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Der deutsche Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen als Strategien sprachlicher Höflichkeit

Title: Der deutsche Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen als Strategien sprachlicher Höflichkeit

Term Paper , 2011 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Antje Sigrid Kropf (Author)

German Studies - Linguistics
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Was ist Höflichkeit? Wie wird sie sprachlich ausgedrückt? Und wie kann man Höflichkeit von einer in eine andere Sprache übersetzen? Diese drei Fragen versucht die Arbeit am Beispiel der deutsch-schwedischen Übersetzung zu beantworten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Was ist Höflichkeit?

1.1 Höflich – aber wie?

1.2 Weiter Höflichkeitsbegriff

1.3 Höflichkeit in der Sprachwissenschaft

1.4 Konjunktiv II als Mittel der Höflichkeit

2 Der Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen

2.1 Der Konjunktiv II im Deutschen

2.2 Modalität im Bereich der schwedischen Verbformen

2.3 Vergleich der deutschen und der schwedischen Formen

3 Form und Funktion des Konjunktives II und seiner Entsprechungen in Foren und Blogs

3.1 Material und Methode

3.1.1 Zusammenstellung des Korpus

3.1.2 Methode

3.2 Auswertung des Materiales aus Weblogs und Foren

3.2.1 Höflicher Ratschlag, höflicher Vorschlag, höfliches Angebot

3.2.2 Höfliche Bitte, höflicher Wunsch, höfliche Frage

3.2.3 Höfliche Aufforderung und Ermahnung

4 Zusammenfassung des Untersuchungsteiles

5 Anschlussmöglichkeiten für weitere Forschung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die Verwendung des deutschen Konjunktivs II sowie dessen schwedischer Entsprechungen als sprachliche Höflichkeitsstrategien in digitalen Kommunikationsformen wie Foren und Weblogs.

  • Analyse des Konjunktivs II als Marker für Höflichkeit im Deutschen.
  • Untersuchung schwedischer Modalitätsstrategien und Umschreibungen.
  • Empirische Auswertung von Weblog- und Forenbeiträgen zur Feststellung der funktionalen Verwendung.
  • Vergleich der unterschiedlichen sprachlichen Realisierungen im interkulturellen Kontext.
  • Identifikation der Funktion von Höflichkeitsmarkern bei unterschiedlichen Sprechintentionen wie Bitten, Ratschlägen oder Aufforderungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Zusammenstellung des Korpus

Für den praktischen Teil meiner Arbeit, habe ich ein Korpus aus Foren- und Weblogbeiträgen unterschiedlicher schwedischer und deutscher Webseiten erstellt (Material siehe Anhang). Diese Kommunikationsformen bieten sich an, da sie in beiden Sprachen existieren und leicht zugänglich sind. Höflichkeit ist eine Gesprächsstrategie und wird in der Interaktion zwischen unterschiedlichen Kommunikationspartner praktiziert. Es ist daher praktisch, dass der Gedankenaustausch gerade in Webforen doch auch in Weblogs „dialogähnlich“ (HÄRVELID, S.25) erfolgt und im Hinblick auf die Untersuchbarkeit schriftlich fixiert ist.

Die vielfältigen Anliegen der Teilnehmer verlangen ihnen diverse Höflichkeitsstrategien ab, so bitten sie in Räumen des Internets häufig um Hilfe und Rat anderer Diskussionsteilnehmer. Da Mimik, Gestik - auch wenn Emoticons versuchen diese zu simulieren - und Intonation als non- und paraverbale Mittel fehlen, um höflich zu erscheinen, ist damit zu rechnen, dass mehrere verbale Mittel zur Kompensation kombiniert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was ist Höflichkeit?: Einführung in den theoretischen Höflichkeitsbegriff und die Relevanz des Konjunktivs II als Mittel sprachlicher Höflichkeit.

2 Der Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen: Darstellung der grammatischen Besonderheiten des Konjunktivs II im Deutschen und der entsprechenden modalen Ausdrucksweisen im Schwedischen.

3 Form und Funktion des Konjunktives II und seiner Entsprechungen in Foren und Blogs: Empirische Analyse der Korpusdaten, unterteilt in die Kategorien Ratschlag/Vorschlag, Bitte/Wunsch/Frage und Aufforderung/Ermahnung.

4 Zusammenfassung des Untersuchungsteiles: Resümee der wichtigsten kontrastiven Erkenntnisse über die Nutzung der untersuchten Sprachformen.

5 Anschlussmöglichkeiten für weitere Forschung: Ausblick auf potenzielle weiterführende Untersuchungen, insbesondere hinsichtlich der Rolle von Partikeln und Emoticons sowie der diachronen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Konjunktiv II, Höflichkeit, Kontrastanalyse, Schwedisch, Deutsch, Indirekte Sprechakte, Modalverben, Weblogs, Foren, Sprachpragmatik, Tempusverschiebung, Gesichtsbedrohung, Interkulturelle Kommunikation, Sprachhandeln, Modale Hilfsverben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche und schwedische Muttersprachler ihre sprachliche Höflichkeit in digitalen Medien ausdrücken und welche grammatikalischen Mittel sie hierfür verwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die pragmatische Sprachwissenschaft, die kontrastive Linguistik zwischen dem Deutschen und Schwedischen sowie die Höflichkeitstheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie der deutsche Konjunktiv II durch spezifische schwedische Umschreibungen in Foren und Blogs kompensiert oder funktional ersetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine kontrastive Analyse basierend auf einem selbst erstellten Korpus aus Foren- und Weblogbeiträgen, kategorisiert nach Sprechakt-Typen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden reale Textbeispiele aus dem Internet analysiert und in Kategorien wie Ratschläge, Bitten oder Aufforderungen unterteilt, um die Funktion der jeweiligen Verbformen zu erläutern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Konjunktiv II, Höflichkeit, Sprachvergleich, Web-Kommunikation und Sprechakttheorie sind die prägenden Begriffe.

Was bedeutet die "tempusförskjutning" im Schwedischen?

Es handelt sich um eine Zeitverschiebung in die Vergangenheit, die im Schwedischen genutzt wird, um eine modale Funktion (ähnlich dem Konjunktiv) zu erzeugen und Distanz zu schaffen.

Wie unterscheidet sich die Höflichkeit bei Aufforderungen im Vergleich zu Bitten?

Während Bitten oft als höflich markiert sind, um den Adressaten zu schonen, können Aufforderungen im Konjunktiv durch die Verknüpfung mit weiteren Modalverben eine Zwangskomponente erhalten, die den höflichen Effekt ins Gegenteil verkehrt.

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Details

Title
Der deutsche Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen als Strategien sprachlicher Höflichkeit
College
Göteborg University
Course
Kontrastive Linguistik – Höflichkeit im Kontrast
Grade
1,0
Author
Antje Sigrid Kropf (Author)
Publication Year
2011
Pages
24
Catalog Number
V264070
ISBN (eBook)
9783656532606
ISBN (Book)
9783656534068
Language
German
Tags
konjunktiv umschreibungen strategien höflichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Sigrid Kropf (Author), 2011, Der deutsche Konjunktiv II und seine schwedischen Umschreibungen als Strategien sprachlicher Höflichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264070
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