Zusammenhänge zwischen akademischem Aufschiebeverhalten und Internetsucht bei deutschen Studierenden


Bachelorarbeit, 2013
70 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Prokrastination
2.1.1 Differential- und persönlichkeitspsychologischer Ansatz
2.1.2 Motivations- und volitionspsychologischer Ansatz
2.1.3 Temporal Motivation Theory
2.2 Internetsucht
2.2.1 Diagnosekriterien
2.2.2 Entstehung von Internetsucht aus psychologischer Sicht
2.2.3 Persönlichkeitsmerkmale
2.2.4 Prävalenz
2.3 Zusammenhänge zwischen Prokrastination und Internetsucht
2.4 Ableitung der Hypothesen

3. Methode
3.1 Experimentaldesign
3.2 Aufbau des Erhebungsinstruments
3.3 Verteilung des Online-Fragebogens

4. Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Repräsentativität der Stichprobe
4.3 Rückschlüsse auf Population
4.4 Konsistenzanalysen
4.5 Deskriptive Ergebnisse
4.6 Überprüfung der Hypothesen

5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Stärken und Schwächen der Studie
5.3 Anregung für weitere Forschung und die Praxis

III Literaturverzeichnis

IV Tabellenverzeichnis

V Abbildungsverzeichnis

VI Anhang

Zusammenfassung

Die hier vorliegende Bachelorarbeit thematisiert die Zusammenhänge zwischen Internetsucht und akademischer Prokrastination im Rahmen einer empirischen Online- Fragebogenstudie.

Durch die Entwicklungen des Internets sind auch den Möglichkeiten der Ablenkung und des Versinkens in diesem Medium kaum Grenzen gesetzt. Während ein Buch oder ein Film ein Ende hat, kann man im Internet unendlich verweilen, indem man sich von Link zu Link weiter vorarbeitet. Im Extremfall kann dies sogar zu einer Internetsucht führen. Ziel dieser Arbeit ist, auf wissenschaftlicher Basis herauszufinden, ob es signifikante Zusammenhänge zwischen den Konstrukten von akademischer Prokrastination und Internetsucht gibt.

Um dies zu untersuchen wurde eine quantitative Online-Fragebogenstudie bei deutschen Studierenden durchgeführt. Der Fragebogen enthält neben demographischen Angaben auch die Abfrage einer Skala zu dem Thema akademische Prokrastination und einer Skala zu Internetsucht. Weiterhin wurde die Nutzung von verschiedenen Internetdiensten abgefragt. Die endgültige Stichprobe umfasst 624 Studierende.

Aus den Ergebnissen ist abzulesen, dass es eine signifikante mittelhohe Korrelation zwischen Internetsucht und akademischer Prokrastination gibt. Weiterhin weisen Studierende außerhalb der Regelstudienzeit in beiden Merkmalen eine signifikant höhere Ausprägung auf. Auch Studierende, die soziale Netzwerke häufiger nutzen als ihre Kommilitonen, neigen zu signifikant höheren Ausprägungen bei beiden Phänomenen.

Abstract

This bachelor thesis deals with the relationship between the phenomenon of internet addiction and academic procrastination in an empirical online-questionnaire study. Through the development of internet and the opportunities of distraction in this medium there are virtually no limits. While a book or a movie has an end, you can stay indefinitely in the internet by working yourself from link to link. In extreme cases, this can even lead to an internet addiction.

The aim of this thesis is to find out on a scientific basis, whether there are significant relationships between the constructs of academic procrastination and internet addiction. To investigate this, a quantitative online questionnaire study was conducted among German students. The questionnaire contains demographic information, a scale of academic procrastination and a scale of internet addiction. Furthermore the use of various internet services was queried. The final sample consists of 624 students. The results show that there is a significant medium-high correlation between internet addiction and academic procrastination. Furthermore students outside the regular study period show significant higher scores in both scales. Also students who use social networks more frequently than their fellow students tend to have significantly higher expressions of both phenomena.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

War Prokrastination vor einigen Jahren noch eine relativ unbekannte Wortschöpfung, scheint sich das Phänomen im neuen Jahrtausend zu einem viel diskutierten Thema der Psychologie zu entwickeln. Deutschlands Leitmedien, wie die Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel oder Die Zeit haben sich längst dem Thema angenommen, berichten in regelmäßigen Abständen darüber und versuchen der Leserschaft die Problematik zu verdeutlichen. Für den Die Zeit-Kolumnisten Harald Martenstein scheint festzustehen, dass Prokrastination erst in der Neuzeit entstanden ist: „In früheren Jahrhunderten gab es keine Prokrastination. Wenn jemand eine dringende Aufgabe, auf deren Erledigung ein Chef wartete, einfach ständig aufschob, wurde diese Person im Altertum ausgepeitscht, im Mittelalter gevierteilt und im 19. Jahrhundert zur Zwangsarbeit auf die Teufelsinsel geschickt. Das Leben war unkomplizierter.“ (Martenstein, 2012).

Doch nicht nur die Medien beschäftigen sich zunehmend damit, sondern auch die Wissenschaft trägt seit circa 40 Jahren ihren Teil zur Aufklärung bei. Nach einschlägigen Studien scheint Prokrastination kein Randphänomen zu sein, sondern ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, was sich auch in der Häufigkeit des Auftretens widerspiegelt. Für die Gesamtpopulation ergeben sich Prävalenzwerte von 20-25 % (Ferrari, Diaz-Morales, O’Callaghan, Diaz & Argumedo, 2007). Bei akademischer Prokrastination ist die Prävalenz dagegen ungleich höher. Bis zu 70 % bei studentischen Stichproben bezeichnen sich selbst als Prokrastinierende (Schouwenberg, 2004). Weiterhin berichteten betroffene Studierende, dass sie bis zu einem Drittel des Tages für aufschiebende Tätigkeiten, wie Schlafen, Fernsehen oder Lesen beanspruchen (Pychyl, Lee, Thibodeau & Blunt, 2000).

Auch der Journalist und Medienblogger Sascha Lobo berichtete über das zwanghafte Aufschieben und für ihn ist zweifelsfrei klar, dass Prokrastination durch das Internet noch nie so leicht war, wie heute: „Nichts eignet sich besser als das Internet, um Zeit zu vertändeln, die man eigentlich nicht hat. [...]. Jeder schweifende Gedanke kann sofort verfolgt werden, nichts hindert den User, zufälligen Eingebungen hinterherzugoogeln.“ (Lobo, 2012).

Das Internet ist heutzutage allgegenwärtig und weder aus dem Arbeitsalltag, noch aus allen anderen Bereichen des Lebens wegzudenken. Die Vorteile dieser Entwicklungliegen mit der weltweiten Vernetzung und verschiedensten internetbasierten Diensten auf der Hand. Dennoch ist auch interessant zu erfahren, welche Nachteile die stetige Erreichbarkeit des Internets für das Individuum haben kann und ob die Reize des Internets eventuell sogar in einer Abhängigkeit münden können und Prokrastination ansteigen lassen. Prävalenzraten für Internetsucht von 1,5 % in Deutschland (Dyckmans, 2013) machen dies deutlich. Weiterhin ist die Entfaltung des immer noch relativ jungen Mediums längst nicht am Ende angekommen, wie die Entwicklung des mobilen Internets für Smartphones und Pads zeigt. Einen Zusammenhang zwischen steigender Prokrastination und der stetig anwachsenden Nutzung des Internets und dessen mannigfaltigen Ablenkungsmöglichkeiten stützt auch eine Studie von Kachgal, Hansen und Nutter (2001), in der die Forscher feststellten, dass der Anteil von Prokrastinierenden in der Gesellschaft in der Vergangenheit angestiegen ist.

Trotz der aufgezeigten Berührungspunkte von pathologischer Internetnutzung und Prokrastination, geben bisher nur wenige Studien Aufschluss über einen signifikanten Zusammenhang. Aus diesem Grund soll sich diese Abhandlung dem Thema: „Zusammenhänge zwischen akademischer Prokrastination und Internetsucht“ widmen. Die Forschungsfrage dieser Studie lautet daher: „Gibt es signifikante Zusammenhänge zwischen den Merkmalen akademische Prokrastination und Internetsucht?“. Dafür werden in Kapitel 2 Prokrastination, mit einem Fokus auf den akademischen Bereich und danach das Phänomen der Internetsucht vorgestellt und definiert. Weiterhin werden für beide Merkmale verschiedene Erklärungsansätze erläutert. Nach einem Überblick über mögliche Zusammenhänge zwischen akademischer Prokrastination und Internetsucht und dem aktuellen Stand der Forschung, folgt am Ende des Kapitels die Ableitung von drei Hypothesen, die sich auf unterschiedlicher Art und Weise der genannten Forschungsfrage nähern. In Kapitel 3 wird die Methode beschrieben, mit der die vorliegende Studie durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Studie und die genutzten Auswertungsmethoden werden in Kapitel 4 vorgestellt. Kapitel 5, welches den Titel Diskussion trägt, widmet sich der Zusammenfassung der Ergebnisse und der Analyse der Stärken und Schwächen der Studie. Darüber hinaus werden hier Anregungen für die Praxis und weitere Forschungsfelder gegeben. Im nun folgenden Kapitel 2 wird der theoretische Bezugsrahmen der vorliegenden Arbeit erläutert.

2. Theoretischer Hintergrund

In diesem Kapitel wird der theoretische Hintergrund zu der durchgeführten Studie dargestellt, um eine Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext zu ermöglichen. Nach einer kurzen, geschichtlichen Herleitung des Begriffs, werden die theoretischen Hintergründe zu dem Thema Prokrastination aufgezeigt. Hier werden zwei verschiedene psychologische Ansätze vorgestellt und danach ein gängiges Modell dargelegt, welches auf Prokrastination angewendet werden kann. Darauf folgt in Kapitel 2.2 die Erläuterung des Phänomens der Internetsucht. Neben einer kurzen geschichtlichen Hinführung, wird eine mögliche Definition vorgestellt. Außerdem werden verschiedene Persönlichkeitsmerkmale aufgezählt, die mit Internetsucht in Verbindung stehen. Schließlich werden aktuelle Prävalenzraten aufgezeigt. In Kapitel 2.3 folgt die Darstellung der Zusammenhänge von Prokrastination und Internetsucht und darüber hinaus wird die aktuelle Forschungslage vorgestellt. Schließlich werden in Kapitel 2.4 die drei Hypothesen zum möglichen Zusammenhang von Prokrastination und Internetsucht hergeleitet, die später in dieser Studie untersucht werden.

2.1 Prokrastination

Der Begriff Prokrastination, welcher im Deutschen zumeist mit zwanghaften Aufschiebeverhalten gleichgesetzt wird, hat seinen Wortstamm in der lateinischen Sprache und lässt sich vom Verb procrastinare ableiten, welches sich aus den Einzelteilen pro und crastinus zusammensetzt. Diese beiden Wörter lassen sich in für und morgen übersetzen, wodurch sich auf Deutsch die Bedeutung vertagen beziehungsweise verschieben ergibt (Petschenig, Skutsch & Stowasser, 1994). Der Ursprung im lateinischen Sprachraum gibt einen Hinweis darauf, wie alt das Phänomen der Prokrastination bereits ist. Im Gegensatz zu der modernen negativen Konnotation, hatte die Bedeutung von Prokrastination im römischen Reich jedoch eher einen militärischen Kontext, indem damit zum Beispiel das taktische Abwarten auf den richtigen Zeitpunkt für den Beginn einer Schlacht gemeint war (Ferrari, Johnson & McCown, 1995). Den heute eher negativen Bezug erhielt Prokrastination dann erst zum Beginn der industriellen Revolution in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Seitdem wird es verstärkt mit dysfunktionalem Verschieben, Vermeidungsverhalten und Unpünktlichkeit in Verbindung gebracht (Helmke & Schrader, 2000). Wissenschaftlich befasst man sich seit circa 40 Jahren mit Prokrastination, wobei jedoch circa 90 % der Untersuchungen aus dem englischsprachigen Raum stammen und davon wiederum 90 % akademische Prokrastination als Schwerpunkt haben, also das zwanghafte Aufschiebeverhalten von Studierenden untersuchen. Letzteres liegt nah, da Studierende eher Aufgaben, wie Hausarbeiten, Prüfungsvorbereitungen und Referate absolvieren müssen, die Anlass für Prokrastinationsverhalten geben und dieses leichter messbar machen. Es gibt jedoch keinen qualitativen Unterschied zwischen Prokrastination im Studium und Prokrastination im Arbeitsleben, weshalb Ergebnisse aus Untersuchungen mit Studierenden durchaus auch zur Analyse des Arbeitslebens herangezogen werden können (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006). Dennoch beschränkt sich diese Ausarbeitung auf das Thema der akademischen Prokrastination. Wenn im Folgenden also das Thema Prokrastination beziehungsweise pathologisches Aufschieben diskutiert wird ist damit der Bereich des Studiums gemeint.

Trotz der langjährigen Forschung, findet sich noch immer keine einheitliche Definition für Prokrastination. Um eine solche zu entwickeln, muss zunächst klar sein, dass Prokrastination nichts mehr mit taktischem Vertagen von Aufgaben, wie in Zeiten des römischen Reichs, zu tun hat, sondern allein als dysfunktionales Aufschiebeverhalten anzusehen ist. Damit sind diejenigen Forschungsrichtungen ausgeschlossen, die in das Forschungsfeld auch positive Aspekte, wie das Abwägen vor einer Entscheidung einbeziehen. Klingsieck (2013) analysierte verschiedene Studienergebnisse von Prokrastination und kam dabei zu folgender Definition:

„The voluntary delay of an intended and necessary and/or [personally] important activity, despite expecting potential negative consequences that outweigh the positive consequences of the delay“(Klingsieck, 2013, S. 26).

Durch die diversen Forschungsansätze existieren auch verschiedenste Theorien zu dem Thema. So listet Klingsieck (2013) in ihrem Text verschiedene Strömungen der Wissenschaft auf, die sich verschiedenen Aspekten von Prokrastination widmen. Von diesen verschiedenen Richtungen der Forschung, werden in dieser Abhandlung die differential- und persönlichkeitspsychologische Richtung und die der Motivations- und Volitionspsychologie vorgestellt, weil diese nach Klingsieck (2013) den größten Teil der Forschung ausmachen.

2.1.1 Differential- und persönlichkeitspsychologischer Ansatz

Die Differential- und Persönlichkeitspsychologie versteht Prokrastination als ein fest verankertes Persönlichkeitsmerkmal und verschiedene Forschende haben daher in ihren Studien zu diesem Thema versucht, das zwanghafte Aufschieben in ein breites nomologisches Netzwerk einzuflechten. Dabei haben sie sich auf die Beziehung von Prokrastination mit anderen Persönlichkeitsmerkmalen und merkmalsähnlichen Konstrukten konzentriert (Klingsieck, 2013). Zunächst muss allerdings geklärt werden, warum die Forschenden davon ausgehen, dass Prokrastination als Persönlichkeitsmerkmal anzusehen ist. Vor allem Steel (2007) plädiert in einer Meta-Analyse dafür und führt eine Studie von Arvey, Rotundo, Johnson und McGue (2003) an, die eineiige und zweieiige männliche Zwillinge untersuchten und dabei eine signifikant hohe Korrelation für Prokrastination zwischen den jeweiligen Geschwistern feststellten. Bei den eineiigen Zwillingen lag die Korrelation bei r = .24 und für die zweieigen Zwillinge bei r = .13. Darüber hinaus untersuchte Steel (2007) neun Studien bei denen eine durchschnittliche Re- test-Reliabilität von r = .73 vorlag, was auf ein stabiles Merkmal hindeutet. In einer unveröffentlichten Masterarbeit von Elliot (2002) führt dieser eine Korrelation von r = .77 für eine Langzeitstudie von zehn Jahren mit 281 Teilnehmenden an, was einen weiteren Hinweis für Prokrastination, als ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal gibt.

Um Prokrastination als Persönlichkeitsmerkmal einzuordnen, ist es wesentlich ein nomologisches Netzwerk mit anderen Persönlichkeitskonstrukten in Beziehung zu dem genannten Thema aufzubauen. Tabelle 1 zeigt ausgewählte, von Steel (2007) dargestellte, korrelative Zusammenhänge zu anderen Persönlichkeitsaspekten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Zusammenhänge mit Prokrastination nach Steel (2007)

Aus der Tabelle 1 wird deutlich, dass Prokrastination stark mit Selbstbehinderung korreliert. Dies beschreibt eine Strategie das eigene Selbstbewusstsein vor möglichem Scheitern zu schützen, indem man sich nach einer Prüfung sagen kann, dass man besser abgeschnitten hätte, hätte man mehr Zeit in die Vorbereitung investiert. So werden nicht die eigene Intelligenz oder die eigenen Fähigkeiten als Verursacher angesehen, sondern die mangelhafte Zeitinvestition (Ferrari, 1991). Auch ein hoher negativer, korrelativer Zusammenhang zu Selbstkontrolle mit r = -.58 ist erkennbar. Für diese schlechte Selbstregulation spricht, dass Prokrastinierende dazu tendieren, sich eher für schnelle Belohnungen, wie zum Beispiel das Gefühl einer sauberen Wohnung nach dem Putzen zu entscheiden, statt ihre Arbeit auf langfristige Ziele, wie die Anfertigung einer Hausarbeit auszurichten. (Steel, 2007). Prokrastinierende sind außerdem besonders anfällig für Ablenkungen (r = .45), welche einer der Hauptgründe für die Entstehung von Prokrastination sind (Steel, 2007).

Weiterhin wird durch den jeweiligen negativen Zusammenhang von Selbstwirksamkeit (r = -.38) und Selbstbewusstsein (r = -.27) mit Prokrastination deutlich, dass letzteres nicht unbedingt ein Hinweis auf Müßiggang ist. Vielmehr drückt sich durch Prokrastination eine große Unsicherheit aus, was die eigenen Fähigkeiten angeht. Nicht zuletzt macht die Korrelation zu Intelligenz (r = .03) deutlich, dass kein Zusammenhang zwischen diesem Konstrukt und Prokrastination zu bestehen scheint. Prokrastinierende und Nicht-Prokrastinierende unterscheiden sich also nicht signifikant anhand ihrer intellektuellen Voraussetzungen eine Aufgabe zu bewältigen. Letztendlich ist auch keine Korrelation zu Perfektionismus (r = -.03) erkennbar, was gegen die Annahme spricht, dass Prokrastinierende eine Aufgabe besonders gut erledigen wollen und deshalb zu aufschiebendem Verhalten neigen (Steel, 2007).

Weiterhin schätzen Menschen mit Aufschiebeneigung die zu erledigende Aufgabe durchgehend aversiver ein, als Menschen ohne Aufschiebeneigung, was sich mit der Korrelation von Prokrastination zu Aufgabenaversion mit r ="<"/span> .40 deckt. Dass Prokrastinierende in der Folge die, als aversiv wahrgenommene Handlung zu vermeiden versuchen, ist lerntheoretisch gut nachvollziehbar. So scheint Prokrastination ein Versuch zu sein, die eigene Stimmung durch Vermeiden von aversiven Aufgaben aufzuhellen. So kann Prokrastination aus der individuellen Motivationslage heraus durchaus Vorteile haben, indem es vor Stimmungsverschlechterung und Selbstwertbeschädigungen schützen kann (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006).

Der differential- und persönlichkeitspsychologische Ansatz gibt viele Hinweise darauf, inwiefern sich das Phänomen der Prokrastination in ein nomologisches Netzwerk einordnen lässt. Um jedoch ein genaueres Verständnis der Wirkungsweise zu erhalten, ist es sinnvoll, den Ansatz, der die habituellen Persönlichkeitsmerkmale beschreibt, zu verlassen, um Prokrastination auf der Prozessebene der Motivations- und Volitionspsychologie zu untersuchen (Helmke & Schrader, 2000).

2.1.2 Motivations- und volitionspsychologischer Ansatz

Die Motivations- und Volitionspsychologie versucht Erklärungen dafür zu finden, warum sich einige Absichten in der Handlungssteuerung durchsetzen, während andere nicht ausgeführt werden. Motivation beschreibt das Setzen von Zielen. Nach klassischen Motivationstheorien wird die Motivation zu handeln dadurch bestimmt, ob etwas wünschbar ist und ob das Ziel realisierbar ist. Ist ein entsprechendes Individuum nicht der Meinung, dass ein potentielles Ziel erreichbar und/oder wünschbar ist, wird es nicht motiviert sein, diesem entgegen zu streben. Volition hingegen wird als diejenige Form der Motivation verstanden, die sich auf das eigentliche Streben nach Zielen bezieht. Dieses Zielstreben beschreibt all diejenigen Phänomene, die sich um das Erreichen von vorhandenen Zielen drehen. Bei der Volition steht also im Vordergrund, wie die Umsetzung einer bereits gefassten Zielintention reguliert wird (Achtziger & Gollwitzer, 2010). Das Grundverständnis des motivations- und volitionspsychologischen Ansatzes geht davon aus, dass Prokrastination einen Defekt im Prozess der Motivation und/oder Volition darstellt, der zu einer Lücke zwischen der Intention zu handeln und der eigentlichen Handlung führt, der sogenannten Intention-Action-Gap (Steel, 2007).

Einen Hinweis darauf, dass bei Prokrastinierenden eine solche Diskrepanz vorliegt, zeigt die Erkenntnis, dass es kaum Unterschiede zwischen akademischen Nicht- Prokrastinierenden und Prokrastinierenden gibt, was die geplante Zeiteinteilung vor einer Lern- oder Schreibphase angeht (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006). Die Intention zu Handeln scheint also erst einmal bei beiden Gruppen gleich ausgerichtet zu sein. Die Handlung selbst bleibt dann jedoch bei den Prokrastinierenden mit höherer Wahrscheinlichkeit aus.

Nach dem sogenannten Rubikon-Modell der Handlungsphasen, zu sehen in Abbildung 1, wird erst dann gehandelt, wenn zuvor verschiedene Phasen der Absichtsbildung erfolgreich absolviert wurden (Gollwitzer, 1990).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Das Rubikon-Modell der Handlungsphasen nach Achtziger und Gollwitzer (2010)

Die vier Phasen des Rubikon-Modells unterscheiden sich hinsichtlich der unterschiedlichen Aufgaben, die ein potentiell Handelnder in jeder Phase durchläuft, um nacheinander jede einzelne Phase erfolgreich abschließen zu können und letztendlich das gefasste Ziel zu erreichen.

Die erste Phase, auch prädezisional genannt, ist dadurch gekennzeichnet, dass aktuelle Handlungsmöglichkeiten nach Wünschbarkeit und Realisierbarkeit verglichen werden (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006). Am Ende der prädezisionalen Handlungsphase wird ein verbindliches Ziel gesetzt - es wird also der imaginäre Rubikon vom Wunsch zum Ziel überschritten, was dem Modell auch seinen Namen verleiht (Achtziger & Gollwitzer, 2010).

Folgende mögliche Beeinträchtigungen könnte ein pathologisch Prokrastinierender in dieser ersten Phase, am Beispiel einer Prüfungssituation, erfahren: Zunächst könnte der Glaube an die eigene Selbstwirksamkeit auf einem Niveau liegen, welches zu gering ist, um die zukünftige Lernanstrengung als erfolgreich zu bewerten, wodurch die gegebene Prüfungssituation mit Leistungsängsten verknüpft ist. Eine hier weit verbreitete Coping- Methode ist, der Prüfungssituation aus dem Weg zu gehen, sie also zu vermeiden oder richtungsweisende Entscheidungen aufzuschieben. Dadurch wirkt die, damit einhergehende, kurzfristige Spannungsreduktion als selbstbelohnender Verstärker. Der zu Prüfende könnte sich weiterhin selbst behindert, indem er, aus Gründen der Selbstwerterhaltung, leistungsrelevante Entscheidungen, wie das Lernen für eine Prüfung, aufschiebt. Verläuft die Prüfung letztendlich nicht wie erhofft, kann man den Misserfolg, sowohl vor sich, als auch vor anderen, auf die ungünstigen Lernumstände, wie zum Beispiel zu wenig Zeit, attribuieren. Damit bleibt der eventuelle Mangel an Fähigkeiten unberührt, was auch als Self-Handicapping bekannt ist (Helmke & Schrader, 2000).

In der präaktionalen Phase des Modells durchdenkt der Handelnde, welche Strategien und Pläne anzuwenden sind, um das letztendliche Ziel zu erreichen. Diese zweite Phase wird auch als volitional bezeichnet. Dies soll verdeutlichen, dass man nun von einer reinen Motivation ein Ziel zu erreichen, dazu übergegangen ist, das Ziel auch wirklich erreichen zu wollen (Achtziger & Gollwitzer, 2010). Dies kann zunächst für Prokrastinierende hilfreich sein, da diese konkrete Planungsaktivität eine bestimmte kognitive Strukturierung schafft, die das spätere Arbeiten erleichtert. Auf der anderen Seite kann sich der Planungsprozess verselbständigen. So haben Studien gezeigt, dass Prokrastinierende auch vergleichsweise kleine Aufgaben bis ins Detail und exzessiv planen, um die eigentlich geplante Arbeitshandlung weiter vor sich herzuschieben zu können (Helmke & Schrader, 2000).

In der aktionalen Phase führt der Handelnde die geplanten Handlungen durch und versucht sie erfolgreich zu beenden. Dies wird durch ein beharrliches Verfolgen der Zielrealisierung und die konsequente Wiederaufnahme unterbrochener Zielhandlungen ermöglicht (Achtziger & Gollwitzer, 2010). Bei Prokrastinierenden kann eine bereits begonnene Handlung durch Selbstzweifel, zu geringe Ausdauer oder durch die Ablenkung durch kurzfristig entlastende oder attraktivere Aktivitäten abgebrochen oder unterbrochen werden (Helmke & Schrader, 2000). Weiterhin kann es an Strategien zur Auf- merksamkeits- und Emotionskontrolle mangeln, sodass die eigentlich beabsichtigte Handlung bei Langeweile oder Misserfolgen schnell aufgegeben wird (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006).

In der abschließenden postaktionalen Phase, die nach Abschluss der auf das Ziel ausgerichteten Handlungen eintritt, bewertet der Handelnde sein Ergebnis. Ist er mit diesem zufrieden, deaktiviert er das anfangs gefasste Ziel. Ist er jedoch nicht zufrieden, muss er entweder sein Anspruchsniveau senken und deaktiviert das Ziel infolgedessen oder er behält das Ziel bei und plant erneut Handlungen und versucht daraufhin ein weiteres Mal den gewünschten Zielzustand zu erreichen (Achtziger & Gollwitzer, 2010). Diese abschließende Phase ist für Menschen mit Aufschiebeneigung von entscheidender Bedeutung. Wiederholen sich Erfahrungen der eigenen Ineffizienz, kann dies auf Dauer zu bleibenden, lernhinderlichen Persönlichkeitsmerkmalen führen (Helmke & Schrader, 2000). Andererseits könnte der Selbstwert der betreffenden Person sogar gesteigert werden, da das gesetzte Ziel, trotz der Zeitknappheit erreicht wurde, was eine Rechtfertigung für die wiederholte Prokrastination darstellen könnte und diese eventuell sogar verstärkt (Beißner, Engberding, Patzelt & Rist, 2006).

Abschließend kann zusammengefasst werden, dass der Prozess der Motivation und Volition definitiv durch Prokrastination gestört werden und jede der vier Phasen des Rubikon-Modells davon betroffen sein kann. Es lässt sich weiterhin feststellen, dass alle genannten Gründe, die Prokrastination auslösen können, hoch mit dieser korrelieren (siehe Tabelle 1).

2.1.3 Temporal Motivation Theory

Trotz all dieser Erkenntnisse aus den beiden beschriebenen Bereichen, muss eingestanden werden, dass die verschiedenen Forschungszweige und deren Ergebnisse noch immer weitgehend unverbunden nebeneinander stehen. Bislang existiert keine umfassende Theorie, die das Konstrukt Prokrastination hinreichend zu erklären vermag. Eine vielversprechende Theorie für eine solche ist die Temporal Motivation Theory (Steel, 2007). Diese Theorie, zu sehen in Abbildung 2, setzt sich zusammen aus Kernelementen verschiedener Motivationstheorien. In dem Modell wird aufgezeigt, dass die Motivation eine Aufgabe zu bewältigen, beeinflusst wird durch Faktoren, wie die Erwartung (Expectancy), die Aufgabe erfüllen zu können, den Wert (Value) der Aufgabe, den Zeitraum (Delay), den man hat, um eine Aufgabe zu erfüllen, sowie die Sensitivität einer Person sich ablenken zu lassen (T). Die Motivation eine Aufgabe zu bewältigen kann mit der Nützlichkeit (Utility) der Aufgabe gleichgesetzt werden. Die Theorie kann überall dort angewandt werden, wo Erwartung, Wert einer Aufgabe, sowie der Faktor Zeit eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen (König & Steel, 2006).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Temporal Motivation Theory inklusive Beispiel nach Steel (2006)

Das Beispiel in Abbildung 2 illustriert, inwiefern die Theorie Gültigkeit für das Phänomen der Prokrastination besitzt. Allgemein zeigt es die Unterschiede der Nützlichkeit einer Aufgabe im Zeitverlauf an. Im oberen Beispiel muss ein Studierender eine Hausarbeit schreiben. Am 15. September beginnt der Zeitraum und die Ausarbeitung muss bis zum 15. Dezember fertig gestellt werden. Der Vereinfachung wegen hat der Studierende die Auswahl zwischen zwei Aktivitäten während des Semesters - an der Hausarbeit arbeiten und Feiern. Die Nützlichkeit des Feierns ist über den Zeitraum relativ stabil angelegt, vor allem, weil man ohne wochenlange Vorbereitung feiern gehen kann, was den Faktor Delay stabil hält. Die Nützlichkeit, die aus dem Schreiben der Hausarbeit hervorgeht ist anfangs sehr gering. Der Grund hierfür liegt hauptsächlich darin, dass der Zeitraum, den der Studierende hat, um die Aufgabe zu erfüllen (Delay) noch sehr groß ist, was den Wert der Aufgabe insgesamt sinken lässt. Je näher der Studierende der Abgabe rückt, desto kleiner wird der zeitliche Abstand und desto größer wird die Nützlichkeit beziehungsweise Dringlichkeit der Aufgabe, da der Studierende auch an guten Noten interessiert ist. In diesem Beispiel liegt der Zeitpunkt, an dem die Nützlichkeit der Hausarbeit größer ist, als die des Feierns am 3. Dezember. Dem Studierenden bleiben also nur noch 13 Tage, um die Hausarbeit zu beenden.

Für eine Anwendung der Theorie auf Prokrastination spricht weiterhin, dass keine andere Theorie von Prokrastination alle vier Elemente der Formel beinhaltet. Die Erwartung eine Aufgabe zu erfüllen korreliert stark positiv mit Selbstwirksamkeit, welches wiederum negativ mit Prokrastination korreliert (siehe Tabelle 1). Der Wert einer Aufgabe hängt stark damit zusammen, wie angenehm oder unangenehm diese ist. Prokrastinierende zeigen dabei eine durchschnittlich höhere Neigung zu erledigende Aufgaben als aversiv zu bewerten. Weiterhin ist die Sensitivität sich ablenken zu lassen, ausgedrückt durch schlechte Selbstkontrolle, Ablenkungsbereitschaft oder Impulsivität bei Prokrastinierenden signifikant stärker ausgeprägt (siehe Tabelle 1). Schließlich sind Prokrastinierende signifikant schlechter darin, Aufgaben zu beginnen, deren Beendigung in einem großen zeitlichen Abstand liegt (Delay) (Steel, 2007; Krüger & Steel, 2006). Da alle vier Faktoren der Formel mit Prokrastination interagieren, bietet diese eine gute Basis, um Prokrastination zu erklären.

2.2 Internetsucht

Im nun folgenden Kapitel wird das Phänomen der Internetsucht näher vorgestellt, welches auch unter pathologischer Internetnutzung oder Internetabhängigkeit bekannt ist. Wie schon in der Einleitung in Kapitel 1 erwähnt, wird ein Zusammenhang zwischen zwanghaftem Aufschiebeverhalten und Internetsucht vermutet. Nach einer kurzen historischen Betrachtung der Internetsucht und einer Definition von dieser, werden mögliche Diagnosekriterien vorgestellt. Weiterhin wird darauf eingegangen, wie Internetsucht entstehen kann und mit welchen Persönlichkeitsmerkmalen diese korreliert. Schließlich werden aktuelle Prävalenzraten dargelegt.

Internetsucht ist ein relativ junges Forschungsfeld, was in Anbetracht der späten kommerziellen Nutzung des Internets keine Überraschung darstellt. Erstmals beschäftigte sich der Psychiater Ivan Goldberg im Jahr 1995 mit dem Thema, indem er eine Liste mit Symptomen der Internetsucht veröffentlichte. Goldberg, der das Ganze eher scherzhaft sah, erwartete eigentlich ähnliche Reaktionen seiner Kollegen auf eine solche Sucht, anstelle dieser meldeten sich jedoch viele selbstdiagnostizierte Betroffene bei Goldberg, die behaupteten an den beschriebenen Symptomen zu leiden (Hahn & Jerusalem, 2010). Das Thema Internetsucht wurde einem größeren Personen kreis erstmals durch einen Artikel in der New York Times nähergebracht (Belluck, 1996) und ist seitdem Gegenstand der Forschung gewesen. Vor allem die Publikationen von Kimberly Young wurden sehr bekannt, die in ihren Veröffentlichungen Definitionsmerkmale des pathologischen Spielens auf den Bereich des Internets übertragen hat (Young, 1996). Eventuell ist es, ähnlich wie bei der Prokrastination, der relativ jungen Forschungshistorie geschuldet, dass es bislang immer noch keine einheitliche Definition gibt. Für einige Forscher ist die Grundlange der Internetabhängigkeit eine Verwandtschaft zum Substanzmissbrauch, wieder andere sehen eine Ähnlichkeit zum pathologischen Glücksspiel und ordnen Internetsucht damit den Störungen der Impulskontrolle zu (Atallah et al., 2009).

Beard (2005) schlägt für Internetsucht folgende Definition vor: „An individual is addicted when an individual’s psychological state, which includes both mental and emotional states, as well as their scholastic, occupational and social interactions, is impaired by the overuse of the medium(Beard, 2005, S. 9). Eine einheitliche Definition des Störungsbildes ist notwendig, um allgemein gültige Diagnosekriterien zu entwickeln. Eine mögliche Variante wird im Folgenden dargelegt.

2.2.1 Diagnosekriterien

Trotz der intensiven medialen Diskussion von Internetabhängigkeit, wurde dieses Erscheinungsbild bislang nicht als eigenständige Krankheit anerkannt, was eine allgemein gültige Diagnose erschwert. Demnach wurde Internetsucht weder in der vierten Revision des Diagnosticand Statistical Manual of Mental Disorders IV (DSM-IV) aufgenommen, noch wurde sie in die International Classification of Diseases10 (ICD-10) als Störungsbild eingetragen. Die American Psychiatric Association (APA) hat für die Neuauflage des amerikanischen Diagnoseverzeichnisses Diagnostical and Statistical Manual of Mental Disorders V (DSM-V) vorgeschlagen, Internetabhängigkeit in das Verzeichnis einzufügen (Dyckmans, 2013).

Folgende Kriterien wurden von Huang, Li, Tao, Wang, Zhang & Zhang (2010, zitiert nach Elze, 2013) vorgeschlagen, die bei einer Diagnose von Internetsucht gegeben sein müssen:

1. Symptome, die vorhanden sein müssen:

- Andauernde Beschäftigung mit dem Internet: der Betroffene beschäftigt sich gedanklich mit vergangenen und/oder zukünftigen Online-Aktivitäten
- Entzugssymptome: Stimmungsschwankungen, Ängste, Reizbarkeit oder Langeweile nach einiger Zeit ohne Internetnutzung

2. Symptome, von denen mindestens eins vorhanden sein muss:

- Toleranzentwicklung: signifikante Zunahme der Internetnutzung, um Befriedigung zu erhalten
- Andauernder Wunsch nach und/oder erfolglose Versuche, den Gebrauch des Internets zu reduzieren
- Verlust von Interessen, als direkte Folge der Internetnutzung

[...]

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten

Details

Titel
Zusammenhänge zwischen akademischem Aufschiebeverhalten und Internetsucht bei deutschen Studierenden
Hochschule
Hochschule Osnabrück  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Wirtschaftspsychologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
70
Katalognummer
V263427
ISBN (eBook)
9783656521860
ISBN (Buch)
9783656524021
Dateigröße
1303 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prokrastination, Internetsucht, Aufschieben, aufschiebeverhalten, prokrastinieren, internet addiction, internetsüchtig, sucht, suchtverhalten, internet, social media, gamingsucht, gaming
Arbeit zitieren
Martin Falkenberg (Autor), 2013, Zusammenhänge zwischen akademischem Aufschiebeverhalten und Internetsucht bei deutschen Studierenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263427

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