Besiedelungsgeschichte Frankreichs bis zu den Römern


Hausarbeit, 2009

28 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Urzeit
2.1 Das Jägerdasein der Steinzeitmenschen
2.2 Die Menschen von Crô-Magnon und Chancelade
2.3 Die eiszeitlichen Kunstwerke
2.4 Die Chauvet Höhle
2.5 Die Grotte de Pech-Merle

3 Die Vorzeit
3.1 Die klimatische Umwälzung der Nacheiszeit
3.2 Der Übergang zur bäuerlichen Wirtschaftsform
3.3 Die Verehrung der Naturkräfte
3.4 Die Megalithenbauten und Grabskulpturen

4 Das keltische Gallien
4.1 Die Kelten
4.2 Ackerbau und Viehzucht
4.3 Die Holz- und Metallverarbeitung
4.4 Der Aufschwung von Handel und Verkehr
4.5 Die Ernährung, Kleidung und Wohnung der Gallier
4.6 Die aristokratische Gesellschaftsordnung und die Gallier im Krieg

5 Die römische Periode
5.1 Die Eroberung Galliens durch die Römer
5.2 Die räumlichen Konsequenzen der römischen Herrschaft

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Bäuerliche Gemeinden Südfrankreichs im 6./5. Jt. v.Chr.

Abb. 2: Produktionsstätten der Bronzezeit in Frankreich

Abb. 3: Produktionsstätten der älteren Eisenzeit (700-500 v.Chr.)

Abb. 4: Die Eroberung Galliens durch Cäsar

1 Einleitung

63,8 Millionen Franzosen leben zur Zeit in Frankreich, darunter 4,9 Millionen Ausländer. Sie alle habeneine Vergangenheit, die nicht etwa seit der Gründung der Republik besteht, auch nicht erst seit dieRömer in das Gebiet einwanderten. Nein, die Geschichte der Franzosen kann man bis zu denUrsprüngen des menschlichen Daseins ab ca. 200 000 v. Chr. zurückverfolgen. Mit dieser Zeit,zwischen der ersten Besiedelung Frankreichs durch die Menschen bis zum Eindringen der Römer umca. 50 v. Chr. wird sich die vorliegende Hausarbeit mit dem Thema „ BesiedlungsgeschichteFrankreichs bis zu den Römern“ beschäftigen, die im Wesentlichen in vier Gliederungspunkte aufgeteiltist. Zunächst wird die Urzeit in Frankreich behandelt, wobei der Schwerpunkt auf den Neandertalernund den Crô-Magnon / Chancelademenschen liegen wird. Der zweite Punkt, die Vorzeit, befasst sichhauptsächlich mit den klimatischen Veränderungen und deren Auswirkung auf die menschlicheLebensweise. Im dritten Gliederungspunkt wird ausführlich auf die Kelten, die späteren Gallier,eingegangen, in dem dass ihre Lebensweise anschaulich dargestellt wird. Der vierte Punkt beschäftigtsich kurz mit der Eroberung Galliens durch die Römer. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das über dieabgegrenzte Zeit (Urzeit- Kelten-Römer) hinausreicht.

2 Die Urzeit

Gliederung der Entwicklungsphasen

Alle Entwicklungsphasen der Alt- und Steinzeit sind mit französischen Namen belegt, die nach dem jeweiligen Locus typicus bzw. den wichtigsten Fundstellen benannt sind. Dabei ergibt sich folgende vereinfachte Gliederung nach PLETSCH 2003:

1. Altpaläolithikum (2,5 bis 35 000 v.Chr.)
- Abbévillien (Fundort: Abbeville)
- Aucheuléen (Fundort: St. - Aucheul)
- Moustérien (Fundort: Le Moustier)

2. Jungpaläolithikum ( 35 000 bis 10 000 v. Chr.)
- Aurignacien (Fundort: Aurignac)
- Gravéttien (Fundort : La Gravette)
- Solutréen (Fundort : Solutré)
- Magdalénien (Fundort : Le Medelaine)

3. Mesolithikum (10 000 bis 5000 v. Chr.)
- Azilien (Fundort: Mas d’Azil)
- Sauéeterrien (Fundort: Sauveterre-la Lemance)
- Tardénoisien (Fundort : Tardenois)
- Montmorencien (Fundort : Forêt de Montmorency)

(PLETSCH 2003, S. 72)

2.1 Das Jägerdasein der Steinzeitmenschen

Schon zu einer Zeit, als ein großer Teil des europäischen Kontinents noch von Gletschern bedeckt war, bewohnten schon Menschen mit einer eigenen Kultur das heutige Gebiet Frankreichs.Lange bevor die Gallier dieses Gebiet besiedelten, bestanden dort zwei hochstehende, durch Jahrtausende voneinander separierte Kulturen, die ihre Spuren hinterließen.

Die zahlreichen Gravierungen auf Stein und Knochen, die Skulpturen und farbigen Felsbilder, die inetlichen Höhlen Südfrankreichs entdeckt wurden und aus dem Jungpaläolithikum stammen, zeugendavon.

Jedoch fand man in etlichen geologischen Schichten Steinwerkzeuge der Neandertaler, die bereits 200000 Jahre früher auf dem Boden des heutigen Frankreichs lebten.

Viele Jahre nach der Zeit der Felsbilder, die im späten Neolithikum und in den Anfängen der Bronzezeit entstanden sind, etwa 2000 Jahre v. Chr., fand der entscheidende Schritt der Nachkommen der Neandertaler vom nomadisierten Jägertum zum sesshaften Bauerntum statt.

Aufgrund dessen wird Frankreich von zahlreichen Autoren oft als das „Paradies der Urmenschen“ bezeichnet.

Man nimmt heute allgemein an, dass das erste Auftreten des Menschen auf französischem Boden in die älteste Steinzeit, das Paläolithikum, fällt.

Die Prähistoriker untergliedern diese Zeit der nomadisierenden Jäger und Früchtesammler in das Altpaläolithikum (mit mildem, feuchtem Klima und üppiger Vegetation) und in das Jungpaläolitikum (mit kaltem und trockenem Steppenklima). Diese Untergliederung beruht auf den Funden von Werkzeugen die sich erhielten, den Tierknochenfunden, die den Wechsel der Fauna anzeigen, den menschlichen Skelettresten, auf denen die Rassenunterschiede erkennbar sind und auf den Kunstwerken, die in den Kulthöhlen des Altpaläolithikums entdeckt wurden.

Bereits seit dem Altpaläolithikum, vor 2,5 Mio., Jahren hat Frankreich seine heutige geographischeForm und wies eine reiche Vegetation auf, die durch Lorbeer-, Buchs- und Feigenbäumegekennzeichnet war. In dieser subtropischen Landschaft lebten der Alt- und Südelefant, das Flusspferdund das Nashorn, der Säbeltiger, der Höhlenlöwe und die Höhlenhyäne. Ein Klimawandel verursachtegegen Ende des Zeitraumes eine große Ausdehnung der Gletscher, so dass neue Tierarten, die demrauhen Klima besser angepasst waren, auftauchten. Dies waren insbesondere das Mammut, dasNashorn, der Wisent und der Blaufuchs.

Die Neandertaler (homo erectus) waren die erste Menschenrasse, die man durch eine Reihe von Skelett- und Schädelfunden sowie durch Werkzeugfunde in Frankreich nachweisen konnte. Wegen derhäufigen Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten und entsprechenden Gletschervorstößen undMeeresspiegelschwankungen wurden etliche Fundstellen durch geologische Vorgänge zerstört, wasdas stark lückenhafte Bild dieser Zeit erklärt. (Vgl. TRACHSEL 2008, S. 51-53)

Sie standen auf der niedrigsten Stufe der wirtschaftlichen Kultur, derjenigen der unstetenFrüchtesammler und Jäger. Aus den Nahrungsresten, die in den betreffenden Schichten vorgefundenwurden, geht hervor, dass sie Großwildjäger waren. Da sie wohl über keinerlei Jagdgeräte verfügten,erlegten sie die Tiere wahrscheinlich mit den einfachsten Mitteln wie dem Steinwurf, den Fanggrubenoder mit einfachen Fallen. Zum Schutz gegen Unwetter ließen sie sich zumeist an Stellen nieder, andenen sie vor Regen, Wind, Sonne oder Überflutung geborgen waren. In den Interglazialen lebten sieim Freien, begnügten sich mit natürlichen Schutzstellen, später, als das Klima rauer und kälter wurde,suchten sie Höhlen auf, die sich meist in der Nähe von Wasserläufen befanden. Über hundert Höhlendieser Art wurden in Frankreich gefunden. (Vgl. KUCKENBURG 2005 S. 103-105)

Die einfachen Werkzeuge der Altpaläolithiker waren noch durchweg aus Feuerstein hergestellt undhatten die Form eines Faustkeiles. Die Kleidung bestand, sofern sie in dem subtropischen Klima notwendig war, aus umgehängten Tierfellen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: www.wissenschaft.de )

Die einfache Sammlerwirtschaft deckte den augenblicklichenNahrungsbedarf der Neandertaler, denn jagdbare Tiere undRohstoff für Feuersteinwerkzeuge fand man überall. Man nimmt an,dass infolge des unsteten Wanderlebens es wahrscheinlich nicht zueiner Bildung größerer Verbände kam; das einzige Band war die Horde, die unter dem unbedingten Zwang der Nahrungsbeschaffung und der Verteidigung fest zusammenhielt. (Vgl. KUCKENBURG 2005. S. 120ff)

Nach dem Klimawandel der letzten Eiszeit prägten sich die jahreszeitlichen Unterschiede immer stärker aus: die Winter warenlang, die Sommer kurz aber sehr heiß, ähnlich wie heute in den Steppen Sibiriens. Somit änderte sich auch die Fauna. Neben den Tieren des Altpaläolithikumstauchten neue Arten auf: der Moschus- und Auerochse, das Wildpferd, der Hirsch und das Reh, amwichtigsten war aber das Rentier. Dies beherrschte in jenem Zeitraum das ganze Leben in solchemAusmaß, dass man von einer Rentierzeit spricht - im Gegensatz zum Altpaläolithikum, das oftMammutzeit genannt wird. Das Rentier lieferte den Menschen nämlich alles, was sie zum Lebenbenötigten: sein Fleisch zur Ernährung, sein Fell zur Bekleidung, seine Knochen und sein Geweih für Werkzeuge und Geräte sowie Nähnadeln. Die Bedeutung der Rentiere in dieser Zeit lässt sich an den vielen Wandmalereien in den Höhlen Südfrankreichs festmachen. (Vgl. BEAUTIER 1987, S. 18-21) Während der Phase des Jungpaläolithikums (40 000 - 9500 v. Chr.) lagen große Teile Europas unterEis, die verbliebenen eisfreien Gebiete waren größtenteils Tundra. Die großen Eismassen bandendeshalb entsprechende Mengen an Wasser, was die Meeresspiegel tief sinken lies. Die damaligenKüsten liegen heute bis zu 150 m unter dem Meeresspiegel, was ein Quellenproblem zur Folge hatte:Einer der optimalen Lebensräume für Jäger und Sammler, die Meeresküste, ist somit der Forschungkaum zugänglich.

Der Träger des Jungpaläolithikums ist der Homo sapiens, der nach seiner französischen Fundstelle Crô-Magnon, auch so genannt wird, und der ab ca. 40 000 v. Chr. von Afrika über den Vorderen Orient immer weiter nach Europa vordrang. Dieser Mensch unterschied sich grundlegend von den früheren Menschenarten. (Vgl. TRACHSEL 2008, S. 52-55)

2.2 Die Menschen von Crô-Magnon und Chancelade

In der Mitte der letzten Eiszeit tauchten neben den Tieren auch neue Menschenrassen in Frankreich auf, die wahrscheinlich aus dem Osten kamen, von wo sie durch das Vordringen der Gletscher vertrieben worden waren. So verdrängten sie die altpaläolithischen Neandertaler, deren primitive Lebensweise wohl den Unbilden des rauhen Klimas nicht standhielt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: www.wdr.de/.../index.jhtml?pbild=1)

Anders als der Körperbau der Neandertaler ist derjenige dieserneuen Menschenrasse dem unsrigen viel ähnlicher. DemKörperbau nach unterscheidet man zwei jung-paläolithischeRassen: die Rasse vom Crô-Magnon Menschen und die Rassevon Chancelade, die nach den Orten in der Dordogne benanntwurden, in denen die bedeutendsten Skelettreste gefundenwurden. Diese beiden Rassen scheinen ganz Frankreichbesiedelt zu haben. Die Lage der Fundorte von Skeletten, Werkzeugen und v.a. von Höhlenmalerein lässt daraufschließen, dass sie am liebsten weit südlich des Eisrandes, besonders in den tief in das Kalkplateau eingegrabenen Tälern des Périgord, den Felshöhlen des Garonnebeckens und der Nordhänge der Pyrenäen wohnten.

Auch die Menschen von Crô- Magnon und Chancelade standen noch auf der Stufe der Jäger und Früchtesammler, denn ihnen waren Ackerbau und Viehzucht noch unbekannt. Diese Menschen hatten ihr Leben bereits bewusst dem Rhythmus der Natur angepasst, bevorzugten ein bestimmtes Wild und versuchten durch magische Zauber den Erfolg der Jagd zu beeinflussen. Wenn das gejagte Wild abzog, so wandert sie ihm nach. Auch waren ihre Jagdmethoden nicht mehr so primitiv, sondern gut durchdacht: aus Gravierungen weiß man, dass sie schon Fallen aus Balken errichteten, Schlingen legten und Treibjagden veranstalteten. Am Fuß der Felsen von Solutré (Saône-et-Loire) fand man Reste von ca. 10 000 Wildpferden, die auf diese Weise erlegt worden waren. Die Crô-Magnon Menschen kannten auch schon unsere heutige Bewegungsjagd mit Fernangriffswaffen: man verwendete damals Harpunen und Spitzen aus Knochen, Geweih oder Steinen, die als Wurfspeere, Stoßlanzen, Schleudern und Bogenpfeile verwendet wurden.

Nach wie vor bildete die Jagd die Grundlage für die Ernährung, die hauptsächlich aus dem Fleisch dererlegten Tiere bestand. Ob die Crô-Magnon Menschen schon in Töpfen kochten ist nicht bekannt.Auch über die Art der Bekleidung geben weder stoffliche Reste noch Kunstwerke Aufschluss.Dafür beweisen jedoch Funde von glattgeschliffenen, nadelspitzen Ahlen und Pfriemen aus Knochen,Elfenbein oder Rentiergeweih, von zierlichen, knöchernen Nähnadeln sowie von Knöpfen, die mitLöchern versehen und oft mit Gravierungen geschmückt waren, dass die Jungpaläolithiker dieSchneiderei kannten und somit nicht mehr wie die Neandertaler lediglich Felle umhängten.Bei den Crô-Magnon und Chancelade Menschen spielte der Schmuck, wie aus zahlreichen Fundenbelegt, eine große Rolle. Schon aus dem ersten Abschnitt des Jungpaläolithikum, dem Aurignacien,fand man in den Gräbern von Crô-Magnon und Combe-Capelle Schmuckbeigraben in reicher Fülle:Halsketten, Arm-, Stirn- und Kniebänder, Haarnetze und Schürzen aus Muscheln, Schnecken,Tierzähnen, Fischwirbeln, Knochen, bunten Steinen oder Bergkristall, oft durchbrochen in Form vonAnhängern oder Amuletten oder als Besatz von Kleidern oder Kopfbedeckungen. (Vgl. TRACHSEL2008, S. 54-56)

In noch viel größerem Ausmaß als die unter wesentlich günstigeren klimatischen Bedingungen lebenden Altpaläolithiker waren die Eiszeitmenschen Troglodyten, Höhlenbewohner.Die langen Winter mit sehr großer Kälte zwangen sie, die Höhlen aufzusuchen. So kam es in diesem Zeitraum schon zu einigermaßen festen Wohnstätten: viele der Höhlen Süd- und Mittelfrankreichs, besonders diejenigen, in denen sich keine Bilder befanden, die also nicht als Kulthöhlen verwendet wurden, waren Wohnhöhlen, zu denen die Jäger immer wieder zurückkehrten. Sie waren daher auch meist wohnlicher gestaltet, die Eingänge durch Trockenmauern oder Strauchschirme geschützt und das Vorfeld war mit Steinplatten terrassenförmig gepflastert. Die südfranzösischen Höhlen scheinen lange bewohnt gewesen zu sein, da sie meist mehrere Kulturschichten aufweisen.

Der Jungpaläolithiker machte, wie aus Funden zu ersehen ist, große Fortschritte in der Steinbearbeitung. Zwar verwendete er noch das gleiche Material, den Feuerstein, wie die Neandertaler,jedoch wurden die einfachen Faustkeile durch feine, fingerbreite Klingen ersetzt, die aus den von denSteinen abgeschlagenen Spänen sorgfältig hergestellt wurden. An die 30 verschiedenenWerkzeugtypen wie Messer, Schaber, Stichel, Meißel, Hammer, Bohrer usw. zeugen von der Höhedieser Klingenkultur.

Nun begannen sich auch immer wieder einzelne Menschen in den Horden mit ihrem Wissen über ihre Stammesgenossen zu stellen, Macht über sie zu gewinnen und ihren Schutz zu übernehmen. Diese Menschen nannte man Zauberer. Beschwörung und Zauber waren diejenigen Mittel, mit denen sie die Naturgewalten für sich zu gewinnen versuchten. (Vgl. BRAUDEL 1990, S. 15-20)

2.3 Die eiszeitlichen Kunstwerke

Die eiszeitlichen Kunstwerke, die etwa vor 150 Jahren in den Höhlen der Pyrenäen und des Périgordentdeckt wurden, geben ein ziemlich klares Bild von dieser Magie der Zauberer. Entweder sind esRitzzeichnungen oder Gravierungen auf Stein, Knochen, Horn oder Elfenbein, Plastiken aus Stein,Elfenbein oder Serpentinen oder farbige Malerein, die zum allergrößten Teil Tiere, v.a. jagdbare Tierejener Zeit darstellen. Nur eine kleine Zahl von Kunstwerken zeigt Menschen, noch seltener findet manDarstellung von Pflanzen. Dies liegt daran, dass sie weniger lebenswichtig waren und natürlich mussteman nicht mit ihnen kämpfen, so erschienen sie daher nur ab und an als Verzierung auf Knochen- oderElfenbeingeräten.

In zahlreichen Höhlen z.B. in Trois Ferès (Ariège), Combarelles (Dordogne) usw. wurden Zeichnungenvon maskierten Menschengestalten, meist in der Haltung und Bewegung von Tänzern, den Zauberern,gefunden, die das Ritual der Erlegung und der Freude zeigen. Meist sind diese Fundstellen dereiszeitlichen Kunstwerke tief im Inneren der Höhlen, oft an völlig unzugänglichen Stellen, so dassangenommen wird, sie seien nur für Eingeweihte zugänglich gewesen und nicht, wie manchmalbehauptet wird, für Menschen bestimmt, sondern für die dämonischen Mächte, auf die sie wirken sollen.(Vgl. BRAUDEL 1990, S. 20-26)

[...]

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Besiedelungsgeschichte Frankreichs bis zu den Römern
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V264010
ISBN (eBook)
9783656532804
ISBN (Buch)
9783656535713
Dateigröße
2033 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
besiedelungsgeschichte, frankreichs, römern
Arbeit zitieren
Anja Budich (Autor:in), 2009, Besiedelungsgeschichte Frankreichs bis zu den Römern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264010

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