Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1974:
Das Cover ist komplett dunkelrot und ein Hardcover. Das Handwörterbuch von 1974 besteht aus drei Bänden: Band I befasst sich mit den Stichwörtern von A-M, Band II mit N-U und Band III mit den Begriffen von V/F-Z inklusive den Nachträgen. Der erste Teil beinhaltet ein Extraheft „Berichtigungen zu Band I-III“ von 8 Seiten (Bsp.: Sp. 100 Bd. I aschman bedeutet „Bootsknecht“).
Inhaltsverzeichnis
1. Das Mittelhochdeutsche Wörterbuch von Matthias Lexer
1.1 Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1974
1.2 Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1992
1.3 Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch von 1992, 38. unveränderte Auflage
1.4 Online-Mittelhochdeutsches Handwörterbuch durch die Universität Trier, 2011
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über verschiedene Editionen und Nachdrucke des mittelhochdeutschen Wörterbuchs von Matthias Lexer. Ziel ist es, die spezifischen Merkmale, Entstehungsgeschichten und inhaltlichen Erweiterungen der unterschiedlichen Ausgaben (von den gedruckten Bänden bis zur digitalen Online-Version) vergleichend darzustellen.
- Historische Einordnung des Handwörterbuchs von Matthias Lexer
- Vergleich der gedruckten Nachdrucke von 1974 und 1992
- Analyse des mittelhochdeutschen Taschenwörterbuchs
- Evaluation der digitalen Verfügbarkeit über das Online-Wörterbuch der Universität Trier
Auszug aus dem Buch
Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1974
Das Cover ist komplett dunkelrot und ein Hardcover. Das Handwörterbuch von 1974 besteht aus drei Bänden: Band I befasst sich mit den Stichwörtern von A-M, Band II mit N-U und Band III mit den Begriffen von V/F-Z inklusive den Nachträgen. Der erste Teil beinhaltet ein Extraheft „Berichtigungen zu Band I-III“ von 8 Seiten (→ Bsp.: Sp. 100 Bd. I aschman bedeutet „Bootsknecht“). Zu Beginn des Handwörterbuches hat Mathias Lexer 1872 ein Vorwort verfasst, worin Lexer darauf hinweist, dass er die mittelhochdeutsche Sprache in vollem Umfang darstellen will. Dazu müsste man eigentlich alle mittelhochdeutschen Quellen noch einmal sichten, aber da dies unmöglich ist, habe er drei Exemplare des Ziemannschen und ein Band des mittelhochdeutschen Wörterbuchs von Wilhelm Grimm mit zahlreichen Nachträgen gesichtet, aus denen viele Belege gezogen werden konnten.
Nach dem Vorwort folgt ein Quellen- und Hilfsmittelverzeichnis. Hier werden alle Quellen mit den jeweiligen Kürzeln aufgelistet, die hinterher bei den Wörterbuchartikeln wieder vermerkt sind (→ Bsp.: „AB“ = Altdeutsche Blätter von M. Haupt und H. Hoffmann. Leipzig 1836-40. 2 Bände (W. Grimm, K. Hildebrand). Im Anschluss daran befindet sich eine Liste mit anderen Abkürzungen wie Grammatischen Abkürzungen oder Wortkürzeln (→ Bsp.: altlat. = altlatein; abl. = Ablativ, Ablaut).
Es folgt die Tabelle für die starken Verben. Hier unterteilt Lexer in ablautende Verba (I,1= präs. i, prät. a, prät.pl. â, partic. e) und reduplizierende Verba (II = präs. ei, prät. Ie, prät.pl. ie, partic. ei).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Das Mittelhochdeutsche Wörterbuch von Matthias Lexer: Einleitender Überblick über die verschiedenen verfügbaren Ausgaben und Editionen des Standardwerks.
1.1 Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1974: Detaillierte Beschreibung des dreibändigen, dunkelroten Hardcover-Nachdrucks inklusive seiner Quellenverzeichnisse und der Strukturierung der starken Verben.
1.2 Das Mittelhochdeutsche Handwörterbuch im Nachdruck von 1992: Analyse der Studienausgabe als unveränderter Nachdruck, die durch ein Inhaltsverzeichnis und weiterführende Kapitel zur Lexikographie ergänzt wurde.
1.3 Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch von 1992, 38. unveränderte Auflage: Vorstellung der handlicheren Taschenbuch-Version, die eine jahrzehntelange Editionsgeschichte aufweist und sich an ein breiteres Publikum richtet.
1.4 Online-Mittelhochdeutsches Handwörterbuch durch die Universität Trier, 2011: Erläuterung der digitalen Umsetzung des Wörterbuchs, die durch Suchfunktionen und Verweise auf andere Quellen einen modernen Zugang ermöglicht.
Schlüsselwörter
Matthias Lexer, Mittelhochdeutsch, Handwörterbuch, Taschenwörterbuch, Lexikographie, Sprachgeschichte, Nachdruck, Quellenverzeichnis, starke Verben, Universität Trier, Online-Wörterbuch, Wortschatz, Linguistik, Editionen, Lemmaansatz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Ausgaben und Publikationsformen des mittelhochdeutschen Wörterbuchs von Matthias Lexer.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die materielle Beschaffenheit der Nachdrucke, die historische Entstehungsgeschichte der Wörterbücher sowie deren methodischen Aufbau.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine systematische Dokumentation der verschiedenen Lexer-Ausgaben, um Unterschiede in Struktur und Umfang verständlich zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die deskriptive bibliographische Analyse, bei der vorliegende Drucke und digitale Angebote strukturell beschrieben und verglichen werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Nachdrucke von 1974 und 1992, des Taschenwörterbuchs sowie der digitalen Version der Universität Trier.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Mittelhochdeutsch, Lexikographie, Matthias Lexer und Wörterbuch-Nachdrucke definieren.
Wie unterscheidet sich der Nachdruck von 1974 von der 1992er Ausgabe?
Die Ausgabe von 1992 fungiert als Studienausgabe und enthält im Gegensatz zum 1974er Nachdruck ein Inhaltsverzeichnis sowie ergänzende Kapitel zur aktuellen Situation der Lexikographie.
Welchen Vorteil bietet die Online-Version des Wörterbuchs?
Die Online-Version bietet eine integrierte Suchfunktion, die direkten Zugriff auf Begriffe sowie Querverweise zu anderen Wörterbüchern und Nachträgen ermöglicht.
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- Verena Löhr (Autor), 2013, Das mittelhochdeutsche Handwörterbuch von Matthias Lexer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263372