Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft

Der Aspekt der politischen Legitimität in der frühislamischen Epoche

Titel: Der Aspekt der politischen Legitimität in der frühislamischen Epoche

Essay , 2009 , 8 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Tezer Güc (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach diesen Erkenntnissen lässt sich zusammenfassend sagen, dass eine politische Legitimation von Gottes Gnaden unanfechtbar scheint und deshalb uneingeschränkt akzeptiert wird, während eine solche, deren Richtlinien von Menschenhand erstellt werden, zu immensen Problemen führt, deren Auswirkungen auch heute noch deutlcih in der islamischen Welt zu spüren sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Gesandte Gottes

2.1. Muhammad als Prophet

2.2 Muhammad als Staatsgründer/Politiker

3. Die Nachfolge: Die vier rechtgeleiteten Kalifen

3.1. Abu Bakr, der erste Kalif

3.2. Umar, der zweite Kalif

3.3. Utman, der dritte Kalif

3.4. Ali, der vierte Kalif

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung politischer Legitimität im Islam, beginnend mit der Prophetie Muhammads bis zur Ära der vier rechtgeleiteten Kalifen, und analysiert die daraus resultierenden strukturellen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten bei der Nachfolgefrage.

  • Die Etablierung des islamischen Gemeinwesens unter Muhammad
  • Die Rolle der göttlichen Offenbarung als legitimierende Instanz
  • Kriterien für die Kalifennachfolge und die damit verbundenen internen Rivalitäten
  • Der historische Wandel von prophetischer Führung zu politischer Herrschaft
  • Die Auswirkungen der Ermordung Utmans auf die Stabilität des islamischen Staates

Auszug aus dem Buch

2.2. Muhammad als Staatsgründer/Politiker

Nur zwölf Jahre später floh Muhammad mit seine Anhängern nach Medina „um dort die neue Ordnung des Islam zu begründen, die nicht nur religiös, sondern auch und vor allem politisch war. Die Ordnung (...) bestand in der Anerkennung des Propheten als Schiedsrichter bei der Schlichtung von Konflikten.“ Aus politischer Sicht galt er, legitimiert durch die Offenbarung und somit durch Gott als „Instanz, die endgültige, unanfechtbare Entscheidung zu treffen vermag“, „(d)enn als Empfänger, Verkünder und Ausführender der göttlichen Offenbarung spricht er in Gottes Namen und amtet immer wieder unmittelbar als Gesetzgeber und zugleich Befehlshaber und Richter.“

Zwei Jahre vor seinem Tode, also 630 n. Chr., nahm er auf gewaltlose Art die Stadt Mekka ein. „So war aus dem Führer einer verfolgten Minderheit in kurzer Zeit der Organisator eines relativ straff geordneten Gemeinwesens geworden.“ Der Tod des Propheten jedoch warf die Frage der Nachfolge auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, wie politische Legitimität im frühen Islam begründet wurde und welche Schwierigkeiten sich daraus ergaben.

2. Der Gesandte Gottes: Dieses Kapitel betrachtet die Rolle Muhammads als Prophet und die Transformation seiner Funktion hin zum Staatsgründer und politischen Lenker.

3. Die Nachfolge: Die vier rechtgeleiteten Kalifen: Hier wird der Prozess der Nachfolge nach dem Tod des Propheten anhand der vier Kalifen Abu Bakr, Umar, Utman und Ali im Detail nachgezeichnet.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Problematik, dass eine von Menschenhand legitimierte Führung in der islamischen Geschichte zu massiven politischen Krisen und Konflikten geführt hat.

Schlüsselwörter

Islam, Politische Legitimität, Muhammad, Kalif, Nachfolge, Offenbarung, Medina, Mekka, Gemeinschaft, Führung, Utman, Bürgerkrieg, Geschichte, Theologie, Religion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Grundlagen und Entwicklung der politischen Legitimität im Islam von den Anfängen bis zur Zeit der rechtgeleiteten Kalifen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der prophetischen Autorität Muhammads, der politischen Etablierung in Medina und den Machtkämpfen bei der Bestimmung der Nachfolger.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie politische Herrschaft nach dem Wegfall der direkten göttlichen Kommunikation legitimiert wurde und warum dies zu internen Konflikten führte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse und Literaturarbeit, die existierende historische Erkenntnisse zu den frühen islamischen Strukturen interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie Muhammads als Staatslenker sowie die detaillierte Betrachtung der Regierungszeiten der vier rechtgeleiteten Kalifen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Islam, politische Legitimität, Kalif, Prophetie und die historische Entwicklung des frühen Gemeinwesens sind prägend.

Welche Rolle spielt die Ermordung von Utman für das Verständnis der Arbeit?

Der Mord an Utman wird als erste große Zäsur und als symbolisch wichtiges Ereignis für den innerislamischen Streit und die historische Last der politischen Instabilität hervorgehoben.

Warum war die Nachfolge von Muhammad eine so große Herausforderung?

Da die Nachfolge nicht explizit im Koran festgelegt war, kam es zu Spannungen zwischen verschiedenen Interessengruppen, insbesondere zwischen dem Stammesdenken und der Suche nach einer geeigneten, religiös legitimierten Führung.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Aspekt der politischen Legitimität in der frühislamischen Epoche
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Politikwissenschaft)
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Tezer Güc (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
8
Katalognummer
V263693
ISBN (eBook)
9783656528999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aspekt legitimität epoche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Tezer Güc (Autor:in), 2009, Der Aspekt der politischen Legitimität in der frühislamischen Epoche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263693
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  8  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum