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Wohnformen für Menschen mit Demenz

Título: Wohnformen für Menschen mit Demenz

Tesis (Bachelor) , 2013 , 60 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Sebastian Knaak (Autor)

Ciencias de la enfermería - Demencia
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„Es sind große und furchteinflößende Zahlen, die das Thema Demenz beleuchten wie der Blitz den Gewitterhimmel. Fünf Millionen Menschen in Deutschland haben ein Familienmitglied, das an Alzheimer erkrankt ist. 720000 der 1,3 Millionen Patienten leben zu Hause. Die Sorge für die Kranken und ihre Angehörigen wird unsere alternde Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnen noch intensiver beschäftigen als heute.“
Anhand dieses Zitates, aus dem Buch: Demenz. Was wir darüber wissen, wie wir damit leben, werden zwei Dinge klar. Zum einen, ist das Thema Demenz schon heute sehr präsent in Deutschland. Laut dem Zitat haben fünf Millionen Deutsche ein dementes Familienmitglied. Dies bedeutet, dass über sechs Prozent aller Deutschen direkt von dem Thema betroffen sind. Nehmen wir noch Pflegepersonal und Ärzte hinzu, welche täglich mit der medizinischen und pflegerischen Versorgung von dementen Menschen beauftragt sind, erreicht man sicherlich eine Zahl welche die zehn Prozent überschreiten wird. Der zweite Punkt der aus dem Zitat hervorgeht ist die Tatsache, dass die Zahl derer die täglich mit dem Thema konfrontiert sein werden in Zukunft stetig zunehmen wird. In unserer alternden Gesellschaft wird das Krankheitsbild Demenz immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dieser Punkt lässt sich mit der demographischen Transformation begründen. Unter demographischer Transformation ist zu verstehen:
„Die Theorie der „demographischen Transformation“ (synonym für „demographischer Übergang“) wurde zuerst in den zwanziger Jahren aufgestellt und entsprechend weiterentwickelt. Sie geht davon aus, dass Gesellschaften mit geringer wirtschaftlicher und sozialstruktureller Entwicklung mit zunächst hohen Geburten- und Sterbeziffern bedingt durch „Modernisierung und Industrialisierung“ über eine Phase starken Bevölkerungswachstums letztendlich zu einer stagnierenden oder schrumpfenden Bevölkerung mit niedrigen Geburten- und niedrigen Sterbeziffern gelangen.“
Diese beiden Gründe veranlassten den Autor dieser Arbeit sich genauer mit dem Thema der Demenz zu befassen. Durch die Arbeit in der stationären Altenhilfe erhielt der Verfasser dieser Arbeit tiefere Einblicke in die Versorgung von dementen Menschen. Nach längeren Überlegungen stellte sich dem Autor die Frage: „Was war mit den Menschen bevor sie im Heim waren?“ Es ist davon auszugehen das die Bewohner nicht sofort mit der Diagnosestellung ins Heim ziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Überblick

2 Begriffsklärung

2.1 Demenz

2.1.1 Definition Demenz

2.1.1.1 Demenz bei Alzheimer-Krankheit

2.1.1.2 Vaskuläre Demenz

2.1.1.3 Mischformen

2.1.1.4 Demenzen bei sonstigen Krankheiten

2.1.2 Einteilung in drei Stadien

2.1.2.1 Stadium I

2.1.2.2 Stadium II

2.1.2.3 Stadium III

2.2 Pflegerische Konzepte zur Demenzbetreuung

2.2.1 Die Milieutherapie

2.2.1.1 Ursprung der Milieutherapie

2.2.1.2 Ziel der Milieutherapie

2.2.2 Die Validation

2.2.2.1 Die Zielgruppe der Validation

2.2.2.2 Die Grenzen der Validation

3 Wie Demenz erlebt wird

3.1 Wie der Betroffene Demenz erlebt

3.2 Wie die Angehörigen Demenz erleben

3.3 Wie das Pflegepersonal Demenz erlebt

4 Wohnformen im Alter

4.1 Eigenheim und ambulante Pflege

4.2 Seniorenwohnanlage

4.3 Stationäre Einrichtungen

4.3.1 Seniorenheime

4.3.2 Pflegeheime

4.4 Teilstationäre Einrichtungen

4.5 Kurzzeitpflege

4.6 Mehr-Generationen-Haus

4.7 Wohngemeinschaften und Seniorenresidenzen

4.8 Wohngruppen für demente Menschen

5. Wohnen mit Demenz

5.1 Wohnbedürfnisse

5.2 Ambulante Versorgung

5.3 Wohnen in einer stationären Einrichtung

5.3.1 Teilstationäre Versorgung

5.3.2 Wohnen in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe

5.3.3 Wohnen in einer Einrichtung für Menschen mit Demenz

5.3.3.1 Die Hausgemeinschaft

5.3.3.2 Die Demenzwohngruppe

5.3.3.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung

5.3.3.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings

5.3.3.5 Die Pflegeoase

6 Wohnen in den verschiedenen Stadien der Demenz

6.1 Wohnen im Stadium I

6.1.1 Ambulante Versorgung

6.1.2 Teilstationäre Versorgung

6.1.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe

6.1.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente

6.1.4.1 Die Hausgemeinschaft

6.1.4.2 Die Demenzwohngruppe

6.1.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung

6.1.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings

6.1.4.5 Die Pflegeoase

6.2 Wohnen im Stadium II

6.2.1 Ambulante Versorgung

6.2.2 Teilstationäre Versorgung

6.2.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe

6.2.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente

6.2.4.1 Die Hausgemeinschaft

6.2.4.2 Die Demenzwohngruppe

6.2.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung

6.2.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings

6.2.4.5 Die Pflegeoase

6.3 Wohnen im Stadium III

6.3.1 Ambulante Versorgung

6.3.2 Teilstationäre Versorgung

6.3.3 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung der Altenhilfe

6.3.4 Stationäre Versorgung in einer Einrichtung für Demente

6.3.4.1 Die Hausgemeinschaft

6.3.4.2 Die Demenzwohngruppe

6.3.4.3 Wohnbereiche für besondere Dementenbetreuung

6.3.4.4 Spezialeinrichtungen mit differenzierten Settings

6.3.4.5 Die Pflegeoase

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Wohnformen für demente Menschen und analysiert deren Eignung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Stadien der Demenzerkrankung, um aufzuzeigen, dass nicht jede Wohnform für jeden Dementen gleichermaßen geeignet ist.

  • Klassifizierung der Demenzerkrankung und deren Stadien
  • Darstellung pflegerischer Konzepte (Milieutherapie, Validation)
  • Analyse des Erlebens der Demenz durch Betroffene, Angehörige und Personal
  • Überblick über allgemeine Wohnformen im Alter
  • Detaillierte Untersuchung von Wohnformen speziell für Menschen mit Demenz
  • Bewertung der Eignung spezifischer Wohnformen je nach Stadium der Demenz

Auszug aus dem Buch

6.3.4.5 Die Pflegeoase

Bei der Pflegeoase (siehe Kapitel 5.3.3.5) handelt es sich um ein Versorgungs- und Betreuungskonzept, welches explizit für Menschen im letzten Stadium der Demenzerkrankung konzipiert wurde.

In den Pflegeoasen werden zielgruppenspezifische Pflege- und Betreuungskonzepte eingesetzt. Ziel dabei ist es die Lebensqualität der Bewohner aufrecht zu erhalten und zu fördern. Die Ausrichtung der Pflegeoasen besteht also darin die bestmögliche Lebensqualität der Bewohner zu erreichen. Das spezielle Konzept der Pflegeoase, welches sich aus der baulichen Gestaltung und der dauerhaften Präsenz der Pflegenden zusammenstellt, versucht dem Ziel der bestmöglichen Lebensqualität nachzukommen indem auf die körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse der Bewohnergruppe unmittelbar reagiert werden kann. Die Pflegeoase ist ein geschützter Raum für die Bewohnergruppe, dennoch wird die Teilhabe und Mobilität der Bewohner, sofern vorhanden, außerhalb des Wohnbereiches gesichert.

Da schon aus der Definition der Pflegeoase hervorgeht, dass diese Betreuungs- und Versorgungsform, speziell für Menschen im letzten Stadium der Erkrankung Demenz entwickelt wurde, kann die Wohnform der Pflegeoase als sehr geeignet für Menschen im dritten Stadium der Demenzerkrankung bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema Demenz, Darstellung der demographischen Relevanz und Vorstellung der Forschungsfrage zur Eignung verschiedener Wohnformen.

2 Begriffsklärung: Definition von Demenz, Unterteilung in Krankheitsformen und Stadien sowie kurze Erläuterung relevanter Pflegekonzepte.

3 Wie Demenz erlebt wird: Analyse der unterschiedlichen Erlebensweisen der Erkrankung durch Betroffene, Angehörige und professionelles Pflegepersonal.

4 Wohnformen im Alter: Überblick über gängige Wohnformen für ältere Menschen, von häuslicher Pflege bis zu stationären Einrichtungen.

5. Wohnen mit Demenz: Detaillierte Betrachtung von Wohnbedürfnissen und speziellen stationären Versorgungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz.

6 Wohnen in den verschiedenen Stadien der Demenz: Untersuchung der Eignung zuvor beschriebener Wohnformen in Abhängigkeit von den drei Demenzstadien.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung der untersuchten Wohnformen für die jeweiligen Stadien der Demenz in tabellarischer Form.

Schlüsselwörter

Demenz, Wohnformen, Altenhilfe, Pflegeoase, Hausgemeinschaft, Demenzwohngruppe, Milieutherapie, Validation, Stationäre Versorgung, Ambulante Versorgung, Demenzstadium, Lebensqualität, Wohnbedürfnisse, Pflegekonzepte, Angehörige.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Frage, welche Wohnformen für an Demenz erkrankte Menschen existieren und welche dieser Formen für die jeweiligen Stadien der Erkrankung am besten geeignet sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition und Stadien der Demenz, pflegerische Betreuungskonzepte, das Erleben der Demenz durch verschiedene Personengruppen sowie einen detaillierten Vergleich verschiedener Wohn- und Betreuungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass keine pauschale Aussage über die ideale Wohnform für Demenzkranke getroffen werden kann, sondern dass die Wahl der Wohnform stark vom individuellen Stadium der Demenz abhängt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, um bestehende Wohnkonzepte zu erläutern, und untermauert seine Argumentation durch eine strukturierte Bewertung der Eignung dieser Konzepte für die verschiedenen Stadien der Demenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Begriffsklärung über das Erleben der Demenz bis hin zur detaillierten Vorstellung und kritischen Bewertung von Wohnformen (wie Eigenheim, Hausgemeinschaften oder Pflegeoasen) für die Stadien I bis III der Demenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Demenz, Wohnformen, stationäre Pflege, Hausgemeinschaft, Demenzwohngruppe und Pflegeoase.

Warum wird im dritten Stadium der Demenz oft die Pflegeoase als geeignet angesehen?

Weil das Konzept der Pflegeoase explizit auf die Bedürfnisse von Menschen im fortgeschrittenen Stadium der Demenz ausgerichtet ist und durch eine dauerhafte Präsenz von Pflegekräften in einem geschützten Raum die bestmögliche Lebensqualität sichert.

Inwiefern beeinflusst das Stadium der Demenz die Wahl der Wohnform?

Die Eignung einer Wohnform ändert sich mit dem Krankheitsverlauf: Während in frühen Stadien Selbstbestimmung und Alltagssimulation (z.B. in Hausgemeinschaften) im Vordergrund stehen, gewinnen in späten Stadien eine spezialisierte Pflegeumgebung und Sicherheit (z.B. in Pflegeoasen) an Bedeutung.

Final del extracto de 60 páginas  - subir

Detalles

Título
Wohnformen für Menschen mit Demenz
Universidad
University of Applied Sciences Ludwigshafen
Curso
Pflegepädagogik
Calificación
3,0
Autor
Sebastian Knaak (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
60
No. de catálogo
V263746
ISBN (Ebook)
9783656558880
ISBN (Libro)
9783656558798
Idioma
Alemán
Etiqueta
wohnformen menschen demenz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Knaak (Autor), 2013, Wohnformen für Menschen mit Demenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263746
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Extracto de  60  Páginas
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