufsätze zur Lehre und als Grundlage für wissenschaftliche Debatten gedacht. Schliesslich dienten die Schriften aber mehrheitlich dazu, eigene christlich „fundamentalistische“ Ansichten weiter auszuformen welche oft nicht im Sinne der Verfasser waren. Die Schriften vermochten auch den theologischen Liberalismus nicht einzudämmen. Aber durch die Publikationen wurde eine Grundlage geschaffen für die Auseinandersetzung der konservativen Protestanten im Konflikt mit dem Modernismus, welcher sich ab 1920 noch stärker entfaltete.[25] Als bekannteste Schrift neben den Fundamentals im Umfeld der konservativen Protestanten kann die Scofield Reference Bible mit ihrer prämilleniaristischen Ausrichtung genannt werden. Diese Studienbibel leistete einen grossen Beitrag zur Bekanntmachung der fundamentalistischen Überzeugungen.[26]

Durch die Schriftenreihe inspiriert wurde 1919 die „World’s Christian Fundamentals Association“ (WFCA) gegründet. Dieses hatte als Organisation zwar nur kurz Bestand, die Bewegung des Fundamentalismus, basierend auf den Glaubensgrundlagen der erwähnten Schriftenreihe, wurde jedoch allgemein breiter. Die Selbstbezeichnung „Fundamentalist“ tauchte 1920 das erste Mal in der baptistischen Zeitschrift Watchmen-Examiner auf und wurde danach bald vielerorts in Amerika verwendet, um sich selber als Zugehöriger zur Bewegung gegen die liberale Theologie zu beschreiben, welche sich auf Grundlage der Schriftenreihe The Fundamentals gegründet hat.[27]

Ebenfalls in den 1920er Jahren begannen die, zum Teil erbitterten, Kämpfe der Fundamentalisten gegen den Modernismus [28] in Gesellschaft und Kirche. Aus den daraus folgenden Richtungskämpfen fanden diverse Abspaltungen in verschiedenen protestantischen Denominationen statt, woraus wiederum zum Teil radikal fundamentalistische Gruppierungen (nach dem ursprünglich verstandenen Inhalt des Begriffes) entstanden. Als exemplarische Verleugnung biblischer Wahrheiten wurde das Eindringen der Evolutionslehre in den schulischen Unterricht gesehen, wogegen unter anderem gerichtlich vorgegangen wurde. Den Höhepunkt erreichte die Wehrhaftigkeit der Fundamentalisten 1925 im sogenannten „Affenprozess“, welcher sich ebenfalls mit der Einführung des Darwinismus im Schulunterricht befasste. Die Fundamentalisten gewannen zwar den langwierigen Prozess, es wurde ihnen in der Folge aber Naivität angelastet und brachte eine Diskreditierung des Fundamentalismus in der Öffentlichkeit mit sich. Somit gereichte ihnen das Engagement schliesslich zum Nachteil.[29] Danach wurde es in der Öffentlichkeit ruhig um die Fundamentalisten, welche erst in den 1980er Jahren wieder von sich reden machten.

Wie weit der Einfluss der Fundamentalisten und ihrer Überzeugungen trotzdem gereicht haben, machte eine Umfrage anfangs der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts deutlich: Mehr als 47% der befragten Protestanten bejahten, dass „everything in the Bible should be taken literally, word for word.“[30] Sicher ist somit, dass die amerikanischen „Modernisten“ die Bewegung des christlichen Fundamentalismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts als „Sturm im Wasserglas“ bei weitem unterschätzt haben.[31] Beim christlichen Fundamentalismus in den USA handelte und handelt es sich denn auch nicht um eine Klassenbewegung. Diejenigen, welche fundamentalistische Ansichten vertreten, weisen eine sehr heterogene Zusammensetzung auf und sind darin vom Protestantismus insgesamt kaum zu unterscheiden. [32]

3.1.2 Der verbreitete Irrtum der „Five Fundamentals“

Sowohl in einschlägiger Literatur zum Thema Fundamentalismus, wie auch in wissenschaftlichen Referaten[33] werden die amerikanischen, christlichen Fundamentalisten anhand der sogenannten „Five Fundamentals“ eingeordnet (1. Irrtumslosigkeit der Schrift, 2. Glaube an die Jungfrauengeburt, 3. Sühneopfer Christi, 4. Auferstehung Christi und 5. Wunderwirken Christi). Dabei wird zudem suggeriert, dass diese fünf Punkte so in der Schriftenreihe The Fundamentals zu finden seien. Beide Aussagen beruhen auf mangelnder Recherche. Es findet sich in The Fundamentals weder ein Bekenntnis, noch eine verpflichtende Erklärung. Die Fundamentalisten zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich auch nie auf ein alleingültiges Bekenntnis geeinigt. Bereits 1970 wies Ernest Sandeen auf dieses Missverständnis hin. [34]

Als wichtigstes Grundlagendokument für den amerikanischen Fundamentalismus kann und muss daher das erwähnte Niagara Creed genannt werden, welches bereits 1878 entstanden ist. Erst 1910, also bereits im Jahr des Erscheinens von The Fundamentals, wurde durch die „General Assembly of the Presbyterian Church“ die Five-Point Declaration angenommen und 1916, sowie 1923 jeweils bestätigt. Da diese Erklärung nicht mit den Überzeugungen der Fundamentalisten in Widerspruch stand, wurde gelehrt, dass ihre Glaubensüberzeugung an diesen fünf Punkten festgemacht sei. Sandeen stellt daher fest:

„This approach has had the effect of reinforcing the conviction that fundamentalists were merely old-fashioned believers who defended the time-honored, broadly taught doctrines common to most evangelical Protestant churches in the nineteenth century.“[35]

Die Fundamentalisten unterschieden sich jedoch in ihren Überzeugungen stark von den übrigen konservativen Protestanten des dannzumal ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sie vertraten eine milleniaristische Theologie, welche bis dahin gänzlich unüblich war. Im Gegensatz zur Five-Point Declaration war das Niagara-Creed, welches mit seinen 14 Artikeln zudem umfassender war, ausgesprochen prämilleniaristisch formuliert. Dies ist insofern wichtig, „for it is milleniarianism which gave life and shape to the Fundamentalist movement.“[36] Diese theologische Ausrichtung war schliesslich ausschlaggebend für die verstärkte politische Betätigung, welche aus den Five-Points nicht deutlich wird. Daraus geht weiter hervor, dass auch die Schriftenreihe The Fundamentals auf dem Niagara-Creed aufbaut.

3.1.3 Bemerkungen zur theologischen Relevanz von The Fundamentals

Es könnte nun der Eindruck entstehen, bei der Schriftenreihe The Fundamentals handle es sich um platte, biblizistische Auslegungen der Bibel. Dem muss jedoch entgegengehalten werden, dass die Entstehung tief im akademischen Kontext des presbyterianischen theologischen Seminares der Universität Princeton verankert war und von namhaften Vertretern der amerikanischen akademischen Theologie mitverfasst wurde. [37] Die Hermeneutik der Theologen erinnert denn auch stark an den historisch-biblischen Forschungsansatz von Gerhard Mayer.[38] Die Autoren waren durchaus offen für die Ergebnisse empirischer Wissenschaft und der Archäologie, wollten aber das Selbstzeugnis der Schrift ernst nehmen.[39]

So konnte G.F. Wright, ehemaliger Professor am Oberlin College in Ohio, über die Verfasserschaft des Pentateuch sagen:

„By it we do not mean that Moses wrote all the Pentateuch with his own hand, or that there were no editorial additions made after his death. … Moses was the author of the Pentateuchal Code, as Napoleon was of the code which goes under his name.“[40]

Wright schliesst die spätere redaktionelle Bearbeitung des Pentateuch nicht aus. Die Fundamentalists kannten gerade ihrer akademischen Herkunft wegen schon immer eine internationale Textkritik und Auslegungsdiskussion.[41]

James Orr, ehemaliger Professor am United Free Church College in Glasgow, schreibt in seinem Artikel zur Jungfrauengeburt über die Tatsache, dass im Johannes Evangelium dieses Ereignis nicht erwähnt wird, pragmatisch: „He (der Apostel Johannes, D.J.) knew the church tradition on the subject: he had the Gospels narrating the birth of Jesus from the virgin in his hands: and he takes the knowledge of their teaching for granted.“[42] Orr geht also durchaus vom eigenständigen Denken und Schreiben der Evangelisten aus und nicht von „Gottes Griffeln“ welche durch den Heiligen Geist gesteuert wurden. Orr geht auch differenziert auf gewisse, nicht abschliessend zu beantwortende, Fragen ein, wenn er frei sagen kann: „How far Paul was acquainted with the facts of Christ’s earthly origin it is not easy to say.“[43]

Exemplarisch geht daraus hervor, dass das Werk The Fundamentals keine Ansammlung plumper Pamphlete ohne wissenschaftliche Fundierung wäre. Allerdings kommt bei Orr auch die Ansicht zum Ausdruck, dass durch eine Zuschreibung der Jungfrauengeburt zum Mythos, die Göttlichkeit Jesu nicht mehr gegeben wäre: „The attack is not confined, indeed, to the article of the Virgin birth. It affects the whole supernatural estimate of Christ – His life, His claims, His sinlessness, His miracles, His resurrection from the dead.“[44] Orr macht mit dieser Argu-

mentation klar, dass die Bibel eindeutige und geschichtliche Ereignisse beschreibt, welche als Fakten zu verstehen und zu glauben sind.

3.1.4 Bemerkungen zur Theologie des amerikanischen Fundamentalismus

Der Mutterboden für die Entstehung des Fundamentalismus im Christentum kann in der calvinistischen Orthodoxie mit ihrem ausgeprägten Erwählungsglauben (doppelte Prädestination) sowie der ihr inhärenten Tendenz zum Biblizismus erkannt werden. Hierin übte zudem auch der Methodismus mit seiner Betonung der freien Entscheidung und seinem Verständnis zur Heiligung des Lebens und der gelebten Sittlichkeit einen wichtigen Einfluss aus.

[...]


[1] Daniel Glaus, „Gläubige Sozialarbeiter halten Homosexuelle für ‚krank‘“, Sonntags Zeitung 8 (2012): 2.

[2] Ralf Kaminski und Almut Berger, „Fundamentalismus ist eine Reaktion auf Verunsicherung“, Migros Magazin 17 (2012), Abgerufen unter:www.migrosmagazin.ch/menschen/interview/artikel/fundamentalismus-ist-eine-reaktion-auf-verunsicherung.cham 02.05.2012.

[3] Thomas Schirrmacher, Fundamentalismus: Wenn Religion zur Gefahr wird, (Holzgerlingen: SCM Hänssler, 2010), 33.

[4] Vgl. zu dieser Ansicht auch: Eckhard J. Schnabel. Sind Evangelikale Fundamentalisten? (Holzgerlingen: Hänssler Verlag, 2006), 8.

[5] Thomas Meyer, Fundamentalismus: Aufstand gegen die Moderne, (Hamburg: Rowohlt Verlag, 1989), 7.

[6] Martin E. Marty und R. Scott Appleby, Herausforderung Fundamentalismus: Radikale Christen, Moslems und Juden im Kampf gegen die Moderne, Übersetzung: Christoph Münz, (Frankfurt a.M./New York: Campus Verlag, 1996), 9. Appleby und Marty befassen sich v.a. mit der Erforschung radikaler religiöser Bewegungen, Entstehungsbedingungen und Auswirkungen. Das deutsche Buch entstand als Zusammenfassung zum umfangreichen und in fünf Bänden publizierten „Fundamentalism Project“ (Chicago 1991-1995). Wobei festzuhalten ist, dass ihre Forschungen vor den terroristischen Anschlägen von 2001 auf Amerika stattgefunden haben und heute kritisch verwendet werden müssen.

[7] So auch in: Martin Riesebrodt, Die Rückkehr der Religionen: Fundamentalismus und der „Kampf der Kulturen“, 2. Aufl. (München: Verlag C.H. Beck, 2001), 51.

[8] Die meisten Autoren einschlägiger Literatur zu diesem Thema sind sich bewusst, dass der Fundamentalismusbegriff negativ verstanden wird und zuweilen diffamierend wirken kann. So z.B. in James Barr, Fundamentalismus, Übersetzung: Bärbel Simons-Fischer, (München: Chr. Kaiser, 1981), 26. Oder auch Thomas Meyer, a.a.O., 20.

[9] Assia Maria Harwazinski, "Fundamentalism", The Brill Dictionary of Religion, Herausgeber: Kocku von Stuckrad. Brill Online, 2012.

[10] Riesebrodt, a.a.O., 51. Bereits 1992 sprach Robert Wuthnow, Professor für Soziologie an der Princeton University davon, dass der Fundamentalismusbegriff und sein Entstehungsfeld oft missverstanden werden: „… but because the movement is so misunderstood it is important to set the record right.“ (Robert Wuthnow, „The World of Fundamentalism“, The Christian Century 22 [1992] : 426-429. Abgerufen unterwww.religion-online.org/ showarticle.asp?title=230am 28.05.2012.

[11] Meyer, a.a.O., 211.

[12] Vorliegende Arbeit muss sich auf die Anwendung des Fundamentalismusbegriffes innerhalb des Christentums beschränken. Fundamentalismus im Islam, im Judentum oder im Atheismus können aufgrund der Weite des Themas nicht behandelt werden.

[13] Die Gesamtergebnisse der Umfrage befinden sich aus Platzgründen nicht im Anhang dieser Publikation.

[14] Riesebrodt, a.a.O., 13f.

[15] Sämtliche Zahlen wurden gerundet. Bei dieser Frage war eine Mehrfachauswahl von max. 3 Antworten möglich. Es standen 24 verschiedene Begriffe in Form einer Liste zur Auswahl. Das Item war randomisiert, so dass eine suggestive Beeinflussung durch weiter oben erscheinende Begriffe ausgeschlossen werden konnte.

[16] Meyer, a.a.O., 212. Meyer selber führt für seine Aussage allerdings keine Belege auf.

[17] Barr, a.a.O., 26.

[18] Wilfried Joest, „Fundamentalismus“, TRE, Bd. 11, 733.

[19] Meyer, a.a.O., 9.

[20] Wobei darauf hinzuweisen ist, dass der Begriff „evangelical“ zu dieser Zeit grundsätzlich mit „evangelisch“ übersetzt werden kann und an sich noch nicht für orthodoxe Ansichten spricht. Daher befürworte ich in diesem Zusammenhang den Terminus der „konservativen Protestanten“. Noch 1963 wurde Karl Barth’s „Einführung in die evangelische Theologie“ für den amerikanischen Sprachraum übersetzt mit: „Evangelical Theology: An Introduction“.

[21] Ernest R. Sandeen, The Roots of Fundamentalism: British and American Millenarianism 1800-1930, 2. Aufl. (Chicago und London: University of Chicago Press, 2008), Appendix A: 273.

[22] Joest, a.a.O., 733. Diese Haltung wird von Joest als Protest gegen die allgemeine soziologische Entwicklung Nordamerikas verstanden, welche sich also nicht nur auf die Theologie beschränkt, aber darin ihren ersten Niederschlag gefunden hat.

[23] C.T. McIntire, „Fundamentalism“, Evangelical Dictionary of Theology, 2. Aufl., 472.

[24] Siehe dazu: Torrey, R.A. et al., The Fundamentals: A Testimony to the Truth, Vol. I-IV, (Grand Rapids: Baker Book House, 1981).

[25] Siehe zu diesem Absatz: Harwazinski, a.a.O., Sandeen, a.a.O., 189. So auch: Martin B. Dwyer, Inerrancy as an Issue in the Fundamentalist Movement: 1900 to the Present, Research Paper, (Lynchburg VA: Liberty Baptist Theological Seminary, 2010), 9.

[26] Vgl. dazu z.B.: Sandeen, a.a.O., 191; Dwyer, a.a.O., 9f. und Harwazinski. Cyrus Scofield vertrat genauer betrachtet eine dispensationalistische Theologie, welche dem Prämilleniarismus nur scheinbar ähnlich ist. Diese Ähnlichkeit reichte aber für die weitreichende Verbreitung der Scofield Bible im Fundamentalismus offensichtlich bereits aus. Seine Studienbibel wird in der Diskussion zur Geschichte des Fundamentalismus denn auch meist als prämilleniaristisch beschrieben.

[27] McIntire, a.a.O., 472. Der bekannte Theologe J. Gresham Machen, welcher aus heutiger Sicht ebenfalls der Bewegung der Fundamentalisten zugeordnet werden kann, wehrte sich gegen diese Bezeichnung, weil sie seiner Meinung nach nur die eigene Gesinnung auszudrücken vermochte, aber nicht als Bezeichnung einer ganzen Gruppe verwendet werden sollte, da es ihn allzu sehr an eine neue Religion erinnerte und nicht an das eigentliche Christentum. Ebd.

[28] Modernismus und Modernisten : Treibende Kräfte und Befürworter einer säkular verfassten Moderne, Die beiden Termini wurden allgemein als Bezeichnung für „bedrohliche Feinde des Glaubens“ verwendet. Siehe dazu: Marty und Appleby, a.a.O., 26.

[29] Vgl. dazu: Marty und Appleby, a.a.O., 68; Joest, a.a.O., 733f.

[30] Wuthnow, a.a.O.

[31] Vgl. dazu Marty und Appleby, a.a.O., 22f.

[32] Vgl. dazu Riesebrodt, a.a.O., 76.

[33] So z.B. zur Einführung ins Thema des Fundamentalismus durch verschiedene Referenten an der Fakultätstagung der Universität Basel, Leuenberg, 2012.

[34] Sandeen, a.a.O., XIV f.

[35] Ebd.

[36] Ebd. XV. Wobei im Milleniarismus selber wieder die unterschiedlichen Ansichten des Prä-, Post- und Amillenarianismus vertreten wurden. Siehe dazu auch: R. G. Clouse, „Millenium, Views of the“, Evangelical Dicitionary of Theology, 2. Aufl.: 770-774. Zur prämilleniaristischen Ausrichtung des Niagara-Creed siehe insbesondere die beiden letzten Artikel, worin u.a. auch Bezug auf den locus classicus in Offb 20,11-15 genommen wird.

[37] So wirkte beispielsweise Benjamin Warfield (1851-1921) mit. Warfield war Professor für systematische Theologie in Princeton und in der theologischen Fachwelt allgemein respektiert. Er kannte die europäische Theologie und betrieb Studien zu Calvin und Augustinus. Vgl. dazu: Jan Veenhof, „Orthodoxie und Fundamentalismus“, Praktische Theologie: Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Kirche 1 (1994): 12. Während allerdings namhafte Theologen aus Deutschland in den USA bekannt waren und Einfluss ausübten, so beschäftigte sich die deutsche Theologie, wenn überhaupt, nur am Rande mit der Theologie in den USA. Dies kann so durchaus auch heute noch festgestellt werden.

[38] Siehe dazu: Gerhard Maier, Das Ende der historisch kritischen Methode, (Wuppertal: R. Brockhaus, 1974).

[39] Vgl.: Helmut Burkhardt, „Das Verhältnis des sogenannten christlichen Fundamentalismus zur evangelikalen Bewegung“, Praktische Theologie: Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Kirche 1 (1994): 61.

[40] George Frederick Wright, „The mosaic authorship of the Pentateuch“,In: The Fundamentals: A Testimony to the Truth, Vol. I, (Grand Rapids: Baker Book House, 1981), 53.

[41] Thomas Schirrmacher, „Fundamentalismus: Wahrheitsanspruch mit Gewalt durchsetzen“, glauben & denken heute 1/2012: 17.

[42] James Orr, „“The Virgin Birth of Christ“,In: The Fundamentals: A Testimony to the Truth, Vol. II, (Grand Rapids: Baker Book House, 1981), 257.

[43] Ebd.

[44] Ebd., 247.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Christlicher Fundamentalismus!
Untertitel
Von der Selbstbezeichnung zum sozialkonstruktivistischen Herrschaftsbegriff
Hochschule
Werkstatt für Gemeindeaufbau gGmbH
Note
1.0
Autor
Jahr
2013
Seiten
93
Katalognummer
V263093
ISBN (eBook)
9783656517139
ISBN (Buch)
9783656517238
Dateigröße
36341 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fundamentalismus, Christlicher Fundamentalismus, Evangelikale, Relmo 2008, Religionsmonitor, Sozialkonstruktivismus, Postmoderne, Akademie für Leiterschaft, Begriffsentwicklung, James Barr, Martin Riesebrodt, Reinhard Hempelmann, Thomas Schirrmacher, Leonardo Boff, Five Fundamentals
Arbeit zitieren
David Jäggi (Autor), 2013, Christlicher Fundamentalismus!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263093

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