63,8 Millionen Franzosen leben zur Zeit in Frankreich, darunter 4,9 Millionen Ausländer. Sie alle haben eine Vergangenheit, die nicht etwa seit der Gründung der Republik besteht, auch nicht erst seit die Römer in das Gebiet einwanderten. Nein, die Geschichte der Franzosen kann man bis zu den Ursprüngen des menschlichen Daseins ab ca. 200 000 v. Chr. zurückverfolgen. Mit dieser Zeit, zwischen der ersten Besiedelung Frankreichs durch die Menschen bis zum Eindringen der Römer um ca. 50 v. Chr. wird sich die vorliegende Hausarbeit mit dem Thema „Besiedlungsgeschichte Frankreichs bis zu den Römern“ beschäftigen, die im Wesentlichen in vier Gliederungspunkte aufgeteilt ist. Zunächst wird die Urzeit in Frankreich behandelt, wobei der Schwerpunkt auf den Neandertalern und den Crô-Magnon / Chancelademenschen liegen wird. Der zweite Punkt, die Vorzeit, befasst sich hauptsächlich mit den klimatischen Veränderungen und deren Auswirkung auf die menschliche Lebensweise. Im dritten Gliederungspunkt wird ausführlich auf die Kelten, die späteren Gallier, eingegangen, in dem dass ihre Lebensweise anschaulich dargestellt wird. Der vierte Punkt beschäftigt sich kurz mit der Eroberung Galliens durch die Römer. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das über die abgegrenzte Zeit (Urzeit- Kelten-Römer) hinausreicht.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Urzeit
2.1 Das Jägerdasein der Steinzeitmenschen
2.2 Die Menschen von Crô-Magnon und Chancelade
2.3 Die eiszeitlichen Kunstwerke
2.4 Die Chauvet Höhle
2.5 Die Grotte de Pech-Merle
3 Die Vorzeit
3.1 Die klimatische Umwälzung der Nacheiszeit
3.2 Der Übergang zur bäuerlichen Wirtschaftsform
3.3 Die Verehrung der Naturkräfte
3.4 Die Megalithenbauten und Grabskulpturen
4 Das keltische Gallien
4.1 Die Kelten
4.2 Ackerbau und Viehzucht
4.3 Die Holz- und Metallverarbeitung
4.4 Der Aufschwung von Handel und Verkehr
4.5 Die Ernährung, Kleidung und Wohnung der Gallier
4.6 Die aristokratische Gesellschaftsordnung und die Gallier im Krieg
5 Die römische Periode
5.1 Die Eroberung Galliens durch die Römer
5.2 Die räumlichen Konsequenzen der römischen Herrschaft
6 Fazit
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wann begann die erste Besiedelung des heutigen Frankreichs?
Die Geschichte der Besiedelung lässt sich bis ca. 200.000 v. Chr. zu den Ursprüngen des menschlichen Daseins zurückverfolgen.
Welche Menschengruppen prägten die Urzeit in Frankreich?
Besondere Schwerpunkte liegen auf dem Neandertaler sowie den Crô-Magnon- und Chancelademenschen.
Wie veränderte die Nacheiszeit die Lebensweise der Menschen?
Klimatische Umwälzungen führten zum Übergang vom Jägerdasein zur bäuerlichen Wirtschaftsform, verbunden mit der Sesshaftwerdung.
Wer waren die Kelten im antiken Gallien?
Die Kelten, die späteren Gallier, entwickelten eine fortgeschrittene Kultur mit Ackerbau, Viehzucht sowie hochspezialisierter Holz- und Metallverarbeitung.
Wann endete die eigenständige gallische Epoche?
Die Epoche endete mit der Eroberung Galliens durch die Römer um ca. 50 v. Chr., was weitreichende räumliche und kulturelle Konsequenzen hatte.
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- Anja Budich (Author), 2009, Besiedelungsgeschichte Frankreichs bis zu den Römern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264010