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Die Schule für alle. Der Gemeinsame Unterricht

Title: Die Schule für alle. Der Gemeinsame Unterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marco Nadorp (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Die Schule für alle. Die Schule, die offen – auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf – ist. Sie steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Hierzulande besuchen die meisten dieser Kinder eine Förderschule, die speziell auf ihren Förderbedarf eingehen kann. Doch es besteht auch die Möglichkeit, eine Regelschule mit Gemeinsamen Unterricht zu besuchen. Jeder Mensch hat das Recht auf eine gleiche Behandlung, ob er behindert ist oder nicht. Dazu zählt auch ein weiteres Grundrecht, das Recht auf Bildung.
Diese Hausarbeit bezieht sich stellvertretend für alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf behinderte Kinder. Sie stellt zunächst das AO-SF-Verfahren vor, das den ersten Schritt auf dem Weg in den Gemeinsamen Unterricht darstellt. Es wird zwischen den Begriffen Integration und Inklusion unterschieden. Dieser Unterschied bestimmt im hohen Maße die Ausrichtung der Schule und des Unterrichts. Im weiteren Verlauf wird der Gemeinsame Unterricht mit der Idee der Inklusion als Vorgabe der UN und als Herausforderung der Lehrkräfte näher betrachtet.
Wegen der gebotenen Kürze von fünf Seiten setzt sich diese Hausarbeit schwerpunktmäßig mit der Teamarbeit des Grundschullehrers und des Sonderschulpädagogen im Gemeinsamen Unterricht als wesentlichen Bestandteil der „Schule für alle“ auseinander. An dieser Stelle werden insbesondere Vorteile für die Lehrkräfte und jeden Schüler als Individuum hervorgehoben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DAS AO-SF-VERFAHREN

3. DER GEMEINSAME UNTERRICHT

3.1. INKLUSION IM GEMEINSAMEN UNTERRICHT

3.2 TEAMARBEIT IM GEMEINSAMEN UNTERRICHT

4. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Notwendigkeit und Umsetzung der Inklusion im deutschen Bildungssystem zu beleuchten und dabei insbesondere die Rolle der Kooperation zwischen Grundschullehrkräften und Sonderschulpädagogen im gemeinsamen Unterricht zu analysieren.

  • Das AO-SF-Verfahren als rechtliche Grundlage der sonderpädagogischen Förderung
  • Die konzeptionelle Abgrenzung zwischen Integration und Inklusion
  • Die Bedeutung und Herausforderungen des gemeinsamen Unterrichts für Lehrkräfte
  • Vorteile und notwendige Rahmenbedingungen der multiprofessionellen Teamarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Teamarbeit im Gemeinsamen Unterricht

Um ein behindertes Kind in den Gemeinsamen Unterricht der Grundschule integrieren zu können, ist es unumgänglich, die Klasse zusätzlich zu dem Grundschullehrer mit einem Sonderschulpädagogen doppelt zu besetzen. Da der Lehrer allein die Lernanforderungen der Klasse in bestimmten Situationen nicht erfüllen kann, muss die Doppelbesetzung der Klasse durchgängig sein, zurzeit sind die Klassen in NRW in vier bis fünf Unterrichtsstunden pro Woche doppelt besetzt.

Beide Partner eines neu entstandenen Teams für den Gemeinsamen Unterricht müssen gleichverantwortlich mit den Kindern umgehen und offen mit dem Partner über Probleme sprechen, um sie lösen zu können. Nach Prof. Dr. W. Schley gibt es vier Phasen, die ein neues Team durchläuft: „die Zeit des Vertrautwerdens, die Zeit der Auseinandersetzung, die Zeit des produktiven Miteinanders und die Zeit des kontinuierlichen Schaffens“. Dabei sollte das Team dauerhaft Beratungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen. In manchen Regierungsbezirken wird beispielsweise die Möglichkeit der Supervision kostenlos angeboten.

„Nicht die Kinder mit Behinderungen und die Lehrenden mit einer sonderpädagogischen Kompetenz haben sich der Grundschule anzupassen, sondern die Schule muß sich dahingehend verändern, dass das Leben und Lernen dort für alle Kinder gleichermaßen selbstverständlich ist.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung begründet das Recht auf Bildung für alle Kinder und führt in die Thematik der Inklusion sowie die notwendige Kooperation von Lehrkräften im gemeinsamen Unterricht ein.

2. DAS AO-SF-VERFAHREN: Dieses Kapitel erläutert das Verfahren zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und die darauf basierende Entscheidung über den Förderort.

3. DER GEMEINSAME UNTERRICHT: Hier werden die rechtlichen Grundlagen des gemeinsamen Unterrichts sowie die Notwendigkeit einer inklusiven Schulkultur dargestellt.

3.1. INKLUSION IM GEMEINSAMEN UNTERRICHT: Der Abschnitt differenziert zwischen Integration und Inklusion und beleuchtet die Herausforderungen heterogener Klassen.

3.2 TEAMARBEIT IM GEMEINSAMEN UNTERRICHT: Dieses Kapitel fokussiert auf die Notwendigkeit und Gestaltung der multiprofessionellen Teamarbeit zwischen Regelschul- und Sonderschullehrkräften.

4. RESÜMEE: Das Resümee zieht ein Fazit über den aktuellen Stand der Inklusion in Deutschland und betont die Chancen des gemeinsamen Unterrichts als Win-Win-Situation.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, AO-SF-Verfahren, gemeinsamer Unterricht, sonderpädagogischer Förderbedarf, Schulentwicklung, Teamarbeit, Grundschule, Sonderschulpädagogik, Vielfalt, Heterogenität, Bildungsgerechtigkeit, UN-Behindertenkonvention, multiprofessionelle Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen der Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts für behinderte und nicht behinderte Kinder im deutschen Schulsystem.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem AO-SF-Verfahren, der konzeptionellen Unterscheidung von Inklusion und Integration sowie der praktischen Teamarbeit zwischen Lehrkräften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine veränderte Schulkultur und eine verbesserte Teamarbeit zwischen Grundschullehrkräften und Sonderschulpädagogen eine „Schule für alle“ realisiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle bildungspolitische Vorgaben, Gesetze und pädagogische Fachkonzepte zueinander in Bezug setzt.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden neben den rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere die Dynamik von Inklusionsklassen und die Phasen sowie der Nutzen der multiprofessionellen Kooperation analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Inklusion, gemeinsamer Unterricht, Teamarbeit, AO-SF-Verfahren und individuelle Förderung.

Warum wird die Doppelbesetzung als „unumgänglich“ bezeichnet?

Da eine einzelne Lehrkraft die unterschiedlichen Lernbedürfnisse in heterogenen Inklusionsklassen in bestimmten Situationen allein nicht bewältigen kann, ist die Unterstützung durch Sonderschulpädagogen essenziell.

Welche vier Phasen durchläuft laut Prof. Dr. W. Schley ein neues Team?

Ein Team durchläuft die Zeit des Vertrautwerdens, die Zeit der Auseinandersetzung, die Zeit des produktiven Miteinanders und die Zeit des kontinuierlichen Schaffens.

Was macht das Bundesland Bremen in dieser Hinsicht besonders?

Bremen gilt als Vorreiter, da es beschlossen hat, Förderschulen aufzulösen und durch inklusiven Unterricht zu ersetzen, um die UN-Behindertenkonvention konsequent umzusetzen.

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Details

Title
Die Schule für alle. Der Gemeinsame Unterricht
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,7
Author
Marco Nadorp (Author)
Publication Year
2011
Pages
8
Catalog Number
V263527
ISBN (eBook)
9783656521969
ISBN (Book)
9783656536321
Language
German
Tags
schule gemeinsame unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Nadorp (Author), 2011, Die Schule für alle. Der Gemeinsame Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263527
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