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Wissensmanagement in der intersektoralen Versorgung

Titel: Wissensmanagement in der intersektoralen Versorgung

Hausarbeit , 2013 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

VWL - Gesundheitsökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Wissensmanagement in der intersektoralen Versorgung, sodass diese zwei großen Bestandteile des deutschen Gesundheitssystems erst separat und dann miteinander verknüpft durchleuchtet werden.

Beginnend mit der Frage, was Wissen überhaupt ist. Wie alt ist Wissen, welche Bedeutung hat es in einer voll digitalisierten Welt, in der man doch nicht mehr wissen muss, sondern lediglich Wissensportale wie Wikipedia, Google oder auch Dr. Internet nach Wissen fragen können muss. Und wozu sollte oder müsste man es managen? Hierfür werden theoretische Grundlagen erläutert, welche sich mit den Ausprägungen beziehungsweise den Formen von Wissen beschäftigen, um dann abschließend Wissensmodelle zu veranschaulichen und zu hinterfragen.

Im darauffolgenden Abschnitt wird die intersektorale Versorgung als ein Teil des deutschen Gesundheitswesens dargelegt und vorgestellt, welcher eine sektorenübergreifende Patientenversorgung definiert. Das deutsche Gesundheitssystem ist in den stationären und den ambulanten Sektor gegliedert, an denen sich Patienten, Krankenkassen, Länder und alle anderen Stakeholder orientieren. Wieso sollte es nun ein sektorenübergreifendes Versorgungskonzept geben, welches ein gut organisiertes System vor neue Herausforderungen stellt? Es werden Gründe für die Entstehung, Grundprinzipien und Schnittstellen zwischen den Akteuren erklärt und hinterfragt. Durch ein Strukturierungsraster für einen Projektantrag zur integrierten Versorgung sollen alle Perspektiven und Schnittstellen dieser kooperativen Versorgungsform aufgeführt und veranschaulicht werden.

Nach der Vorstellung und isolierten Betrachtung dieser zwei Aspekte wird darauffolgend die Bedeutung des Wissensmanagements in der Praxis der intersektoralen Versorgung geschildert. Ziel der Arbeit ist es, diese Anwendung zu untersuchen, die aufkommenden Probleme aufzugreifen und Chancen darzustellen. Abschließend sind die zentralen Aspekte, Vor- und Nachteile in einem prägnanten Fazit zusammengefasst, welches die Aufgabe hat, Fragen schließlich zu klären und neue für die Zukunft zu stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Wissensformen.

2.2 Das Modell Wissensmanagement

3. Grundlagen der intersektoralen Versorgung

3.1 Darstellung der Versorgungsform

3.2 Struktur eines Projektangebots

3.3 Vertragsbedingungen

3.4 Verteilung der Integrationsverträge

4. Zusammenführung der Aspekte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung von Wissensmanagement innerhalb der intersektoralen Versorgung im deutschen Gesundheitswesen, um Schnittstellenproblematiken zu überwinden und die Qualität der Patientenversorgung zu optimieren.

  • Theoretische Grundlagen zu Wissensformen (explizit vs. implizit)
  • Modellbildung und Kreisläufe des Wissensmanagements
  • Strukturanalyse der intersektoralen Versorgung anhand von Patientenbeispielen
  • Anforderungen an Projektanträge und Vertragsgestaltung
  • Herausforderungen der Kooperation zwischen verschiedenen Sektoren

Auszug aus dem Buch

2.1 Wissensformen

Technologie verändert das Leben und die Arbeit der Menschen, indem der Mensch aus unterschiedlichsten Bereichen durch sie verdrängt wird. Sie vereinfacht, automatisiert und beschleunigt die verschiedensten Prozesse, sodass der Mensch im Rahmen seiner handwerklichen Tätigkeit in den Hintergrund rückt und sein Wissen, welches durch keine Technologie ersetzt werden kann, intensiver denn je an Bedeutung gewinnt. Mit dieser Entwicklung verändert sich auch der Umgang mit Wissen dahingehend, diesen zu optimieren, zu unterstützen, zu verbreiten und zu automatisieren. Der Begriff Wissen genügt dahingehend nicht, um den Hintergrund von Wissensmanagement zu erfassen, sodass im Folgenden die unterschiedlichen Wissensformen erläutert und durch Beispiele verdeutlicht werden.

„Wissen ist an Personen gebunden“ und beschreibt damit das Auseinandersetzen der Menschen mit Wissen als Gesamtheit von Erfahrungen, Kenntnissen, Fähigkeiten oder Informationen. Da der Wissensbegriff alleine keine Differenzierung darstellt, ist es notwendig, die verschiedenen Wissensformen zu erläutern. In der Literatur werden verschiedene Möglichkeiten dargestellt, diese Wissensformen zu unterscheiden, die im Folgenden vorgeführte ist lediglich eine davon.

Im weiteren Sinne wird Wissen in „externe[s] und interne[s] Wissen“ unterschieden. Diese Unterscheidung beschreibt, ob das vorliegende Wissen innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens verfügbar ist und genutzt wird. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Art von externem Wissen, welches von außen in das Unternehmen herangetragen wird, „rezeptartig“ nutzbar ist. Der Weg zur erfolgreichen Umsetzung und Integration des „neuen“ Wissens muss mittels eines Verarbeitungsprozesses angepasst werden, um der Gefahr zu entkommen, dass das neu herangeführte Wissen abgelehnt wird oder im Unternehmen nicht funktioniert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Wissensmanagements in einer digitalisierten Welt und stellt die zwei Kernthemen der Arbeit sowie deren spätere Verknüpfung vor.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert verschiedene Wissensformen und stellt das Modell des Wissensmanagements als komplexen Prozess dar.

3. Grundlagen der intersektoralen Versorgung: Hier werden die Versorgungsform, die Struktur von Projektanträgen, Vertragsbedingungen und die Verbreitung von Integrationsverträgen analysiert.

4. Zusammenführung der Aspekte: Das Kapitel verknüpft Wissensmanagement und intersektorale Versorgung und betont die zentrale Bedeutung menschlicher Interaktion bei der Wissensweitergabe.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Bedeutung von Wissensmanagement für den langfristigen Erfolg der intersektoralen Versorgung.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Intersektorale Versorgung, Integrierte Versorgung, Explizites Wissen, Implizites Wissen, Gesundheitswesen, Projektmanagement, Kooperation, Wissenstransfer, Patientennutzen, Vertragsrecht, Qualitätssicherung, Organisationsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Wissensmanagement-Konzepten in das deutsche System der intersektoralen Gesundheitsversorgung.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Differenzierung von Wissensarten, die Strukturierung von Versorgungsnetzwerken und die organisatorischen Anforderungen an Kooperationsverträge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Probleme und Chancen bei der Wissensweitergabe in einer Sektoren übergreifenden Patientenversorgung aufzuzeigen und Lösungsansätze zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse mit einem praxisorientierten Vergleich zwischen klassischen Versorgungsabläufen und der integrierten Versorgung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Wissensmodelle und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der intersektoralen Versorgung, inklusive Projektantragsprozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Wissensmanagement, intersektorale Versorgung, explizites/implizites Wissen und Integrierte Versorgung.

Warum ist das Thema Wissensmanagement im Gesundheitswesen so komplex?

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Akteure, Hierarchieebenen und der hohen administrativen Anforderungen bei sektorenübergreifenden Verträgen ist die gezielte Wissenssteuerung schwierig.

Welche Rolle spielt die Informationstechnologie in diesem Kontext?

IT-Systeme sind zwar nützlich für den Datenaustausch, können jedoch das menschliche Wissen nicht ersetzen, weshalb der Faktor Mensch eine zentrale Rolle spielt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissensmanagement in der intersektoralen Versorgung
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Veranstaltung
Prozess- und Organisationsmanagement
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V263923
ISBN (eBook)
9783656528524
ISBN (Buch)
9783656530480
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wissensmanagement versorgung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Wissensmanagement in der intersektoralen Versorgung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263923
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Leseprobe aus  18  Seiten
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