Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée

Das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Hören

Eine Gegenüberstellung von Förder- und integrativer Beschulung

Titre: Das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Hören

Thèse de Master , 2012 , 170 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Eva Schürmann-Lanwer (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Für Jugendliche mit einer Hörbeeinträchtigung erwächst aus der beginnenden Adoleszenzphase eine zweifache Erschwernis, die zum einen den Wunsch nach Zugehörigkeit, andererseits die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und der hier eine zentrale Rolle einnehmenden Hörbeeinträchtigung samt ihrer Begleitumstände betrifft. Dieser Spannungsbogen lässt sich nur mithilfe eines hohen Maßes an eigenen Strategien bewältigen, zumal eine Orientierung an den hörenden Mitschülern nur begrenzt hilfreich sein kann.
Gerade die Unsichtbarkeit der Hörbeeinträchtigung und die Schwierigkeit von Menschen ohne Hörbeeinträchtigung, die Folgen nachzuvollziehen, machen es immer wieder unumgänglich, über die bestehenden Hörprobleme aufzuklären. Auch im Bewusst-sein ihres besonderen kommunikativen Verhaltens und der möglichen Abweichungen von allgemeinen Interaktionsnormen in kommunikativen Situationen müssen Jugendli-che mit einer Hörbeeinträchtigung sich ihren Gesprächspartnern erklären, ansonsten ist eine erfolgreiche Kommunikation gefährdet.
Dies setzt die Auseinandersetzung mit der eigenen Hörbeeinträchtigung voraus, um die eigenen Bedürfnisse angemessen artikulieren zu können. Eng damit verbunden ist die Notwendigkeit eines positiven Selbstbildes beziehungsweise Selbstkonzepts, um verschiedenen Widernissen entgegentreten und sich stets auf’s Neue für die eigenen Belange einsetzen zu können.
Mit der vorliegenden Arbeit wird die Absicht verfolgt, herauszufinden, ob und in welchem Ausmaß die so skizzierten unterschiedlichen kommunikativen Bedingungslagen von integrativ beschulten Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung in der Gegenüberstellung zu Förderschülern das jeweilige Selbstkonzept beeinflussen und das Denken sowie Handeln prägen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER TEIL

2.1 Das Selbstkonzept im Kontext der Persönlichkeit

2.1.1 Die Strukturierung des Selbstkonzepts

2.1.2 Theoretische Ansätze

2.1.3 Entwicklungspsychologische Aspekte

2.1.4 Das Selbstkonzept im Kontext der Adoleszenz

2.2 Das menschliche Ohr und dessen Beeinträchtigungen

2.2.1 Anatomie und Physiologie des menschlichen Hörorgans

2.2.2 Das Sujet der Hörbeeinträchtigung

2.2.3 Begriffliche Abgrenzungen

2.2.4 Einteilung von Hörbeeinträchtigungen

2.2.5 Auswirkungen von Hörbeeinträchtigungen

2.2.6 Fördermöglichkeiten auf der medizinisch-technischen Ebene

2.2.7 Kommunikation mit dem Kind mit Hörbeeinträchtigung

2.3 Beschulungsformen von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Hören

2.3.1 Etymologischer Hintergrund der Begrifflichkeiten Integration und Separation

2.3.2 Sonderpädagogische Sichtweise auf den Integrationsbegriff

2.3.3 Die schulische Integration von Menschen mit Hörbeeinträchtigung in ihrer historischen Entwicklung

2.3.4 Von der Integration zur Inklusion

2.3.5 Modelle der schulischen Integration von Kindern mit einer Hörbeeinträchtigung in Deutschland

2.3.6 Förderzentrum - begriffliche Bestimmung und Aufgabenbeschreibung

2.3.7 Voraussetzungen für die schulische Integration von Personen mit Hörbeeinträchtigung

2.3.8 Vor- und Nachteile der schulischen Integration von Personen mit Hörbeeinträchtigung

2.4 Stand der gegenwärtigen Forschung

2.5 Forschungsanliegen und Thesen der vorliegenden Studie

3 EMPIRISCHER TEIL

3.1 Ansätze der quantitativen Sozialforschung

3.2 Anforderungen an Studien der quantitativen Sozialforschung

3.3 Grundkonzeption der empirischen Studie

4 ERGEBNISSE

4.1 Deskriptive Ergebnisse

4.2 Zusammenfassende Betrachtung

5 DISKUSSION

5.1 Diskursive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der empirischen

5.2 Methodenkritische Betrachtung

6 FAZIT

7 LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit unterschiedliche Beschulungssituationen (Förderschule versus Regelschule) von Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung deren Selbstkonzept beeinflussen, um Erkenntnisse über das psychosoziale Empfinden dieser Klientel zu gewinnen.

  • Selbstkonzeptentwicklung im Jugendalter
  • Physiologische und technische Grundlagen von Hörbeeinträchtigungen
  • Vergleich zwischen integrativer und segregativer Beschulung
  • Einfluss der Kommunikation auf die psychosoziale Teilhabe
  • Methodik der quantitativen Sozialforschung in diesem Kontext

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der frühkindlichen Beziehungserfahrung

Die Entstehung eines (positiven) Selbstkonzepts und darüber hinaus die Entwicklung von Lebenszufriedenheit und Lebensqualität werden unter anderem maßgeblich durch frühkindliche Beziehungserfahrungen und ein sicheres Bindungsmuster beeinflusst. Fonagy, Gergely, Jurist & Target (2004, S. 45) messen Interaktionen mit verlässlichen, das Kind unterstützenden Bezugspersonen eine maßgebliche Bedeutung für die Entwicklung des Selbst zu. Die dadurch entstehende sichere Bindungsqualität ist förderlich für soziale, an der Selbstorganisation eines Kindes beteiligte, Reflexionsfähigkeit und soziales Verstehen begünstigende Prozesse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die UN-Behindertenrechtskonvention und die daraus resultierende Notwendigkeit, Kinder mit Hörbeeinträchtigung integrativ zu beschulen, während die persönlichen Beweggründe der Verfasserinnen die Relevanz der Thematik für die psychische Entwicklung unterstreichen.

2 THEORETISCHER TEIL: Dieser Teil legt die psychologischen Grundlagen des Selbstkonzepts dar, erläutert die Anatomie des Hörorgans sowie die medizinischen und technischen Aspekte von Hörbeeinträchtigungen und diskutiert die verschiedenen Beschulungsformen im Kontext der aktuellen Inklusionsdebatte.

3 EMPIRISCHER TEIL: Der empirische Teil beschreibt das methodische Vorgehen der Studie, inklusive der Konzeption der Fragebögen und der Beschreibung der Stichprobe, um die Grundlage für die quantitative Analyse zu schaffen.

4 ERGEBNISSE: Hier werden die durch die Befragung gewonnenen Daten deskriptiv dargestellt, wobei insbesondere Zusammenhänge zwischen Schulform, Grad der Hörbeeinträchtigung und dem Selbstkonzept der Probanden untersucht werden.

5 DISKUSSION: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Studie interpretiert, kritisch hinterfragt und in den Kontext bestehender Forschungsergebnisse eingeordnet, wobei auch methodische Limitationen aufgezeigt werden.

6 FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus praxisrelevante Empfehlungen für Pädagogen und Eltern im Umgang mit hörbeeinträchtigten Kindern ab.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Hörbeeinträchtigung, Integration, Inklusion, Regelschule, Förderschule, Adoleszenz, psychosoziale Entwicklung, Lautsprache, Gebärdensprache, Audiometrie, Bindungstheorie, quantitative Sozialforschung, Cochlea-Implantat, Beschulung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Masterarbeit analysiert das Selbstkonzept von Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung und untersucht, ob und wie unterschiedliche Beschulungsformen (Förderschule vs. Regelschule) die psychosoziale Entwicklung und das Selbstbild der Schüler prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das psychologische Konstrukt des Selbstkonzepts, die medizinisch-technischen Aspekte der Hörschädigung sowie die schulpolitischen und pädagogischen Rahmenbedingungen der Integration in Deutschland.

Welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Es wird untersucht, in welchem Ausmaß die unterschiedlichen kommunikativen und institutionellen Bedingungslagen von integrativ beschulten Jugendlichen im Vergleich zu Förderschülern das jeweilige Selbstkonzept beeinflussen und ihr Denken sowie Handeln prägen.

Welche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt einen quantitativen Forschungsansatz. Mittels schriftlicher Befragung (Schüler- und Elternfragebögen) wurden Daten erhoben, die anschließend mittels SPSS statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der theoretische Hauptteil befasst sich mit der psychologischen Entwicklung des Selbstkonzepts in der Adoleszenz, den physiologischen Grundlagen des Hörens, den verschiedenen Kommunikationsformen (z.B. Gebärdensprache) und dem rechtlichen sowie organisatorischen Rahmen der schulischen Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Selbstkonzept, Hörbeeinträchtigung, Integration, Inklusion, Regelschule, Adoleszenz und psychosoziale Entwicklung.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf das Selbstkonzept der Jugendlichen?

Die Untersuchung konnte aufzeigen, dass männliche Jugendliche ein positiver ausgeprägtes Selbstkonzept (insbesondere auf der Subskala "Ich-Stärke") aufweisen als die weibliche Stichprobe, was mit früheren Befunden aus der Fachliteratur korrespondiert.

Welche Bedeutung kommt der familiären Situation zu?

Die Daten deuten darauf hin, dass das Auftreten einer Hörbeeinträchtigung bei weiteren Familienmitgliedern mit einem selbstbewussteren Umgang des Kindes mit der eigenen Beeinträchtigung korreliert.

Fin de l'extrait de 170 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Hören
Sous-titre
Eine Gegenüberstellung von Förder- und integrativer Beschulung
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Note
1,0
Auteur
Eva Schürmann-Lanwer (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
170
N° de catalogue
V263248
ISBN (ebook)
9783656520429
ISBN (Livre)
9783656527954
Langue
allemand
mots-clé
selbstkonzept schülerinnen schülern beeinträchtigungen hören eine gegenüberstellung förder- beschulung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Eva Schürmann-Lanwer (Auteur), 2012, Das Selbstkonzept von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Hören, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263248
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  170  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint