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Männer heute. Softies, Machos, Narzissten?

Über Verlust der Männlichkeit und Narzissmus im Film „Magnolia“

Título: Männer heute. Softies, Machos, Narzissten?

Trabajo Escrito , 2013 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: B.A. Manuel Kröger (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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"Es ist bekannt, daß unsere Gesellschaft einen schier unerschöpflichen Nachschub an Jungen produziert, aber immer weniger Männer hervorzubringen scheint." Diese These stellt Robert Bly in seinem bekannten Buch "Eisenhans" auf. Was ist mit den Männern geschehen? Wo sind sie und was ist "Männlichkeit"? Was ist der "Wilde Mann"? Die vorliegende Hausarbeit möchte diese Fragen beantworten, aber auch noch folgende: was hat Narzissmus mit den heutigen Männern zu tun? Wie kann der Mann von heute bezeichnet werden: ist er ein Softie, Macho oder Narzisst?

Anhand des Filmes "Magnolia" wird Philosophie betrieben und sich den Antworten auf die obigen Fragen genähert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist „Männlichkeit“ und wer der „Wilde Mann“?

3. Was ist Narzissmus?

4. Der Verlust der Männlichkeit und der Narzissmus in Magnolia

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Verlust authentischer Männlichkeit in der modernen westlichen Kultur und analysiert, wie dieser durch pathologischen Narzissmus kompensiert wird. Anhand des Films „Magnolia“ von P. T. Anderson werden verschiedene männliche Charaktere auf ihre psychologischen Defizite und deren Ursprünge untersucht.

  • Verlust der „Wildheit“ und Initiation durch die industrielle Revolution
  • Definition von wahrer Männlichkeit im Sinne Robert Blys
  • Psychodynamik des Narzissmus nach Hans-Joachim Maaz
  • Kausale Faktoren wie Muttermangel, Vaterflucht und Vatermissbrauch
  • Analyse filmischer Charaktere als Spiegelbild moderner Männer

Auszug aus dem Buch

Der Verlust der Männlichkeit und der Narzissmus in Magnolia

Nun, da ich die Begriffe „Wildheit“, „Wilder Mann“, „wahre Männlichkeit“ und „Narzissmus“ erläutert habe, möchte ich diese auf drei ausgewählte Charaktere des Films Magnolia von P. T. Anderson anwenden. Meiner Meinung nach zeichnet der Film sehr realistisch Männer der heutigen Zeit nach, ich kann mich selbst teilweise und viele andere Männer mit diesen Figuren identifizieren. Plausibel erzählt der Film auch die zwischenmenschlichen Dynamiken, welche zum Verlust der Männlichkeit und zum Narzissmus der Männer führen. Deswegen veranschaulicht Magnolia meine eingangs genannte These gut und plausibel und ermöglicht es mir, anhand dieses Films diese These zu diskutieren.

Alle männlichen Charaktere in diesem Film scheinen mir ausnahmslos Softies, Machos oder Barbaren zu sein. Keiner besitzt die Wildheit des Wilden Mannes und jeder hat seinen ihm eigenen Narzissmus, welcher sich durch die Selbstentfremdung der Figuren erklärt. Jeder hat seine eigene Lebensgeschichte, seine eigene Vergangenheit, die ihn einholt und nicht zur Ruhe kommen lässt, obwohl sich jeder bemüht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen: „We may be through with the past, but the past ain’t through with us.“ Die Vergangenheit zu kennen, sie anzunehmen und sich mit ihr auseinanderzusetzen, bedeutet, seine Wunden zu untersuchen. Als bestes Beispiel für die vehemente Weigerung, die Wunde zu untersuchen, ist die Figur des Frank T. J. Mackey (gespielt von Tom Cruise). Seine Einstellung ist: „Facing the past is an important way of not making process.“ Er hat Angst, an seine alten Wunden erinnert zu werden, die er so gut vergessen und betäubt hat, betäubt mit seinem Größenselbst und der Dominierung von Frauen, welche er als Gefahr für Männer sieht, als männerkastrierende Wesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des männlichen Identitätsverlusts und die These der Kompensation durch Narzissmus mittels einer Filmbeispielanalyse.

2. Was ist „Männlichkeit“ und wer der „Wilde Mann“?: Definition des „Wilden Mannes“ als Teil der männlichen Psyche und Erläuterung notwendiger Eigenschaften wie Entschlossenheit und Risikofreude.

3. Was ist Narzissmus?: Abgrenzung von gesundem zu pathologischem Narzissmus und Darstellung der Ursachen durch narzisstische Defizite sowie deren Kompensationsmechanismen.

4. Der Verlust der Männlichkeit und der Narzissmus in Magnolia: Übertragung der theoretischen Begriffe auf die Filmfiguren Frank T. J. Mackey, Stanley und Jim Kurring zur Illustration der These.

Schlüsselwörter

Männlichkeit, Narzissmus, Wilder Mann, Initiation, Magnolia, pathologischer Narzissmus, Selbstwertstörung, Vaterflucht, Vatermissbrauch, Identität, Psychodynamik, Kompensation, männliche Psyche, Selbstentfremdung, Verleugnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen einem empfundenen Verlust authentischer männlicher Identität und der Entwicklung narzisstischer Verhaltensmuster in der modernen westlichen Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Männlichkeitsforschung (nach Robert Bly), die narzisstische Persönlichkeitsstruktur (nach Hans-Joachim Maaz) sowie eine medienwissenschaftliche Filmanalyse.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, die These zu belegen, dass Männer, denen der Zugang zu ihrer „wahren Männlichkeit“ fehlt, ihr schwaches Selbst durch verschiedene Formen des Narzissmus kompensieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Analyse, die psychologische Fachliteratur mit einer qualitativen Interpretation von Charakteren aus dem Spielfilm „Magnolia“ verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition von „Männlichkeit“ und „Narzissmus“ sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte auf die spezifischen Filmcharaktere.

Welche Schlüsselbegriffe sind zentral?

Zentrale Begriffe sind neben „Narzissmus“ und „Männlichkeit“ vor allem „Wilder Mann“, „Initiation“, „Muttermangel“ und „Vaterflucht“.

Welche Rolle spielt der Film „Magnolia“ für die Argumentation?

Der Film dient als reales Anschauungsobjekt, um abstrakte psychologische Konzepte anhand konkreter, menschlicher Dynamiken und Biografien zu illustrieren und diskutierbar zu machen.

Warum wird die Vaterfigur als so kritisch für die Entwicklung der Männer angesehen?

Laut der Arbeit ist die Vaterfigur entscheidend für die Lösung des Kindes von der Mutter und die Vermittlung von Unabhängigkeit sowie Selbstverantwortung – fehlt diese, wird die Ausbildung einer stabilen männlichen Identität erschwert.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Männer heute. Softies, Machos, Narzissten?
Subtítulo
Über Verlust der Männlichkeit und Narzissmus im Film „Magnolia“
Universidad
LMU Munich  (Fakultät für Philosophie)
Curso
Frau, stark, sucht wilden Mann
Calificación
1,3
Autor
B.A. Manuel Kröger (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
12
No. de catálogo
V263713
ISBN (Ebook)
9783656524311
ISBN (Libro)
9783656524892
Idioma
Alemán
Etiqueta
Philosophie Filmphilosophie Film Filmanalyse Männlichkeit Narzissmus Robert Bly Eisenhans Wilder Mann Geschlechter Film und Philosophie Praktische Philosophie Magnolia
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Manuel Kröger (Autor), 2013, Männer heute. Softies, Machos, Narzissten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263713
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