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Chancen und Grenzen des Web 2.0 für die Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Web 2.0 in der Jugendarbeit?

Titre: Chancen und Grenzen des Web 2.0 für die Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Thèse de Bachelor , 2011 , 73 Pages , Note: 1,1

Autor:in: B.A. Denis Seufert (Auteur)

Travail Social
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Dem jungen Menschen, der heute in diese Welt geboren wird, stehen zur Erkundung dieser viele „neue Werkzeuge“ zur Verfügung, mit deren Hilfe er das Webmuster der Realitäten erfahren und sich ein Bild von der Welt machen kann. Eine dieser technischen Errungenschaften ist im besonderen Maße und besonders rasch in den Alltag der spätmodernen Gesellschaften gedrungen.
Das Web 2.0: Eine Plattform zur Kommunikation, zur Information und zur aktiven Mitgestaltung medialer und virtueller Räume in einer Gesellschaft, in der Medien für den Großteil der Menschen zum Alltagsgeschäft, Business und Privatraum gehören. Die „neuen“ Medien gewinnen in der Bildung an Bedeutung und dienen der Markierung der eigenen Identität. Die schlagartige Verbreitung des Internets spiegelt sich in den wissenschaftlichen Diskursen wider.
Die Soziale Arbeit, die sich oft als Entwicklungs- und Erziehungshelfer auf nahezu allen Ebenen individueller und gesellschaftlicher Missstände versteht, ist - ebenso wie viele andere Disziplinen - daran interessiert, diesen aktuellen Gesellschaftswandel und die neuen Lebensbedingungen vor allem hinsichtlich neuer Möglichkeiten und Grenzen auszuloten. Was hat sich nun durch das Web 2.0 verändert? Wo ergeben sich Optionen und Anknüpfpunkte für die Lebenswelt „ergänzende“ Kinder- und Jugendarbeit, vor allem wenn es um Bedürfnisse, die Bildung sozialer Ressourcen und den Erwerb von sozialer Kompetenz und Medienkompetenz geht? Welche Rolle spielt der Jugendarbeiter als Teil der jugendlichen Lebenswelt, welche neuen Bedingungen sind ablesbar und welche medienpädagogischen Forderungen an die Vermittlung von Medienkompetenzen erscheinen berechtigt und einlösbar? Diese Teilfragen fügen sich zur Leitfrage dieser Arbeit zusammen: Welche Chancen und Grenzen zeichnen sich für eine lebensweltorientierten Jugendarbeit durch Web 2.0-Anwendungen bezüglich „sozialer Kompetenzen“ ab?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medienkompetenz und Web 2.0

2.1 Medienkompetenz

2.2 Abgrenzungsversuch von Medienkompetenz, Medienerziehung und Medienbildung

2.3 Kompetenzmessung? - Ein erster Ableseversuch

2.4 Medienkompetenz und das (r)evolutionäre Netz

2.4.1 Wandel des Netzes und seiner Optionen

2.4.2 „Neue“ Dimensionen der Medienkompetenz im Web 2.0?

2.5 Medienpädagogik in der Forschung

3 Lebenswelt der Jugendlichen und Relevanz des Web 2.0

3.1 Aktuelle Lebenswelt(en) der Jugendlichen

3.2 Neue Lebenswelt – neuer Mensch – neue Bedürfnisse?

3.3 Relevanz des Web 2.0 für die Jugendlichen

4 WEB 2.0 – Raum für Bedürfnisbefriedigung, Orientierung und Kompetenzerwerb?

4.1 Allgemeines zur virtuellen Gemeinschaftsbildung

4.2 Sozialen Netzwerke: Struktur, Funktionen und Nutzung

4.3 Kanal reduzierte Vermittlung von Emotionen?

4.4 Starke und Schwache Bindungen

4.5 Identität: Selbst- und Fremdwahrnehmung im Web 2.0

4.6 (Sozial-)Kompetenzbildung im Online-Netzwerk?

5 Lebensweltorientierte Jugendarbeit und das Web 2.0

5.1 Die Theorie der Lebensweltorientierung

5.2 Medienpädagogische Aspekte in der offenen Jugendarbeit

5.3 Chancen und Grenzen des Web 2.0 in der lebensweltorientierten Jugendarbeit

6 Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Chancen und Grenzen von Web 2.0-Anwendungen für eine lebensweltorientierte Jugendarbeit, insbesondere unter dem Aspekt der Förderung sozialer Kompetenzen und der Identitätsbildung in einer spätmodernen Gesellschaft.

  • Grundlagen der Medienkompetenz und deren Relevanz im Web 2.0
  • Die spätmoderne Lebenswelt von Jugendlichen und ihre Bedürfnisse
  • Strukturen und Funktionen sozialer Online-Netzwerke
  • Verbindung von Medientechnologie und lebensweltorientierter Jugendarbeit

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Wandel des Netzes und seiner Optionen

Vor rund 20 Jahren begann die Kommerzialisierung und eine kaum beachtenswerte Anzahl von Nutzern begab sich in die schwer zugängliche digitale Welt, die trotz der Einführung des Netscape Navigators 1.0 bis 1996 in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt war. Gründe hierfür waren eine kostspielige Hardware, Software und Internetverbindung, sowie die umständliche Bedien- und Programmierbarkeit.

Heute zeigen sich lehrbuchhaft die Auswirkungen des Markgesetztes von Angebot und Nachfrage und es werden Internetphänomene wie das „digital gap“ prophezeit, welches die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft in eine Informationsarme und –reiche, Angeschlossene und Nicht-Angeschlossene, in sich tragen soll. Kurz nach der kommerziellen Einführung des Internets kam es zum sprunghaften Anstieg der Nutzer und mit „wachsender Größe des Internet wird die Benutzerstruktur immer mehr zum Spiegel gesellschaftlicher Probleme und Strukturen; mit dem weltweiten Wachstum auch zum Spiegel kultureller Besonderheiten“. Die kontinuierliche Entwicklung lässt das Internet heute als ein sich selbst organisierendes, dezentrales System erkennen, dass verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten und Medieninhalte kombiniert und somit ein multimediales und interaktives Massenmedium ist, das einen neuen, virtuellen Sozial- und Kulturraum mit eigenen Gesetzen und Regeln erschließt. Die „Mediamärkte“ sind voll mit günstigem Equipment (PC, Laptop, internetfähige Handys usw.) und die Breitbandanschlüsse sind heute Standard.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Relevanz des Web 2.0 für die Soziale Arbeit sowie Definition der zentralen Forschungsfrage.

2 Medienkompetenz und Web 2.0: Theoretische Auseinandersetzung mit Medienkompetenz, deren Dimensionen und die Herausforderungen durch das moderne Web 2.0.

3 Lebenswelt der Jugendlichen und Relevanz des Web 2.0: Analyse der spätmodernen Lebenswelt von Jugendlichen und die Bedeutung des Internets als Resonanzraum für ihre Bedürfnisse.

4 WEB 2.0 – Raum für Bedürfnisbefriedigung, Orientierung und Kompetenzerwerb?: Untersuchung der virtuellen Interaktionsräume, sozialer Netzwerke, Identitätskonstruktionen und der Bildung sozialer Kompetenzen in digitalen Umgebungen.

5 Lebensweltorientierte Jugendarbeit und das Web 2.0: Zusammenführung der theoretischen Konzepte mit der praktischen Jugendarbeit und Diskussion der Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0.

6 Abschließende Betrachtung: Kritische Reflexion der Forschungsergebnisse sowie Ausblick auf die Notwendigkeit medienpädagogischen Handelns in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Web 2.0, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Jugendarbeit, Identitätsbildung, Soziale Kompetenz, Online-Netzwerke, Medienpädagogik, Spätmoderne, Digitale Kommunikation, Selbstsozialisation, Jugendliche, Virtuelle Gemeinschaften, Internetnutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Web 2.0 auf die Lebenswelt von Jugendlichen und diskutiert, wie die lebensweltorientierte Soziale Arbeit diesen Wandel für pädagogische Zwecke nutzen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Medienkompetenz, Identitätskonstruktion in digitalen Räumen, die Struktur sozialer Online-Netzwerke und die Prinzipien der lebensweltorientierten Jugendarbeit nach Hans Thiersch.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, welche Chancen und Grenzen sich für eine lebensweltorientierte Jugendarbeit durch Web 2.0-Anwendungen bezüglich der Entwicklung „sozialer Kompetenzen“ ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Diskurse und nutzt Ergebnisse repräsentativer Studien (wie JIM-Studie oder ARD/ZDF-Onlinestudie) zur Untermauerung der Argumentation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen des Web 2.0 an die Medienkompetenz, die Lebenswelten Jugendlicher, die Funktionen virtueller Gemeinschaften sowie die Möglichkeiten und Risiken der Online-Kommunikation für die soziale Identitätsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Web 2.0 und Identitätsbildung charakterisiert.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ für Jugendliche?

Sie dienen als zentrale "Räume des Miteinanders", in denen Jugendliche Kontakte pflegen, ihre Identität präsentieren und informelles Lernen stattfindet, wobei sie jedoch auch neue Risiken wie Cybermobbing bergen.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Sozialarbeiters im Web 2.0?

Der Autor sieht den Sozialarbeiter als Begleiter, der den Zugang zu digitalen Räumen erleichtern, zur Reflexion anregen und bei der Produktion von Inhalten unterstützen sollte, um Partizipation zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Chancen und Grenzen des Web 2.0 für die Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Sous-titre
Web 2.0 in der Jugendarbeit?
Université
University of Kassel  (Humanwissenschaften)
Note
1,1
Auteur
B.A. Denis Seufert (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
73
N° de catalogue
V263769
ISBN (ebook)
9783656526063
ISBN (Livre)
9783656528128
Langue
allemand
mots-clé
chancen grenzen soziale arbeit kindern jugendlichen jugendarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Denis Seufert (Auteur), 2011, Chancen und Grenzen des Web 2.0 für die Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263769
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Extrait de  73  pages
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